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Trittau

Trittau: Dieser „Defi“ soll jetzt Leben retten helfen

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Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch (links), Sparkassen-Filialleiterin Sabine Ast und Nicolas Urbach, Betreuer „Öffentliche Kunden“ bei der Sparkasse Holstein, vor dem neuen „Lebensretter“ in Trittau.
Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Trittau – Es ist eine Wahrheit mit der man sich auseinandersetzen muss: Ein plötzliches Herzversagen kann jeden treffen, doch mit der richtigen Soforthilfe lässt sich die Überlebenschance deutlich erhöhen. Gut also, wenn in solchen bangen Momenten ein Defibrillator in der Nähe ist: seit ca. zwei Wochen hängt ein solches lebensrettendes Gerät im SB-Bereich der Sparkasse Holstein in der Poststraße 7 in Trittau.

Bei der „symbolischen Inbetriebnahme“ brachte es Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch auf den Punkt: „In der Gemeinde Trittau haben wir schon einige Defis, zum Beispiel bei uns an der Gemeindeverwaltung. Aber mit dem Defi in der Sparkasse gibt es nun einen neuen Lebensretter, der ebenerdig, vor Witterungseinflüssen geschützt und unabhängig von Öffnungszeiten rund um die Uhr erreichbar ist. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in Trittau“.

Nicolas Urbach, bei der Sparkasse Holstein als Betreuer „Öffentliche Kunden“ tätig, erläuterte: „Bei einem plötzlichen Herzversagen zählt jede Sekunde, denn um den Betroffenen erfolgreich und ohne bleibende Schäden zu retten, hat man nur wenige Minuten Zeit“.

Die Laien-Reanimation mit einem Defibrillator stellt also eine äußerst wertvolle Ergänzung zu den Lebensrettungsmaßnahmen der professionellen oder ehrenamtlichen Rettungsdienste dar.

Für Sabine Ast, Leiterin der Sparkassenfiliale in Trittau, ist die Anbringung des Defibrillators in „ihrem“ SB-Bereich mehr als nur ein „technisch-organisatorischer“ Vorgang: „Es ist wichtig, dass ein Defi schnell und unkompliziert zur Verfügung steht, was in unserem SB-Bereich gewährleistet ist. Natürlich hoffen wir, dass der neue Lebensretter möglichst gar nicht erst eingesetzt werden muss…“

Übrigens: Eine Einweisung für die Bedienung ist „eigentlich“ gar nicht notwendig, da das Gerät für „Jedermann“ geeignet ist und nach der Aktivierung mit lauter Stimme erklärt, was zu tun ist.

Das Geld für den neuen Defibrillator stammt übrigens aus dem Sonderfonds des Los-Sparens. Beim Los-Sparen setzen die Teilnehmer monatlich fünf Euro für ein Los ein. Davon werden vier Euro für sie gespart und zu Weihnachten ausgezahlt. Der verbleibende Euro geht zum Teil in einen Verlosungstopf, aus dem die Sparer jeden Monat attraktive Preise gewinnen können.

Darüber hinaus füllt er den Sonderfonds, aus dem die Sparkasse Holstein viele wohltätige und gemeinnützige Zwecke realisiert.

Trittau

DRK-Kita Kinderzeit gewinnt 750 Euro für kreatives Video

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Frauke Ackers und Patrick Wormuth, Erzieher in der DRK-Kita Kinderzeit in Trittau, erhielten von der Sparkasse Holstein einen Scheck in Höhe von 750 Euro. Foto: Graap/hfr

Trittau – Bereits zum fünften Mal hat die Sparkasse Holstein ihre Aktion „30.000 Euro für 30 tolle Projekte“ veranstaltet. Zusätzlich wurden in diesem Jahr aufgrund des fünften Geburtstages dieses Wettbewerbes fünf Jubiläumspreise und sechs Kreativpreise vergeben. Aus 26 Filmen und über 80 Fotos haben die Sparkassen-Mitarbeiter jeweils drei Favoriten ausgewählt, die dann eine Journalisten-Jury mit 750, 500 und 250 Euro prämiert hat.

Den Kreativpreis für das beste Video hat die Kindertagesstätte „Kinderzeit“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Trittau gewonnen und freut sich über 750 Euro. In dem Video schildern die Kleinen, was sie sich schon lange besonders wünschen: nämlich Erweiterungsbausteine und weitere Klettermöglichkeiten für ihren Bewegungsraum.

Um das zu ermöglichen, kam dieser Wettbewerb gerade recht. In der Kita wurde ein tolles Video gedreht, was für die Jungen und Mädchen überaus aufregend war. „Die Kinder waren vom Filmdreh total begeistert und fragen nun ständig, wann wir wieder ‚was mit Videos‘ machen“, so Patrick Wormuth, Erzieher in der Kita Kinderzeit.

Insgesamt hatten sich bei dem Wettbewerb etwa 130 Projekte für den Kreativpreis beworben. Mit dem Geld ist es nun möglich, den Bewegungsraum der Kita nach den Wünschen der Kinder zu erweitern.

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Familie und Freizeit

Stormarner Turnerinnen starten unterschiedlich in die Saison

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Das SV Großhansdorf II Team
Foto: Biemann/hfr

Großhansdorf/Trittau/Bargteheide – Beim ersten Ligawochenende erreichten die Stormarner Turnerinnen nicht alle ihre angestrebten Ziele.

Das Team SVG I
Foto: Biemann/hfr

In der Oberliga mussten der SV Großhansdorf und der TSV Trittau auf gute Turnerinnen verzichten und landeten auf dem 7. (117,45 Punkte) bzw. 8. Rang (110,35 Punkte). Neu ist in diesem Jahr, dass nicht mehr die vereinfachten Kürübungen der Leistungsklassen geturnt werden, sondern nach internationalen Wertungsvorschriften dem „Code de pointage“ mit einigen Vereinfachungen in den Kompositionsanforderungen.

Die Großhansdorferinnen Eike Biemann, Magdalena Bürk, Selina Julian und Emma Kastien waren bis zum letzten Gerät unter den ersten 4 Teams, am Stufenbarren wurden jedoch mehrere Elemente nicht anerkannt, so dass sie 2 zu kurze Übungen hatten, was mit jeweils 4 Punkten bestraft wurde.

Den Trittauern Nele Jacobs, Anna-Marie Jandtke, Lena Zdun, Lydia Ehmer und Laura Zwingmann erging es ähnlich, sie starteten am Barren und hatten ebenfalls 2 zu kurze Übungen, so dass eine gute Platzierung kaum mehr zu schaffen war. Es siegte hier der 1. SC Norderstedt (127,20 Punkte) vor dem Vfl Pinneberg (125,50 Punkte).

Das Team des TSV Bargteheide.
Foto: TSV Bargteheide/hfr

In der Landesliga startete die 2. Mannschaft des SVG. Als Aufsteiger hatten sie sich als Ziel gesetzt, einen Mittelplatz zu erreichen, was ihnen trotz Klassenfahrt von Linne Visscher und verletzungsbedingtem Ausfall von Nele Julian sehr gut gelang. Mit 134,05 Punkten landeten sie auf dem 5. Rang. Es siegte der TSB Flensburg (143,40 Punkte) vor dem PSV Eutin (138,15 Punkte). In der Einzelwertung erreichte Sofia Freire Mendes mit 45,85 Punkten den 3. Platz gefolgt von Emma Biemann (45,00 Punkte).

In der Verbandsliga turnten für den TSV Bargteheide Sherin Mari, Finja Rönicke, Rhonda Ramm, Linnea Kieling, Florentine Kruske und Annika Schiller. „Aller Anfang ist schwer mit neuen Elementen“ kommentiert Trainerin Monika Schumacher den 5. Platz (146,10 Punkte). Mit 50,00 Punkten erreichte Sherin n der Einzelwertung einen guten 4. Platz.

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Familie und Freizeit

Osterfeuer kämpften mit dem Wintereinbruch

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Besucher und Veranstalter der Osterfeuer kämpften mit der Witterung.
Foto: SL

Ahrensburg/Trittau/Bargteheide – Der Wintereinbruch hat vielen Stormarnern die Freude am traditionellen Osterfeuer vermiest. Bei ungemütlichen Temperaturen und Schneefall fanden

Am Ende loderten aber, wie hier in Ahrensburg, vielerorts die Flammen doch noch in den Nachthimmel.
Foto: SL

aber in vielen Orten trotzdem die entsprechenden Veranstaltungen statt. Während viele Besucher ursprünglich auf einen vielleicht sogar lauen Frühlingsabend gehofft hatten, war nun Punsch gefragt.

In Ahrensburg dauerte es deutlich länger als sonst, bis der aufgetürmte Berg Geäst in Brand gesteckt werden konnte. Doch zahlreiche tapfere Besucher harrten um das Feuer aus. Nur zum Tanzen vor dem Disco-Tower war kaum jemandem auf dem glitschigen Boden zumute. Auch in Witzhave, Großensee oder Lütjensee fanden die Feuer wie geplant statt. Abgesagt wurde die Veranstaltung zum Beispiel unter anderem in Elmenhorst.

In Bargteheide kamen deutlich weniger Besucher als sonst zum Ostersingen mit Feuer vor der evangelischen Kirche. Die kleine Gemeinde ließ sich die Stimmung allerdings nicht verderben und stimmte gemeinsame einige Lieder im Stormarner Schneeregen an.

Generell vermisst wurde ein größeres Osterfeuer wieder in Bad Oldesloe und Umgebung. Hier gibt es seit Jahren keine größere, geplante Veranstaltung mit einem entsprechenden Feuer.

 

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