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Ammersbek

Vogelführung im Naturschutzgebiet Ammersbek-Niederung

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Ein Gelbspötter. Foto: NABU Ammersbek/Ludwichowski

Amersbek – Wie jedes Jahr im Mai bietet der NABU Ammersbek auch 2018 wieder eine Vogelführung unter der Leitung der Naturführerin und Vogelstimmenexpertin Alexandra Pampel im Gebiet Rothwegen an.

Im Allgemeinen singen dort im Mai Gelbspötter und Nachtigallen, man kann Schwarzkehlchen und Trauerschnäpper sehen.

Diese Jahr jedoch hört man aus vielen Ecken Schleswig-Holsteins hauptsächlich Hiobsbotschaften. Statt Konzerte und Gesangsexplosionen wie sonst im Mai, sind meist nur wenige Einzelstimmen zu hören, selbst in Naturschutzgebieten. Auch die Zahlen der Allerweltsvögel, die bei der Stunde der Gartenvögel gemeldet wurden, sind dieses Jahr besorgniserregend gering.

Deshalb heißt es auf der Vogelführung am 27. Mai: Wie sieht es aus in der Ammersbek-Niederung, welche Sänger können uns überraschen trotz der negativen Meldungen aus der Insekten- und Vogelwelt? Kommen Sie mit auf Vogellauschgang: Vielleicht singt dort die Nachtigall und auch die Lerche.

Sänger im Naturschutzgebiet Ammersbek-Niederung, Spaziergang mit Alexandra Pampel, NABU Ammersbek am 27. Mai von 8 bis 11 Uhr. Treffpunkt Ecke Schnakenredder / Rotwegener Weg an der Bank unter der Birke.

Informationen unter www.nabu-ammersbek.de.

Kultur

Kulturkreis: Patchwork-Festival in Ammersbek

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Patchwork. Foto: Ilka Rave

Ammersbek – Alle zwei Jahre veranstaltet die Patchwork-Gruppe des Kulturkreises das „Ammersbeker Patchwork-Festival”, die größte Patchworkausstellung im Norden Deutschlands.

Zu sehen sind Quilts in unterschiedlichen Größen und Schwierigkeitsgraden sowie Nähmaschinen, Stoffe, Zubehör und Wolle. Auch sind die Arbeiten der nationalen Ausschreibung unter dem Motto „Licht & Schatten“ ausgestellt.

Angeboten werden Mini-Workshops, die einen Einblick in das Patchen bieten. Jeweils um 15.30 Uhr gibt es eine Modenschau mit selbstgenähter Garderobe und Gestricktem.

Und wie immer gibt es eine Tombola mit vielen Gewinnen. Der Hauptgewinn ist diesmal ein Quilt.

Ammersbeker Patchwork-Festival am Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. Juni, von 10 bis 18, beziehungsweise 17 Uhr im Ammersbeker Pferdestall (Am Gutshof 1). Der Eintritt kostet vier Euro.

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Kultur

Oldiekbarett im Ammersbeker „Pferdestall“

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Die „Herbstzeitlosen“ treten im Ammersbeker „Pferdestall“ auf. Foto: H. Spilker/hfr

Ammersbek – Das Oldiekabarett des Ammersbeker Kulturkreis lädt am 27. Mai um 16 Uhr zur Aufführung des Programms „Lass uns doch auf den Schüberg steige…“ in das Kulturzentrum im Pferdestall.

„Lass uns doch auf den Schüberg steigen!“, lautet das Motto. Zuvor stehen allerdings noch etliche Hindernisse im Weg: Da ist das so oft besuchte und gehasste Wartezimmer beim Doktor, in dem gewöhnliche und seltsame Leiden zur Sprache kommen, womit aller Jugendwahn im Altersweh ertränkt wird.

Das führt zu grundsätzlichen Überlegungen über den Ammersbeker schlechthin, der es zu allem Überfluss noch vermasselt, dass Ammersbek zu einer Stätte des Weltkulturerbes gekürt wird. Ist dafür etwa ‚De Schwatte Melk‘ verantwortlich?

´Rien ne vas plus` – oder doch? In Bad Kissingen wird noch einmal alles aufpoliert, was an Kräften und Säften vorhanden ist. Wofür?? Na, wofür wohl… Schließlich geht es hoch zum Schüberg!

„Drei Frauen und zwei Männer stehen im Pferdestall auf der Bühne und möchten Ihnen einen vergnüglichen Nachmittag bereiten“, so die Veranstalter.

Der Eintritt kostet 9 Euro, für Mitglieder des an der Abendkasse 6 Éuro.

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Reinfeld

NABU Ammersbek schließt sich Reinfelder Wald-Initiative an

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Fichtenacker in der Hahnheide. Foto: NABU

Ammersbek/Reinfeld – Passend zum Tag des Baumes 2018 hat sich nun die erste Keimzelle einer schleswig-holsteinweiten Waldschutz-Initiative gebildet: Die Wald-AG des NABU Ammersbek schloss sich der seit fünf Jahren bestehenden Bürgerinitiative ViVaWald in Reinfeld an.

Beide Initiativen sind bereits Mitglied in der deutschlandweiten BundesBürgerInitiative WaldSchutz, die unterstützt wird von zukunftsgewandten Forstexperten wie Peter Wohlleben oder Klaus Borger und in ihrem Waldmanifest einen ökologisch nachhaltigen Umgang mit den öffentlichen Wäldern fordert.

Die zunehmend rigorose Vorgehensweise im Umgang mit wertvollen Altbaumbeständen und eine immer intensivere industrielle Holznutzung der öffentlichen Wälder mit überschwerer Hightech, selbst in Naturschutzgebieten, verdeutlichen den wirtschaftlichen Druck von Seiten der Regierung auf die staatlichen Forstbetriebe und bleiben nicht folgenlos für  Ökologie und Artenvielfalt.

Studie: 90 Prozent der Waldflächen in schlechtem Zustand

Die Naturwald Akademie veröffentlicht am Tag des Baums eine detaillierte Studie, die belegt, dass fast 90 Prozent der Waldfläche in Deutschland in einem ökologisch schlechten Zustand ist.

In den von den Landesforsten bewirtschafteten Wäldern Reinfelds zeigt sich dies nicht nur an der zunehmenden Seltenheit alter Bäume im Wald sondern auch am Ausbau von Waldwegen zu breiten Forststraßen mit hochverdichteter Schotteroberfläche. Sie haben nichts mehr zu tun mit ursprünglichen Waldwegen für Erholungssuchende, die mit ihrem federnden Boden die Fußgelenke von Joggern und Walkern schonen und sind nicht einmal für Kinderwagen oder Rollatoren geeignet.

NABU Ammersbek: Sorge um 300 Jahre alte Bäume

In Ammersbek gilt die Sorge den ältesten Bäumen der Gemeinde: Rund dreihundertjährige Knickeichen, die zunehmend durch Aufforstung bedrängt und beschattet werden und dadurch in einigen Jahren der Forstwirtschaft zum Opfer fallen könnten.

Solchen Umgang mit dem Wald der Bürger wollen diese nicht länger hinnehmen. Deshalb sollen sich unter dem Dach von ViVaWald, die bereits seit fünf Jahren gegen die Frevel der Forstindustrie in den Wäldern von Reinfeld und Umgebung kämpft, weitere Gruppen zusammenschließen, die sich um die öffentlichen Wälder Stormarns und angrenzender Landeskreise sorgen.

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