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Glinde

Amerikanische Faulbrut: Erneut „Bienenpest“ in Stormarn ausgebrochen

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Eine Biene (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Glinde – Nachdem es im vergangenen Jahr zu mehreren Ausbrüchen kam, wurde jetzt erneut die Amerikanische Faulbrut in einem Bienenstock im Kreis Stormarn nachgewiesen.

Weil die aggressive bakterielle Blutkrankheit ausschließlich Honigbienen befällt und ganze Völker ausrotten kann, wird die Faulbrut auch als Bienenpest bezeichnet.

Im November 2017 wurde die Amerikanische Faulbrut bereits in Barsbüttel festgestellt. Auch in Bad Oldesloe kam es zuvor diversen Ansteckungen. Jetzt gibt es einen neuen Fall in Glinde.

Da das Gebiet in einem Umkreis von drei Kilometern um den befallenen Bienenstand zum Sperrbezirk erklärt wird, wird der bisherige den Umständen angepasst.

Informationen erhalten Imker beim Fachdienst Veterinärwesen des Kreises Stormarn unter 04531-160-1164 und auf der Internetseite des Kreis Stormarn.

Die Amerikanische Faulbrut (AFB) wird auch Bienenpest genannt und greift die ältere Bienenbrut an. Im Erkrankungsverlauf löst sich die gesamte Körperstruktur der Larven auf und es bleibt nur eine zähe, braune, schleimige Substanz übrig, die später zu einem dunklen Schorf eintrocknen kann. Die Amerikanische Faulbrut stellt keinerlei Gefährdung für die erwachsene Biene, den Menschen oder andere Lebewesen dar.

Ahrensburg

Himmelfahrt: Warnung vor zum Teil schweren Gewittern in Kreis Stormarn, Hamburg, Lübeck und Umgebung

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Foto: SL

Ahrensburg/Grande – Achtung an alle Vatertags- und Himmelfahrtsausflügler oder auch Besucher des Hamburger Hafengeburtstages. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat mittlerweile die Unwetterwarnung für heute, 10. Mai, Nachmittag auf ganz Stormarn ausgeweitet. Auch für den Kreis Segeberg und Lübeck gilt die Warnung.

„Es treten wiederholt Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.

Der DWD warnt: „Hinweis auf mögliche Gefahren: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr! Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen sind möglich (Details: www.hochwasserzentralen.de).  Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen! Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Auch für Hamburg existiert eine entsprechende Warnung:

„In Hamburg treten wiederholt Gewitter auf. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 40 l/m² pro Stunde sowie schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.“

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Glinde

Glinde: Wer zündete den Chevrolet an?

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Symbolfoto: SL

Glinde – Am 14. April, gegen 05.45 Uhr, meldete ein Anwohner der Polizei, dass in der Wilhelm-Bergner-Straße in Glinde ein Pkw brennen würde.

Bei Eintreffen der Polizei brannte ein Chevrolet Cruze bereits in voller Ausdehnung. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr abgelöscht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000,- Euro.

Der Chevrolet wurde zur weiteren Spurensicherung sichergestellt. Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen aufgenommen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die Polizei von Brandstiftung aus

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zum Pkw-Brand machen? Wem sind in der Wilhelm-Bergner-Straße oder Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040 / 727707-0.

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Glinde

Goldene und silbenere Nadeln: Glinde ehrt engagierte Mitbürger

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Diese Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glinde wurden durch Bürgervorsteher Rolf Budde sowie Bürgermeister Rainhard Zug ausgezeichnet.
Foto: Kriegs-Schmidt/Glinde/hfr

Glinde – Schon traditionell ehrt die Stadt Glinde am 25. März, dem Tag der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt, also dem Stadtgeburtstag, engagierte Glinderinnen und Glinder mit den Ehrennadeln in Gold oder Silber. 

Aus rund zehn Vorschlägen hatte das Auswahlgremium, bestehend aus Frank Lauterbach, Vorsitzender des Sozialausschusses, Thorsten Linde, Vorsitzender des Kulturausschusses, Bürgervorsteher Rolf Budde, Bürgermeister Rainhard Zug sowie Tanja Woitaschek von der Verwaltung, die zu Ehrenden auszuwählen.

„Das ist eine schwere, aber reizvolle Aufgabe“, sagte Frank Lauterbach, der an diesem Abend Hannelore Achtelik für ihr herausragendes Engagement beim DRK auszeichnen durfte. Hannelore Achtelik engagiert sich seit über 40 Jahren beim DRK, ist helfende Hand bei Basaren, Flohmärkten, dem Sozialen Dienst und übernimmt Rollstuhlausfahrten.

Bernd Junius erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Unternehmer. Foto: Stadt Glinde/ C. Kriegs-Schmidt /hfr

Hannelore Achtelik, die an diesem Abend die Auszeichnung leider nicht persönlich im Gutshaus annehmen konnte, wurde mit der Ehrennadel in Gold gewürdigt.

Die Silberne Ehrennadel konnte an diesem Abend die Klasse 4a der Grundschule Wiesenfeld für den „Sonderpreis Schule“ entgegen nehmen. Die Kinder hatten sich im Rahmen ihres 50-jährigen Schuljubiläums etwas Besonderes ausgedacht: Sie verschönerten ihre Stadt und sprayten im Rahmen eines Workshops mit Hilfe der Sprüherei aus Reinbek Graffitis an einen Ampelkasten und eine Betonmauer.

„Es geht um das, was unsere Stadt zusammenhält und liebenswert macht, daher ehren wir nicht nur langjähriges Engagement“, so Thorsten Linde, der den Sonderpreis Schule übergab.

Über die Ehrennadel in Gold durfte sich Bernd Junius vom gleichnamigen Edeka freuen. Diese Auszeichnung der Kategorie Unternehmer überreichte Bürgervorsteher Rolf Budde.

„Seit langen Jahren unterstützt Du verschiedene Einrichtungen in Glinde, viele Vereine, die Feuerwehr, die Schulen und Kindergärten, die Seniorenfeiern sowie die Glinder Tafel mit viel Engagement. Ohne Deine Hilfsbereitschaft würde so manches Vorhaben in Glinde nicht gelingen oder gar funktionieren“, so Rolf Budde in seiner Laudatio.

Mit den Ehrennadeln in Gold in der Kategorie „Lebenswerk“ wurden gleich mehrere verdiente Glinder ausgezeichnet. Günther Kluth sowie Reinhard Schröder sind seit 70 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr und setzen sich so für das Gemeinwohl ein. Günther Kluth war 1979 zum ersten Zugführer der Glinder Feuerwehr gewählt worden. Reinhard Schröder hat als langjähriger Gruppenführer zahlreiche Einsätze begleitet und sein Wissen an die Kameraden weitergegeben.

Ebenfalls für langjähriges Engagement in der Feuerwehr wurden zudem Karl-Heinz Weidemann für 66 Jahre Zugehörigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr, Edo Schultz für 62 Jahre und Hans-Markus Thun für 58 Jahre mit der Ehrenadel in Gold gewürdigt. Karl-Heinz Weidemann stand Jahre als Gruppen-, stv. Orts- und Amtswehrführer an der Spitze der Glinder Wehr.

Rolf Budde: „Hans-Markus Thun wurde als Maschinist und in der Technischen Hilfeleistung ausgebildet und stand durch seine Tätigkeit als Leiter der Friedhofsgärtner des Glinder Friedhofes auch am Tage für Einsätze zur Verfügung. Edo Schulz ist von Beruf Maurer und hat mehrere Ausbildungslehrgänge auf Landes- und Kreisebene absolviert. Edo Schulz war lange Jahre Gruppenführer und hat sein Wissen und Können in der Gruppe an die jüngeren Kameraden weitergegeben. Edo Schultz war kompetenter Ansprechpartner und hat viele große Einsätze in seiner Funktion als Gruppenführer geleitet, unter anderem den Brand der großen Scheune und einige Einsätze bei der Firma Gies Kerzen.“

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