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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Schafskadaver in Straßengräben

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Bereits zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen wurden in Lübeck Schafskadaver aufgefunden, die offenbar in Entwässerungsgräben geworfen wurden. Die Ermittlungen zu den beiden Sachverhalten werden beim Fachbereich „Umwelt“ des Polizei- Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz (PABR) geführt.

Mit Datum vom 15.03.erlangte das PABR Kenntnis von zwei in einem Straßengraben zwischen Moisling und Wesenberg, Wesenberger Straße, kurz hinter der Abzweigung Reeker Heide, befindlichen Schafskadavern.

Am Dienstag, 10.04., wurde der Polizei ein weiterer Fall von toten, im Straßengraben entsorgten Schafen angezeigt. In diesem Fall fanden die Beamten zwei tote Schafe und ein Schafsfell in einem mit Wasser gefüllten Straßengraben in der Straße Bartelsholz in Lübeck Moorgarten.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben noch keine konkreten Hinweise auf die Halter / Eigner der Tiere. Bei den Fundorten handelte es sich jedoch in beiden Fällen um Straßen, die nicht selten von den Bewohnern des Stadtteils Moisling genutzt werden. Die Ermittler des PABR gehen daher davon aus, dass die Tatenbegehungen von bisher unbekannten Zeugen beobachtet worden sind oder dass jemand etwas zu der Herkunft der Tiere berichten kann.

Hinweise werden unter 04524 – 7077-0 an das PABR Scharbeutz erbeten.

Allgemein

Bombendrohung in Lübeck: Kein Sprengstoff gefunden

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Lübeck Am heutigen Dienstagmorgen (15.05.) wurde an die Gerichte in Lübeck, die Polizei und einige Medien per E-Mail die Androhung versandt, dass beim Amts- und Landgericht in Lübeck Sprengsätze „hochgehen“ würden.

Seitens der Polizei wurden die Räumungen der Gebäude in St. Lorenz Nord, Schwartauer Landstraße und St. Gertrud, Am Burgfeld, veranlasst. Vorsorglich wurden auch die Außenstellen geräumt. Es erfolgte zunächst die Durchsuchung des Landgerichtes bis ca. 13:20 Uhr, anschließend die Durchsuchung des Amtsgerichtes in der Straße „Am Burgfeld“.

„Die Außenstellen waren zuvor nach Lagebewertung wieder freigegeben worden.Beide Durchsuchungen führten nicht zu Funden, so dass nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Gebäude jeweils wieder betreten werden konnten“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz von der Polizei Lübeck.

Im Einsatz waren knapp 40 Beamte der Polizeidirektion Lübeck, Beamte des Technischen Zuges der 1. Einsatzhundertschaft, der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee sowie elf Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg, Itzehoe, Kiel, Neumünster und Lübeck.

Die strafrechtlichen Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Es wird u.a. wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§126 StGB) ermittelt. Weiteres wird zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

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Bargteheide

Vorfahrt missachtet: Drei Schwerverletzte bei Unfall in Bargteheide

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bargteheide – Bei einem schweren Verkehrsunfall sind in Ammersbek drei Menschen verletzt worden. Ein 85-Jähriger hatte offenbar ein Vorfahrtschild übersehen.

Der 85-Jährige kam am Montag mit gegen 16.55 Uhr mit seinem Ford Focus und einem Beifahrer (44) aus Richtung Bargteheide und fuhr auf die Kreuzung Westring/Alte Landstraße. Dort hätte er eigentlich den Verkehr gewähren lassen müssen. Der Ammersbeker übersah jedoch den Sattelzug eines 35-jährigen Lauenburgers und fuhr auf die Kreuzung. Der Fahrer des Lastwagens konnte nicht mehr bremsen und kollidierte mit dem Ford.

Der Fahrer des Fords und sein 44-jähriger Beifahrer wurden mit schweren Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Auch der MAN-Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Hinzuziehung eines Gutachters wurde durch die Staatsanwaltschaft Lübeck angeordnet. Nach Beendigung der Maßnahmen durch den Gutachter wurde die Kreuzung gegen 20:00 Uhr wieder frei gegeben. Es entstand ein Sachschaden von ca. 11.000 Euro.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Gasgeruch sorgte für Großeinsatz

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Die gesperrte Hamburger Straße.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Viele Passanten und Autofahrer wunderten sich am Freitagabend über eine großes Aufgebot von Einsatzkräften in der Olivet-Allee und der Hamburger Straße in Bad Oldesloe. Wegen eines festgestellten Gasgeruchs war die Hamburger Straße voll gesperrt worden.

Feuerwehr in der Olivet-Allee
Foto: SL

Die Freiwillige Feuerwehr ging unter Atemschutz auf die Suche nach der Ursache. Das Mehrfamilienhaus wurde evakuiert. Im Endeffekt konnte der Auslöser der Geruchs gefunden werden. Ein Lappen war mit Verdünnungsmittel getränkt. Beim Trocknen dünstete er nun diesen Geruch aus und sorgte für die Alarmierung der Feuerwehr der Kreisstadt.

Die zusammengezogenen Rettungswagen, die sich auf einem benachbarten Parkplatz platziert hatten, konnte daher zum Glück unverrichteter Dinge wieder abgezogen werden.

Die Vollsperrung der Hamburger Straße und der Olivet Allee konnte daher nach relative kurzer Zeit wieder augehoben werden.

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