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Reinbek

Reinbek: Kupferdieb gefasst

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Symbolfoto: Stormarnlive

Beim Versuch Kupferrohre zu stehlen, wurden zwei Diebe in Reinbek beobachtet und quasi auf frischer Tat erwischt. 

Dienstagnacht, gegen 23.00 Uhr, meldete ein Anwohner der Polizei, dass zwei verdächtige Personen an einem Gebäude in der Hermann-Körner-Straße in Reinbek Kupferrohre abmontieren und in einen Pkw verladen würden. Beamte der Polizei Reinbek waren schnell vor Ort und trafen dort einen 21-jährgen, polizeilich bekannten Reinbeker an, der in einem grauen Peugeot mit Hamburger Kennzeichen saß. Bei dem Pkw handelte es sich um einen Firmenwagen. In dem Kofferraum des Fahrzeuges fanden die Beamten 12 einen Meter lange Kupferfallrohre vor. Auf den umliegenden Grundstücken waren noch insgesamt 16 weitere Kupferrohre gleicher Art verladefertig abgelegt. Eine Überprüfung ergab, dass die Kupferrohre von Mehrfamilienhäusern in der Hermann-Körner-Straße sowie der Soltaus Koppel stammten Der 21-jährige Reinbeker wurde zunächst vorläufig festgenommen und das Fahrzeug mit Inhalt sichergestellt. Bei Eintreffen der Polizei konnte

die zweite gemeldete Person zu Fuß unerkannt in die umliegenden Gärten flüchten. Im Rahmen der Fahndung ergab sich ein erster konkreter Tatverdacht gegen einen 23-jährigen, polizeilich bisher
unbekannten Reinbeker. Ob sich der Verdacht bestätigt, müssen weitere Ermittlungen ergeben. Beide Männer wurden nach Feststellung ihrer Identität wieder entlassen. Der Gesamtwert der abgebauten Kupferrohre beläuft sich auf ca. 2.500,- Euro.

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Politik und Gesellschaft

AfD-nahe Stiftung im Schloss Reinbek: Linke und Kulturzentrumsleitung üben Kritik

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Reinbek – Ärger rund um eine Veranstaltung im Schloss Reinbek, bei der Kreistagspolitiker und auch Mitarbeiter des Schlosses die Befürchtung haben, es könnten rechtspopulistische und rechtsextreme Ideen verbreitet werden und Rechtsextreme als Gäste vorbeischauen.

Am 3. August  von 14 bis 18 Uhr veranstaltet die AfD-nahe Desiderius Erasmus Stiftung eine Tagung im Schloss Reinbek, bei der Bundestagsabgeordnete der AfD und ein Vorstandsmitglied der Stiftung unter dem Titel „Wer soll das bezahlen?“ ihre rechtspopulistischen Positionen zum Besten geben werden”, heißt es von Seiten der Linken-Kreistagsfraktion.

Zugang und auch die Bekanntgabe des Ortes der Diskussion wird nur nach Anmeldung gewährt. Man will wohl unter sich bleiben.

„Es ist bedenklich, dass eine Stiftung, die ganz klar dem extrem rechten Lager zuzuordnen ist, die die AfD ideologisch begleitet und deren Vorsitzende Erika Steinbach sich gerade wieder einmal durch ihre Hetze gegen den später ermordeten CDU-Politiker Lübcke hervorgetan hat, in Stormarn, in Räumen, die von Kreis und Stadt gemeinsam finanziert werden, ihr Gift verspritzen kann“, so die Fraktion Die Linke im Kreistag Stormarn in einer öffentlichen Mitteilung.

„Ob es im Sinne der Bürger und Bürgerinnen von Reinbek und Stormarn ist, dass in diesem Kulturgut unseres Kreises eine geschlossene Veranstaltung extremer Rechter stattfindet, wagen wir zu bezweifeln“, heißt es weiter in dem Statement.

Die Leitung des Kulturzentrums im Schloss Reinbek bestätigte , dass diese Veranstaltung am 3. August geplant ist. Dass die Stiftung und die AfD den Veranstaltungsort geheimhalten wollten, sei egal. Wer frage, bekomme auch eine Antwort, was im Schloss stattfindet, heißt es. Man habe sich auch bemüht, die Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen, weil man gerade mit Blick auf Äußerungen der Stiftungsvorsitzenden Erika Steinbach, mehr als nur Bauchschmerzen habe. Die AfD habe schon öfter Räume im Schloss angemietet und wolle das wohl auch in der Zukunft, an werde immer prüfen, ob das zu verhinden sei.

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Reinbek

Reinbek: Ford Kuga gestohlen

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Reinbek – In der Zeit von Montag, den 29.Juli , 19:00 Uhr bis Dienstag, den 30.Juli, 06:15 Uhr wurde aus dem Moorweg in Reinbek ein grauer Ford Kuga entwendet.

Das Fahrzeug stand auf einem öffentlich zugänglichen Parkstreifen. Der Ford Kuga ist mit einem sog. Keyless-Go-System ausgestattet. Wie man in das Fahrzeug gelangen und es anschließend starten konnte, ist bislang unbekannt.

Der Wert des Fahrzeuges wird auf ca. 23 200 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet um Mithilfe und sucht Zeugen: Wem ist am genannten Tatort zum Tatzeitraum etwas aufgefallen? Wer kann Hinweise zum möglichen Verbleib des Fahrzeuges geben? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0.

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Reinbek

1,3 Millionen Euro Landesgelder für sieben Stormarner Feuerwehrgerätehäuser

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In Siek: Tobias Koch (v. r.), Bürgermeister Andreas Bitzer, Kai-Willi Bredenkamp (Ortswehrführer) und Holger Wollmer (Gemeindewehrführer) Foto: Büro Koch/CDU/hfr

Siek/Stormarn – Der Termin auf der grünen Wiese habe einen „sehr erfreulichen Anlass“, sagte Sieks Bürgermeister Andreas Bitzer zur Begrüßung des Landtagsabgeordneten Tobias Koch, der die 2400-Einwohner-Gemeinde in seinem Wahlkreis besuchte.

Zum Pressegespräch war eingeladen worden, um ein kommunales Großprojekt vorzustellen, das mit finanzieller Unterstützung der Landesregierung ermöglicht wird. Die Gemeinde profitiert nämlich vom Programm zur Förderung von Sanierungen und Neubauten für Feuerwehrgerätehäuser, das Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) Mitte Juli verkündete.

„Diese Förderung ist Teil des Kommunalpakets, das die Jamaika-Koalition in Kiel als eine ihrer ersten Amtshandlungen nach dem Regierungsantritt vor zwei Jahren auf den Weg gebracht hat. Wir wollen die Kommunen direkt unterstützen, indem wir uns an den verschiedenen Bausteinen der Infrastruktur, nämlich Schulen, Kitas, Sportstätten und Feuerwehren, finanziell beteiligen“, sagte Koch.

Insgesamt neun Millionen Euro stellt die Landesregierung in diesem Jahr für Sanierungen und Umbau von Feuerwehrgerätehäusern zur Verfügung — weitere zwei Millionen Euro wurden für 2020 in Aussicht gestellt.

Insgesamt 73 Bauvorhaben in Schleswig-Holstein werden 2019 unterstützt. Im Kreis Stormarn profitieren sieben Projekte mit insgesamt fast 1,3 Millionen Euro von der Förderung.

Barsbüttel (für Neu- und Umbauten in Stemwarde 132.084 Euro und in Willinghusen 85.466 Euro), Reinbek (für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses gab es die Maximalförderung von 300.00 Euro), Siek (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), Tangstedt (für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses 155.397 Euro), Todendorf (für den Neubau einer Fahrzeughalle 155.392 Euro), und der Neubau eines Katastrophenschutzzentrums in Hammoor wird vom Land mit 300.000 Euro maximal unterstützt.

„Wir freuen uns über die zügige Zusage“, sagte Bürgermeister Bitzer. Wie in vielen Gemeinden hätten auch die Sieker das Problem, dass ihr Feuerwehrgerätehaus so veraltet sei, dass ein Neubau nötig werde. Das 1,9 Millionen teure Gebäude werde jetzt „am Wunschplatz“, so Gemeindewehrfüher Holger Wollmer, einer zentral gelegenen zwei Hektar großen ehemaligen Ausgleichsfläche, realisiert.

Auf dem Areal wird Siek unter anderem auch für 3,3 Millionen Euro eine neue Kita bauen. Der B-Plan für das Feuerwehrgerätehaus liegt bereits aus. Die Sieker hoffen, vielleicht schon in diesem Jahr mit ersten Arbeiten für den Neubau beginnen zu können.

Den über die Jahre gewachsenen Bedarf machte Ortswehrführer Kai-Willi Bredenkamp deutlich: „Unsere Freiwillige Feuerwehr fährt im Jahr etwa 35 Einsätze in Siek und Umgebung, das ist eine Verdreifachung innerhalb der vergangenen 25 Jahre. Das alte Feuerwehrgerätehaus stößt längst an Grenzen. Wir haben die maximale Größe unserer Mannschaft mit 49 Feuerwehrleuten erreicht und mussten deshalb einen Aufnahmestopp aussprechen.“ Weiter größere Investititionen für ein Mannschaftsfahrzeug und ein neues Großfahrzeug stünden an.

Auch im Namen der beiden anderen Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen und Lukas Kilian sagte Koch: „Wir freuen uns, dass auch Feuerwehren in Stormarn vom Land unmittelbar bei dringenden Investitionen unterstützt werden. Die finanzielle Förderung zeigt die Wertschätzung der Arbeit der rund 50.000 freiwilligen Feuerwehrleute bei uns im Land.“

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