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Lübeck

Amoklauf: Lübecker Polizei übt den Ernstfall

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck – Amoklauf an einer Schule, Schießerei bei einer Sportveranstaltung, ein bewaffneter Täter verschanzt sich in einem Gebäude: Polizei und Rettungskräfte haben in Lübeck mehrere Einsatzszenarien trainiert.

An den fiktiven Einsätzen in einem nicht mehr genutzten Schulgebäude an der Siemser Landstraße waren knapp 50 Polizeibeamte beteiligt. Auch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Lübeck beteiligten sich an der Übung.

In den Lagen wurden folgende Einsatzsituationen dargestellt: Ein bewaffneter Einzeltäter hatte sich in einem Gebäude verschanzt, ein Amok-Täter agierte in einer Schule und zwei bewaffnete Täter stürmten in eine Sport-Veranstaltung in einer Halle. Diese Szenarien haben heute Polizistinnen und Polizisten des Einzeldienstes unter möglichst realistischen Bedingungen in einem ihnen unbekannten Gebäude geübt.

„Die Polizeidirektion Lübeck stellt sich auf die veränderte Sicherheitslage ein“, sagt Polizeidirektor Norbert Trabs. Übungen wie in Dänischburg seien erforderliche Bausteine, sich auf eine Lage vorzubereiten, „die hoffentlich nie eintrifft – und doch nicht auszuschließen ist.“

Neben der sofortigen Kräfteeinteilung und schnellem Handeln in einem dynamischen Geschehen waren auch Verletzte zu versorgen. Rettungsteams der Polizei brachten diese in einen sicheren Bereich und übergaben sie an den anwesenden Rettungsdienst der Stadt Lübeck. Ein Übungseffekt war auch die Abstimmung der Einsatzleiter der Polizei und der Berufsfeuerwehr. Während der Übung zeigte sich für alle, wie sich die Theorie in der Praxis unter hohem Zeitdruck einer dynamischen, lebensbedrohlichen Lage anwenden lässt. Diese Ergebnisse werden in Zusammenarbeit mit den Beteiligten analysiert.

Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Schafskadaver in Straßengräben

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Bereits zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen wurden in Lübeck Schafskadaver aufgefunden, die offenbar in Entwässerungsgräben geworfen wurden. Die Ermittlungen zu den beiden Sachverhalten werden beim Fachbereich „Umwelt“ des Polizei- Autobahn- und Bezirksrevieres Scharbeutz (PABR) geführt.

Mit Datum vom 15.03.erlangte das PABR Kenntnis von zwei in einem Straßengraben zwischen Moisling und Wesenberg, Wesenberger Straße, kurz hinter der Abzweigung Reeker Heide, befindlichen Schafskadavern.

Am Dienstag, 10.04., wurde der Polizei ein weiterer Fall von toten, im Straßengraben entsorgten Schafen angezeigt. In diesem Fall fanden die Beamten zwei tote Schafe und ein Schafsfell in einem mit Wasser gefüllten Straßengraben in der Straße Bartelsholz in Lübeck Moorgarten.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben noch keine konkreten Hinweise auf die Halter / Eigner der Tiere. Bei den Fundorten handelte es sich jedoch in beiden Fällen um Straßen, die nicht selten von den Bewohnern des Stadtteils Moisling genutzt werden. Die Ermittler des PABR gehen daher davon aus, dass die Tatenbegehungen von bisher unbekannten Zeugen beobachtet worden sind oder dass jemand etwas zu der Herkunft der Tiere berichten kann.

Hinweise werden unter 04524 – 7077-0 an das PABR Scharbeutz erbeten.

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Lübeck

Lübeck: Schweigemarsch für Kriegsopfer in Syrien verlief friedlich

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck  – Am Samstagnachmittag (07. April 2018) versammelten sich  Demonstranten zu einem Schweigemarsch in der Lübecker Innenstadt, um auf die aktuelle Situation in der Region Ghouta in Syrien aufmerksam zu machen.

Die Demonstrationsstrecke führte von der Konrad-Adenauer-Straße über Lindenplatz, Holstentorplatz und Holstenstraße in Richtung Kohlmarkt und von dort zu einer Abschlusskundgebung am Klingenberg, die um 15.04 beendet war.

Die Demonstration verlief ruhig und friedlich, es wurden keine besonderen Vorkommnisse festgestellt.

Aufgrund temporärer Sperrungen im Bereich der Aufzugsstrecke kam es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Polizei kontrolliert am Brennpunkt ZOB

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Mittwoch (04. April) führte die Polizei am Lübecker ZOB und im angrenzenden Nahbereich zum mittlerweile vierten Mal Personenkontrollen durch. Unter anderem wurden Verstöße nach dem Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt.

In der Zeit von 15 Uhr bis 21.30 Uhr wurden circa 115 Personen rund um den Lübecker ZOB kontrolliert. In zivil und uniformiert arbeiteten insgesamt 20 Beamte der Landespolizei in mehreren Kontrollteams zusammen. Zeitweise wurde die Kontrolle von Mitarbeitern des Ausländeramtes begleitet. Die Beamten fertigten 17 Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie zwei Anzeigen nach dem Waffengesetz.

Des Weiteren stellte sich bei zwei kontrollierten Personen heraus, dass diese zur Fahndung (1 x zur Aufenthaltsermittlung, 1 x als Vermisstensache) ausgeschrieben waren.

Der Lübecker ZOB gilt weiterhin als so genannter gefährlicher Ort. Die Polizei kann in diesen Bereichen anlassunabhängig Personen kontrollieren, ihre Identität feststellen und Personen und deren Sachen durchsuchen.

Die Kontrollen am ZOB werden auch weiterhin durchgeführt.

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