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Der Kreis

In der Nacht beginnt die Sommerzeit

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Symbolfoto: SL

Stormarn – Dieses Wochenende ist eine Stunde kürzer, denn in der Nacht vom 24. auf den 25. März werden um 2 Uhr morgens die Uhren auf drei Uhr vorgestellt. 

Die Zeitumstellung ist sehr umstritten. Dauerhaft wurde sie in Deutschland 1980 eingeführt. Der Sinn dahinter war, dass Energie gespart werden sollte. Denn durch das Vorstellen der Uhren ist es abends länger hell. So zumindest in der Theorie. Wissenschaftliche Ergebnisse haben allerdings mittlerweile gezeigt, dass sich diese Theorie in der Praxis nicht bewahrheitet. 

Stattdessen führt die Zeitumstellung bei Menschen und zum Beispiel auch bei Haustieren und Tieren auf einem Bauernhof für Verwirrung und Probleme mit dem Biorhythmus. So ändern sich bei Kühen zum Beispiel Melk- und Fütterungszeiten. Menschen bekommen Probleme mit ihrem Schlafryhthmus. 

Eine Abschaffung wird immer wieder diskutiert. So eine Abschaffung müsste aber mit der EU abgestimmt werden und könnte nicht nur in Deutschland erfolgen. 1996 wurden die Zeitumstellungen nämlich EU-weit vereinheitlicht.Die Hoffnung, dass das in Kürze passieren könnte, ist also klein. 

Die geklaute Stunde gibt es dann übrigens am 28. Oktober zurück. Dann werden die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt. 

Bad Oldesloe

Betreuungsbedarf: Kreis Stormarn will Eltern befragen

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Bad Oldesloe – In den nächsten Tagen startet der Kreis Stormarn die aktuelle Befragung von Eltern mit Kindern unter vier Jahren. Mit dem Fragebogen möchte der Kreis die Betreuungsbedarfe der Eltern erneut erfassen.

Der Kreis hatte zuletzt 2013 die Betreuungsbedarfe ermittelt. Seither hat sich viel getan. Das Angebot bereits deutlich ausgebaut und erweitert worden.

Der Kreis befragt die Eltern nun ein zweites Mal, um die Kindertagesbetreuung im Kreis Stormarn auch künftig weiter bedarfsgerecht zu planen und zu verbessern.

Die Fragebögen treffen in den nächsten Tagen per Post bei den Eltern ein. Bei der Befragung geht es in erster Linie darum, ab wann und wie die Eltern eine Kindertagesbetreuung wünschen. Falls die Kinder bereits betreut werden, ist es für den Kreis wichtig zu wissen, ob die bereits in Anspruch genommenen Angebote zeitlich und vom Umfang her passen.

Eltern mit mehreren Kindern unter vier Jahren erhalten mehrere Fragebögen für ein jedes ihrer Kinder. Die Be­fragung ist selbstverständlich vollkommen anonym und freiwillig. Den Fragebögen liegt ein Freiumschlag für die Rücksendung bei.

Der Kreis bittet die Eltern um rege Teilnahme. Ein bedarfsgerechter Ausbau der Kindertagesbetreuung setzt schließlich voraus, die Wünsche der Eltern möglichst genau kennenzulernen.

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Kultur

Kulturkreis: Patchwork-Festival in Ammersbek

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Patchwork. Foto: Ilka Rave

Ammersbek – Alle zwei Jahre veranstaltet die Patchwork-Gruppe des Kulturkreises das „Ammersbeker Patchwork-Festival”, die größte Patchworkausstellung im Norden Deutschlands.

Zu sehen sind Quilts in unterschiedlichen Größen und Schwierigkeitsgraden sowie Nähmaschinen, Stoffe, Zubehör und Wolle. Auch sind die Arbeiten der nationalen Ausschreibung unter dem Motto „Licht & Schatten“ ausgestellt.

Angeboten werden Mini-Workshops, die einen Einblick in das Patchen bieten. Jeweils um 15.30 Uhr gibt es eine Modenschau mit selbstgenähter Garderobe und Gestricktem.

Und wie immer gibt es eine Tombola mit vielen Gewinnen. Der Hauptgewinn ist diesmal ein Quilt.

Ammersbeker Patchwork-Festival am Sonnabend und Sonntag, 2. und 3. Juni, von 10 bis 18, beziehungsweise 17 Uhr im Ammersbeker Pferdestall (Am Gutshof 1). Der Eintritt kostet vier Euro.

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Bad Oldesloe

ZDF-Studie: Topbewertungen für „Arbeit und Wohnen“ in Stormarn

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Stadthaus am Oldesloer Marktplatz
Archivfoto: SL

Stormarn – In einer großen Studie untersuchte ZDF:zeit die 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Die große Frage dabei war: „Wo lebt es sich am besten?“. 

In der Kategorie „Wohnen und Arbeit“ gibt es großen Grund zum Jubeln. Denn hier landete Stormarn tatsächlich auf Rang 3 deutschlandweit. Besonders die Kaufkraft und die geringen Pendlerdistanzen sorgten unter anderem für die Topplatzierung. 

Doch leider gibt es in den anderen beiden Bereichen „Gesundheit und Sicherheit“ sowie „Freizeit und Natur“ keinen Grund zur Freude und offenbar eine Menge zu tun. 

Während es bei „Gesundheit und  Sicherheit“ immerhin mit Rang 185 noch einen Platz im Mittelfeld gibt, landet Stormarn in Sachen „Freizeit und Natur“ auf Platz 352 von 401 Kreisen und kreisfreien Städten.

Besonders niedrig ist die Bar- und Restaurantdichte. Hier liegt Stormarn auf einem abgeschlagenen 385. Platz. Auch die Übernachtungszahlen sind miserabel. Sie stehen bundesweit auf Platz 349.

Positiv stechen die Entleihungen aus Bibliotheken mit einem Platz 52 und die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 mit einem Platz 27 hervor. Die Wahlbeteiligung der letzten Kommunalwahl hingegen ist im bundesweiten Vergleich wieder mit Platz 288 beschämend schlecht. Die Anzahl der Vereine bringt ebenfalls nur einen Rang 321. 

Im Bereich „Gesundheit und Sicherheit“ fällt die relativ hohe Alterserwartung in Stormarn positiv auf. Die Erreichbarkkeit von Kliniken, die Arztdichte und die Anzahl von Rehakliniken liegt aber eher im hinteren Bereich. Es gibt wenige Todesopfer und Verletzte bei Verkehrsunfällen, eine relativ niedrige Anzahl an Einbruchsdelikten (Rang 372 von 401), aber dafür relativ viele Gewaltverbrechen ( Rang 78 von 401), Übergewichtige (Rang 76) und eine hohe Ozonbelastung (Rang 68) 

Im Gesamtranking liegt Stormarn auf Platz 160. Der Kreis Segeberg liegt auf Rang 236, das Herzogtum Lauenburg auf 272, Lübeck auf 279 und Hamburg auf 155. Platz 1 holte übrigens München. 

Der Link zur Studie

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