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Bad Oldesloe

Verena reist um die Welt Teil 2: Dunkerque und Calais

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Verena Hüter (24) aus Bad Oldesloe hat sich vorgenommen, auf eigene Faust um die Welt zu reisen. Hier berichtet sie im zweiten Teil ihrer Reiseerfahrungen.

Teil II: Holland – Belgien

“Nach meinem misslungenen Start in Amsterdam kam ich also gegen Abend am Donnerstag in Dunkerque in Frankreich an. Schon im Zug konnte man sehen, dass nach Holland alles grauer und kaputter wurde. Belgien schien also schon mal keine Reise wert zu sein. Frankreich leider auch nicht…

Looking for nena 2Das HotelzimmerAm Bahnhof in Dunkerque gibt es glücklicherweise gleich mehrere Hotels. Ich suchte mir das billigste, da es mittlerweile schon fast dunkel war. Außerdem sprach man hier angeblich auch deutsch. Super, denn ich spreche leider kein Wort Französisch.  Wie sich herausstellte, sprach meine Empfangsdame NUR Französisch. Naja, egal. Wird schon irgendwie klappen.Ich bekam ein kleines Zimmer mit Dusche aber ohne Toilette. Immer mal wieder was Neues. Ich hatte hier sogar WLAN. Welch ein Traum!

Am nächsten Tag konnte ich Dunkerque dann bei vollem Tageslicht bewundern. Es wurde nicht besser. Eher im Gegenteil… Kurz bevor ich auscheckte traf ich dann tatsächlich den Hotelier der ein wenig deutsch sprach. Er sagte mir wie sehr ihm Deutschland gefalle und dass selbst ihm, als Franzosen Frankreich nicht besonders gut gefällt. Seine Ehrlichkeit beeindruckte mich.

Ich machte mich auf den Weg zum Hafen. Ich wollte mit der Fähre nach Dover in England fahren. Da freute ich mich schon besonders drauf. Google Maps sagte mir, es seien rund 15 Kilometer und ich würde zu Fuß ca 2 ½ Stunden brauchen. Herausforderung akzeptiert! Mit meinen Restkenntnissen in Französisch und den Hilfestellungen von Bente machte ich mich also auf den Weg.

Es ging gut los. Ich fand jede Straße und das Wandern machte noch Spaß. Mein Rucksack und ich hatten nun also ein wenig Zeit uns kennenzulernen. Kurz gesagt, ich mag ihn nicht! Er ist faul, egoistisch und noch dazu unglaublich träge! Was er von mir hält weiß ich nicht, aber das ist mir auch egal. Ich muss ihn ja schließlich auch die ganze Zeit mit mir rumschleppen. Ich habe ihm schon gedroht ihn einfach auszusetzen und dann soll er doch mal sehen, wie er nach Hause kommt! Dummerweise fühle ich mich in gewisser Weise von ihm abhängig und für ihn verantwortlich. Wütend über seine Sturheit und dass er so unglaublich schwer war, stiefelte ich also durch das hässliche Dunkerque. Mein Körper zeigte mir mittlerweile erste Ermüdungserscheinungen. Ich bekam eine Blase, hatte unendlichen Durst und mein Rücken schmerzte höllisch.

Im Tourismus Büro druckte man mir dann dankenswerterweise noch schnell eine Karte aus. Auch hier musste ich mich mit Händen und Füßen verständigen. Woran liegt es? Schlechtes Bildungssystem in Frankreich? Ich weiß es nicht, aber es nervt.Ich ging direkt an der Küste entlang. Schön, sollte man meinen. Pustekuchen! Nur Industrie und Raffinerien! Komisches Frankreich. In Deutschland wären hier wohl eher Kurorte entstanden. Kurz vor der Dehydrierung hielt ein Auto neben mir. Es war die Hafen Polizei. Er fragte, wohin ich wollte und kurz darauf saß ich überglücklich in seinem Auto und er fuhr mich direkt zum Terminal des Fährhafens. Super!

Calais kleinCalaisGar nicht super war, was der grimmige Franzose am Schalter zu mir sagte. Dies sei nur eine Autofähre und es würden keine Fußgänger als Passagiere mitgenommen werden. Ich war am Boden zerstört! Der ganze Weg umsonst? Die einzige Passagierfähre ist in Calais. Mit dem Auto 25 Minuten. Und zu Fuß?? Ich konnte nicht mehr. Ich wollte nicht mehr. Es war grauenhaft und ich den Tränen nahe! Es fuhr kein Bus, es gab nicht mal einen Fußweg. Allein eine Schnellstraße führte in die nächste Ortschaft und nach Calais nur eine Autobahn. Na toll, und jetzt? 

Da stand ich nun also in dem verfluchten Dunkerque und kam nicht weiter. Auf meinem verzweifelten Weg in Richtung Calais traf ich auf ein holländisches Ehepaar. Sie zeigten mir den Weg, doch da sie in die andere Richtung, nämlich zur Autofähre, wollten sagte der Mann folgendes: „Well, I think you have to hitchhike!“ Oh nein. Ich fühlte mich hilflos und so langsam schwand auch jede Hoffnung noch heute nach Calais zu gelangen. Ich ging weiter die Schnellstraße entlang nach Loon Plage wo ich mir endlich etwas zu trinken kaufen konnte. Ich war schon fast komplett ausgetrocknet. Hilfe konnte ich vergessen, denn auch hier sprach mal wieder niemand Englisch.

Es war wohl tatsächlich die einzige Möglichkeit zu trampen. Ich malte also auf meine verteufelte Karte aus dem Tourismus Büro „Direction Calais“ und stellte mich an den Kreisel, der zur Autobahn führte. Ich muss sehr verzweifelt ausgesehen haben, denn kurze Zeit später hielt tatsächlich eine Frau an und nahm mich mit in Richtung Oye Plage. Sie war sehr nett und zeigte mir auf ihrem Navi wo sie mich hinfährt und wo ich hin muss. Von hier aus sind es nur noch 15 Kilometer, sagte sie und setzte mich an einer Bushaltestelle wieder ab. Sie war sich ziemlich sicher, dass von hier aus ein Bus nach Calais fuhr. Doch ich wartete und wartete und nichts passierte.Es war mittlerweile schon ziemlich spät, was mich dazu veranlasste die 15 Kilometer zu Fuß zurückzulegen. Während ich ging hielt ich den Autofahrern mein ramponiertes Schild entgegen. WOW es hielt jemand an. Er nuschelte und schielte. Ich verstand ihn nicht. Dann fuhr er einfach weg. Na toll, danke für nichts. Ich meinte so viel verstanden zu haben, dass ich in die falsche Richtung laufe, da er wild mit dem Kopf schüttelte. Ich fragte die nächstbeste Passantin in der Nähe und sie erklärte mir (auf Französisch) dass ich komplett falsch lief und wieder zurück müsse. Ich würde wohl nie mehr nach Calais kommen.

Doch als ich endlich auf dem richtigen Weg war hatte ich Glück. Kurz nach Oye Plage hielt ein junger Mann an und ich fragte ihn ob er nach Calais fuhr. Und dann hatte ich noch mal Glück. Er sprach Englisch und antwortete mit „Yes“! Nachdem ich einen kurzen Blick auf ihn und sein Auto geworfen hatte hievte ich meinen Rucksack ins Auto und sprang hinterher. Wir hatten eine sehr nette Unterhaltung und er fuhr mich direkt bis zum Gate. Für ihn war es wohl ein ziemlicher Umweg, aber sonst hätte ich wohl die ganze Nacht durchwandern können. Ich war körperlich am Ende und fertig mit den Nerven, aber endlich ging es wieder Berg auf!Ich kaufte mir eine Karte für die Fähre und setzte mich direkt ans Deck. Von hieraus wollte ich dem verhassten Frankreich auf nimmer Wiedersehen sagen!”

Ve
rena auf Welttour: Es geht los

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App gegen Depression: Bürger-Stiftung Stormarn hilft UKE-Forschern

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Die Bürger-Stiftung Stormarn hat das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) finanziell bei der Entwicklung einer App unterstützt, die an Depression erkrankten Menschen helfen soll.

Gemeinsam im Kampf gegen Depressionen (v. l.): Die Ehrenamtler Ralph Klingel-Domdey, Ahrensburgs ehemalige Bürgermeisterin Ursula Pepper, Ernst-Jürgen Gehrke, und das UKE-Forscherteam Ruth Veckenstedt, Steffen Moritz und Brooke Viertel. Foto: Andreas Laible

Antriebs- und Appetitlosigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörung, Interessensverlust, herabgesetztes Selbstvertrauen und das Gefühl, wertlos zu sein – jeder Fünfte in Deutschland im Alter über 65 Jahren zeigt Symptome einer Depression. Bei Bewohnern von Seniorenwohnheimen gilt dies sogar für bis zu 42 Prozent.

Eine Psychotherapie kann helfen, aber weniger als jeder Dritte erhält sie.

Lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz und mangelnder Zugang machen die Hilfe schwer.

Eine Forschergruppe am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) entwickelte deshalb ein weltweit neues, niedrigschwelliges Angebot, das depressionsfördernden Denkmustern entgegenwirkt.

Es basiert auf kognitiver Verhaltenstherapie und soll als offenes Gruppenangebot in verschiedenen Gesundheitsbereichen zum Einsatz kommen, darunter geriatrische Kliniken, Seniorenheime oder Ergotherapiepraxen.

„Unser Fokus auf metakognitive Verzerrungen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Depressionen beitragen, ist neu“, sagt Prof. Dr. Steffen Moritz, Leiter der Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UKE:

„Wir setzen auf spielerische Weise bei Denkverzerrungen an, die die Wahrnehmung auf uns Selbst, die Welt und unsere Zukunft trüben. Wir nehmen eine Vogelperspektive auf das eigene Denken ein, hinterfragen Denkmuster und erarbeiten Alternativen. Das wird auch als Metakognition bezeichnet – also das Denken über das Denken.“

Ergänzend dazu würden ungünstige Verhaltensweisen wie Grübeln oder sozialer Rückzug betrachtet.

Trainingsprogramm MKT-Silber soll Rückfälle verhindern
Bei älteren Menschen seien Themen wie die Bewältigung von körperlichen Veränderungen, die Anpassung an neue soziale Rollen im Ruhestand, die Neudefinition von Werten, Einsamkeit oder der Umgang mit unabwendbaren Situationen Auslöser für eine Depression, so Dr. Brooke Viertel, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MSH Medical School Hamburg und Psychologische Psychotherapeutin. 

Was zudem unterschätzt werde, sei die psychische Belastung bei Erkrankungen wie Krebs, chronischen Schmerzen oder neurologischen Problemen. 

„Mit unserem Metakognitiven Training, kurz MKT-Silber, wollen wir die Versorgung von älteren Menschen mit Depression verbessern, Behandlungslücken verkleinern, die Wartezeit auf einen Einzeltherapieplatz verringern oder nach erfolgter Therapie damit für eine Rückfallprophylaxe sorgen“, erklärt Viertel, die gemeinsam mit Moritz und Prof. Dr. Lena Jelinek das Programm 2018 auf Basis eines bereits vorhandenen Metakognitiven Trainings entwickelt hat. 

Rund 15 Institutionen nutzen das MKT-Silber bereits in der Hansestadt, bis heute wurden die kostenlosen und online verfügbaren Trainingsunterlagen in deutscher Sprache knapp 5.000 Mal heruntergeladen

Das Training besteht aus acht Modulen, eine Sitzung dauert 45 bis 60 Minuten und ist für drei bis acht Teilnehmende konzipiert.

Ein Einstieg ins Programm ist jederzeit möglich. Eine Besonderheit des MKTs ist, dass neben Psychologen auch geschulte Pflegekräfte, Ergotherapeuten oder sogenannte Gesundheitsbegleiter (ausgebildete ehemalige Patienten) die Gruppensitzungen anleiten können – Voraussetzung dafür ist eine Schulung, für die die Forscher neben Workshops ein E-Learning-Format vorsehen. 

Bürger-Stiftung Stormarn fördert Weiterentwicklung der App

Angesichts knapper Kassen sind die UKE-Wissenschaftler auf Spendenmittel angewiesen, um dieses Angebot bereitstellen und weiterentwickeln zu können. 

Die Bürger-Stiftung Stormarn, unter deren Dach auch die Eheleute Schmöger-Stiftung organisiert ist und die sich zum Thema Depressionen engagiert, hat den Forschern 10.000 Euro für das MKT-Silber zur Verfügung gestellt. Von der Spende werden die Produktion von Lernvideos, in denen Therapiesitzungen nachgestellt werden, sowie die Übersetzung der Trainingsunterlagen in weitere Sprachen finanziert.

„Wir sind der Stiftung dankbar für die Förderung. Ohne ihre Unterstützung hätten wir die Videos nicht produzieren können, die uns helfen, das Training vom Elfenbeinturm der Wissenschaft in die Praxis zu bekommen“, sagt Moritz. Die Förderung sei zudem eine wichtige Anerkennung fürs Team. 

„Die Arbeit der Forscher markiert einen weiteren wichtigen Schritt bei der Bekämpfung depressiver Erkrankungen“, sagt Ernst-Jürgen Gehrke, Vorstandsvorsitzender der Bürger-Stiftung Stormarn. „Das hat uns bei den Gesprächen mit Dr. Moritz und seinem Team überzeugt.“ Gehrke hatte sich im Vorwege der Entscheidung zusammen mit der Vize-Stiftungsratsvorsitzenden und ehemaligen Ahrensburger Bürgermeisterin, Ursula Pepper, über die Apps informiert. 

Weitere 5.000 Euro der Sparkassen-Stiftung Holstein und der Bürger-Stiftung Stormarn fließen in die Weiterentwicklung der neuen Selbsthilfe-Smartphone-App COGITO Kids. COGITO Kids beruht auf der bereits verfügbaren App COGITO

Diese App schickt Nutzern tägliche Übungen, die bei regelmäßiger Ausübung helfen, emotionale Probleme zu reduzieren. Die Version für Erwachsene gibt es seit April 2021. Sie wurde bis jetzt in zwölf Sprachen übersetzt, darunter Portugiesisch, Türkisch, Arabisch, Farsi und Persisch. Gerade ist eine ukrainische Version in Arbeit.

„Die App ist wie eine Zahnbürste für die Seele, nicht nur für akut Betroffene“, sagt Steffen Moritz. „Sie dient zur Begleitung der MKT-Programme, um erlernte Strategien zu verinnerlichen, aber auch zur Prävention. Ältere Patienten tun sich bei der Anwendung nicht schwerer als Jüngere“, so Moritz. 

Die neue App COGITO Kids soll ab Ende dieses Jahres verfügbar sein.

Für die Kinderversion, bei der Übungen in kurzen Geschichten vermittelt werden, arbeiten Moritz und Kolleginnen mit der Kinderbuchautorin Astrid Frank und der Illustratorin Mariana Ruiz Villareal zusammen. Später soll noch eine gesprochene Version hinzukommen für Kinder mit Leseschwäche.

Weltweit wachsendes Interesse am UKE-Angebot
Das Interesse am neuen Ansatz der Hamburger Psychiater und Psychologen ist groß: „Die meisten Therapeuten, die zu unseren Workshops kommen, stammen nicht aus Hamburg. Seit wir das Training auch auf Englisch anbieten, ist das internationale Interesse enorm gewachsen“, sagt Brooke Viertel:

„Wir haben Anfragen von Kollegen aus der Türkei, Portugal, Spanien, Chile und Argentinien. Eine Version des Metakognitiven Trainings wurde in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaften für Psychiatrie und Psychotherapie aufgenommen, aber zum Beispiel auch in die Empfehlungen der australischen Psychiater.“

Eine Pilotstudie aus dem Jahr 2018 sowie eine kontrollierte Studie zum MKT-Silber wies einen Rückgang der depressiven Symptome bei den Teilnehmenden nach, die das Programm selbst als nützlichen Teil ihrer Behandlung empfanden.

„Wir wünschen uns, dass die Hausärzte, die meist die erste Anlaufstelle für Patienten mit seelischen Problemen sind, unser Angebot kennen und darauf hinweisen“, sagt Viertel. Die Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie hat noch viel vor.

Das Metakognitive Training soll samt COGITO-App auch noch für Patienten mit chronischen Schmerzen und Schlafstörungen weiterentwickelt werden – wenn ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

Ralph Klingel-Domdey, Vorstandsmitglied der Stormarner Stiftung, stellt mögliche weitere finanzielle Hilfen für das UKE-Team in Aussicht:

„Dieses Thema hat leider in jüngerer Vergangenheit durch die Corona-Pandemie, durch den Krieg in der Ukraine und die Sorgen vieler wegen des Klimawandels so viel Fahrt aufgenommen, dass jedes effiziente Hilfsangebot gefragt ist. Etwaige neue Stifter, die sich unserer Dachorganisation in Bad Oldesloe anschließen wollen und noch über einen Stiftungszweck nachdenken, werden wir entsprechende Vorschläge unterbreiten.“ 

Wer dieses oder andere Hilfsprojekte unterstützen möchte, kann sich an die Bürger-Stiftung Stormarn per Mail an info@buerger-stiftung-stormarn.de wenden. Rückfragen beantwortet Stiftungsreferent Jörg Schepers, Telefon 04537 70 700 13.

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Bad Oldesloe: 23-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall auf A1

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Bei einem Verkehrsunfall ist am 7. Juli ein 23-Jähriger ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der A1 bei Bad Oldesloe.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr gegen 5:45 Uhr ein 23-jähriger Fahrer eines Audi A4 bei starkem Regen den linken Fahrstreifen der BAB 1 in Fahrtrichtung Lübeck.

Der 23- Jährige aus dem Kreis Stormarn verlor laut Polizei vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Der Audi geriet ins Schleudern und prallte gegen den Auflieger eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzuges.

Das Fahrzeug kam an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen verstarb der Audi- Fahrer noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn bis ca. 8:15 Uhr voll gesperrt werden. Zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

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Bad Oldesloe

Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht in Rethwisch

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Am 7. Juli kam es gegen 14 Uhr auf der B 208 in der Nähe von Rethwisch zu einer Verkehrsunfallflucht.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach bisherigem Erkenntnisstand befuhr ein 58-jähriger Schwarzenbeker mit einem Opel Astra die B 208 von der Autobahn1 kommend in Richtung Ratzeburg.

Kurz hinter der Autobahn kam dem Schwarzenbeker ein weißer Transporter auf seiner Fahrspur entgegen.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden wich der Opel- Fahrer nach rechts aus und prallte gegen eine Warnbake.

Hierdurch entstand an dem Opel Astra ein Sachschaden von circa 5.000 Euro. Der Fahrer des Transporters entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zu dem Transporter machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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