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Gute Nachrichten

Hamburg: Ehrung für Lebensretter Godwin Okwudili Obi

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v.l.n.r. Herr Arnecke (Geschäftsführer S-Bahn), Herr Obi (Lebensretter), Herr Polizeidirektor Großmann (Leiter Bundespolizeiinspektion Hamburg) sowie die Ehefrau von Herrn Obi mit ihren gemeinsamen Kindern.
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg-  Im Dezember 2017 stürzte ein stark alkoholisierter Mann (m.48) im S-Bahnhaltepunkt Klein Flottbek ohne Fremdeinwirkung im laufenden Bahnverkehr vom Bahnsteig auf die S-Bahngleise. Im weiteren Verlauf irrte der Mann im Gleisbereich herum und berührte mehrfach die Abdeckung der Stromschienen (Lebensgefahr 1.200 Volt), um wieder auf den Bahnsteig zu gelangen. Godwin Okwudili Obi befand sich auf dem Heimweg am Bahnsteig, erkannte die Notsituation und konnte durch sein couragiertes Handeln den 48-Jährigen aus dem Gefahrenbereich retten.

Godwin Okwudili Obi (37) wurde für seine lebensrettenden Maßnahmen vom Leiter der Bundespolizeiinspektion Hamburg, Polizeidirektor Normen Großmann, im Beisein des Geschäftsführers der Hamburger S-Bahn, Kay Uwe Arnecke, im Rahmen einer Feierstunde mit einer Urkunde für die gezeigte Zivilcourage ausgezeichnet. Polizeidirektor Großmann sprach dem Lebensretter im Beisein seiner Ehefrau und den drei Kindern Dank und Anerkennung für seinen couragierten Einsatz aus.

„Zivilcourage zählt zu den Grundwerten in unserer Gesellschaft und wird, wie aus diversen Beispielen in der Vergangenheit erkennbar, in Hamburg erfreulich aktiv gelebt. Herr Obi hat in diesem Fall schnell reagiert und sich selbstlos eingesetzt, ohne zu wissen, wie letztendlich die Rettungsaktion für ihn ausgeht“. „Lebensretter sollten sich aber nie selbst in Lebensgefahr begeben. Aktivieren Sie vorab weitere Passanten und setzen Sie umgehend einen Notruf über die Notrufsäule am Bahnsteig oder direkt an die Polizei ab“, so Polizeidirektor Normen Großmann.

Kay Uwe Arnecke würdigte ebenfalls den couragierten Einsatz von Herrn Obi und unterstrich dieses mit der Übergabe eines Geschenkgutscheins im Wert von 300,00 Euro. „Die Gründe für Personen in den Bahnanlagen sind vielfältig. Und oft ist dieses Verhalten auch lebensgefährlich. Wir tun einiges dafür diese Situationen zu verhindern, beispielsweise durch zusätzliche Zäune an den neuralgischen Punkten. Diese werden wir in diesem Jahr noch weiter ausbauen.“ „Herzlichen Dank an Herrn Obi für seinen couragierten Einsatz. Wir wünschen uns Fahrgäste wie ihn, die in Notsituationen gedankenschnell helfen und Schlimmeres verhindern“, so der Geschäftsführer der Hamburger S-Bahn, Kay Uwe Arnecke.

Godwin Okwudili Obi äußerte sich nach der Ehrung wie folgt: „Ich bin sehr glücklich und auch stolz, dass ich so eine Ehrung für meinen Einsatz erhalten habe. Danke an die Bundespolizei und an die Hamburger S-Bahn.“

Gute Nachrichten

Rehhorst: „Ohne Ehrenamt geht Nichts“

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Neujahrsempfang in Rehhorst.
Foto: Böttger/hfr

Rehhorst – „Ohne ehrenamtliches Engagement geht Nichts“ – das betonte Rehhorsts Bürgermeisterin Birgit Gerritzen während des Neujahrsempfangs. Sie ehrte daher viele Mitbürger die sich in der Gemeinde engagieren.

Die freiwilligen Tätigkeiten seien im Dorf dabei sehr breit gefächert: Bürger beteiligen sich am Dorfputz, sie richten das jährliche Vogelschießer-Dorffest aus, führen Reparaturen an und in den Gemeinschaftshäusern durchm sie betreuen und säubern die Außenanlagen oder sie verteilen auch Informationen und Zeitungen und schlussendlich erstellen einige von Ihnen das vierteljährliche Gemeindeblatt „Was Rehhorst bewegt“.

Und das sei nur die „Spitze“ des Eisberges. Ohne diese Mitarbeit wäre Rehhorst ein reines Schlafdorf ohne gemeinschaftliches Miteinander, ist sich nicht nur die Bürgermeisterin sicher.

Besonders haben sich die Organisatoren des Neujahrsempfanges gefreut, dass über 70 Bürger erschienen waren. Man war sich einig, dass es eine sehr gelungene Veranstaltung gewesen sei.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Kreuzungsampel wird barrierefrei und sparsamer

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Arbeiten an der Ampelanlage auf der Kreuzung. Foto: SL

Bad Oldesloe – An der Kreuzung an der die Bahnhofsstraße, der Berliner Ring und die Ratzeburger Straße in Bad Oldesloe aufeinandertreffen, wird in diesen Tagen fleißig gearbeitet. Mehrere Stormarnlive-Leser fragten sich und uns, was es damit auf sich hat.

Die Antwort lautet: die Kreuzungsampeln werden – nach langem Kampf des „Beirats für Menschen mit Behinderung“ darum –  zu barrierefreien Ampeln umgebaut. Das bedeutet, dass ein akustisches Signal eingebaut wird, das Sehbehinderten Menschen das entsprechende Tonsignal gibt, wann die Ampel rot oder grün ist.

Außerdem wird die Gelegenheit gleich genutzt, um die Anlage auf LED Technik umzustellen. Das spart eine Menge Strom und damit Geld im laufenden Betrieb. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen belaufen sich auf etwas über 50 000 Euro.

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Familie und Freizeit

Ahrensburg: 2000 Euro Spende für Projekt „Frühe Hilfen“

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Ingo Loeding (l.), Nina Gülzau (beide Kinderschutzbund), Jörg Westphal, Renate Dahm (beide EAE)
Foto: Deutscher Kinderschutzbund Stormarn e.V/hfr

Ahrensburg –  Das Ahrensburger Unternehmen EAE Engineering Automation Electronics GmbH engagiert sich für die Jüngsten in unserem Gemeinwesen: für Neugeborene und deren Eltern, die sich in einer besonderen Notsituation befinden. Im Rahmen des Projektes „Frühe Hilfen“ werden Familien durch Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes schon ab der Schwangerschaft intensiv betreut und im Alltag begleitet.

„Wir freuen uns sehr, dieses wirkungsvolle Projekt zu unterstützen,“ erläutert Jörg Westphal, CEO von EAE. „Denn ein guter Start ins Leben kann entscheidend sein für den gesamten Lebensweg. Wir sollten alles dafür tun, dass die nächsten Generationen bei uns gut aufwachsen.“

Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn freut sich über den Scheck in Höhe von 2000 Euro und ergänzt: „Die Nachfrage nach Unterstützung durch die Frühen Hilfen ist sehr groß. Jetzt konnten wir eine fünfte Familienhebamme einstellen, die wir ausschließlich durch Spendengelder finanzieren.“

Das Projekt „Frühe Hilfen“ ist eingebunden in das Hilfesystem des Kreises Stormarn, das außerdem vom Bundesfamilienministerium unterstützt wird.

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