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Bargteheide

Bandfestival: Viel Vorfreude auf den Start – Frust über abgehängte Plakate

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Bargfeld-Stegen Bandfestival

Vom Bauhof abmontiere Plakate.

Das Bargfeld-Stegen Bandfestival lockt heute und morgen mit viel Livemusik. Die Vorfreude auf den Start steigt minütlich. Darüber, dass genehmigte Plakate in Bargteheide abgehängt wurden, ärgert man sich hingegen. 

 In Zeiten des Wahlkampfs kann man sich ja manchmal schon fragen, wer all diese Plakate und ihre Anbringungsorte eigentlich genehmigt hat. Wild scheinen die Parteien im Wunsch nach ein paar Stimmen mehr zu plakatieren. Abgehängt werden diese Werbeplakate – oft doppelt und nebeneinander – eher selten. Ganz anders erging es den Organisatoren des Bandfestival Bargfeld-Stegen in den vergangenen Tagen. Ihre Plakate in Bargteheide wurden vom dortigen Bauhof trotz Genehmigung abgehängt.

Es gibt offenbar Unterschiede zwischen den Bestimmungen des Amtes und Auslegung der ausführenden Straßenmeisterei. Vielleicht war auch wirklich ein Plakat dabei was nicht richtig stand. Aber wir wollen nun nicht genauso piefig sein. Das ist schon traurig”, so Carsten Schütz aus der Organisationscrew.

Tatsächlich muss man sich manchmal fragen, warum ausgerechnet Werbung für ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen von Theater bis Open Air Festival in einigen Stormarner Städten und Gemeinden besonders schnell abgehängt werden. Leider passt das nicht zu dem oft überall fast ein wenig zu überschwänglich gelobtem ehrenamtlichen Engagement und wie man es würdigt.

Hingen diese Plakate also wirklich so illegal, dass man sie abnehmen musste und so verhindert, dass eine ehrenamtlich organisierte Veranstaltung in der Region – die vor allem auch viele Bargteheider anspricht, denn aus dieser Stadt stammen gleich mehrere Bands – so weniger Werbung und eventuell weniger Besucher bekommt ? Warum werden offensichtlich nicht regelkonform hängende Plakate von kommerziellen Veranstaltern und vor allem von Parteien nicht gleichzeitig im gleichen Maße entfernt ?

Doch diese Fragen sollen natürlich nicht den Spaß am zweitägigen Open Air in Bargfeld-Stegen vermiesen. Denn auch mit ein paar Plakaten weniger, wird die Musik ja immer noch gleich gut sein. Es gibt viele Gründe live mit dabei zu sein: die Atmosphäre genießen, die Bands kennen lernen oder auch einfach seine Unterstützung für das Projekt zeigen.

Los geht es heute, Freitag 23. August, um 18 Uhr.  Morgen, Sonnabend 24. August, geht es dann ab Mittag weiter.

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Bargteheide

Fotowettbewerb: So sehen Jugendliche die Pandemie

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Bargteheide – Alle Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 18 Jahren aus Bargteheide und dem Umland waren eingeladen, am Foto-Wettbewerb des Jugendarbeitsteams der Stadt Bargteheide (JAT) teilzunehmen.

Jede*r erlebt Corona anders. Mit dem Foto-Wettbewerb durften Kinder und Jugendliche ihre Sicht auf das Thema, dass seit über einem Jahr das gesellschaftliche Leben begleitet, präsentieren.

Nun steht der Sieger des Wettbewerbs fest: Roman Dabrowski (14) aus Bargteheide. Der Titel seiner Fotoaufnahme lautet „Danke dafür!“.

Petra Wrissenberg, die Initiatorin des Wettbewerbs, gratulierte dem Gewinner persönlich. Er darf sich, wie auch die Zweit- und Drittplatzierten, über einen schönen Preis freuen. Das JAT bedankt sich bei allen weiteren Teilnehmenden für die tollen Einsendungen.

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Bargteheide

CDU plant die Zukunft des Bahnverkehrs in Bargteheide

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Bargteheide – Gleich einige Stunden Zeit brachten der Bundestagsabgeordnete und Verkehrsexperte Gero Storjohann und Schleswig-Holsteins Justizminister Claus Christian Claussen für ein Treffen in Bargteheide mit.

Der Bundestagsabgeordnete und Verkehrsexperte Gero Storjohann (CDU) und Claus Christian Claussen, Minister für Justiz, Europa und Verbraucherschutz.

Am ersten Treffpunkt „Lohe“ Brücke wurden sie von den Gastgebern aus der CDU-Fraktion erwartet. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Mathias Steinbuck, der CDU-Ortsvorsitzende Hans-Werner Harmuth und die Stadtvertreter Sven Meding und Baldur Müggenburg informierten ihre Parteifreunde über die Verhinderung von einem Verkehrschaos durch sinnvolle Umleitungen bei der geplanten einjährigen Vollsperrung der wichtigen Verkehrsverbindung zu den Autobahnen 1 und 21.

Die Arbeiten sollen 2024 beginnen und etwa drei Jahre dauern. Für diese Zeit fordern die Bargteheider ein Konzept der Bahn.

Hans-Werner Harmuth (vlnr.), Baldur Müggenburg, Gero Storjohann, Sven Meding, Claus Christian Claussen und Mathias Steinbuck

Gero Storjohann berichtet über mögliche Teilfinanzierung des Neubaus durch den Bund bei der Einbindung eines beidseitigen Fahrrad- und Fußweges. „Durch die neuen Konstruktionen muss das Schotterbett der Schienenstränge in Betontröge eingebaut und Leitungen neu verlegt werden“, weist der Bundestagsabgeordnete auf eine mögliche Verlängerung der Bauzeit hin.

„Vorrausschauend sollten langfristig zwei weitere Bahnquerungen eingeplant werden,“ fordert Claus Christian Claussen, der in Bargteheide zuhause ist.

Am Bahnhof in Bargteheide diskutierten die Politiker über den Neubau und eine für Bargteheide sinnvolle Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes wegen der S-Bahnlinie S4 (Hamburg Bad Oldesloe. Die Bargteheider Christdemokraten werden im Juli beim Gespräch mit Vertretern der Bahn ihre Vorschläge und Forderungen einbringen.

Die Bauarbeiten am Bahnhof Bargteheide beginnen voraussichtlich Ende 2023 und dauern bis Anfang 2026, wobei der Großteil der Arbeiten voraussichtlich im Jahr 2024 erfolgen wird.

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Bargteheide

Lastwagen kracht in Haus in Bargteheide!

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Bargteheide – Während die Bewohner gerade im Wohnzimmer saßen, krachte ein Lastwagen in ihr Haus. Ein Radfahrer (25) wurde von dem Lkw nur knapp verfehlt.

Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Der Unfall ereignete sich am 21. April gegen 17 Uhr. Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 57-jähriger LKW-Fahrer aus der Nähe von Reinfeld die Hamburger Straße in Richtung Ahrensburg.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab.

Das Fahrzeug durchbrach einen Bushaltestellenunterstand und fuhr ungebremst in ein Wohnhaus.

Der LKW- Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Die drei Bewohner (36, 37 und 4 Jahre) der Wohnung saßen zum Zeitpunkt des Unfalls im Wohnzimmer und erlitten einen Schock. Die Wohnung ist aktuell nicht bewohnbar. Ein 25- jähriger Fahrradfahrer aus Bargteheide, der nur knapp einem Zusammenstoß entging, erlitt ebenfalls einen Schock.

Die Hamburger Straße war für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten sechs Stunden gesperrt. Der Sachschaden wird auf 132.000 Euro geschätzt.

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