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Norddeutschland

Freizeitpark spendet 10 000 Euro für die Jugendfeuerwehren im Land

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Seit vielen Jahren unterstützt der Hansa-Park die knapp 1400 Freiwilligen Feuerwehren und 421 Jugendfeuerwehren im Land. Auch jetzt wurde wieder ein Scheck übergeben.

„Die Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein sind unverzichtbare Sicherheitsgaranten. Und die Jugendfeuerwehren leisten eine hervorragende Jugendarbeit, die weit mehr umfasst, als feuerwehrtechnische Ausbildung“, sagt Christoph Andreas Leicht, Geschäftsführer des Hansa-Parks. „Jugendfeuerwehrmitglieder lernen wie in kaum einem anderen Jugendverband Team- und Konfliktfähigkeit und demokratische Strukturen. Sie erwerben durch ihre Mitgliedschaft ein hohes Maß an sozialer Kompetenz. Das sind ganz wichtige Attribute für ihren späteren Lebensweg.“

Daher unterstützt der Freizeitpark die spezielle Ausbildung von ehrenamtlichen Führungskräften nunmehr zum zweiten Mal nach 2009 mit 10.000 Euro. Den symbolischen Riesenscheck überreichte Christoph Andreas Leicht am Samstag im Freizetipark an den Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne.

Leicht: „Das Geld soll helfen, jungen Menschen in speziellen Seminaren aufzuzeigen, wie man eigentlich motivierend führt, wie man Bedürfnisse der Mannschaft erkennt und förderlich mit ihnen umgeht. Denn letztlich ist eine Feuerwehr und auch eine Jugendfeuerwehr immer nur so gut, wie auch das menschliche Miteinander der Mannschaft funktioniert.“

Die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr werde gewährleistet von Menschen, die wie selbstverständlich im Hintergrund arbeiten, so Leicht. „Wenn dieses System schwächelt, wenn Nachwuchs fehlt, wenn die Ausrüstung klemmt, wenn dort nicht mehr die Leistung, die dahinter steht und die erwartet wird, gebracht werden kann, dann merken wir, dass wir etwas tun müssen. Deshalb hat es so ganz wesentliche Bedeutung, dass wir erkennen, dass die Leistung der Freiwilligen Feuerwehren eine ganz maßgebliche Infrastruktur unseres Flächenbundeslandes ist.“

Hintergrund: Ehrenamtliche Führungskräfte aller Ebenen erhalten eine technisch äußerst umfassende Ausbildung auf Orts-, Kreis- oder Landesebene, um den technischen Anforderungen eines effektiven Feuerwehreinsatzes gewachsen zu sein. Die eigentliche Menschenführung kommt dabei zu kurz. Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein hat diese Lücke erkannt und bietet seit rund 15 Jahren spezielle Seminare für Erwachsene und Jugendliche zu der Thematik an. Diese erfreuen sich großer Beliebtheit – müssen allerdings auch finanziert werden.

Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne: „Aufgrund der sich stets verschärfenden Personalsituation in den Feuerwehren ist eine wirkungsvolle Ausbildung in Menschenführung heutzutage wichtiger denn je. Daher begrüßen wir das herausragende Engagement des Hansa-Park. „Die Feuerwehren und ihre Jugendabteilungen sind angesichts knapper öffentlicher Kassen heutzutage mehr als je zuvor auf das Engagement der freien Wirtschaft angewiesen, wenn Dinge, die nicht in Gesetzen oder Verordnungen festgeschrieben sind, umgesetzt werden sollen“, freut sich Tschechne über die Zusammenarbeit mit dem Hansa-Park

„Mit unserem Beispiel hoffen wir, weitere Partner aus der Wirtschaft für diese wichtige Aufgabe begeistern zu können“, sagt Christoph Andreas Leicht. Darüber hinaus lädt der Freizeitpark an der Ostsee jedes Jahr alle Jugendfeuerwehren zu Sonderkonditionen zu einem Spaßtag in den Park ein. Weit über 5000 Jugendliche nehmen regelmäßig daran teil – nächstes Mal am 28. September. Schirmherr ist dann wieder Ministerpräsident Torsten Albig.

 

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Norddeutschland

Zugunglück bei Sütel: Bahn zerteilt Fertighaus und entgleist

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Sütel – Am Freitagmorgen (01.10.21) kam zu einem Bahnbetriebsunfall am Bahnübergang Sütel, wobei ein Zug entgleiste.

Foto: Bundespolizei

Gegen 00:30 Uhr erhielt die Bundespolizei Kiel Kenntnis von einem Zusammenstoß zwischen einem Schwertransport und der in Richtung Puttgarden fahrenden Regionalbahn.

Daraufhin wurde die Strecke für den Zugverkehr gesperrt und Streifen der Bundespolizei aus Lübeck und Puttgarden fuhren unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten zum Unfallort.

Hier konnten die Beamten feststellen, dass ein Schwertransport, mit einem Mobilheim beladen, den beschrankten Bahnübergang Sütel passieren wollte.

Dabei setzte das Fahrzeug mit der Unterseite auf und musste die Fahrt unterbrechen.

Der betroffene LKW war das zweite Fahrzeug einer Kolonne von insgesamt drei Fahrzeugen, die alle sogenannte Mobilheime geladen hatten. Das erste Fahrzeug passierte hinter dem Begleitfahrzeug mühelos den Bahnübergang, während das Zweite auf dem Bahnübergang stecken blieb.

Noch bevor das Fahrzeug angehoben werden konnte, kam es zu dem Unfall. Hierbei entgleiste das Triebfahrzeug mit einer Achse. Aufgrund des starken Aufpralls wurde das Fahrzeug, die Ladung (Mobilheim) und die Regionalbahn stark beschädigt. Aus dem Zug und dem Sattelauflieger liefen Betriebsstoffe aus.

Die Trümmerteile erstreckten sich auf einer Strecke von ca. 80 Metern.

Neben der Landes- und Bundespolizei war die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen sowie eine Rettungswagenbesatzung im Einsatz. Insgesamt waren mehr als 30 Einsatzkräfte beteiligt.

Der einzige Fahrgast, die Lokführerin und der Fahrer des Schwertransportfahrzeuges erlitten einen Schock, blieben aber sonst unverletzt.

Die Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung hat die Unfallstelle durch zwei Sachverständige geprüft. Nach der Begutachtung wurde der Bereich des Unfallortes zur Beseitigung der Trümmerteile sowie der Bergung des LKW freigegeben.

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Polizei und Feuerwehr

Viehdiebe stehlen vier trächtige Kühe von einer Weide in Escheburg

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Escheburg – In der Nacht vom 26. auf den 27. September 2021 wurden von einer Weide im Speckenweg in Escheburg (Kreis Herzogtum-Lauenburg) vier Kühe entwendet.

Kug auf einer Weide (Symbolbild). Foto:Christoffer Borg Mattisson/Pixabay

Nach aktuellem Erkenntnisstand wurden drei trächtige Kühe sowie eine Kuh die gerade gekalbt hatte in der Zeit vom 26. September, 22 Uhr bis 27. September, 8.30 Uhr von der Weide entwendet.

Die Kühe sind braun/ weiß. Das kurz zuvor geborene Kalb wurde am Ort der Geburt durch die Täter zurückgelassen. Dieses lebt noch und muss jetzt von Hand aufgezogen werden. Die Zäune waren noch intakt.

Aufgrund der Spurenlage wurden die Tiere in einem Anhänger abtransportiert.

Die Polizei in Geesthacht hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen. Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich des Speckenweges in Escheburg beobachtet? Wer kann Angaben zum Verbleib der Tiere machen? Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer: 04152/ 8003-0 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Hausdurchsuchung: Polizei überführt 18-Jährigen nach Raub

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Geesthacht – Am 25. September kam es in der Hansastraße in Geesthacht zu einem schweren Raub. Der 18-jähriger Geschädigter fuhr mit seinem Fahrrad vom Hamwarde kommend über die Hansastraße in Richtung Berliner Straße.

Polizei Symbolfoto: Maximilian Weber/Pixabay

In der Hansastraße wurde er von einem Unbekannten aufgehalten und zunächst nach der Benutzung seines Mobiltelefons gefragt, was er ihm auch aushändigte.

Im Anschluss verweigerte der Unbekannte die Rückgabe und forderte zudem Bargeld und die Herausgabe von Airpods.

Um diesem Nachdruck zu verleihen, zeigte er auf eine griffbereit stehende Eisenstange.

Dem Geschädigten gelang es den unbekannten Täter einem Tauschhandel vorzuschlagen – sein Handy gegen die Airpods. Darauf ließ sich der Täter ein. Der Jugendliche ergriff sein Handy, überließ dem Täter die Airpods und flüchtige vom Tatort zur Geesthachter Polizeistation, um dort den Vorfall zur Anzeige zu bringen.

Die anschließenden Ermittlungen führten zu einem 18-jährigen Tatverdächtigen. Noch am Sonntag (26.09.2021) wurde die Wohnung des Geesthachters durchsucht.

Dabei konnten einige Beweismittel sichergestellt werden, u.a. auch das Raubgut. Die weiteren Ermittlungen zu der Tat dauern an.

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