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Zarpen

Kirche Zarpen: Filmgottesdienst mit Livemusik

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Foto: Wolffson/hfr

Zarpen – Am Sonntag, 25. März findet in der Kirche Zarpen ein Filmgottesdienst statt. Pastor Nils Wolffson plant zusammen mit der Musikerin Meike Steenbock einen besonderen Gottesdienst. Dazu werden mehrere Ausschnitte eines Films präsentiert und mit dem Glauben in Verbindung gebracht.

„Der Film ‚Wie im Himmel‘ erzählt davon, wie der Lebenstraum eines Menschen in Erfüllung geht“ so Pastor Nils Wolffson (33). Dieser Film passe besonders gut in die Passionszeit, weil in ihm auch eine Passionsgeschichte erzählt werde. Mehr wolle er aber noch nicht verraten, so Wolffson.

„In dem Film spielt die Musik auch eine Hauptrolle“ freut sich die Kirchenmusikerin Steenbock. „Deswegen habe ich gerne die Filmmusik auf der Orgel eingeübt.

Filmgottesdienste erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. In Zarpen findet diese moderne Gottesdienst-Form bereits zum zweiten Mal statt. Und es sollen noch weitere Filmgottesdienste folgen.

„Filme sprechen fast alle unsere Sinne an und bewegen die Zuschauenden ganz unmittelbar. Genau so wie ein gelungener Gottesdienst.“ beschreibt Pastor Wolffson. „Deshalb eignet sich das Film als Medium ganz besonders für die Verkündigung. Bewegte Bilder werden zu bewegenden Bildern.“

Der Gottesdienst findet am Palmsonntag, 25. März um 10 Uhr in der Kirche Zarpen statt und ist für Besucher jeden Alters offen.

Kultur

Zarpen: „Schwarze Witze“ und Kurzfilm auf dem Friedhof

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Foto: Kirchengemeinde Zarpen/hfr

Zarpen – Schon längst gilt der Friedhof in Zarpen nicht mehr nur als Begräbnisstätte. Er erfüllt noch eine Reihe anderer Funktionen. Mit seinem seinem parkähnlichem Charakter dient er auch als Ort der Ruhe und Entspannung.

Am Samstag, den 5. Mai, findet zum ersten Mal ein „Tag des offenen Friedhofs“ in Zarpen statt. Bestatter, Floristen und Steinmetze  aus der Region präsentieren auf dem Friedhofsgelände ihr Angebot rund um die letzte Ruhe.

Die Kirchengemeinde Zarpen, die sich als Friedhofsträgerin präsentiert, hat dazu ein buntes Nachmittagsprogramm rund um das Thema Friedhof und Bestattung auf die Beine gestellt. Bei Kaffee und Kuchen und begleitet durch musikalische Beiträge des kirchlichen Posaunenchors können sich die Besucher zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr über neue Grabtypen und moderne Grabgestaltungen informieren.

Foto: Kirchgemeinde Zarpen/hfr

Außerdem wird die sogenannte „Schwarze Witwe“ ab 15 Uhr Friedhofsführungen der besonderen Art anbieten. Dabei erzählt die Kunsthistorikerin Anja Kretschmer Witziges, Interessantes und Unheimliches über Aberglauben und alte Bräuche zu Tod und Beerdigung. „Ich möchte, dass die Menschen die Angst vor der Endlichkeit verlieren.“ so Kretschmer.

In der Trauerhalle werden den ganzen Nachmittag lang verschiedene Kurzfilme . „Wir wollen den Menschen zeigen, dass wir uns in den letzten Jahren mächtig ins Zeug gelegt haben, und ihnen einen modernen Friedhof präsentieren.“ so Ulrike Rohwer, Vorsitzende des Friedhofs-Ausschusses der Kirchengemeinde und Hauptorganisatorin der Veranstaltung.

„An diesem Tag möchten wir auch unsere neuen Baumgräber und Staudengräber zeigen“ so Friedhofsverwalterin Brigitte Johanns.

„Wir bieten mehr als nur einen Ort der Bestattung“ erklärt Pastor Nils Wolffson, Mitinitiator des außergewöhnlichen Tages. „Wir bieten Ratsuchenden und Trauernden neben einem angemessenen Ort der Trauer und der bleibenden Erinnerung auch christlichem Beistand.“ so der Geistliche. Deshalb sei auch das Palliativnetz Travebogen am Tag des offenen Friedhofs beteiligt.

„Die Symbolik und besondere Atmosphäre des Friedhofs stärken die Hoffnung der Lebenden über den Tod hinaus“ erläutert Pastor Wolffson. „Das Programm berücksichtigt die besondere Würde des Ortes“ ist auf der Internetseite der Kirchengemeinde zu lesen ().

Um 17 Uhr endet das Programm mit einer Andacht in der Trauerhalle.

Die Aussteller sowie Startpunkt für die Führungen mit der schwarzen Witwe befinden sich an der Trauerhalle.

Adresse Veranstaltungsort: Hauptstraße 63, 23619 Zarpen (ausreichend Parkplätze vorhanden)

Datum: 5. Mai 2018 / Uhrzeit: 14:30 – 17 Uhr / Eintritt frei

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Sport

TSV Zarpen: Neuer Vorsitzender und Sportlerehrungen

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Der neue Vorstand des TSV Zarpen e.V.: v.l.: Torben Tönnies (2. Vorsitzender), Stefan Meyer (Jugend & Soziales), Tim Raab (neuer Vereinsvorsitzender), Frank Meyer (scheidender Vereinsvorsitzender), Sabrina Rohr (Schatzmeisterin & Mitgliederverwaltung), Torge Wolgast (Sportwart Fußball), Curd-Patrick Hoffmann (Sportwart Breitensport), Marc Schnoor (Presse/Öffentlichkeitsarbeit/Sponsoring)
Foto: TSV Zarpen/hfr

Zarpen – Der TSV Zarpen veranstaltete am vergangenen Wochenende in der gut gefüllten kleinen Turnhalle in Zarpen seine 62. Jahreshauptversammlung. Im Mittelpunkt des Abends standen zahlreiche Berichte und Ehrungen, sowie die Wahlen zum Vorstand.

Zu Gast war der Schatzmeister des Kreissportverbandes Karsten Beck. Dieser zeichnete den Leichtathletikabteilungsleiter Hans Wilhelm Steen mit der Ehrenurkunde des Kreissportverbandes aus.

Bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres 2017 konnten die „Mini-Jumper“ gewinnen. Auf dem zweiten Platz landete die G-Jugend-Fußballmannschaft. Dritter wurden die E-Jugend-Fußballer. Sportler des Jahres wurden Lina Petersson-Larsson (Leichtathletik) und Finn Ole Glaw (Fußball), Mitglieder des Jahres wurden Hannelore Schacht und Stephan Rieck.

Der bisherige Vereinsvorsitzende stand wie angekündigt nicht mehr zur Wiederwahl. Zum neuen Vereinsvorsitzenden wurde Tim Raab gewählt.

Weiter wurde Torge Wolgast im Amt des Sportwartes Fußball bestätigt, Curd-Patrick Hoffmann wurde als Sportwart Breitensport neu in den Vorstand gewählt, ebenso neu im Vorstand ist Marc Schnoor als Beisitzer für den Bereich Presse/Öffentlichkeitsarbeit/Sponsoring.

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Kultur

Zarpen: Wenn Judas in die Kirche kommt

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Foto: Marc Dobkowitz/hfr

Zarpen – Judas – er ist die meistgehasste Figur in der Geschichte des christlichen Glaubens. Die Ikone des Verrats und dient bis heute als Projektionsfläche für das abgrundtief Böse des Menschen

Am Freitag, 23. März, fragt der Schauspieler Hartmut Lange als Judas in der Kirche Zarpen sich und die Zuschauer, was sein Anteil am Christentum ist – und ob Jesus ihm verziehen hat.

Dabei stehen zentrale Fragen im Mittelpunkt: Was sind die Motive für den Verrat an Jesus? Hat Judas wirklich aus Geldgier gehandelt? Hatte er überhaupt eine Wahl?

Pastorin Isabelle Wolffson nennt Judas „eine bemerkenswerte Figur“. Deshalb hat sie eine Theaterproduktion in ihre Kirchengemeinde Zarpen geholt, in der es um Judas` Version der biblischen Geschichte geht. Am Freitag, 23. März tritt Hartmut Lange als Judas in der Kirche auf und präsentiert den Zuschauern einen Theaterabend über den Mann, der Jesus verraten hat.

Die flämische Autorin Lot Vekemanns hat einen Text geschrieben, der aus Augenzeugenbericht, Verteidigungsrede, Image-Kampagne und Eingeständnis besteht. Vekemanns lässt Judas über seine Enttäuschung und seine Sehnsüchte sprechen.

„Unsere Kirche bietet dafür die richtige Kulisse“ weiß die Zarpener Pastorin, die zuvor in Krummesse gearbeitet hat, wo das Stück ebenfalls in der Kirche aufgeführt wurde. „Leider konnte ich letztes Jahr nicht dabei sein. Aber die Besucher haben mir davon berichtet, wie beeindruckend die Aufführung war.“ Deshalb habe Sie sich dafür eingesetzt, dass das Stück auch in Zarpen aufgeführt werde.

Der Sakrale Raum der Kirche eigne sich ohnehin vielmehr für dieses Thema als die Kulisse einer Theaterbühne. „Es ist schon etwas Besonderes, sich im Angesicht des Gekreuzigten, die Frage zu stellen, ob Judas Opfer oder Täter war.“ so die neue Zarpener Pastorin.

„Das Theaterstück führe ich ausschließlich in Kirchen auf“ so Hartmut Lange, der bereits im zarten Alter von 17 Jahren auf der Bühne stand und seitdem für Theater, Film und Fernsehen arbeitet. Er selbst sehe sich als „Theaterkünstler“. Schon über 50 Mal ist er bereits als Judas aufgetreten. In Nordstormarn sei er aber zum ersten Mal mit diesem Stück, so der Wahl-Lübecker.

Nach der Aufführung bleibt Lange jedes Mal noch zum Gespräch. Er berichtet, dass die Produktion immer wieder die Menschen anregt, sich mit der eigenen Schuld auseinanderzusetzen, sie tief aufwühle und manchmal auch befreie.

Das Monodrama „Judas“ wird in der Kirche Zarpen am Freitag, 23.März um 19.00 Uhr aufgeführt.

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Konfirmandinnen und Konfirmanden haben freien Eintritt.

Karten sind erhältlich im Kirchenbüro, Teichstr.6 in Zarpen und an der Abendkasse. Weitere Infos unter www.kirche-zarpen.de

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