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Hamburg

Hamburg: Teenager liefern sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Im Rahmen einer Verfolgungsfahrt zwischen Teenagern und der Hamburger Polizei am Montag in den frühen Morgenstunden sind drei Funkstreifenwagen beschädigt worden.

Die Insassen des gestohlenen Pkw (17, 15, 15) wurden vorläufig festgenommen. Die ersten Ermittlungen übernahm die Rufbereitschaft des LKA 164.

Einem Beamten des Polizeikommissariats 43 fiel im Rahmen der Streifenfahrt ein Mercedes E 200 auf, welcher mit überhöhter Geschwindigkeit im Bereich Am Langberg auf die B5 auffuhr. Da das Fahrzeug zudem teilweise in Schlangenlinien fuhr, wollte der Beamte das Fahrzeug anhalten und überprüfen.

Der Fahrer des Pkw reagierte allerdings nicht auf die Anhaltezeichen des Funkstreifenwagens, sondern entfernte sich weiter mit überhöhter Geschwindigkeit.

Der Fahrer des Pkw führte das Fahrzeug durch Bergedorf auf die A25 Richtung Westen. Er wurde hierbei weiterhin von dem Polizeibeamten verfolgt, der Unterstützungskräfte anforderte.

Im Auffahrtsbereich von der A25 auf die A1 Richtung Süden kam der Mercedes fast von der Fahrbahn ab. Der Pkw fuhr weiter mit hoher Geschwindigkeit auf der A1 Richtung Bremen. Auf Höhe der Abfahrt Stillhorn kam es bei dem Versuch, den Mercedes aufzustoppen, zur Kollision mit dem Funkstreifenwagen Peter 43/10.

Im Bereich des Autobahnkreuzes Maschen konnte der Pkw letztlich gestoppt werden. Hierbei kollidierte das Fahrzeug erneut mit dem Funkstreifenwagen Peter 43/10 und den Funkstreifenwagen Peter 43/83 und Peter 42/3, die den Mercedes dabei gegen eine Leitplanke schieben konnten.

Der Fahrer des Pkw, ein 17-Jähriger Montenegriner, sowie sein 15-jähriger deutscher Beifahrer und ein 15-jähriger Montenegriner, der auf der Rückbank saß, wurden vorläufig festgenommen und dem Polizeikommissariat 46 zugeführt.

Der Mercedes war offenbar kurz zuvor von den jungen Männern entwendet worden. Im Verlauf der weiteren Maßnahmen erschien der Halter des Pkw am Polizeikommissariat 43, um den Diebstahl seines Fahrzeugs anzuzeigen.

Das Fahrzeug wurde sichergestellt und zwecks Spurensicherungsmaßnahmen zum Verwahrplatz der Polizei in die Halskestraße transportiert. Bei diesem Einsatz wurden weder Polizeibeamte noch die Insassen des Pkw verletzt.

Bei dem 17-Jährigen, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, besteht zudem der Verdacht, dass er das Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln führte. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde zusätzlich gegen ihn eingeleitet.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hamburg wurden die drei Jugendlichen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten übergeben, da keine Haftgründe vorlagen.

Die abschließenden Ermittlungen führt das für die Region Bergedorf zuständige LKA 17.

Hamburg

Hamburg: Vermisster Liam Colgan tot im Hafenbecken gefunden

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Nachdem ein Zeuge heute Morgen die Polizei verständigt hatte, begaben sich mehrere Funkstreifenwagen zu einem Hafenbecken in der Hafencity. Durch die Feuerwehr wurde dort schließlich ein im Wasser treibender Leichnam geborgen.

Der Leichnam wurde zum Zwecke einer Untersuchung ins Institut für Rechtsmedizin transportiert.

Die Identität des Toten ist zwar noch nicht abschließend geklärt, es gibt aber erste Anhaltspunkte dafür, dass es sich dabei um den Vermissten Schotten Liam Colgan handeln könnte.

Der 29-Jährige Cogan war nach eine Feier auf der Reeperbahn verschwunden. Freunde, Verwandte und viele Hamburger suchten in der Stadt und online nach Colgan.

Die Polizei Hamburg steht bereits in Kontakt mit dessen Familie. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere auch zur Todesursache, dauern an. Der Lucie Blackman Trust ( der über vermisste Briten informiert und sich bei der Suche nach ihnen engagiert ) bestätigte mittlerweile, dass Corgan tot aufgefunden wurde. Sein Führerschein sei in der Kleidung gefunden worden. Die Kleidung passte außerdem zu der, die er am Abend seines Verschwindens trug. Die Polizei Hamburg wartet noch die offizielle Identifikation ab.

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Hamburg

26-Jährige in St. Pauli niedergestochen: Mordkommission ermittelt

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Eine 26-jährige Frau ist am Sonntag in den frühen Morgenstunden in Hamburg St. Pauli lebensgefährlich verletzt aufgefunden worden. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen wurden auf eine Frau aufmerksam, die sich zwischen zwei in einem Parkstreifen abgestellten Fahrzeugen abstützte und kurze Zeit später zusammenbrach. Daraufhin verständigten sie die Rettungskräfte.

Nach den bisherigen Erkenntnissen erlitt die Frau eine Kopfverletzung und eine stark blutende, lebensgefährliche Messerstichverletzung im linken Oberschenkel. Sie musste reanimiert werden und wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Die Frau befindet sich derzeit in intensivmedizinischer Behandlung und ist nicht ansprechbar.

Kurz bevor sie zwischen den Fahrzeugen zusammenbrach, hatte die Geschädigte dort offenbar Kontakt zu zwei Männern. Ob diese im Zusammenhang mit der Tat stehen, ist derzeit unklar.

Die Ermittlungen der Mordkommission zum Tathergang und den Hintergründen dauern an.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben, Hinweise auf den oder die Täter geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

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Kultur

Hamburg: Gestohlene 5000 Euro Klarinette für fünf Euro verkauft

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Der Bestohlene mit seinem Instrument, das ihm am 20.4 zurückgegeben werden konnte.
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Anfang April wurde einem Musikstudenten (25) in einem Schnellrestaurant (McDonalds) im Hamburger Hauptbahnhof der abgelegte Rucksack entwendet. Neben wichtigen Unterlagen sowie einer Geldbörse befand sich in dem Rucksack auch ein teures Musikinstrument. Dabei handelte es sich um eine Konzert-Klarinette im Wert von 5000 Euro, die der Mann in Rahmen seines Studiums nutzte. Der junge Mann erstattete umgehend eine Anzeige bei der Bundespolizei.

Umgehend wurden Videoaufnahmen aus entsprechenden Überwachungskameras gesichert und ausgewertet; dabei waren die Tathandlung sowie der Täter gut zu erkennen. Zwölf Tage nach der Tat erkannten Zivilfahnder der Bundespolizei im Rahmen einer Fahndung gegen Taschendiebe aufgrund des guten Videomaterials den Täter im Stadtteil St. Georg wieder und nahmen den ägyptischen Staatsangehörigen (20) vorläufig fest.

Aufgrund der guten Videoaufnahmen war die Beweislast erdrückend und der Beschuldigte war gegenüber Beamten des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion Hamburg umgehend geständig. Der Täter gab in seiner Vernehmung an, dass er die Klarinette für fünf Euro weiterverkauft hatte.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte dann auch der Käufer der Klarinette am 19.April festgestellt werden. Der Mann (61) ging nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass es sich bei dem Musikinstrument um Diebesgut gehandelt hatte. Er erwarb die Klarinette für fünf Euro und schenkte das Musikinstrument seinem Sohn; u.a. zur Nutzung im Musikunterricht in der Schule. Der Beschuldigte war sehr kooperativ und übergab die Klarinette an die eingesetzten Ermittlungsbeamten; das Musikinstrument wurde am Wohnort sichergestellt.

Gestern, 20. April, konnten Ermittlungsbeamte der Bundespolizei dem in Hamburg lebenden Musikstudenten die zuvor entwendete Klarinette in der Bundespolizeiinspektion Hamburg wieder übergeben. Der chinesische Staatsangehörige Chaoquen Z. hatte natürlich nicht mehr damit gerechnet seine wertvolles Musikinstrument zurück zu erhalten. Der 25-Jährige war überglücklich und kann sein Studium mit seinem eigenen Musikinstrument hoffentlich erfolgreich fortsetzen.

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