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Ratgeber

Studie: 5400 Demenzkranke in Stormarn bis zum Jahr 2025

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DAK/istockphoto.com

Bis zum Jahr 2025 sollen im Kreis Stormarn mehr als 5400 Demenzkranke leben.

Vergesslich. Denkprobleme. Orientierungslos. Im Kreis Stormarn wird es im Jahr 2025 rund 5400 demenzkranke Menschen geben. Das ergab eine Studie Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.

Im Vergleich zum Jahr 2008 – als es noch 3780 Betroffene gab – bedeutet dies einen Anstieg um 43 Prozent.

Auf diese dramatische Zunahme von Demenzkranken weist die DAK-Gesundheit hin und bezieht sich auf aktuelle Studien des Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung. Umso wichtiger seien die neuen Leistungen der Pflegeversicherung, die ab Januar 2013 eingeführt wurden.

“Für die Betreuung der Betroffenen und die Entlastung der Angehörigen bedeutet die Gesetzesneuerung einen wichtigen Fortschritt”, so Hans-Werner Harmuth DAK-Chef im Kreis Stormarn.

Laut Harmuth können Demenzkranke seit Jahresbeginn auch ohne Pflegestufe nach erfolgter Begutachtung Leistungen der Pflegeversicherung beziehen. Bei den Pflegestufen I bis II erhöhen sich die Pflegeleistungen, wenn aus dem Gutachten des medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ein erheblicher allgemeiner Betreuungsbedarf hervorgeht, durch den die sogenannte „Alltagskompetenz“ erheblich gemindert ist. Durch die erhöhten Leistungsbeträge soll die Möglichkeit geschaffen werden, die häusliche Betreuung für diesen Personenkreis zu verbessern.

Aktuell leiden in Deutschland rund 1,3 Millionen Menschen unter einer Demenz. Experten gehen davon aus, dass sich die Zahl der Betroffenen bis zum Jahr 2050 verdoppelt. Demenz ist eine Erkrankung des Gehirns, die das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik beeinträchtigt. Detaillierte Informationen zu den neuen Pflegeleistungen gibt es im Servicezentrum der DAK-Gesundheit und im Internet unter www.dak.de/pflegereform.

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Politik und Gesellschaft

Glinde: “Gewalt kommt nicht in die Tüte” Aktion im BrAWO-Center

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Foto: Stadt Glinde /hfr

Glinde – Teilnehmerinnen des Frühstückstreff der Sönke-Nissen-Park Stiftung haben gemeinsamen einen kleinen Ausflug samt Kinderwagen in das Sozialkaufhaus BrAWO-Center gemacht.

Dort ging es den jungen Müttern in erster Linie nicht um den Kauf von günstiger Kleidung oder Möbeln, sondern um Informationen zum Thema „Gewalt in der Familie“.

Anlässlich des weltweiten Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen“ fand schon zum 15. Mal in Stormarn die Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ statt.

Im Glinder BrAWO-Center, Mühlenstraße 3, gab es dazu ein gemeinsames Event der Glinder Gleichstellungsbeauftragten, der Koordinatorin des StoP-Projektes, des Frauenforums Glinde sowie der Frauen- und Mädchenberatungsstelle der SVS.

Dieses Angebot wurde von vielen Glinderinnen und auch Glindern genutzt. Dabei konnten die Besucher neben kostenlosen Brötchentüten auch jede Menge Informationen der Frauenberatungsstelle und des StoP-Projektes mit nach Hause nehmen.

Foto: Stadt Glinde/hfr

Darüber hinaus war das Sozialkaufhaus an diesem Tag auch für alle interessierten Besucher für einen Einkauf geöffnet, egal ob bedürftig oder nicht. Die AWO spendet die Einnahmen, die an diesem Tag gemacht wurden, für das Glinder StoP-Projekt.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der kostenlosen Nummer 0800/116 016 an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Es bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen.

Ob Gewalt in Ehe oder Partnerschaft, sexuelle Übergriffe oder Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung die Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter.

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Ratgeber

Plastikfreies Reinfeld: So lassen sich Geschenke nachhaltig verpacken

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Reinfeld – Der Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“ macht es vor – Geschenke lassen sich nachhaltig verpacken.

Aktive Mitglieder des Arbeitskreises „Plastikfreies Reinfeld“ zeigen Beispiele für nachhaltige Geschenkverpackung von links Madlen Schreiber, Andrea Westphal, Heike Bastian, Martina Hamann und Sabine Gosch

Nicht nur bei Kindern spielt die äußere Verpackung eine große Rolle. Die optimale Geschenkverpackung soll also am besten schon ein Blickfang für sich sein und Begeisterung auslösen.

Gerade an Weihnachten fallen jedes Jahr riesige Mengen an Abfall durch Geschenkpapier und Plastikmüll an. Aber auch Geburtstage, Familienfeste oder sonstige Feiertage verursachen oftmals unnötigen Papier- und Plastikmüll.

Nur wie kann man Dinge hübsch verpacken, wenn man keine Klebestreifen, Plastikfolien und Zierbänder verwenden will?

Diese Frage stellte sich die Arbeitsgruppe „Plastikfreies Reinfeld“.

Schon war eine neue Idee geboren: „Wir wollen den Reinfeldern Anregungen geben Geschenke nachhaltig und plastikfrei zu verpacken“! so Sabine Gosch vom Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“.

Schnell waren viele Ideen da und auch die nicht Basteltalentierten kreierten schön anzusehende Verpackungen. Die Gruppe legte bei ihrer Ideensammlung viel Wert darauf, dass die Verpackungen mehrfach verwendet werden können. Ein weiteres wichtiges Kriterium war, dass Materialien zum Einsatz kommen die ansonsten auch auf den Müll gekommen wären. So wurde u.a. aus herkömmlichen Papptüten, Kartons und ausrangierten Stoffen schöne praktische Geschenkverpackungen.

Vorgestellt wurden diese auf dem Martinsmarkt der Reinfelder Kirchengemeinde. Die Besucher der Veranstaltung waren sehr offen für die Ideen. Insbesondere der selbst hergestellte Kleber begeisterte Jung und Alt.

Überraschend und erfreulich war die Aussage vieler Besucher, dass sie schon jahrelang kein Geschenkpapier mehr nutzen, dieses sei teuer und lande ja gleich wieder auf dem Müll.

Einige wollten angeregt durch die Ausstellungsstücke gleich zu Hause mit der individuellen Herstellung der Verpackungen beginnen.

Wer jetzt neugierig geworden ist kann noch bis Jahresende einige nachhaltige, plastikfreie Geschenkverpackungen im Schaufenster des Reinfelder Reformhauses bewundern.

Der Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“ ist ein Zusammenschluss von ehrenamtlich engagierten Bürgern. Jeder ist willkommen mitzuwirken. Bei Interesse gerne melden unter linda.witte@gruene-reinfeld-nordstormarn.de.

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Ratgeber

Polizei warnt vor “Enkeltrickbetrug”-Anrufen

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Geheimnisvoller, anonymer Anrufer Symbolfoto: Nobuhiro Asada / Shutterstock

Stormarn – Am Donnerstag, 21. November, erreichen die Polizei wieder diverse Meldungen unter anderm aus Barsbüttel, Bargteheide und Ratzeburg von Personen, bei denen sich weibliche Anruferinnen als Enkelin ausgegeben haben, um ihnen ihr Geld auf betrügerische Art und Weise abspenstig zu machen.

“Die Betrüger rufen überwiegend älteren Menschen an und geben sich als ihre Enkelin aus. Sie berichten von einem finanziellen Engpass und bitten um Hilfe”, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

“Lassen Sie sich nicht überrumpeln und nennen Sie nicht im Vorwege Namen von Familienangehörigen. Dies greifen Kriminelle auf und geben sich dann als diese aus. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Rufen Sie unter den Ihnen selbst bekannten Rufnummern den Bekannten/Enkel/Verwandten zurück, um sich zu vergewissern. Informieren Sie die Polizei über 110, sollten Sie derartige Anrufe erhalten”, so Bretsch.

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