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Bad Oldesloe

Mietverträge unterschrieben: Rewe und Budni kommen nach Bad Oldesloe!

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Friedrich W Groefke Planungs GmbH

So soll das neue Fachmarktzentrum aussehen.

Jetzt ist es offiziell: Rewe wird in das geplante Einkaufscenter auf dem derzeitigen Postgelände ziehen. Auch ein weiterer Mieter steht bereits fest. Die Drogeriekette Budnikowsky bezieht die zweitgrößte Ladenfläche in dem Komplex. Im Bauausschuss am Montagabend stellten der Projektentwickler und der Architekt nun das Konzept vor.

Der Investor würde lieber heute als morgen schon mit dem Bau beginnen. “Wir haben natürlich einen Zeitplan. Wir würden gerne noch in diesem Jahr Baurecht schaffen”, sagt Projektentwickler Hans-Jürgen Weber.

Im Februar des nächsten Jahres kann dann abgerissen und schon im März mit dem Bau begonnen werden. “Wenn alles nach Plan läuft, ist das Fachmarktzentrum dann kurz vor Weihnachten fertig.”

Die Verträge mit den beiden Hauptmietern sind bereits jetzt unterzeichnet. Die Supermarktkette Rewe hat für die künftige Ladenfläche mit einer Größe von 2500 Quadratmetern einen Mietvertrag über 20 Jahre unterschrieben. Budnikowsky hat sich für 12 Jahre an die zweitgrößte Ladenfläche mit 623 Quadratmetern gebunden.Neben der Fläche für die Postfiliale, die nach Möglichkeit an dem Standort bleiben soll, sind noch zwei weitere Geschäfte zu vermieten.

Hans-Jürgen Weber: “Mit anderen Mietern sind wir auch schon im Gespräch. Doch bereits jetzt haben wir 3.200 von etwas mehr als 4.000 Quadratmetern Ladenfläche vermietet.”

Neben Laden- und Lagerflächen entstehen auf dem Gebäude 120 Parkplätze, die über eine Rampe am hinteren Teil des barrierefrei geplanten Komplexes erreichbar sind. Alle Stockwerke sind mit zwei Fahrstühlen erreichbar.

Die Architektur des Fachmarktzentrums freilich ist Geschmackssache. Der modern daher kommende Bauhaus-Stil gefällt nicht jedem. “Unser Ansatz war, dass die Architektur des Gebäudes so schlicht wie möglich gehalten wird”, erklärt der Architekt Friedrich W. Groefke.

Karin John vom Bauamt: “Es hat bereits Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und dem Architekten geben. Der war bislang sehr engagiert, unsere Anregungen mit aufzunehmen.”

Beim Bauausschuss konnte der Entwurf punkten.

Uwe Rädisch (CDU): “Ich kann mich sehr gut damit anfreunden. Rein gestalterisch ist das in die Zukunft gerichtet.” Auch die FBO ist begeistert, die SPD und die Grünen freuten sich über die geplante Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

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Bad Oldesloe

Corona-Leugner schmieren wirre Impf-Thesen an Oldesloer Jugendherberge

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Bad Oldesloe – “Zwangsgeimpft mit dem Gift des Teufels”: In der Nacht zu Sonnabend ist die Oldesloer Jugendherberge mit wirren Impfkritik-Parolen beschmiert worden. Die Polizei ermittelt.

Foto: Stormarnlive.de

Nachdem der Kreis Stormarn bekanntgegeben hatte, dass eines von drei Impfzentren in der Jugendherberge in Bad Oldesloe eingerichtet wird, ist es in der Nacht zu Sonnabend zu Sachbeschädigungen gekommen.

“Es gab sieben oder acht Parolen am Gebäude”, sagte Thilo Scheuber, Fachbereichsleiter Bauen, Umwelt und Verkehr bei der Kreisverwaltung. Diese stammen offenbar alle von einem Verfasser. “Die Handschrift ist dieselbe”, so Scheuber.

Die Sachbeschädigung fiel am Sonnabendvormittag auf, als Vertreter des Kreises und des Technischen Hilfswerks das Gebäude begutachteten.

Seit Freitag ist das THW damit beschäftigt, die Jugendherberge herzurichten.

Das Impfzentrum soll Mitte Dezember einsatzbereit sein. Das Bundeskriminalamt (BKA) hält es für möglich, dass es im Umfeld von Impfzentren in den nächsten Wochen zu Störungen kommen könnte.

Das scheint sich hier zu bestätigen. Andreas Rehberg, zuständig für Sicherheit und Gefahrenabwehr beim Kreis Stormarn: “Wir werden auch einen Sicherheitsdienst einsetzen. Dieser Vorfall bestätigt uns darin, dass das nötig ist.”

Hinweise auf den Verfasser der Parolen an die Oldesloer Polizeidienststelle (04531/5010)

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Bad Oldesloe

Protest oder Hetze?

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In einer Stellungnahme zeigt Die Linke in Stormarn Verständnis für rationale Maßnahmen-Kritik – verurteilt aber die sogenannten “Querdenker”-Proteste. Denn die Szene tritt im Netz und auf der Straße immer aggressiver auf

Protestaktion in der Oldesloer Innenstadt

Es ist mehr als verständlich, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und auch ihre Begründung kritisch betrachtet werden. Bei so weitreichenden Eingriffen ins wirtschaftliche und private Leben muss sowohl ihre Ausgewogenheit als auch ihre Wirksamkeit klar begründet sein, damit sie Akzeptanz finden.

Kritik an den Maßnahmen kann und sollte geäußert und diskutiert werden.

Dass etwa derzeit der Eindruck entsteht, dass die Maßnahmen genau da ihre Grenzen haben, wo das Interesse großer Wirtschaftszweige beginnt, trägt ebenso wie die oft mangelnde Einbeziehung der Parlamente sicher nicht zur Glaubwürdigkeit von Regierungshandeln bei.

Es gab und gibt Proteste – etwa von Kulturschaffenden bei „Alarmstufe Rot“ oder von völlig überlasteten PflegerInnen –, die eine völlig legitime Kritik formulieren. Solange diese unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden, sind solche Proteste nicht zu kritisieren, oft sogar sehr notwendig.

Doch leider gibt es derzeit nicht nur solche rationale Kritik. Eine im Netz und auf der Straße immer aggressiver auftretende Szene von GegnerInnen der Maßnahmen hat sich in den letzten Monaten formiert.

Hier dominieren Verschwörungsmythen, Impfgegnerschaft und bewusste und unbewusste Halb- und Unwahrheiten über die Pandemie.

Diese sich gerne aus „alternativen Medien“, wie z. B. Rubikon oder dem Verschwörungsportal KenFM, informierende Szene bezieht sich auf eine kleine Gruppe von MedizinerInnen und WissenschaftlerInnen, die – entgegen dem wissenschaftlichen Konsens ihrer Fachwissenschaften – ihnen die passenden Argumente liefern und die Pandemie kleinreden oder gar ihre Gefährlichkeit ganz leugnen. Sie hat in den letzten Monaten deutlichen Zulauf bekommen.

Unverkennbar ist auch, dass eine Abgrenzung der Szene nach ganz rechts außen nicht stattfindet, wenn eben antisemitisch-verschwörungsmythische Portale als „Informationsquellen“ sorglos zitiert werden, wenn mit Schildern wie „Impfen macht frei“ oder dem Missbrauch von Judensternen für die eigene Opferinszenierung der Holocaust relativiert wird und die Opfer der Nazis verhöhnt werden. Auch sind auf vielen dieser Demonstrationen bekannte Rechtsextreme mitgelaufen und aufgetreten, deutlich sichtbar mit den Symbolen ihrer Parteien und Bewegungen. Identitäre, AfD und NPD haben zu vielen der Veranstaltungen mobilisiert. In dieser Form des irrationalen Protestes, der hinter allem eine bewusste Verschwörung dunkler Mächte wittert, von Plänen „der Bilderberger“ oder „der Rothschilds“ raunt und der völlig widersinnigen Annahme Raum gibt, es könne eine globale Verschwörung geben, die die Wirtschaft und Gesellschaft aller großen Industrienationen bewusst lahmlegt, finden rechte Gruppen und Parteien, die ja selbst nichts außer irrationaler Angst und Hass anzubieten haben, ganz natürlich ihren Platz. Es ist keine Instrumentalisierung, die wir hier sehen, sondern Bewegungen, die da zusammenkommen, die ideologisch nah beieinander sind.

Auch in Stormarn gibt es Kundgebungen und Aktionen, die aus diesem Umfeld stammen. Auch hier werden in Reden „die Bilderberger“ als Strippenzieher insinuiert.

Auch hier werden Schilder getragen, die die Opfer des Faschismus verhöhnen. Die Fraktionen Die Linke im Kreistag Stormarn und in der Stadtverordnetenversammlung Bad Oldesloe haben sich bereits klar von diesen Aktivitäten distanziert und alle Mitglieder und SympatisantInnen der Linken dazu aufgerufen, sich hier nicht zu beteiligen. Für linke, fortschrittliche Menschen kann dies kein Umfeld sein, in dem berechtigte Kritik an den bestehenden und geplanten Maßnahmen formuliert werden kann. Die Linke steht für eine Kritik, die die Probleme unserer Welt als Folgen unseres kapitalistisch geprägten sozial-ökonomischen Systems und nicht als Ergebnis einer düsteren und böswilligen Verschwörung sieht. Wir rufen weiterhin dazu auf, diesen Veranstaltungen fern zu bleiben und Widerspruch gegen die aktuelle Politik in anderen Zusammenhängen vorzubringen.

Bei dem Text handelt es sich um eine Stellungnahme der Fraktion Die Linke im Stormarner Kreistag und der Fraktion Die Linke in der Stadtverordnetenversammlung Bad Oldesloe. Um zu verhindern, dass einzelne Mitglieder der Fraktionen zu Zielscheiben für die Szene werden, wurde die Redaktion gebeten, auf die Nennung von Namen der Verfasser zu verzichten. Das respektieren wir.

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Bad Oldesloe

Gemeinschaftsaktion: Bad Oldesloe wird zur Sternenstadt

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Bad Oldesloe – Um den Menschen in der Kreisstadt trotz Corona eine weihnachtliche Stimmung in der Innenstadt zu präsentieren, haben sich in gemeinsamer Kooperation die Stadt, die Wirtschaftsvereinigung, der Wir-Verein sowie der Wirtschaftsbeirat mit der Oldesloer Bühne verschiedene Highlights für die Adventszeit einfallen lassen und wollen unter dem Motto “Sternenstadt Bad Oldesloe” weihnachtliches Flair in die Innenstadt bringen.

Gemeinsam für die Sternenstadt (von links): Agnes Heesch (Stadtverwaltung), Phillip Marz (Wirtschaftsbeirat), Astrid Hintze und Günter Knubbe (Wir-Verein), Angela Dittmar und Nicole Brandstetter (Wirtschaftsvereinigung). Foto: Luna Brandstetter

“Gerade vor dem Hintergrund, dass wir die Weihnachtsmärkte absagen mussten, freue ich mich, dass die Organisatoren eingesprungen sind und Alternativen initiiert haben”, zeigt sich Bürgermeister Jörg Lembke begeistert. Die Stadtverwaltung hat die Koordination übernommen und hat alle Ideen der Akteure zusammengetragen und freut sich, dass bereits Erfolge zu sehen sind: Die Weihnachtsbeleuchtung ist durch den Bauhof aufgehängt und eingeschaltet, die großen Tannen stehen beleuchtet auf dem Marktplatz, der Hude und dem Bahnhofsvorplatz.

Neu ist eine Holzhütte auf dem Marktplatz, die der Wirtschaftsbeirat gemeinsam mit dem Hagebaumarkt aufgestellt und mit der Oldesloer Bühne geschmückt hat. “Wenn die Kinder aufs Weihnachtsmannwecken dieses Jahr verzichten müssen, wollen wir ihnen wenigstens das Wohnzimmer vom Weihnachtsmann zeigen”, sagt Thomas Benthien, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats, mit einem Augenzwinkern. Das Jugendaufbauwerk der Kreishandwerkerschaft Stormarn hat einen großen, mit einem Weihnachtsmann bemalten Briefkasten neben die Hütte gestellt. Dort können Kinder bis zum 15. Dezember ihre Post an den Weihnachtsmann einstecken, dann bekommen sie noch rechtzeitig Antwort. Um Post geht es auch bei der Aktion des Wir-Vereins. Der Bürgerverein hat die Schüler der Stadtschule dazu aufgerufen, Adventsbriefe an die Bewohner der Altenheime zu schreiben. “In den Einrichtungen gibt es viele Leute ohne Verwandte. Gerade in der Corona-Zeit können viele Besuche nicht stattfinden. Deshalb wollen wir den alten Menschen eine Freude bereiten”, erklärt Wir-Vereins-Vorsitzender Günter Knubbe gemeinsam mit Astrid Hintze.

Die Wirtschaftsvereinigung setzt auf Sterne als zentrales Thema. Über 1.500 rote Dekorationssterne hat der Unternehmerverein an rund 80 Geschäfte verteilt und stellt zusätzlich große Holzsterne in der Innenstadt auf. “Wir freuen uns, dass unsere Idee der Sternenstadt aufgenommen wurde und nach und nach mit Leben gefüllt wird. Es ist wichtig, dass wir für Bad Oldesloe ein Alleinstellungsmerkmal kreieren. Mit der gemeinsamen Dekoration tragen die Händler zum Wir-Gefühl in der Innenstadt bei”, ist Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldelsoe, überzeugt. Gemeinsam mit der Stadt hat sich der Unternehmerverein auch eine stimmungsvolle Dekoration für die Laternen in der Fußgängerzone einfallen lassen.

Beleuchtet wird dieses Jahr auch die Brücke von Exer zum KuB. Die Firma Bork Stahl und Metallbau hat eine Konstruktion geschaffen, die es ermöglicht, zwei leuchtende Tannen über der Trave schweben zu lassen.

Eine kleine Alternative zum ausgefallenen Adventsmarkt bietet der Verein Kaktus, zusätzlich am Nachmittag werden Accessoires aus Wolle, Patchwork und Taschen angeboten.

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