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Bad Oldesloe

Knappe Hallenzeiten: Neue Sporthalle für Bad Oldesloe?

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Hallenfußball (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Es wird eng auf in den Hallen und auf den Sportplätzen der Stadt: Das aus Vereinen bestehende Oldesloer Sportnetzwerk hat ein umfassendes Sportentwicklungskonzept erstellt und formuliert darin zahlreiche Forderungen. Auch die nach einer neuen Sporthalle und mehreren Sportplätzen für neue oder kürzlich erschlossene Wohngebiete. Am Exer sieht das Netzwerk noch Entwicklungspotenzial, bringt sogar einen Neubau der Stormarnhalle ins Spiel. „Der Bericht soll als Leitfaden für die Politik dienen und aus Sicht der Sportvereine zeigen, wo Bedarf gesehen wird“, sagte Enrico Schukat, städtischer Sportkoordinator, bei der Vorstellung des Berichtes im Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss.

Allein der VfL Oldesloe benötigt für sein Sportangebot eine enorme Summe an Zeitstunden, um das Angebot aus 17 Sparten und 50 Sportarten aufrecht erhalten zu können. Hinzu kommen zahlreiche weitere Sportvereine, die ebenfalls auf Hallenzeiten angewiesen sind. Der Platz wird immer knapper.

Oldesloer Sportfunktionäre fordern jetzt eine auch eine bauliche Lösung: „Wir brauchen für den Sport etwas, was das KuB für die Kultur ist“, sagte Bernd Neppeßen, Vorsitzender des Volleyball-Club Bad Oldesloe (VCBO) und Präsident des Schleswig-Holsteinischen Volleyball-Verbands (SHVV). Gemeint ist ein Ort, an dem sich Sportler in ähnlicher Weise entfalten können, wie Kulturschaffende im neuen Kultur- und Bildungszentrum.

Seiner Ansicht nach sei in der Vergangenheit zu wenig in die Sportlandschaft der Kreisstadt investiert worden. „Der Sport muss den gleichen Stellenwert haben, wie Kultur“, so Neppeßen. Mittlerweile gebe es in der Stadt sogar Schulen ohne eigene Sportlehrer.

Auch die Landesregierung sieht offenbar einen Nachholbedarf. So befindet sich Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich in Sachen Sportförderung auf dem 16. und damit letzten Platz. Die Landesregierung hat die finanziellen Mittel für die Sportförderung kurzfristig und vorerst mehr als verdoppelt. Neppeßen sieht hierdurch auch für die Stadt Bad Oldesloe ein eindeutiges Signal, im Bereich der Sportförderung für die Zukunft entsprechend zu planen.

Bürgermeister Jörg Lembke: „Längerfristig werden wir über den Neubau einer Sporthalle nachdenken müssen, um die Verfügbarkeit von Hallenzeiten zu verbessern.“ Wie eine neue Halle finanziert werden soll und wo diese gebaut werden könnte, ist noch unklar. Das Sportentwicklungskonzept hat keinerlei bindende Wirkung. Derzeit besteht das Oldesloer Sportnetzwerk fast ausschließlich aus Vereinsfunktionären. Nach Vorschlag des Bildungs-, Sozial- und Kulturausschusses soll die Arbeitsgruppe um Vertreter aus Politik und den Schulen erweitert werden. Auch Bürgermeister Jörg Lembke wird an den künftigen Sitzungen teilnehmen. Ziel ist eine zeitnahe Priorisierung der einzelnen Vorschläge durch das Sportnetzwerk. Die Prioritätenliste soll dann erneut im Ausschuss diskutiert werden.

Bad Oldesloe

Stadtführungen: Historischer Rundgang durch das alte Oldesloe

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Stadtführerin Sieglinde Demiss-Voigtmann führt die Gäste zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten von Bad Oldesloe. Foto: Stadt Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Von März bis Oktober werden jeden Monat am letzten Sonntag historische Stadtführungen angeboten.

In dem etwa 1,5 Stunden dauernden Rundgang werden die Teilnehmer von der Stadtführerin Sieglinde Demiss-Voigtmann an die schönsten und interessantesten Stellen der Stadt geführt.

Der öffentlich geführte historische Rundgang durch das alte Oldesloe ist der beliebteste Klassiker. Ob das historische Rathaus, der ehemalige Hafen „Bestemünde“, die Peter-Paul-Kirche oder andere Sehenswürdigkeiten: Jede Station hat eine interessante Geschichte.

Die historischen Stadtführungen sind ein Angebot der Stadt Bad Oldesloe und für die Teilnehmer kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Erlebnis- und Kostümführungen. Die Teilnehmer erleben während einer teilweise szenischen Darstellung Bad Oldesloe im Mittelalter, als die Schiffe auf der Trave noch aus Holz waren und Bad Oldesloe ein wichtiger Handelsumschlagplatz zwischen den Hansestädten war.

Diese Stadtführungen erwecken die Oldesloer Geschichte von der „Burg – Salzstadt – Kreisstadt” zum Leben. Die Kostüm- und Erlebnisführungen sind kostenpflichtig, um eine Anmeldung in der Stadtinfo wird gebeten. Alle Termine für die Stadtführungen 2018 sind online unter www.badoldesloe.de/stadtrundgang zu finden.

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Bad Oldesloe

Einwohnerzahl steigt, Kaufkraft sinkt: Bad Oldesloe wird ärmer

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Einzelhandel (Symbolbild). Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Die Bevölkerung der Kreisstadt wird ärmer – statistisch gesehen. Im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis Stormarn sinkt in Bad Oldesloe die Kaufkraft, während gleichzeitig die Einwohnerzahl steigt. Das hat Auswirkungen auf das Entwicklungspotenzial des Einzelhandels, wie eine Untersuchung der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) im Auftrag der Stadtverwaltung belegt.

Zwischen 2011 und 2016 ist die Bevölkerungszahl in Bad Oldesloe um 3,3 Prozent auf 25.096 Einwohner gestiegen. Im gleichen Zeitraum verringerte sich das Kaufkraftniveau um 0,1 Prozent. Zum Vergleich: In Bargteheide stieg die Kaufkraft um 0,7, in Ahrensburg sogar um 1,3 Prozent.

„Dass sich die Kaufkraft im Gegensatz zu anderen Städten im Kreis bei uns zurück entwickelt, ist erschütternd“, sagte Uwe Rädisch (CDU) im Bau- und Planungsausschuss. Eigentlich seien zwei bis drei Prozent Zuwachs prognostiziert worden. „Wir müssen darüber nachdenken, wo die Ursachen liegen“, so Rädisch.

Für Hendrik Holtz (Die Linke) kommen die Zahlen nicht überraschend: „Es ist eine gewisse Verarmung zu beobachten und Leute, die wenig haben, können auch wenig kaufen.“

Das  schlägt sich auch in den Ergebnissen des Gutachtens wieder. Im Bereich der Lebensmittel- und Drogeriemärkte hat Bad Oldesloe eine Grenze erreicht. Demnach könnten weitere Neuansiedlungen das bestehende Gleichgewicht zerstören und dem Einzelhandel in der Innenstadt gefährlich werden. Die GMA empfiehlt allerdings auch, ausgewählten Märkten bauliche Erweiterungen zu ermöglichen. „Der Trend geht zu breiteren Gängen und niedrigeren Regalen, wodurch der Flächenbedarf steigt“, erklärte Florian Komossa. Der GMA-Marktforscher geht davon aus, dass sowohl der Penny-Markt in der Lübecker Straße als auch die Aldi-Filiale mittelfristig Erweiterungsbedarf anmelden werden. Positiv immerhin, auch das hat die Untersuchung ergeben, 90 Prozent der Oldesloer kaufen auch in der Stadt ein.

Der Bau- und Planungsausschuss hat beschlossen, die GMA-Empfehlung in das Einzelhandelsentwicklungskonzept zu berücksichtigen und Märkten, die Bedarf anmelden, potenziell eine Erweiterung der Flächen zu ermöglichen.

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Bad Oldesloe

Kriminalität: Grüne diskutieren in Bad Oldesloe über Sicherheit

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Polizisten auf Demonstration
Archivfoto: SL

Bad Oldesloe – Aufgrund von Anschlägen im In- und Ausland in den vergangenen Jahren wird auch in Bad Oldesloe das einzige Großereignis im Jahr – der Umzug zum Kinder-Vogel-Schießen – stärker abgesichert, als früher.

Auch Lärmbelästigungen und Bedrohungen durch Jugendliche scheinen häufiger geworden zu sein. Ist aber wirklich die Kriminalitäts- und Störungen-Rate gestiegen, oder ist es eher die Sensibilität einer demografisch gewandelten Bevölkerung? Sind Elternhaus und berufliche Erzieher „lascher“ geworden – oder ist das stärkere Medienecho Schuld an einer gefühlten Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger?

Diese und weitere Fragen wollen die Grünen in Bad Oldesloe mit Oliver Pohl, einem fünffachen Vater, Mitglied der Grünen und Kommunikationsexperten einer großen Sicherheitsbehörde unserer Landeshauptstadt, diskutieren.

Ruhe und Sicherheit – in Oldesloe und anderswo am Freitag, 27. April, um 19:30 Uhr im Bürgerhaus, Mühlenstraße 22, Bad Oldesloe. Der Eintritt ist frei.

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