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Bad Oldesloe

Wahlplakate: Sinnlose Materialschlacht hat begonnen

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Finn Fischer

Wahlkampf am Konrad Adenauer Ring.

Ihre Zahl scheint täglich zu wachsen. Die Parteien blasen zur großen Materialschlacht in Form von Wahlplakaten. Teilweise übertreiben sie es sogar maßlos. Doch bringt diese Art der Werbung eigentlich etwas, abgesehen von Diskussionen und Stress?

 Wer aktuell die Oldesloer Konrad Adenauer Ring befährt, wird aktuell geradezu von Wahlplakaten erschlagen. Während Die Linke mit einem Riesenplakat wirbt und die Grünen vereinzelte Porträts von Jürgen Trittin aufgestellt haben, haben sich die Liberalen von der FDP wohl gedacht, dass besonders viel auch viel hilft. Klar, sie kämpfen um jede Stimme, um die fünf Prozent Hürde zu knacken. Es geht um die Zukunft der Partei. Aber die Art und Weise der Werbung am Adenauer Ring kann einfach nicht richtig oder zielführend sein. Fast wirkt es so, als habe man sich gesagt: “Wir plakatieren einfach jeden Laternenpfahl, dann kann da keine andere Partei etwas aufhängen.”

Um an dieser Stelle deutlich zu sagen, dass nicht die Liberalen zu den Buh-Männern (und Frauen) gemacht werden sollen – auch andere Parteien zeigen ein auffälliges oder illegales Verhalten bei der Art ihrer Plakatierungsaktionen. So hängte die AfD in Ahrensburg mal einfach Plakate an Ortsrichtungsschildern direkt hinter der Autobahnausfahrt auf. Ein Standort, der für Plakatierungen absolut nicht erlaubt ist. Am Ortseingang Bad Oldesloe stellten die Grünen auf beiden Seiten der Straße ihre Plakate an den Pfählen für die Straßenbanneranbringung auf. Etwas, das Vereinen oder Veranstaltern so nicht erlaubt wäre. Hier wird dann vom Ordnungsamt auf Verkehrsgefährdung oder unsachgemäße Anbringen hingewiesen. Der Bauhof würde ausrücken und die Plakate entfernen. 

Man darf sich also die Frage stellen, warum in den unterschiedlichsten Städten und Orten im Kreis die Parteien nicht die Regeln befolgen (müssen/wollen), die sie zum Teil selbst oder die Verwaltung in ihren Beschlüssen auch kommerziellen Veranstaltern und ehrenamtlichen Vereinen auferlegen. Bei diesen sind Verwaltung und Lokalpolitik schnell zur Stelle und lassen Plakate, die nicht nach den Regeln ausgehängt wurden, wieder abnehmen oder Bußgelder bezahlen. Würde man diese Regeln auch auf die Parteien anwenden, so wäre zum Beispiel die bereits erwähnte, vollkommen übertrieben Art der Plakatierung der FDP am Adenauer-Ring absolut unzulässig. 

Und all das für gar keinen positiven Effekt?

Der “Hamburger Wahlbeobachter” – eine Internetseite rund um Wahl- und Politikthemen – hat in einer Befragung herausgefunden, dass keiner der befragten Wähler sich jemals wegen eines Wahlplakats für eine Partei entschieden hat. Ist Plakatwerbung also eigentlich überhaupt mehr als ein Ärgernis?! Ist sie nicht nur optische Belästigung in den Stadtbildern, die im Endeffekt nichtmal zu einem positiven Ergebnis führt ? Könnte es sogar so sein, dass man durch die ständige massenhafte Konfrontierung mit diesen Plakaten die Politikverdrossenheit fördert, weil der Wähler einfach nur noch genervt ist? 

Auch die Uni Hohenheim stellte fest, dass Plakate kaum zur Wahlentscheidung beitragen. 

Zu diesem Thema gibt es auch ein Interview mit Prof. Dr. Günther Burkert-Dottolo zu einer interdisziplinärer Studie an der Universität Wien rund um die der Wirkung von Wahlplakaten.

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Bad Oldesloe

Erneut Impfaktion im Oldesloer Hölk ohne Anmeldung

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Bad Oldesloe – Am Mittwoch, den 19. Januar besteht im Treffpunkt Plan B Im Hölk 2 in Bad Oldesloe erneut die Möglichkeit, sich zwischen 9:30 und 17:30 Uhr gegen Corona impfen zu lassen.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen. Eine Impfärztin berät vor Ort. Kinder können ab 12 geimpft werden. Ab 14 Jahren dürfen sie allein in die Impfung einwilligen. Die Teams sind mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna ausgestattet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.  

Das Treffpunkt-Team empfiehlt allen, die noch nicht geimpft sind, diesen unkomplizierten Termin ohne Anmeldung im Treffpunkt unbedingt zu nutzen.

Quartiersmanagerin Maria Herrmann betont: „Die letzte Aktion im November mit fast 400 Teilnehmern war ein großer Erfolg. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Impfangebote auch weiter zu organisieren. Wir sind sicher, dass auch diesmal alles in entspannter Atmosphäre abläuft“.

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Bad Oldesloe

Waren werden knapp: BrAWO-Center bittet um Möbelspenden

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Bad Oldesloe – Beim BrAWO-Center Bad Oldesloe werden die Waren knapp. Besonders die Auswahl an Möbeln, Haushaltswaren und Kinderspielzeug ist inzwischen überschaubar.

„Wer sich von alten, aber gut erhaltenen Möbeln trennen möchte, sollte uns anrufen. Wir vereinbaren einen Termin, bauen ab und transportieren die Möbelstücke zu uns“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Auch alte Fahrräder, die wieder fahrtüchtig gemacht worden sind, stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Dieser Bereich ist in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut worden.

Das BrAWO-Center, Im Hölk 2, ist telefonisch unter der Nummer 0 45 31 – 80 40 810 oder per E-Mail unter brawo-center.oldesloe@awo-bildungundarbeit.de zu erreichen.

Der Zulauf in der Einrichtung der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) im Kreis Stormarn ist trotz der Pandemie ungebrochen. Neben Möbeln sind vor allem Kleidungsstücke, besonders Kinderkleidung, aber auch Hausrat wie zum Beispiel Töpfe, Pfannen, Geschirr, Handtücher und Gardinen sehr begehrt.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA – wie hier das BrAWO-Center Bad Oldesloe – verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

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Bad Oldesloe

Oldesloer Polizei nimmt Verdächtigen nach Einbruch in Waschanlage fest

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Bad Oldesloe – In der Neujahrsnacht (01.01.2022) nahmen Polizeibeamten einen 42-jährigen Mann fest, der sich zuvor wohl Zutritt zu einer Waschanlage in der Lily-Braun-Straße in Bad Oldesloe verschafft hatte.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 3.40 Uhr wurden die Beamten in die Lily-Braun-Straße entsandt, nachdem dort der Einbruchsalarm ausgelöst wurde.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine gewaltsam geöffnete Tür an einem Rolltor fest. Bei der Absuche des Objektes befanden sich keine Täter mehr in den Räumlichkeiten.

Im Rahmen von sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte auf der B 208 in der Ratzeburger Straße ein 42-jähriger Tatverdächtiger aus Nordwestmecklenburg mit seinem Fahrzeug gestellt und vorläufig festgenommen werden.

In dem Wagen wurde Einbruchswerkzeug gefunden.

Stehlgut war nach erster Prüfung des Betreibers der Waschanlage nicht zu beklagen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Tatverdächtige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er wird sich wegen des versuchten Diebstahls in einem besonders schweren Fall verantworten müssen.

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