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Bad Oldesloe

Oldesloer Stadtfest: Livemusik, Vereine und Lokalkolorit

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Inken Kautter (Stadt Bad Oldesloe), Patrick Niemeier (Klngstdt e.V.), Christine Tiedemann und Chiara Niebuhr (Tiedemann Art Productions) freuen sich auf das Stadtfest in der Kreisstadt.

Bad Oldesloe – Fünf Bühnen, unzählige lokale Musiker und Vereine, eine Kinderspielmeile und natürlich auch diverse Stände für das leibliche Wohl. Was 2016 gut funktionierte, wird auf dem Oldesloer Stadtfest nun vom 1. bis 3 Juni 2018 ausgeweitet. „Feiern wie Zuhause“ lautet das Motto. Unter der Gesamtleitung der Agentur Tiedemann Art Productions hat ein kleines, aber stark vernetztes Team aus Agenturmitarbeitern und lokalen Unterstützern wieder ein erstaunlich umfangreiches Stadtfestprogramm in der Kreisstadt auf die Beine gestellt. „Wir setzen auf das, was sich 2016 bei unserer Premiere mit dem neuen Stadtfest, bewährt hat und bauen es aus“, erklärt Christine Tiedemann.

Regionale Bands und Musiktalente stehen neben dem umfassenden Engagement der Vereine und Verbände im Fokus des Oldesloer Stadtfestes 2018. „Dafür haben wir als veranstaltende Agentur nach der sehr guten Erfahrung erneut die enge Kooperation mit Patrick Niemeier vom Klngstdt e.V. für die Erstellung des Musikbühnenprogramms gesucht“, erklärt die Stadtfestmacherin.. „Ein paar überregionale Coverbands und ein paar aufstrebende Sternchen und B-Promis buchen – das ist einfacher, als das, was wir gemacht haben. Aber ich bin angetreten mit der Maxime: von Oldesloern für Oldesloer und dass es wieder ein Feiern wie zuhause wird. Genau das habe ich Patrick mit auf den Weg gegeben und wir haben unsere Kooperation perfektioniert“, so Tiedemann.

„Dass wir mit Jeden Tag Silvester die erfolgreichste Oldesloer Band der letzten Jahre auf der Oldesloer-Bühne haben wollten, war uns klar. Dafür haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut und es ist uns gelungen“, freut sich Tiedemann. Darüber hinaus findet man viele bekannte Namen wie Pfefferminz, Gabi Liedtke, irgendwiehörbar, Liza & Kay, Magnus Landsberg oder auch Quiet Nights und Dog Hill Session im Programm.

„Wer mich mit an Bord holt, weiß , dass mir die musikalische Qualität auch abseits des Mainstreams sehr wichtig ist. Lokalität und Qualität waren die beiden Faktoren, die zur Bandauswahl beigetragen haben. Wir wollen nicht sein wie ein weiteres x-beliebiges Stadtfest, wir sind das Oldesloer Fest und arbeiten an Alleinstellungsmerkmalen. Wir setzen auf die Stärke der Livemusik quer durch alle Genres von Jazz über Singer-Songwriter und Pop bis Hardrock und auch Schlager oder Disco“, erklärt Patrick Niemeier.

„Ja, es ist ein wirklich riesiger Aufwand. Das will ich gar nicht leugnen. Aber das Ziel ist es ein wenig Festivalfeeling in die Veranstaltung zu bringen. Mit Klngstdt sind wir angetreten, die lokale Musikszene zu stärken. Christine gibt es und die Chance diesen Gedanken im Rahmen der Stadtfestmöglichkeiten auszuleben. So bunt musikalisch und dabei doch so stark lokal geprägt ist kein anderes Fest in der Region“, ist sich der Klngstdt-Vorsitzende sicher. „Für uns ist es wichtig, dass die Musik auf den Bühnen nicht irgendein Beiwerk ist, das nur dazu dienen soll, dass der Verkauf an den Getränke- und Wurstständen läuft“, erklärt Niemeier. Die Maxime war daher gute Musik, sympathische Bands und aufstrebende Talente auszuwählen und nicht ein Programm, das auf Kommerz und Konsum ausgerichtet ist. Mit dabei sind unter anderem die Indie-Rocker von den Kleinstadtpionieren, die großen Talente Elle Burkhardt aus Hammoor und Moritz Ley mit seiner neuen Band „Ley“ aus Ahrensburg, aber auch Mary Panzer und Nathalie aus Bad Oldesloe. „Dass der Oldesloer Schlagersänger Matthias Eicke, der längst schon über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, nun hier zum ersten Mal in seiner Heimatstadt auftritt, ist eine weitere Besonderheit“, erklärt Niemeier.

Neu sind zwei musikalische Hot Spots: auf dem Mühlenplatz gibt es unter anderem das Comeback von Soofie Faasch zu sehen, um die es nach ihrem Sieg bei „Music Storm“ ruhiger als erwartet geworden war. In Kooperation mit LED Events um Benjamin Rodloff wird es dort auch Chill-Musik und einen Soloauftritt von Gabi Liedtke zu erleben geben.

Neu ist auch, dass auf dem Mühlradplatz das beliebte Oldesloer Akustik-Trio „irgendwiehörbar“ am Sonnabend und am Sonntag zu erleben sein wird. Dort sind abseits des ganz großen Trubels die eigenständigen Coverversionen der drei Musiker zu hören. Auf der Treppe Richtung Kirchberg und Provence präsentieren sich Sonnabend außerdem Künstler, die open air malen wollen.

„Neben der Musik wird das Programm natürlich auch wieder sehr von den lokalen Vereinen gerpägt“, erklärt Tiedemann. Die Kindermeile steht wieder auf dem M&H Parkplatz. Auf dem Kirchberg präsentieren sich am Sonnabend ebenfalls Vereine und am Sonntag findet dort ein Flohmarkt statt zu dem man sich noch anmelden kann. Der Klngstdt e.V. präsentiert auf dem Kulturhof am Sonntag seine „Quality-Zeit Sonntalkshow“ mit Moderator Christian Bernardy. Am Freitag entführt „Bad Oldesloe macht Theater“ mit Kult-DJ Siggi Plambeck im Kulturhof wieder in die Discozeiten der 60er bis 80er Jahre. Am Sonnabend-Abend gibt es ein Rockcafe mit Musiker rund um Manfred Brembach, Henning von Burgsdorff und die Boy Kott Band. „Ich bin glücklich über die Kooperationen mit Patrick, mit allen Vereinen und Verbänden und den Sponsor-Partnern aus Bad Oldesloe und freue mich sehr auf das Fest“, so Tiedemann. „Ohne die zahlreichen Unterstützungen der Partner und des lokalen Handels wäre die Ausgestaltung des Stadtfestes auf diese Art nicht möglich“, erklärt sie.

Das Stadtfest startet mit dem Kung-Fu Löwen der lokalen Kung Fu Schule und dem Oldesloer Shantychor am Freitag, 1. Juni, um 18 Uhr.

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Neue Datenschutz-Verordnung: Fotomarathon mit verschäften Regeln

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Menschen dürfen beim Fotomarathon nur mit Einverständniserklärung fotografiert werden. Foto: Knubbe

Bad Oldesloe – Über 50 Freizeitfotografen haben sich bereits angemeldet: Am Sonnabend, 2. Juni, veranstaltet der WIR Verein den ersten Oldesloer Fotomarathon. Durch die neue Datenschutz-Grundverordnung allerdings mit verschäften Regeln.

Am Stadtfest-Wochenende schickt der WIR Verein das erste Mal Oldesloer durch die Stadt, um interessante Momente im Bild festzuhalten. Doch weil am 25. Mai eine neue Datenschutz-Grundverordnung in Kraft tritt, passt der Verein die Regeln für den Fotowettbewerb an. 

„Gemäß der neue Regelung sind Bilder wie Daten zu behandeln“, sagt Günter Knubbe vom Vereinsvorstand, Vorstand im WIR-Verein. Es kursiere sehr viel Halbwissen und Panikmache im Netz. „Wahrscheinlich scharren schon ganze Legionen von Abmahnanwälten in den Startlöchern, um verunsicherte Menschen mit Abmahnungen zu bombardieren“, so Knubbe.

Daher hat der Verein zwei Strategien ausgearbeitet, um Problemen vorzubeugen und den Spaß am Fotomarathon nicht zu verderben.

Die Teilnehmer können komplett darauf verzichten, Menschen zu fotografieren und sich schon im Vorfeld Gedanken machen, wie alternativ schwierige Dinge wie Gefühle darstellbar sind. „Wer nicht ohne Menschen auskommen möchte, muss verbindlich von jeder Person auf dem Bild, ob kenntlich oder nicht, eine unterschriebene Erklärung beibringen“, sagt Knubbe.

Schnappschüsse von Menschen kann es daher bei diesem Wettbewerb nicht geben. Vordrucke für die Erklärungen finden die Teilnehmer in ihren Marathon-Sportbeuteln, die den Vereinigten Stadtwerken als Sponsor gestellt werden.

Ein paar Plätze für den Wettbewerb sind noch verfügbar. Anmeldungen an info@stadtmarketing-badoldesloe.de

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Betreuungsbedarf: Kreis Stormarn will Eltern befragen

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Bad Oldesloe – In den nächsten Tagen startet der Kreis Stormarn die aktuelle Befragung von Eltern mit Kindern unter vier Jahren. Mit dem Fragebogen möchte der Kreis die Betreuungsbedarfe der Eltern erneut erfassen.

Der Kreis hatte zuletzt 2013 die Betreuungsbedarfe ermittelt. Seither hat sich viel getan. Das Angebot bereits deutlich ausgebaut und erweitert worden.

Der Kreis befragt die Eltern nun ein zweites Mal, um die Kindertagesbetreuung im Kreis Stormarn auch künftig weiter bedarfsgerecht zu planen und zu verbessern.

Die Fragebögen treffen in den nächsten Tagen per Post bei den Eltern ein. Bei der Befragung geht es in erster Linie darum, ab wann und wie die Eltern eine Kindertagesbetreuung wünschen. Falls die Kinder bereits betreut werden, ist es für den Kreis wichtig zu wissen, ob die bereits in Anspruch genommenen Angebote zeitlich und vom Umfang her passen.

Eltern mit mehreren Kindern unter vier Jahren erhalten mehrere Fragebögen für ein jedes ihrer Kinder. Die Be­fragung ist selbstverständlich vollkommen anonym und freiwillig. Den Fragebögen liegt ein Freiumschlag für die Rücksendung bei.

Der Kreis bittet die Eltern um rege Teilnahme. Ein bedarfsgerechter Ausbau der Kindertagesbetreuung setzt schließlich voraus, die Wünsche der Eltern möglichst genau kennenzulernen.

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ZDF-Studie: Topbewertungen für „Arbeit und Wohnen“ in Stormarn

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Stadthaus am Oldesloer Marktplatz
Archivfoto: SL

Stormarn – In einer großen Studie untersuchte ZDF:zeit die 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Die große Frage dabei war: „Wo lebt es sich am besten?“. 

In der Kategorie „Wohnen und Arbeit“ gibt es großen Grund zum Jubeln. Denn hier landete Stormarn tatsächlich auf Rang 3 deutschlandweit. Besonders die Kaufkraft und die geringen Pendlerdistanzen sorgten unter anderem für die Topplatzierung. 

Doch leider gibt es in den anderen beiden Bereichen „Gesundheit und Sicherheit“ sowie „Freizeit und Natur“ keinen Grund zur Freude und offenbar eine Menge zu tun. 

Während es bei „Gesundheit und  Sicherheit“ immerhin mit Rang 185 noch einen Platz im Mittelfeld gibt, landet Stormarn in Sachen „Freizeit und Natur“ auf Platz 352 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten.

Besonders niedrig ist die Bar- und Restaurantdichte. Hier liegt Stormarn auf einem abgeschlagenen 385. Platz. Auch die Übernachtungszahlen sind miserabel. Sie stehen bundesweit auf Platz 349.

Positiv stechen die Entleihungen aus Bibliotheken mit einem Platz 52 und die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 mit einem Platz 27 hervor. Die Wahlbeteiligung der letzten Kommunalwahl hingegen ist im bundesweiten Vergleich wieder mit Platz 288 beschämend schlecht. Die Anzahl der Vereine bringt ebenfalls nur einen Rang 321. 

Im Bereich „Gesundheit und Sicherheit“ fällt die relativ hohe Alterserwartung in Stormarn positiv auf. Die Erreichbarkkeit von Kliniken, die Arztdichte und die Anzahl von Rehakliniken liegt aber eher im hinteren Bereich. Es gibt wenige Todesopfer und Verletzte bei Verkehrsunfällen, eine relativ niedrige Anzahl an Einbruchsdelikten (Rang 372 von 401), aber dafür relativ viele Gewaltverbrechen ( Rang 78 von 401), Übergewichtige (Rang 76) und eine hohe Ozonbelastung (Rang 68) 

Im Gesamtranking liegt Stormarn auf Platz 160. Der Kreis Segeberg liegt auf Rang 236, das Herzogtum Lauenburg auf 272, Lübeck auf 279 und Hamburg auf 155. Platz 1 holte übrigens München. 

Der Link zur Studie

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