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Bad Oldesloe

BiZ: Der Weg ins professionelle Schauspiel

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Jörn Kolpe gibt einen Einblick in den Beruf des Schauspielers.
Foto:hfr

Bad Oldesloe – Am 15. März geht es im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe um den Beruf des „Schauspielers“. Jörn Kolpe, Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge, gibt dann Einblicke in den Berufsweg zum Schauspieler, berichtet über deren Alltag und die beruflichen Chancen. Start ist um 16 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe am Berliner Ring 8 – 10 in Bad Oldesloe.

Theater, Fernsehen oder Leinwand – Schauspieler verkörpern dort verschiedenste fiktive oder historische Charaktere. Aber nur wenige sind weit über die Grenzen hinaus bekannt. Die meisten arbeiten in kleineren Produktionen oder am Theater.

Wer sich für den Beruf des Schauspielers interessiert, auf den wartet Jörn Kolpe im BiZ mit überraschend gewöhnlichen Einblicken – Illusion und Wirklichkeit rückt er ins rechte Licht.

Kolpe hat Amateurtheater gespielt, an der Bayrischen Theaterakademie in München studiert und war jahrelang fester Schauspieler im Ensemble am Theater Lübeck. Seitdem ist er freiberuflich als Schauspieler, Regisseur, Sprecher und Theaterpädagoge tätig.

Eine Anmeldung ist erforderlich und kann unter der Telefonnummer 0 45 31 / 167- 214 oder per E-Mail unter badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de erfolgen.

Bad Oldesloe

Ahrensburger Schülerin gewinnt Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb

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Caja Krukowski (von links), Emma Blomberg und Aiyana Elisa Grandau. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Emma Blomberg hat den Kreisentscheid Stormarn im 59. bundesweiten Vorlesewettbewerb gewonnen.

Die Schülerin aus Ahrensburg las auf Cornelia Funkes Tintenherz, überzeugte die Jury auch beim Vorlesen eines vorher unbekannten Textes und wird für den Kreis Stormarn im Frühjahr beim Bezirksentscheid antreten. Die Plätze zwei und drei gingen an Aiyana Elisa Grandau aus Hammoor und Caja Krukowski aus Bad Oldesloe.

Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Schulen, Bibliotheken und Buchhandlungen durchgeführt, soll den Spaß am Lesen fördern und den Schülerinnen und Schülern Merkmale guten Vorlesens vermitteln. Jedes Jahr nehmen fast 700.000 Kinder aus über 7.000 Schulen daran teil.

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Bad Oldesloe

Oberstufen-Deal: Oldesloer Gemeinschaftsschulen kooperieren mit Berufsgymnasium

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Schulleitungen und Träger bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Schüler der Theodor-Storm-Schule (TSS) und der Schule am Masurenweg (SaM) haben künftig das Recht auf einen Oberstufenplatz an der Beruflichen Schule des Kreis Stormarn in Bad Oldesloe. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben alle drei Schulen jetzt unterzeichnet.

„Die Kooperation ermöglicht den Schülern beider Gemeinschaftsschulen einen verbindlichen Weg zum Abitur, da diese zukünftig – die entsprechenden Noten vorausgesetzt – einen Anspruch auf einen Platz in der Oberstufe des acht Profile umfassenden Beruflichen Gymnasiums haben“, sagt Kai Aagardt, Schulleiter der Beruflichen Schule.

So erhalten die TSS und SaM mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zum Sommer 2018 quasi eine eigene Oberstufe. Dadurch wird innerhalb der Kreisstadt die Chancengleichheit zwischen Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe im Verhältnis zu den Schulen mit Oberstufe hergestellt.

„Wir freuen uns unseren Schülern durch den verbindlichen Übergang an das Berufliche Gymnasium ab dem 1. August ein Angebot unterschiedlicher beruflicher Profile unterbreiten zu können“, sagt TSS-Schulleiterin Barbara Richter-Conrad.

Der Vertrag selbst wurde nicht nur von den drei Schulleitungen unterschrieben. Als Vertreter der Schulträger zeichneten im Rahmen einer kleinen Feierstunde an der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe Landrat Dr. Henning Görtz, Bürgermeister Jörg Lembke und Schulverbandsvorsteher Harald Lodders mit. Aus dem Bildungsministerium in Kiel reiste zu diesem Anlass der Schulaufsichtsbeamte Jörn Schelzig an, der den Vertrag im Vorfeld ratifizieren musste.

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Bad Oldesloe

Innenstadt-Kaufleute wollen vier Einkaufssonntage in diesem Jahr

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Verkaufsoffener Sonntag mit Mittelaltermotto in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Geschichte der „Verkaufsoffenen Sonntage“ in Bad Oldesloe schien erledigt – mindestens für das Jahr 2018. Die zuletzt als Organisator auftretende IG Handel hatte sich aufgelöst und bis Ende 2017 fand sich offenbar kein Nachfolger. Doch nun soll es doch weitergehen. Zu wichtig scheint einer ausreichenden Anzahl an Kaufleuten das Öffnen ihrer Geschäfte an vier Sonntagen im Jahr und in allerletzter Sekunde – genau genommen sogar ein wenig danach – haben sie sich bei der Stadtverwaltung gemeldet, dass es doch auch 2018 die Einkaufssonntage wieder geben soll.

Unternehmen am Stadtrand vom Einkaufssonntag ausgeschlossen

Hans-Jörg Steglich tritt aktuell als Koordinator für diese Veranstaltungen auf. Doch wie viele Kaufleute stehen wirklich hinter der Aktion? Eine Umfrage der Oldesloer Wirtschaftsvereinigung soll ergeben haben, dass 57 Prozent von 54 teilnehmenden Geschäften sich alternative Aktionen anstelle eines verkaufsoffenen Sonntag wünschen. Nur 33 Prozent wollen sich aktiv in so einen Sonntag einbringen.

Andere wiederum würden gerne, dürfen aber nicht mehr. Durch eine neue rechtliche Situation müssen Einkaufssonntage künftig räumlich begrenzt geplant werden. Praktisch heißt das den Ausschluss von Unternehmen am Oldesloer Stadtrand. „Das ist für eine neue Situation“, sagt Holger Mahlke, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe. Die betroffenen Unternehmen seien bislang davon ausgegangen, dass sie sich bei den verkaufsoffenen Sonntagen einfach andocken könnten.

„Es stellt sich jetzt die Frage, ob künftig Fördermittel für andere Stadtgebiete zurückgehalten werden könnten“, sagt Mahlke. Dem erteilte die Stadtverwaltung eine Absage. Die Unternehmen im Gewerbegebiet müssten eine eigene Aktion auf die Beine stellen und dann außerplanmäßige Ladenöffnungszeiten beantragen: „Bislang sind noch keine anderen Anträge eingegangen“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Sollte das passieren, würden diese in Konkurrenz zu den beantragten Einkaufssonntagen der Innenstadt-Geschäftsleute stehen. Es dürfen maximal vier verkaufsoffene Sonntage genehmigt werden. Die endgültige Entscheidung fällt in der Stadtverordnetenversammlung in der nächsten Woche. „Bis dahin können noch Anträge eingereicht werden“, so Lembke. Sollte es mehr Anträge als mögliche Termine geben, entscheidet die Lokalpolitik. Davon ausgenommen sind die Fördermittel in Höhe von maximal 4000 Euro pro Einkaufssonntag. Diese werden nach Prüfung durch die Stadtverwaltung bewilligt – oder eben nicht.

Bislang waren die Fördermittel in Höhe von insgesamt 16.000 Euro mit einem Sperrvermerk versehen. Der wurde jetzt vom Hauptausschuss aufgehoben.

Einkaufssonntage müssen Rahmenprogramm haben

Um das Geld abzurüfen, müssen die Organisatoren ein „marktähnliches Treiben“ auf die Beine stellen. Denn ansonsten dürfen die Geschäfte gar nicht öffnen. Steglich und die interessierten Kaufleute wollen mit dem Bernd Niehusbernd kooperieren, der als Festzeltbetreiber vor zwei Jahren aus dem Oldesloer Vogelschießen ausgeschieden war. Niehusbernd soll offenbar für das Rahmenprogramm sorgen. Ob das ein großer Wurf mit Blick in die Zukunft ist, wird sich zeigen.

Für ein Datum gibt es schon eine passende Veranstaltung. Denn beim verkaufsoffenen Sonntag im September werden die Geschäfte gleichzeitig zur zweiten Ausgabe des Pflaster-Art-Straßenkünstler-Festivals öffnen. Für die überregionale Werbung – auch so ein Pflichtteil für verkaufsoffene Sonntage – sollen dann aber die Kaufleute zuständig sein. Das Pflaster-Art-Festival wird auch nicht auf die Bedürfnisse der Kaufleute zugeschnitten, wie Kulturchefin schon im Vorwege bekanntgab. Es sei viel mehr eine Win Win Situation, weil die Veranstaltung ja sowieso geplant sei.

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