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Kultur

Zarpen: „Schwarze Witze“ und Kurzfilm auf dem Friedhof

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Foto: Kirchengemeinde Zarpen/hfr

Zarpen – Schon längst gilt der Friedhof in Zarpen nicht mehr nur als Begräbnisstätte. Er erfüllt noch eine Reihe anderer Funktionen. Mit seinem seinem parkähnlichem Charakter dient er auch als Ort der Ruhe und Entspannung.

Am Samstag, den 5. Mai, findet zum ersten Mal ein „Tag des offenen Friedhofs“ in Zarpen statt. Bestatter, Floristen und Steinmetze  aus der Region präsentieren auf dem Friedhofsgelände ihr Angebot rund um die letzte Ruhe.

Die Kirchengemeinde Zarpen, die sich als Friedhofsträgerin präsentiert, hat dazu ein buntes Nachmittagsprogramm rund um das Thema Friedhof und Bestattung auf die Beine gestellt. Bei Kaffee und Kuchen und begleitet durch musikalische Beiträge des kirchlichen Posaunenchors können sich die Besucher zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr über neue Grabtypen und moderne Grabgestaltungen informieren.

Foto: Kirchgemeinde Zarpen/hfr

Außerdem wird die sogenannte „Schwarze Witwe“ ab 15 Uhr Friedhofsführungen der besonderen Art anbieten. Dabei erzählt die Kunsthistorikerin Anja Kretschmer Witziges, Interessantes und Unheimliches über Aberglauben und alte Bräuche zu Tod und Beerdigung. „Ich möchte, dass die Menschen die Angst vor der Endlichkeit verlieren.“ so Kretschmer.

In der Trauerhalle werden den ganzen Nachmittag lang verschiedene Kurzfilme . „Wir wollen den Menschen zeigen, dass wir uns in den letzten Jahren mächtig ins Zeug gelegt haben, und ihnen einen modernen Friedhof präsentieren.“ so Ulrike Rohwer, Vorsitzende des Friedhofs-Ausschusses der Kirchengemeinde und Hauptorganisatorin der Veranstaltung.

„An diesem Tag möchten wir auch unsere neuen Baumgräber und Staudengräber zeigen“ so Friedhofsverwalterin Brigitte Johanns.

„Wir bieten mehr als nur einen Ort der Bestattung“ erklärt Pastor Nils Wolffson, Mitinitiator des außergewöhnlichen Tages. „Wir bieten Ratsuchenden und Trauernden neben einem angemessenen Ort der Trauer und der bleibenden Erinnerung auch christlichem Beistand.“ so der Geistliche. Deshalb sei auch das Palliativnetz Travebogen am Tag des offenen Friedhofs beteiligt.

„Die Symbolik und besondere Atmosphäre des Friedhofs stärken die Hoffnung der Lebenden über den Tod hinaus“ erläutert Pastor Wolffson. „Das Programm berücksichtigt die besondere Würde des Ortes“ ist auf der Internetseite der Kirchengemeinde zu lesen ().

Um 17 Uhr endet das Programm mit einer Andacht in der Trauerhalle.

Die Aussteller sowie Startpunkt für die Führungen mit der schwarzen Witwe befinden sich an der Trauerhalle.

Adresse Veranstaltungsort: Hauptstraße 63, 23619 Zarpen (ausreichend Parkplätze vorhanden)

Datum: 5. Mai 2018 / Uhrzeit: 14:30 – 17 Uhr / Eintritt frei

Kultur

Ahrensburg: Vortrag über ein Pastorenleben in den 1950ern

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Ausstellung in der St. Johanneskirche.
Foto: Klaus Tuch/St.Johanneskirche/hfr

Ahrensburg – Wie war es eigentlich Pastor im Deutschland der 1950er Jahre nach dem zweiten Weltkrieg zu sein ? Im Rahmen der Ausstellung “Neue Anfänge nach 45?”, in der St. Johannneskirche , hält Herr Dr. Stephan Link , Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit der EV. Akademie der Nordkirche, am Mittwoch, 23.Mai, um 18 Uhr  einen Vortrag mit dem Titel “ Ein Pastor in den 1950ern – Nachdenken über meinen Vater” .

Anschließend wird  in einer Diskussion Gelegenheit sein, eigene Erfahrungen auszutauschen.

„Die 50iger werden heute  manchmal als die “goldenen  50iger Jahre” verklärt. Dabei wurde vieles verschwiegen, verdrängt  und vertuscht, was in den 12 Jahren der NS-Herrschaft geschehen war. Die Kirche machte da keine Ausnahme. Umso verdienstvoller ist es, dass die Nordkirche sich nun entschlossen hat, mit  dieser Ausstellung ihren Teil dazu beizutragen,  lange beiseite Geschobenes aufzuarbeiten. Was zutage kommt ist nicht nur für die Archive , sondern auch  für das Bewusstsein der Menschen wichtig, die es teilweise noch miterlebt haben, genauso wie für die jungen Menschen heute“, so Dr, Klaus Tuch vom Förderverein  St. Johannes.

Stephan Link erzählt von seinem Vater, der Pastor in Großhansdorf – Schmalenbeck war.  Welche Themen aus der Vergangenheit, welche Probleme, die daraus folgten, kamen  zur Sprache. Oder herrschte wie in vielen Familien zu der damaligen Zeit und vielleicht bis jetzt Sprachlosigkeit? Ein Thema, das auch heute noch bewegt.

Die Ausstellung ist am Mittwoch , Donnerstag  und  Freitag  jeweils von 16-17 Uhr geöffnet. Es sind jetzt noch  folgende Termin: Mi 23. , Do 24., Fr 25.  und Sonntag 27. Mai von 10.30 bis 12.00 Uhr  und in der folgenden Woche Mi 30. Mai.  Außerhalb dieser Öffnungszeiten können Führungen angemeldet werden bei Dr. K. Tuch  Tel 04102/ 59 4 59. Der Eintritt ist frei.

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Kultur

Kulturkreis: Patchwork-Festival in Ammersbek

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Patchwork. Foto: Ilka Rave

Ammersbek – Alle zwei Jahre veranstaltet die Patchwork-Gruppe des Kulturkreises das „Ammersbeker Patchwork-Festival”, die größte Patchworkausstellung im Norden Deutschlands.

Zu sehen sind Quilts in unterschiedlichen Größen und Schwierigkeitsgraden sowie Nähmaschinen, Stoffe, Zubehör und Wolle. Auch sind die Arbeiten der nationalen Ausschreibung unter dem Motto „Licht & Schatten“ ausgestellt.

Angeboten werden Mini-Workshops, die einen Einblick in das Patchen bieten. Jeweils um 15.30 Uhr gibt es eine Modenschau mit selbstgenähter Garderobe und Gestricktem.

Und wie immer gibt es eine Tombola mit vielen Gewinnen. Der Hauptgewinn ist diesmal ein Quilt.

Ammersbeker Patchwork-Festival am Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. Juni, von 10 bis 18, beziehungsweise 17 Uhr im Ammersbeker Pferdestall (Am Gutshof 1). Der Eintritt kostet vier Euro.

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Kultur

Ahrensburg: Beatles-Hits als Orgelkonzert

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Foto: Lamberti/Hfr

Ahrensburg – Die Hits der Beatles sind Ohrwürmer für viele Generationen von Musikfans: auch nach einem halben Jahrhundert ist die Faszination für ihre Musik ungebrochen. Immer noch begeistern Songs wie „Yesterday“, „A Hard Day’s Night“ oder „Let It Be“ Millionen Menschen.

In Ahrensburg kommen sie nun in ganz neuem musikalischen Arrangement daher.

Ahrensburgs Kirchenmusikdirektor Ulrich Fornoff hat Ulrich Lamberti – Professor an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale – eingeladen. Er präsentiert im Orgelkonzert am Sonntag, dem 27. Mai, um 17 Uhr in der Schloßkirche seine „Coverversionen“ von 16 der beliebtesten Hits: rein instrumentale Fassungen für die „Königin der Instrumente“: die Pfeifenorgel.

„Die klangliche Vielseitigkeit der Orgel ermöglicht eine sehr farbige Interpretation dieser Songs. So haben Sie Ihre Evergreens bestimmt noch nicht gehört. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten“, lädt Fornoff ein.

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