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Hamburg

Hamburg: PKW rammt Stadtrundfahrtbus – 11 Verletzte

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Symbolfoto: SL

Hamburg – Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Hamburger Stadtrundfahrtbus sind heute am frühen Nachmittag mehrere Personen  verletzt worden, vier Personen kamen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigem Sachstand kollidierte ein mit vier Personen besetzter Pkw Mercedes am Unfallort mit einem Stadtrundfahrtbus. Dabei wurden alle vier Insassen des Pkw verletzt und kamen mit schweren, allerdings nicht lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser. Sieben Businsassen wurden bei der Kollision leicht verletzt.

„Eer PKW ist offenbar mit hoher Geschwindigkeit auf den Bus aufgefahren, die vier Insassen wurden bei dem Aufprall schwer verletzt und Fahrer und Beifahrer wurden in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt. Diverse Notrufe gingen über die 112 in der Rettungsleitstelle ein“, berichtet die Feuerwehr Hamburg. 

Die U-Bahnlinie U 3 hielt zwischenzeitlich nicht am U-Bahnhof Baumwall. Der Bereich um den Unfallort wurde weiträumig abgesperrt. Es kam daher zu teils erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen . Die Polizei Hamburg war mit zahlreichen Funkstreifenwagen sowie dem Polizeihubschrauber „Libelle“ im Einsatz.

„Alle vier Fahrzeuginsassen wurden mit dem Verdacht auf Polytraumata, bzw. multiple Frakturen notarztbegleitet in Krankenhäuser der Maximalversorgung befördert. Der Rettungshubschrauber landete für die Notarztzubringung direkt auf der Flutschutzmauer vor der Unfallstelle. Ein schwangere Frau aus dem Bus wurde unverletzt, aber vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung befördert“, so die Feuerwehr. 

Lob gab es für die Ersthelfer vor Ort. „Die Ersthelfer versorgten und betreuten die insgesamt 11 Verletzten im PKW und im Bus vorbildlich und unterstützten so die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr Hamburg wirksam. Unter den Ersthelfern war ein Kollege der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach, der über Ostern zu Besuch in Hamburg war. Für die Dauer der Rettung war der Baumwall voll gesperrt.“, berichtete der Feuerwehrsprecher Jan-Ole Unger. 

Sachverständige wurden zur Rekonstruktion des Unfallhergangs angefordert.

Hamburg

Hamburg: Vermisster Liam Colgan tot im Hafenbecken gefunden

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Nachdem ein Zeuge heute Morgen die Polizei verständigt hatte, begaben sich mehrere Funkstreifenwagen zu einem Hafenbecken in der Hafencity. Durch die Feuerwehr wurde dort schließlich ein im Wasser treibender Leichnam geborgen.

Der Leichnam wurde zum Zwecke einer Untersuchung ins Institut für Rechtsmedizin transportiert.

Die Identität des Toten ist zwar noch nicht abschließend geklärt, es gibt aber erste Anhaltspunkte dafür, dass es sich dabei um den Vermissten Schotten Liam Colgan handeln könnte.

Der 29-Jährige Cogan war nach eine Feier auf der Reeperbahn verschwunden. Freunde, Verwandte und viele Hamburger suchten in der Stadt und online nach Colgan.

Die Polizei Hamburg steht bereits in Kontakt mit dessen Familie. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere auch zur Todesursache, dauern an. Der Lucie Blackman Trust ( der über vermisste Briten informiert und sich bei der Suche nach ihnen engagiert ) bestätigte mittlerweile, dass Corgan tot aufgefunden wurde. Sein Führerschein sei in der Kleidung gefunden worden. Die Kleidung passte außerdem zu der, die er am Abend seines Verschwindens trug. Die Polizei Hamburg wartet noch die offizielle Identifikation ab.

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Hamburg

26-Jährige in St. Pauli niedergestochen: Mordkommission ermittelt

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Eine 26-jährige Frau ist am Sonntag in den frühen Morgenstunden in Hamburg St. Pauli lebensgefährlich verletzt aufgefunden worden. Die Mordkommission (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugen wurden auf eine Frau aufmerksam, die sich zwischen zwei in einem Parkstreifen abgestellten Fahrzeugen abstützte und kurze Zeit später zusammenbrach. Daraufhin verständigten sie die Rettungskräfte.

Nach den bisherigen Erkenntnissen erlitt die Frau eine Kopfverletzung und eine stark blutende, lebensgefährliche Messerstichverletzung im linken Oberschenkel. Sie musste reanimiert werden und wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Die Frau befindet sich derzeit in intensivmedizinischer Behandlung und ist nicht ansprechbar.

Kurz bevor sie zwischen den Fahrzeugen zusammenbrach, hatte die Geschädigte dort offenbar Kontakt zu zwei Männern. Ob diese im Zusammenhang mit der Tat stehen, ist derzeit unklar.

Die Ermittlungen der Mordkommission zum Tathergang und den Hintergründen dauern an.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben, Hinweise auf den oder die Täter geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

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Kultur

Hamburg: Gestohlene 5000 Euro Klarinette für fünf Euro verkauft

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Der Bestohlene mit seinem Instrument, das ihm am 20.4 zurückgegeben werden konnte.
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Anfang April wurde einem Musikstudenten (25) in einem Schnellrestaurant (McDonalds) im Hamburger Hauptbahnhof der abgelegte Rucksack entwendet. Neben wichtigen Unterlagen sowie einer Geldbörse befand sich in dem Rucksack auch ein teures Musikinstrument. Dabei handelte es sich um eine Konzert-Klarinette im Wert von 5000 Euro, die der Mann in Rahmen seines Studiums nutzte. Der junge Mann erstattete umgehend eine Anzeige bei der Bundespolizei.

Umgehend wurden Videoaufnahmen aus entsprechenden Überwachungskameras gesichert und ausgewertet; dabei waren die Tathandlung sowie der Täter gut zu erkennen. Zwölf Tage nach der Tat erkannten Zivilfahnder der Bundespolizei im Rahmen einer Fahndung gegen Taschendiebe aufgrund des guten Videomaterials den Täter im Stadtteil St. Georg wieder und nahmen den ägyptischen Staatsangehörigen (20) vorläufig fest.

Aufgrund der guten Videoaufnahmen war die Beweislast erdrückend und der Beschuldigte war gegenüber Beamten des Ermittlungsdienstes der Bundespolizeiinspektion Hamburg umgehend geständig. Der Täter gab in seiner Vernehmung an, dass er die Klarinette für fünf Euro weiterverkauft hatte.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte dann auch der Käufer der Klarinette am 19.April festgestellt werden. Der Mann (61) ging nach eigenen Angaben nicht davon aus, dass es sich bei dem Musikinstrument um Diebesgut gehandelt hatte. Er erwarb die Klarinette für fünf Euro und schenkte das Musikinstrument seinem Sohn; u.a. zur Nutzung im Musikunterricht in der Schule. Der Beschuldigte war sehr kooperativ und übergab die Klarinette an die eingesetzten Ermittlungsbeamten; das Musikinstrument wurde am Wohnort sichergestellt.

Gestern, 20. April, konnten Ermittlungsbeamte der Bundespolizei dem in Hamburg lebenden Musikstudenten die zuvor entwendete Klarinette in der Bundespolizeiinspektion Hamburg wieder übergeben. Der chinesische Staatsangehörige Chaoquen Z. hatte natürlich nicht mehr damit gerechnet seine wertvolles Musikinstrument zurück zu erhalten. Der 25-Jährige war überglücklich und kann sein Studium mit seinem eigenen Musikinstrument hoffentlich erfolgreich fortsetzen.

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