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Herzogtum-Lauenburg

Festnahmen nach Babynahrungs-Diebstahl im großen Stil

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Gestohlene Babynahrung
Foto: Polizei /hfr

Schwarzenbek/Ratzeburg – In den vergangenen Jahren kam es im gesamten Bundesgebiet immer wieder zu Diebstahlsserien, bei denen gezielt hochwertige Babynahrung (Milchpulver) entwendet wurden. Die Ermittlungen mehrerer Dienststellen ergaben, dass das Milchpulver über verschiedene Hehler nach China weiter verkauft wurde. Grund war ein dort seit 2008 bestehender Engpass bei der Versorgung mit Babynahrung.

Seit Anfang November 2017 kam es auch im Bereich Ratzeburg, Schwarzenbek und Geesthacht immer wieder zu Diebstählen von hochwertiger Babynahrung aus Drogeriemärkten. Zwischen September 2017 und Januar 2018 gab es dort zwölf Taten bei denen insgesamt 225 Pakete der Babynahrung im Wert von über 4500 € entwendet wurden.

Die Täter gingen immer ähnlich vor. Sie betraten die Drogeriemärkte und steckten die Babynahrung in mitgebrachte große Taschen. Anschließend verließen sie die Märkte und flüchteten mit einem PKW. Anhand von Zeugenaussagen und Auswertung der Videoüberwachung, konnte eine größere osteuropäische Tätergruppe ermittelt werden. Die Gruppe führte die Diebstähle meistens mit drei Personen in unterschiedlicher Zusammensetzung durch.

Die Zusammenarbeit des Polizeireviers Schwarzenbek mit Dienststellen anderer norddeutscher Bundesländer, führte schließlich zur Identifizierung mehrerer Personen. Ebenfalls gab es Hinweise auf das benutzte Fahrzeug. Sechs der bekannten Personen konnten bei Taten in Hamburg und in Bremen  festgenommen werden. Sie kommen auch für Diebstähle im hiesigen Bereich in Betracht.

Am 23.01. konnte in Geesthacht das Fahrzeug festgestellt werden, dass der Tätergruppe zugeordnet wurde. Bei der Überprüfung der Insassen konnte festgestellt werden, dass gegen einen der Männer ein Abschiebehaftbefehl bestand.

Die in Hamburg und Bremen festgenommenen Männer befinden sich aktuell in Untersuchungshaft.

Es wird nun geprüft, ob die Männer auch für weitere Diebstähle in Norddeutschland in Betracht kommen. Ermittlungen wegen Verdacht des Bandendiebstahls wurden aufgenommen.

Herzogtum-Lauenburg

Auf Gegenfahrbahn geraten: Frontalcrash verläuft glimpflich

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Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall stark beschädigt. Foto: mopics.eu

Bünningstedt – Die Insassen beider Fahrzeuge hatten Glück: Bei einem Frontalcrash auf der Dorfstraße in Bünningstedt sind nur zwei beteiligte Personen verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Samstagvormittag. Der Alarm gegen 08.30 Uhr für Feuerwehr und Rettungsdienst ließ deutlich schlimmeres befürchten! Dort hieß es anfänglich, mehrere Personen würden in einem der Unfallfahrzeuge eingeklemmt sein.

Einsatzkräfte binden ausgelaufene Betriebsstoffe an der Unfallstelle. Foto: mopics.eu

Was war passiert? Offenbar ist ein mit fünf Personen besetzter 5er BMW mit Hamburger Kennzeichen, aus bislang ungeklärter Ursache mitten im Ortskern aus der Kurve getragen worden und in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte er frontal mit einem Skoda. Der Fahrer des Skoda blieb bei dem Aufprall unverletzt. In dem BMW wurden zwei Insassinnen durch den Unfall verletzt und mussten mit Rettungswagen in Hamburger Kliniken gebracht werden. Aufgrund der ersten Meldungen wurden neben den Feuerwehren Bünningsetdt und Hoisbüttel vier Retungswagen,ein Notarzt und der organisatorische Leiter für den Rettungsdienst zur Unfallstelle geschickt.

Die Dorfstraße musste aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten für gut eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Leider kommt es nach Auskunft des Bünningstedter Wehrführers Sven Denker immer wieder zu schweren Unfällen auf der sehr kurvigen Strecke. Betrachtet man die Schäden an den beiden Fahrzeugen, flogen bei diesem Unfall trotz der beiden Verletzten offensichtlich sehr aufmerksame Schutzengel mit. Zur Unfallursache und zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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Herzogtum-Lauenburg

Feuerwehr löscht Brand in eigener Zentrale

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Elmenhorst – Hört ein Feuerwehrangehöriger im Kreis Herzogtum-Lauenburg den Namen Elmenhorst, verbindet er diesen sofort mit Lehrgängen, Schulungen und Übungen. Diesmal war der Ort Mittelpunkt eines Einsatzes.

In Elmenhorst befindet sich die Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises. Sicher dürfte sich bei dem ein oder anderen beim Alarm gegen 09:10 Uhr am Freitagmorgen auch umgehend der Gedanke an eine Übung eingeschlichen haben. Weit gefehlt! Tatsächlich hieß es für die Wehren Elmenhorst, Talkau und Sahms ausrücken zum Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale.

Großeinsatz an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Elmenhost. Foto: mopics.eu

Dort war an einem, erst 2016 in Betrieb genommenen Schulungsgebäude aus bisher unbekannten Gründen die Fassade des Gebäudes in Brand geraten. Schnell gelang es den Helfern den Schwelbrand unter Kontrolle zu bekommen. Dafür mussten allerdings Teile der Fassade entfernt werden. Amtswehrführer Wolf-Dieter Abel konnte, nicht ganz ohne Stolz auf seine Männer und Frauen, schlussendlich mit einem erleichterten Lächeln feststellen, dass dieser Einsatz sicher im Jahrbuch Erwähnung findet.

„Nochmal brauchen wir das hier aber nicht“, resümiert er nach Ende des Einsatzes. Zukünftig ist das Üben an Eisenbahnwagons, Fahrzeugen und sogar einem Panzer sicher wieder der gern gesehenere Anlass für die Anwesenheit der Feuerwehren des Kreises.

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Herzogtum-Lauenburg

Fahrzeug gerät in Gegenverkehr: Mehrere Verletzte bei Krummesse

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Feuerwehrleute begutachten die Unglücksfahrzeuge. Foto: mopics.eu

Krummesse – Am Donnerstag geriet gegen 17:45 Uhr ein mit zwei jungen Männern in Richtung Krummesse fahrendes Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache in Höhe der Mülldeponie in den Gegenverkehr.

Dort touchierten sie seitlich mit einem Fahrzeug und stellten sich daraufhin quer. Zwei weitere Fahrzeuge konnten nicht mehr ausweichen und sind in die Unfallfahrzeuge gekracht. Ein Beteiligter wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Insgesamt wurden bei vier beteiligten Fahrzeugen fünf Personen zum Teil schwer verletzt. Alle Verletzten im Krankenhaus! Lebensgefahr besteht bei keinem. Die Kronsforder Landstrasse musste gut zwei Stunden voll gesperrt werden.

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