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Schleswig-Holstein

Bundesverdienstkreuz für Landesbrandmeister Radtke

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Landesbrandmeister Detkef Radtke wurde von Ministerpräsident Daniel Günther mit dem Verdienstkreuz des Bundesverdienstordens ausgezeichnet.
Foto: Frank Peter/hfr

Kiel – Landesbrandmeister Detlef Radtke wurde von Ministerpräsident Daniel Günther mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Damit wurde das rund 40jährige Engagement Radtkes für die Feuerwehren auf unterschiedlichen Ebenen und Funktionen gewürdigt – unter anderem als Stadtwehrführer des Stadtfeuerwehrverbandes der Hansestadt Lübeck und als Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein.

Daniel Günther: „Detlef Radtke hat sich stark gemacht für die Förderung und den Fortbestand des freiwilligen Feuerwehrwesens, für die Ausbildung sowie für die Einsatzbereitschaft im Katastrophenschutz.“

So hat Radtke in seiner Zeit als Stadtwehrführer viele zahlreiche Projekte initiiert, begleitet und umgesetzt. Seit 2006 ist er zudem Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes, den er zuvor bereits viele Jahre als stellvertretender Vorsitzender vertreten hat. Auch hier engagiert er sich, um die Feuerwehren in Schleswig-Holstein weiter zu stärken. So fallen in seine Amtszeit eine massive Stärkung der landesweiten Mitgliederwerbung und seit einigen Jahren auch vermehrte Projekte im Bereich der Integration für Migranten.

Schleswig-Holstein

Ab sofort: Neuer Dienstausweis für Feuerwehrleute

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FOTO: LFV SH/Bauer/hfr

Schleswig-Holstein – Im Rahmen der Landesfeuerwehrversammlung am vergangenen Samstag wurde er präsentiert und Ministerpräsident Daniel Günther bekam das erste – überdimensionale – Exemplar: Der neue Feuerwehr-Dienstausweis für Schleswig-Holstein ist ab heute erhältlich und kann von allen Feuerwehren des Landes bestellt werden.

Die Scheckkarte gilt gleichzeitig auch als Ehrenamtskarte Schleswig-Holstein und als Nachweis der Versicherung bei der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord. Der entsprechende Erlass wird am 8. Mai im Amtsblatt erscheinen.

Ab sofort kann der Dienstausweis durch einen Beauftragten des Trägers der Feuerwehr (in der Regel der Wehrführer) auf der Seite des Versandhauses des Deutschen Feuerwehrverbandes oder über das Verwaltungsprogramm „FOX-112“ bestellt werden.

Alle wichtigen Infos gibt auf der Homepage des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein .

Darüber hinaus kann sich jede Firma / Einrichtung, die den Feuerwehrangehörigen im Lande besondere Aktionen oder Vergünstigungen gewähren möchte, beim Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein (info@lfv-sh.de) melden und wird in die Übersicht aufgenommen, die regelmäßig aktualisiert und veröffentlicht wird.

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Schleswig-Holstein

Wahlen und Bilanzen auf der Landesfeuerwehrversammlung

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Ministerpräsident Daniel Günther, der scheidende Landesbrandmeister Detlef Radtke (Mitte) und dessen Nachfolger Frank Homrich.
Foto: LFV SH / Bauer/hfr

Reußenköge – Die 1349 Freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein sind ein Garant für ein flächendeckendes Hilfeleistungssystem, für dessen Erhaltung auf allen Verbands- und kommunalen Ebenen gearbeitet werden müsse. Das betonte die stellvertretende Landes-verbandsvorsitzende Ilona Dudek in ihrem Bericht zur Landesfeuerwehrversammlung am Samstag in Reußenköge / Nordfriesland. Die Basis dafür – auskömmliche Mitgliederzahlen – sah sie  als durchaus gegeben – auch wenn es vereinzelt Wehren gebe, die unter Personalmangel leiden und Probleme bei ihrer Tagesverfügbarkeit haben.

Dennoch weist die landesweite Mitgliederstatistik per 31.12. des Vorjahres nunmehr im vierten Jahr in Folge einen leichten Anstieg aus. 48.913 Männer und Frauen versahen zum Jahresende 2017 ehrenamtlichen Dienst – das sind 264 mehr als noch ein Jahr zuvor. Mit Frank Homrich aus Wedel wählten die 152 Delegierten einen neuen Landesverbandsvorsitzenden. Homrich löst Detlef Radtke aus Lübeck ab, der seit 2006 im Amt war – nun aber aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder kandidierte. In der Koogshalle in Reußenköge sprach auch Ministerpräsident Daniel Günther erstmals auf einer Landesfeuerwehrversammlung.

Günther würdigte die Feuerwehren im Land: „Was Sie für den Zusammenhalt in Schleswig-Holstein leisten, ist unbezahlbar und unverzichtbar. Jede einzelne Feuerwehr ist wichtig. Wir brauchen jede helfende Hand, in Zukunft noch mehr als bisher. Land und Kommunen vereint der Wunsch, dass Sie gute Arbeits- und Einsatzbedingungen haben. Daher werden wir für 2019 und 2020 ein Sonderprogramm auflegen: Sechs Millionen Euro stellen wir zur Verfügung, um Gemeinden bei der Erweiterung, beim Ausbau oder Umbau von Feuerwehrhäusern unter die Arme zu greifen“, so der Ministerpräsident.

Und er warb für´s Mitmachen. „Ehrenamt macht wahnsinnig viel Spaß und am Ende profitiert maan auch persönlich davon“, sagte er. Und Landtagspräsident Klaus Schlie ergänzte, dass gerade jetzt zur Kommunalwahl auch neue Bürgermeister und Gemeindevertreter auf die Notwendigkeit udn Einsatzfähigkeit jeder Feuerwehr hingewiesen werden müssen. Das sei auch eine Aufgabe der Politik.

7132 Brände (-2629) wurden im Berichtsjahr bekämpft – darunter 622 Großbrände (-420). 21.712mal musste sogenannte Technische Hilfe, z.B. bei Verkehrsunfällen oder Unwetterla-gen geleistet werden. Das ist eine Steigerung um 2327 Einsätze und ist in erster Linie auf Unwetterlagen zurückzuführen. Die Zahl der Fehlalarme sank erneut von 6046 auf 5762. Unter „Sonstige Einsätze“ weist die Statistik 2817 Einsätze (-1916) aus.

Die vier Berufsfeuerwehren im Lande ergänzen die Statistik um 104.084 Rettungsdienst-Einsätze (+ 38.670), so dass die Gesamtzahl aller Feuerwehreinsätze im Berichtsjahr 141.507 beträgt.

„Die Einsatzzahlen spiegeln auch die Notwendigkeit eines flächendeckenden Hilfeleistungssystems mit funktionierenden Feuerwehren wieder“, so der neue Landesbrandmeister Frank Homrich, der daher an die Kommunen als Träger des Brandschutzes appellierte für aus-kömmliche Arbeits- und Ausstattungsbedingungen zu sorgen. Homrich kündigte Gespräche mit Politik und Verwaltung an, um gemeinsam alles zu unternehmen, um Feuerwehren ein-satzfähig zu halten. In der Zusammenarbeit mit den Kreis- und Stadtfeuerwehrverbänden versprach er einen offenen Dialog auf Augenhöhe. Laufende Projekte wie das verstärkte Werben und auch Halten von Mitgliedern, die Ausbildung von Konfliktlotsen und die Integra-tion von Geflüchteten müssten unvermindert weitergeführt werden, kündigte der neue Landesbrandmeister an.

Als quasi letzte Amtshandlung stellte der scheidende Landesbrandmeister Detlef Radtke einen landeseinheitlichen Feuerwehr-Dienstausweis vor, den ab sofort alle Feuerwehrangehörigen im Land auf Antrag bekommen können. Die personifizierte Plastikkarte beinhaltet auch einen Versicherungsnachweis für die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und die Ehrenamtskarte des Landes. Künftig sollen zudem weitere Bonusangebote für Feuerwehrangehörige geworben und in die Karte implementiert werden. Die erste symbolische Karte nahm Ministerpräsident Daniel Günther entgegen.

Gewählt wurden:

 Frank Homrich (Wedel), zum Vorsitzenden des

Landesfeuerwehrverbandes.

Matthias Schütte (Eckernförde), zum

stellv. Landesverbandsvorsitzenden

–           Christian Albertsen (Viöl), zum

stellv. Landesverbandsvorsitzenden (ab.1.1.2019)

Im Rahmen der Versammlung wurden für Ihre Verdienste um das Feuerwehrwesen geehrt:

   –        Detlef Radtke (Lübeck) Goldene Ehrennadel des Deutschen

Feuerwehrverbandes und Ehrenmitgliedschaft im Landesfeuerwehrverband

Schleswig-Holstein

–  Walter Gaul (Lübeck), Deutsches

Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

–       Monika Radtke (Lübeck),Deutsche

Feuerwehr-Ehrenmedaille

–    Ilona Dudek (Kiel),

schleswig-holsteinischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

–  Jörg Taube

(Heikendorf), schleswig-holsteinisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

-Andrea Witt (Tökendorf), schleswig-holsteinisches

Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

–      Luey Hikmat (Gröde), Michel Schmidt

(Uelvesbüll), Jan-Peter Petersen (Ost-Langenhorn) Deutsches

Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze

 

 

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Schleswig-Holstein

Edeka: 55 255 Euro Spende für norddeutsche Jugendfeuerwehren

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Foto: Landesfeuerwehrverband SH/hfr

Neumünster – 55.255 Euro – das ist die stolze Bilanz aus dem Verkauf der „Edeka Feuerwehr-Mettwurst“, die von Oktober bis Dezember letzten Jahres rund 700 Edeka-Märkten in Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie im nördlichen Niedersachsen und Brandenburg verkauft wurde. Der Erlös von einem Euro je Wurst soll helfen, Maßnahmen der Nachwuchsgewinnung in den Jugend- und Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren zu finanzieren.

Am Mittwoch, dem 18. März, nahmen die Vertreter der norddeutschen Landesfeuerwehrverbände auf der internen Edeka Nord Frühjahrsmesse in den Holstenhallen Neumünster Schecks im Gesamtwert von 55.255 Euro aus den Händen von Martin Steinmetz (Geschäftsführer Edeka Nord) und Stephan Weber (Geschäftsführer Fleischwerk Edeka Nord) entgegen. Mit dabei war auch Landtagspräsident Klaus Schlie, 

„Wir freuen uns, dass wir die freiwilligen Feuerwehren mit unserer Aktion seit Jahren so erfolgreich unterstützen können“, sagte Martin Steinmetz. Da auch Edeka Nord sich der ländlichen Fläche besonders verbunden fühle, sei man die Partnerschaft mit den Landesfeuerwehrverbänden eingegangen. „So helfen wir, ein Stück Heimat zu sichern“, erklärte Steinmetz vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem befürchteten Rückgang der zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte in den kommenden Jahren.

Die Gesamtspendensumme in Höhe von 55.255 Euro gliedert sich wie folgt:

– Schleswig-Holstein: 29.604 Euro

– Mecklenburg-Vorpommern: 8.860 Euro

– Niedersachsen: 9.691 Euro

– Hamburg: 5.320 Euro

– Brandenburg: 1.780 Euro

„Der Nachwuchswerbung gilt unser besonderes Augenmerk in der Zukunft. Aber gute Ideen umzusetzen kostet Geld“, stellten die stellv. Landesverbandsvorsitzende Ilona Dudek und der stellv. Landesjugendfeuerwehrwart Rüdiger König aus Schleswig-Holstein für ihre Kollegen aus den Ländern fest. „Mit einem Partner wie Edeka Nord an unserer Seite lassen sich unsere Zukunftsaufgaben viel besser angehen.“

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