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Kultur

Vortrag über die Ahrensburger Schlossgeschichte

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Foto: Martin Hoefling/Ahrensburg.tV/hfr

Ahrensburg – Das Schloss Ahrensburg ist Wahrzeichen und Namensgeber Ahrensburgs. Als Museum und Veranstaltungsort ist es weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Auch als Förderer von Kultur und Jugendarbeit genießt das Schloss bei Besuchern und Partnern besonderes Ansehen.

Foto: Jürgen Jobst/hfr

Die Stadtbücherei Ahrensburg lädt alle Interessierten ein, mehr über die bewegte Geschichte von Schloss Ahrensburg und seine Bewohner zu erfahren.

Am Montag, den 23. April, von 19 bis 20:30 Uhr, berichtet Dr. Tatjana Ceynowa, Vorsitzender der Schlossstiftung und Museumsleiterin, von den Ursprüngen des Schlosses im 16. Jahrhundert: Wer hat es erbaut? Welche Funktionen hatte es inne? Wer bewohnte Schloss Ahrensburg bis zu seinem Verkauf 1938? Und welchen Einfluss übt es als Einrichtung noch heute aus?

Zusätzlich informiert Dr. Ceynowa über die Umwandlung des Schlosses in das Museum, über die Besonderheiten der Stiftung Schloss Ahrensburg und über die jetzige Museumsarbeit.

Veranstaltungsort ist die Stadtbücherei Ahrensburg. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Stiftung Schloss Ahrensburg wird gebeten. Anmeldungen nimmt die Stadtbücherei Ahrensburg via Mail (stadtbuecherei@ahrensburg.de) und telefonisch unter 04102-77172 oder 77171 entgegen.

 

Bad Oldesloe

„Stormarn Magic“ feiert sonniges Pfingskonzert

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Die Magics mit ihren Gästen aus Malente und Norderstedt beim abschließenden Gruppenfoto.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Mit Gastmusikern vom Spielmannszug aus Malente und dem Phoenix Performance Ensemble aus Norderstedt hat die Oldesloer Marching Band „Stormarn Magic“ bei bestem Sommerwetter ein überaus erfolgreiches Pfingstkonzert auf dem Marktplatz gefeiert. 

Die Magic Color Guard in Aktion
Foto: SL

Vor sieben Jahren übernahmen die Magics aus der Kreisstadt die Tradition von der damals aufgelösten Stadtgarde. So erfolgreich wie am vergangenen Pfingstwochenende war das Event aber lange nicht, auch wenn man sich seit Jahren – egal wie das Wetter ist – auf ein Stammpublikum verlassen konnte. Dieses Mal stimmten die  aber so gut, wie lange nicht. Es war sonnig, aber nicht brütend warm und es hingen keine Gewitterwolken in der Luft. 

Rund Tausend Zuschauer kamen im Verlauf der drei Konzerte auf dem Oldesloer Marktplatz vorbei. Die Sitzplätze auf den aufgestellten Partybänken waren schnell vergeben. Die Gäste aus Malente boten das, was man von einem klassischen Spielmannszug erwartet und begeisterten damit zahlreiche Traditionalisten unter den Besuchern.

Großer Andrang auf dem Oldesloer Marktplatz
Foto: SL

Moderne Einflüsse inklusive Drum-Computer und Synthesizer Einsatz brachten die Norderstedter mit. Die Gastgeber selbst zeigten sich weiter erstarkt. Vor allem die Color-Guard hat so manche Mitglieder gewonnen. Mit einem Ausschnitt aus dem aktuellen Magics-Programm und einem gemeinsamen großen Finale endete das Pfingstkonzert mit einem großen Gruppenfoto vor der Sparkasse nach über zwei Stunden Musik. 

Der amtierende Oldesloer Bürgermeister Horst Möller – Jörg Lembke war durch seinen Urlaub verhindert – lobte das große Engagement der Magics und betonte, dass er auf eine Fortsetzung der Tradition im nächsten Jahr hoffe. Nachdem in den vergangenen Jahren fast alle Wetterkapriolen abgehakt wurden, gehe er dann davon aus, dass 2019 der Schneepflug dran ist, scherzte er. 

 

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Kultur

Bargteheide: DiLämma präsentieren neues Rocktheater

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DiLämma (v.l.): Göran Keetz, Christian Mewes, Nicole Gast, Andreas Neuer, Dirk Hartmann, Marian Regdosz, Oliver Greinus, Merle Regenbogen, Andrea Thalau
Foto: Gast/hfr

Bargteheide – Seit nun schon drei Jahrzehnten gibt es die deutschsprachige Rockband „DiLämma“ aus Bargteheide, die mit eigenen Kompositionen im norddeutschen Raum lange Zeit auf unterschiedlichsten Bühnen und Events spielte sowie die CDs ‚ungeschoren‘ (1997) und ’sauber‘ (2001) produzierte und veröffentlichte.

2003 entdeckte die Stormarner Band dann ihre Liebe zum Theater und komponiert und schreibt seither abendfüllende Rocktheater. Los ging es 2006 mit „Gier“. Es folgte „Bitte nicht öffnen“ drei Jahre später und 2013 „Staub und Glanz“. In diesem Jahr soll es nun mit dem vierten Rocktheater unter dem Titel „Neuland“ bis zum Mars gehen.

„Alles ist möglich. Auch ein gänzlich neues Leben. Nicht in einer anderen Straße, einer anderen Stadt, einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent. Dort draußen. Auf einem fernen Planeten“, so die Band.

Vier unterschiedliche Charaktere wollen aus vier unterschiedlichen Beweggründen den Flug zum Mars antrete. „Das heißt auch vier unterschiedliche Stimmen, begleitet von vier Instrumenten, im vieren Rocktheater von DiLämma“, heißt es aus Richtung der Band.

„Fernab von Broadway und Disney erleben die Zuschauer mit uns eine ungewöhnliche musikalische Odyssee, die durch Bekanntes und Neues, Vertrautes und Unerwartetes führt“, sind sich die Komponisten und Musiker sicher.

Die Musiker:

Oliver Greinus (Tasten und Commander), Dirk Hartmann (Gitarre und Bordpädagoge), Christian Mewes (Schlagzeug und Versorgung), Andreas Neuer (Bass und Maschine), Nicole Gast (Gesang und Macht), Marian Regdosz (Gesang und Handwerk), Merle Regenbogen (Gesang und Rätselhaftes), Andrea Thalau (Gesang und Idealismus) und als Erzähler und Zampano Göran Keetz.

Die Premiere findet statt am Sonnabend, 02. Juni, 20 Uhr im Kleinen Theater Bargteheide.

Ticketpreise: 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.

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Kultur

Ahrensburg: Vortrag über ein Pastorenleben in den 1950ern

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Ausstellung in der St. Johanneskirche.
Foto: Klaus Tuch/St.Johanneskirche/hfr

Ahrensburg – Wie war es eigentlich Pastor im Deutschland der 1950er Jahre nach dem zweiten Weltkrieg zu sein ? Im Rahmen der Ausstellung “Neue Anfänge nach 45?”, in der St. Johannneskirche , hält Herr Dr. Stephan Link , Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit der EV. Akademie der Nordkirche, am Mittwoch, 23.Mai, um 18 Uhr  einen Vortrag mit dem Titel “ Ein Pastor in den 1950ern – Nachdenken über meinen Vater” .

Anschließend wird  in einer Diskussion Gelegenheit sein, eigene Erfahrungen auszutauschen.

„Die 50iger werden heute  manchmal als die “goldenen  50iger Jahre” verklärt. Dabei wurde vieles verschwiegen, verdrängt  und vertuscht, was in den 12 Jahren der NS-Herrschaft geschehen war. Die Kirche machte da keine Ausnahme. Umso verdienstvoller ist es, dass die Nordkirche sich nun entschlossen hat, mit  dieser Ausstellung ihren Teil dazu beizutragen,  lange beiseite Geschobenes aufzuarbeiten. Was zutage kommt ist nicht nur für die Archive , sondern auch  für das Bewusstsein der Menschen wichtig, die es teilweise noch miterlebt haben, genauso wie für die jungen Menschen heute“, so Dr, Klaus Tuch vom Förderverein  St. Johannes.

Stephan Link erzählt von seinem Vater, der Pastor in Großhansdorf – Schmalenbeck war.  Welche Themen aus der Vergangenheit, welche Probleme, die daraus folgten, kamen  zur Sprache. Oder herrschte wie in vielen Familien zu der damaligen Zeit und vielleicht bis jetzt Sprachlosigkeit? Ein Thema, das auch heute noch bewegt.

Die Ausstellung ist am Mittwoch , Donnerstag  und  Freitag  jeweils von 16-17 Uhr geöffnet. Es sind jetzt noch  folgende Termin: Mi 23. , Do 24., Fr 25.  und Sonntag 27. Mai von 10.30 bis 12.00 Uhr  und in der folgenden Woche Mi 30. Mai.  Außerhalb dieser Öffnungszeiten können Führungen angemeldet werden bei Dr. K. Tuch  Tel 04102/ 59 4 59. Der Eintritt ist frei.

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