Folge uns!

Lübeck

Illegal Müll entsorgt und ertappt: Rentner (82) rastet aus!

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Niendorf – Körperverletzung, beschädigte Autos und Unfallflucht: Ein Senior (82) ist in Niendorf an der Ostsee komplett ausgerastet, nachdem er illegal Müll entsorgte und von einem Anwohner auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde.

Der Rentner entsorgte am Sonntagmittag an einem Werstoffbehälter für Altkleider und Glas in der Hermann-Kröger-Straße unter anderem ein leeres Bierfass und Altpapier.

Ein Nachbar hatte die Müllentsorgung beobachtet. Der 37-jährige ging zu dem 82-jährigen und forderte ihn auf, seinen Abfall wieder mitzunehmen. Ohne sich darum zu kümmern, setzte dieser sich jedoch in sein Auto und fuhr los.

Anwohner angefahren

Dabei fuhr er mit der Stoßstange seines Skoda gegen den vor seinem Fahrzeug stehenden 37-jährigen und verletzte diesen am Schienbein und am Oberschenkel.

Auch als der 37-jährige an die Scheibe der Fahrertür des Skoda klopfte, um den Senior auf sein Fehlverhalten anzusprechen, fuhr dieser unbeirrt weiter. Daraufhin öffnete der 37-jährige die Fahrertür und forderte den älteren Herrn auf, stehen zu bleiben.

Doch dieser beschleunigte sein Auto jetzt trotz der geöffneten Fahrertür, so dass er mit der Tür gegen zwei weitere, dort zum Parken abgestellte Pkw stieß und diese beschädigte. Ohne sich um die Schäden zu kümmern, fuhr der 82-jährige in Richtung Bundesstraße davon.

Führerschein wurde beschlagnahmt

Der ältere Herr wurde später von einer Funkwagenbesatzung an seiner Wohnanschrift aufgesucht.

Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährlicher Körperverletzung und Nötigung ein. Wegen der unerlaubten Müllentsorgung wird ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Allgemein

Bombendrohung in Lübeck: Kein Sprengstoff gefunden

Veröffentlicht

am

Lübeck Am heutigen Dienstagmorgen (15.05.) wurde an die Gerichte in Lübeck, die Polizei und einige Medien per E-Mail die Androhung versandt, dass beim Amts- und Landgericht in Lübeck Sprengsätze „hochgehen“ würden.

Seitens der Polizei wurden die Räumungen der Gebäude in St. Lorenz Nord, Schwartauer Landstraße und St. Gertrud, Am Burgfeld, veranlasst. Vorsorglich wurden auch die Außenstellen geräumt. Es erfolgte zunächst die Durchsuchung des Landgerichtes bis ca. 13:20 Uhr, anschließend die Durchsuchung des Amtsgerichtes in der Straße „Am Burgfeld“.

„Die Außenstellen waren zuvor nach Lagebewertung wieder freigegeben worden.Beide Durchsuchungen führten nicht zu Funden, so dass nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Gebäude jeweils wieder betreten werden konnten“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz von der Polizei Lübeck.

Im Einsatz waren knapp 40 Beamte der Polizeidirektion Lübeck, Beamte des Technischen Zuges der 1. Einsatzhundertschaft, der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee sowie elf Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg, Itzehoe, Kiel, Neumünster und Lübeck.

Die strafrechtlichen Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Es wird u.a. wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§126 StGB) ermittelt. Weiteres wird zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

Weiterlesen

Ahrensburg

Beim Gassigehen: Ahrensburger Polizeihund rettet Jugendlichen (16) vor Angreifern

Veröffentlicht

am

Auch beim Gassigehen im Dienst: Polizeihund „Larry“. Foto: facebook/polizei

Lübeck – Der Hundeführer (38) des Ahrensburger Polizeireviers war mit seinem Diensthund Larry gerade auf einem Spaziergang auf einem Wanderweg in Bad Schwartau, als plötzlich ein Jugendlicher auf sie zu gerannt kam und panisch um Hilfe rief.

Wie sich herausstellte, verfolgten drei junge Männer den 16-Jährigen. Zuvor hatten sie ihn bereits im Bereich des Bürgerparks angegriffen.

Beherzt versetzten sich Diensthund Larry und sein Herrchen in den Dienst und forderten die Angreifer lautstark zum Stehenbleiben auf. Diese überlegten offenbar noch kurz, ob sie eine Konfrontation wagen sollten.

Das wäre sicher eine schlechte Idee gewesen. Durch das konsequente Auftreten und den Anblick von Larry ließen sie jedoch von ihrem Vorhaben ab.

Bis zum Eintreffen der alarmierten Beamten des Polizeireviers Bad Schwartau rührten sie sich nicht mehr von der Stelle!

Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die drei jungen Männer im Alter von 16,17 und 18 Jahren am Mittwochnachmittag versucht haben, den 16-jährigen Geschädigten auf dem Fußweg im Bereich der Skaterbahn im Bürgerpark anzugreifen und zu schlagen.

Die Kriminalpolizei in Bad Schwartau hat in dieser Sache die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die Klärung des Motives und der genauen Hintergründe der Tat sind nun Bestandteil der Ermittlungen. In dieser Sache werden Zeugen gesucht, die im Bereich des Bürgerparks die Auseinandersetzung der jungen Männer beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0451/ 220750 entgegen.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Schafskadaver in Straßengräben

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Bereits zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen wurden in Lübeck Schafskadaver aufgefunden, die offenbar in Entwässerungsgräben geworfen wurden. Die Ermittlungen zu den beiden Sachverhalten werden beim Fachbereich „Umwelt“ des Polizei- Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz (PABR) geführt.

Mit Datum vom 15.03.erlangte das PABR Kenntnis von zwei in einem Straßengraben zwischen Moisling und Wesenberg, Wesenberger Straße, kurz hinter der Abzweigung Reeker Heide, befindlichen Schafskadavern.

Am Dienstag, 10.04., wurde der Polizei ein weiterer Fall von toten, im Straßengraben entsorgten Schafen angezeigt. In diesem Fall fanden die Beamten zwei tote Schafe und ein Schafsfell in einem mit Wasser gefüllten Straßengraben in der Straße Bartelsholz in Lübeck Moorgarten.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben noch keine konkreten Hinweise auf die Halter / Eigner der Tiere. Bei den Fundorten handelte es sich jedoch in beiden Fällen um Straßen, die nicht selten von den Bewohnern des Stadtteils Moisling genutzt werden. Die Ermittler des PABR gehen daher davon aus, dass die Tatenbegehungen von bisher unbekannten Zeugen beobachtet worden sind oder dass jemand etwas zu der Herkunft der Tiere berichten kann.

Hinweise werden unter 04524 – 7077-0 an das PABR Scharbeutz erbeten.

Weiterlesen