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Reinbek

Reinbek: Kupferdieb gefasst

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Symbolfoto: Stormarnlive

Beim Versuch Kupferrohre zu stehlen, wurden zwei Diebe in Reinbek beobachtet und quasi auf frischer Tat erwischt. 

Dienstagnacht, gegen 23.00 Uhr, meldete ein Anwohner der Polizei, dass zwei verdächtige Personen an einem Gebäude in der Hermann-Körner-Straße in Reinbek Kupferrohre abmontieren und in einen Pkw verladen würden. Beamte der Polizei Reinbek waren schnell vor Ort und trafen dort einen 21-jährgen, polizeilich bekannten Reinbeker an, der in einem grauen Peugeot mit Hamburger Kennzeichen saß. Bei dem Pkw handelte es sich um einen Firmenwagen. In dem Kofferraum des Fahrzeuges fanden die Beamten 12 einen Meter lange Kupferfallrohre vor. Auf den umliegenden Grundstücken waren noch insgesamt 16 weitere Kupferrohre gleicher Art verladefertig abgelegt. Eine Überprüfung ergab, dass die Kupferrohre von Mehrfamilienhäusern in der Hermann-Körner-Straße sowie der Soltaus Koppel stammten Der 21-jährige Reinbeker wurde zunächst vorläufig festgenommen und das Fahrzeug mit Inhalt sichergestellt. Bei Eintreffen der Polizei konnte

die zweite gemeldete Person zu Fuß unerkannt in die umliegenden Gärten flüchten. Im Rahmen der Fahndung ergab sich ein erster konkreter Tatverdacht gegen einen 23-jährigen, polizeilich bisher
unbekannten Reinbeker. Ob sich der Verdacht bestätigt, müssen weitere Ermittlungen ergeben. Beide Männer wurden nach Feststellung ihrer Identität wieder entlassen. Der Gesamtwert der abgebauten Kupferrohre beläuft sich auf ca. 2.500,- Euro.

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Ratgeber

Immer mehr depressive Stormarner Schüler – Stiftung organisiert Hilfe

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1. Larissa Wende und Christoph Schmidt informieren an Schulen mit dem Programm „Verrückt? Na und!“ Foto: BÜrger-Stiftung Stormarn/hfr

Ahrensburg/Reinbek – Depressionen und andere psychische Probleme und Erkrankungen sind längst kein Nischenthema mehr. Auch nicht an Stormarner Schulen. Im Vergleich zum Jahr 2011 zählt das Statistische Bundesamt mittlerweile rund doppelt so viele Kinder und Jugendliche, die aufgrund eines seelischen Ungleichgewichts, Zwangs- oder Angststörungen behandelt werden müssen.

Drei bis zehn Prozent aller Zwölf- bis 17-Jährigen leiden laut Experten an diagnostizierter Depression. Diese Zahlen belegen einerseits den dramatischen Anstieg psychischer Erkrankungen, andererseits verdeutlichen sie die gestiegene Bereitschaft von Heranwachsenden und deren Angehöriger, sich fachliche Hilfe zu suchen.

“Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus beidem“, sagt Professor Dr. Thomas Bock. Der Fachmann war kürzlich als Gastredner zu einer Veranstaltung der Stormarner Schmöger-Stiftung eingeladen. Die Stiftung, die zur Bürger-Stiftung Stormarn zählt, unterstützt verschiedene Projekte in diesem Themenbereich, hat bereits mehrere Informationsveranstaltungen in Ahrensburg und Reinbek erfolgreich auf die Beine gestellt.

„Je früher wir erkennen, dass Kinder und Jugendliche unter psychischen Erkrankungen leiden, desto besser können wir helfen“, sagt Michael Rebling, Schulrat des Kreises Stormarn. Umso dankbarer sei er der Stiftung, die es sich seit 2012 zur Aufgabe macht, das Thema zu enttabuisieren. Zum jüngsten Infoabend hatte die Stiftung Schulleiter, Lehrer und Schulsozialarbeiter eingeladen. Resonanz: Rund 80 Interessierte kamen, stellten Fragen und diskutierten mit.

Der Leiter der Spezialambulanz für Psychosen und Bipolare Störungen im Universitätsklinikum Eppendorf sagte: „Wichtig ist, dass endlich mehr über das Thema geredet wird.“ Mit dem gemeinnützigen Verein, Irre menschlich Hamburg’ setzt Bock sich seit zehn Jahren für Aufklärung ein.

Der Verein organisiert Informations-, Begegnungs- und Präventionsprojekte an Schulen und in Betrieben. Wissen zu vermitteln; schaffe Verständnis und erhöhe die Sensibilität im Umgang mit den Krankheitsbildern der Seele.

2. Ursula Pepper (Eheleute-Schmöger-Stiftung) mit Ralph Klingel-Domdey (links) und Hans-Jürgen Gehrke vom Vorstand der Bürger-Stiftung Stormarn. Foto: Bürger-Stiftunf Stormarn/hfr

„Dass sich die Schmöger-Stiftung so für dieses Thema engagiert und was sie auf die Beine stellt, ist großartig“, sagt Schulrat Rebling. „Die rege Teilnahme an der Infoveranstaltung zeigt, dass unsere Schulen offen für die Auseinandersetzung damit sind.“ Die Pädagogen seien bereit, Hilfe anzunehmen und sich Wissen anzueignen, um dadurch den Schülern eine Hilfe zu sein.

Doch wann sollten Lehrkräfte einschreiten? Was sind Anzeichen einer ernsten Störung? „Hier herrscht häufig große Unsicherheit“, sagt Christoph Schmidt. Der Sozialpädagoge leitete viele Jahre das Beratungszentrum der Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit in Reinbek. Vor gut einem Jahr stieß Schmidt auf das Programm, Verrückt? Na und!’, das vom Leipziger Verein, Irrsinnig menschlich’ ins Leben gerufen wurde.

„Ich fand das Konzept so gut, dass ich es nach Stormarn holen wollte“, sagt Schmidt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Larissa Wende betreut er nun eine Regionalgruppe. Ihre Mission: Direkt in die Schulen zu gehen und Jungs und Mädchen ab 14 Jahren spielerisch an das Thema psychische Gesundheit heranführen.

Dazu gestaltet ein Team aus einem fachlichen und einem persönlichen Experten einen Schultag von der ersten bis zur sechsten Stunde. „Bei dem persönlichen Experten handelt es sich um jemanden, der selbst eine psychische Krankheit hatte“, erklärt Wende. „So erfahren die Schüler aus erster Hand, wie „es“ sich anfühlen kann.“ Und vor allem auch, dass es Hilfe und Besserung geben kann. „Das ist besonders bei Depressionen wichtig“, sagt Schmidt.

„Ein Symptom hier ist häufig ein Gefühl der völligen Sinnlosigkeit, das jegliche Lebenslust im Keim erstickt.“ Suizid zählt neben Unfällen zu den häufigsten Todesursachen bei Kindern und Jugendlichen. Das Präventionsprogramm will Schülern für die eigenen Gefühle sensibilisieren und sie aufmerksamer im Umgang mit anderen machen.

In Gesprächsrunden, Rollenspielen und Gruppenarbeiten setzen sich die jungen Menschen mit typischen Bewältigungsstrategien, Ängsten und Vorurteilen auseinander. Sie erfahren, wo es welche Hilfen gibt und welche Maßnahmen ganz individuell ihre eigene Seele stärken können.

Vor dem Hintergrund des Anstiegs psychischer Erkrankungen bei Heranwachsenden unterstreicht Ralph Klingel-Domdey vom Vorstand der Bürger-Stiftung Stormarn das „herausragende ehrenamtliche Engagement von Ursula Pepper bei der Eheleute-Schmöger-Stiftung.

Durch ihren Einsatz helfe die ehemalige Ahrensburger Bürgermeisterin dabei, „dieses gesellschaftlich hochrelevante und facettenreiche Thema stärker ins Bewusstsein möglichst vieler Menschen zu rücken“. Klingel-Domdey sagt: „Die aktuellen Zahlen sollten uns alle hellhörig werden lassen.“

Das von der Stiftung mitgeförderte Projekt, Verrückt? Na und!’ ist für teilnehmende Schulen kostenfrei.

Beteiligen können sich Klassen ab der 8. Stufe sowie Berufsschulen. Weitere Infos gibt es bei der Regionalgruppe im Beratungszentrum der Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit e.V. (www.svs-stormarn.de) in der Scholtzstraße 13 b in Reinbek. Sozialpädagogin Larissa Wende ist unter Tel. 040/72 73 84 50 und per E-Mail unter bz@svs-stormarn.de erreichbar. Oder bei „Beherzt“ – Präventionsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern der Arbeiterwohlfahrt“, Große Straße 28-30 in 22926 Ahrensburg. Tel. 04102/211 54 57, E-Mail: beherzt@awo-sh.de, Homepage: www.awo-stormarn.de.

Wer die Eheleute-Schmöger-Stiftung oder direkt die Bürger-Stiftung Stormarn durch ehrenamtliches Engagement oder Spenden unterstützen möchte, kann sich an die Postadresse Hagenstraße 19, in 23843 Bad Oldesloe wenden.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse:
www.buerger-stiftung-stormarn.de

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Lübeck

Schwimm-Landesmeisterschaft: 10 Medaillen für Reinbeker Sportler

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Jan Seeger (r.) überraschte mit seinen zwei Bronze-Medaillen Foto: TSV Reinbek/Hfr

Reinbek – Bei den Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterschaften im Schwimmen Ende März in Lübeck gewann das sechsköpfige Team von der TSV Reinbek insgesamt 10 Medaillen (3x Gold, 2x Silber und 5x Bronze).

Im Jahrgang 2001 der Männer wurde Roman Bukowiecki über 100m und 200m Rücken Landesjahrgangsmeister. Außerdem holte er Silber über 200m Lagen und Bronze über 200m Freistil.

Der Titel Landesjahrgangsmeisterin über 100m Schmetterling im Jahrgang 2004 der Frauen ging an Nele Golomb.

Tjark Lindh, Jg. 2001 wurde in seinem Jahrgang Vizemeister über 200m Brust. Bronze gewann Tjark über 100m Brust und 200m Rücken.

Eine große Überraschung waren die Leistungen von Jan Seeger. Erstmals hat Jan sich für eine Meisterschaft qualifiziert. Er startete über 100m und 200m Brust. Auf beiden Strecken schwamm er persönliche Rekorde. Jan gewann Bronze im Jahrgang 2007 über 100m Brust mit einer Zeit von 1:29,37 min und ebenfalls Bronze über 200m Brust mit einer Zeit von 3:12,12 min.

Auch Emil Gall, Jg. 2007, zeigte am Wochenende sehr gute Leistungen. Zweimal ging er an den Start (100m Freistil und 200m Lagen) und zweimal schwamm er eine neue Bestzeit.

Leonie Schreiber, Jg. 2001, erzielte ihre beste Platzierung in der offenen Wertungsklasse über 50m Brust. Hier wurde sie Fünfte. Einen neuen persönlichen Rekord schwamm Leonie über 100m Schmetterling.

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Reinbek

Keyless-Go-System: Diebe klauen Luxus-Autos in Stormarn

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Reinbek/Oststeinbek – Der Mercedes war auf einem öffentlichen Parkplatz abgestellt und verfügte über ein sogenanntes Keyless-Go-System. Jetzt ist er weg. Auch in Oststeinbek kam ein Fahrzeug abhanden.

Der Diebstahl des 150.000 Euro teuren Mercedes-Benz GLE 63S AMG ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, 15. auf den 16. März, im Lerchenweg in Reinbek.

Wie der oder die Täter in das Fahrzeug gelangen und es starten konnten, ist nicht bekannt. Allerdings verfügt der Mercedes über ein sogenanntes Keyless-Go System, bei dem kein herkömmlicher Schlüssel notwendig ist, um das Fahrzeug starten zu können. Die elektronische Sicherung lässt sich mit der richtigen Technik offenbar leicht umgehen.

Auch in Oststeinbek ist in der selben Nacht ein Fahrzeug gestohlen worden. Auch hier konnten die Diebe die Keyless-Go-Sicherung umgehen. Zwischen 1 und 3 Uhr wurde im Grenzweg ein BMW X6 im Wert von etwa 40.000 Euro aus einem Carport entwendet.

Die Polizei bittet um Mithilfe und sucht Zeugen: Wer kann Hinweise zu dem möglichen Verbleib der Fahrzeuge machen? Wem sind im Tatzeitraum in Reinbek (Lerchenweg) sowie in Oststeinbek (Grenzweg) verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinwiese bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0

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