Folge uns!

Ahrensburg

St. Johannes Ahrensburg: Vortrag über Friedrich Hollaender

Veröffentlicht

am

Joachim Land
Foto: privat/hfr

Ahrensburg – Ein Vortrag über ein bewegtes Leben: Fördervereinsmitglied Joachim Land hält am Dienstag, 20. Februar um 19.30 Uhr in der St. Johanneskirche in Ahrensburg einen Vortrag über Friedrich Hollaender. Anschaulich wird der Lebensweg Hollaenders zur festen Größe der Berliner Kulturszene besonders durch die Vielfalt an Lichtbildern und Musik.

Unter anderem wird es das wohl berühmteste Lied des Schlager-, Revue- und Filmkomponist zu hören geben. „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ ist eine Komposition von 1929 für den Film „Der blaue Engel“, der von Marlene Dietrich in ihrer Filmrolle Lola Lola gesungen wird. Durch ihre Interpretation wurde der Song weltberühmt. Hollaender schildert in seiner Autobiographie, dass er zuerst die Musik komponierte, der Text war nur provisorisch.

Doch das Filmteam war sofort hellauf begeistert von dem Song, der aus der Perspektive der Femme fatale Lola in naivem Ton ihre Anziehungskraft und zerstörerische Wirkung auf Männer beschreibt. Dieses Lied machte Hollaender zu der Zeit zum populärsten Schlagersänger Deutschlands und es folgten Hits wie „Jonny, wenn du Geburtstag hast“ oder „In St. Pauli bei Altona“.

Friedrich Hollaender wurde in London als Sohn musikalischer Eltern geboren. Um die Wende zum 20. Jahrhundert zog die Familie Hollaender in ihre ursprüngliche Heimat Berlin um. Schon als Kind improvisierte Hollaender auf Vaters Flügel. Er wurde Meisterschüler am Stern’schen Konservatorium bei Engelbert Humperdinck.

Bereits in seiner Jugend spielte Hollaender Klavier im Stummfilmkino an der Ecke und zeigte dort sein Talent zum Improvisieren zu vorher ihm nicht bekannten Filmen. 1960 bekam er das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen, 1965 erhielt er das Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film, 1972 den Schwabinger Kunstpreis.

Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche

Ahrensburg

SPD Landtagsabgeordneter von Pein: „Kein weiterer religiöser Feiertag“

Veröffentlicht

am

Foto: von Pein/hfr

Ahrensburg/Kiel – Der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein steht dem Vorschlag skeptisch gegenüber, den Reformationstag zum gesetzlichen Feiertag zu machen. Religiöse Feiertage seien quasi aus der Mode, weil die Mehrheit der Bevölkerung sich keiner Religionsgemeinschaft mehr zugehörig fühle. 

„In Hamburg wird die Debatte etwas offener geführt, dort gibt es mehrere Alternativvorschläge, die u.a. nicht-religöse Tage vorschlagen. Eine derartige Diskussion wurde in Schleswig-Holstein durch die Jamaika-Koalition abgeräumt.“ Damit ist der Versuch des SSW gemeint, den 13. Juni als Tag der Landesverfassung zu etablieren. Am 13. Juni 1990 wurde die heute gültige Landesverfassung verabschiedet.

„Diesen Tag halte ich weiterhin für geeignet als zusätzlichen Feiertag. Der Tag der Landesverfassung kann dazu dienen, die Besonderheit unserer Landesgeschichte hervorheben. Ich bin dagegen einen weiteren religiösen Feiertag zu verankern. Die Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich keiner Religionsgemeinschaft zugehörig. Es gibt einen Trend der zunehmenden Säkularisierung in der Gesellschaft und das kann man nicht ignorieren.“, so von Pein.

„Auch wenn die Reformation zweifelsohne den Weg zu weitgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen bereitet hat, bleibt sie untrennbar mit dem Namen Luthers verbunden. Wenn es, wie es aktuell aussieht, eine breite Mehrheit für den Reformationstag als nächstem gesetzlichem Feiertag in Schleswig-Holstein gibt, so müsse zumindest die kritische Aufarbeitung der schwierigen Personalie Luther weiter fortgesetzt werden: „Der Reformationstag ist untrennbar mit dem Namen Martin Luther. Ich erwarte, dass der Reformationstag auch Raum gibt, um sich kritisch mit seiner Person auseinanderzusetzen. Die Bestrebungen im Reformationsjubiläum 2017, sich auch kritisch mit antisemitischen Äußerungen Luthers und seiner Rolle in den Bauernkriegen auseinanderzusetzen, müssen intensiviert werden.“ Dies müsse Teil der politischen Bildungsarbeit rund um den Reformationstag sein.

Von Pein begrüßt weiterhin die Debatte um einen zusätzlichen Feiertag. „Ich bin weiterhin für einen neuen gesetzlichen Feiertag, die Ungerechtigkeit im Vergleich zu anderen Bundesländern bleibt unbestritten. Aber es hätte bessere Alternativen zum Reformationstag gegeben. Daher werde ich mich bei der Abstimmung im Parlament enthalten.

Weiterlesen

Kultur

Auf Plattdeutsch: „My Fair Lady“ in Ahrensburg

Veröffentlicht

am

Die Niederdeutsche Bühne Neumünster ist zu Gast in Ahrensburg. Foto: NB Neumünster

Ahrensburg – Musicals können zum Nachdenken anregen oder einfach nur unterhalten. Ein Musical, das beides in sich vereint, ist „My Fair Lady“. Mit der niederdeutschen Ur-Aufführung des Musicals unter der Gastregie von Philip Lüsebrink feierte die Niederdeutsche Bühne Neumünster (NBN) an Silvester in der Stadthalle in Neumünster eine erfolgreiche Premiere und zündete ein wahres Feuerwerk plattdeutscher Bühnenkunst (so die SHZ vom 04.01.2018).Am 8. und 9. März ist das 21-köpfige Ensemble zu Gast im Alfred-Rust-Saal in Ahrensburg.

Was verrät die soziale Herkunft eines Menschen? Seine Kleidung, sein Beruf, seine Bildung oder seine Ausdrucksweise, seine Sprache? Für den Phonetiker Professor Henry Higgins (Michael Schmidt) ist dies eine sonnenklare Angelegenheit: natürlich die Sprache, das kunstvolle Beherrschen aller Schattierungen und Feinheiten einer gehobenen Ausdrucksweise.

Der Sprachforscher Professor Higgins wettet mit seinem Fachkollegen Oberst Pickering (Volker Rohweder), dass er die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle trotz ihres schrillen Dialekts und ihrer ordinären Ausdrucksweise innerhalb von sechs Monaten vom ungestümen Blumenmädchen auf dem Markt zur feinen Dame der besten Gesellschaft mit gepflegter plattdeutscher Ausdrucksweise erziehen kann.

Um die perfekte Besetzung der Hauptrolle Eliza Doolittle zu finden, hatte die NBN drei Profis zum Casting eingeladen. Die examinierte Logopädin Johanna Kittel (27) aus Hamburg überzeugte mit ihrer hinreißenden Stimme und ihrer lockeren Art und setzte sich gegen ihre beiden Konkurrentinnen durch und das ohne Plattdeutsch-Vorkenntnisse und Schauspielerfahrung.

Farbe ins Spiel bringen auf der Bühne auch Frank Juds als lebenslustiger Alfred P. Doolittle, Erika Wittigals Mrs. Higgins, Annett Schnoor als Mrs. Pearce und Tobias von Ankum-Hoch, der einen schmachtenden Freddy Eynsford-Hill abgibt. Als Dienstboten, Markthändler und Leute der feinen Gesellschaft dürfen zudem zahlreiche Nachwuchs-Talente erste Bühnenerfahrungen sammeln.

Das Stück ist ursprünglich angesiedelt zwischen London und Ascot. In der eigens für die NB Neumünster geschriebenen Fassung von Philip Lüsebrink wird es umgesiedelt nach Lüttenbeeken, einer Phantasiestadt mitten in Mittelholstein.

Das Stück wird am Donnerstag und Freitag, 8. und 9. März, jeweils um 20 Uhr im Alfred-Rust Saal in der Selma-Lagerlöf Gemeinschaftsschule, Wulfsdorfer Weg 71,in 22926 Ahrensburg aufgeführt.

Karten kosten zwischen 7 und 12 Euro und sind ab dem 15. Februar an den Markt Theaterkassen: Große Str. 15 a, Ahrensburg, Tel. 04102/51640 und Rathausstr. 25, Bargteheide, Tel. 04532/20800 (zzgl. 10 Prozent Vorverkaufsgebühren), sowie an der Abendkasse erhältlich.

Weiterlesen

Familie und Freizeit

Ahrensburg: Verkaufsoffener Sonntag thematisiert E-Mobilität

Veröffentlicht

am

Foto: Karstens/Hfr

Ahrensburg – Am 4. März startet der Verein der Kaufleute (Ahrensburger Stadtforum) mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in den Frühling. Die Geschäfte sind von 13 – 18 Uhr geöffnet.

Mit den Veranstaltungen zu den verkaufsoffenen Sonntagen bietet der lokale Unternehmerverein Ahrensburger Stadtforum dieses Mal einen Überblick über Fahrzeuge der Zukunft. E-Mobilität ist aus Sicht der Veranstalter ein großes Thema und betrifft uns alle, Sportler und Senioren, Privatleute wie Firmeninhaber. In Ahrensburg kann man sich Anfang März informieren, was es Neues auf dem Markt gibt.

Vom Seniorenmobil über das E-Bike bis hin zu PKW und Nutzfahrzeug. An diesem Sonntag zeigen wir alles, was mit E- oder Hybridantrieb unterwegs ist.

Damit für möglichst alle Familienmitglieder etwas dabei ist, werden wieder Spielmöglichkeiten für Kinder angeboten. Die Erwachsenen können gleichzeitig in der Innenstadt das vielfältige Einzelhandelsangebot genießen.

Ahrensburg bietet das, was sich viele wünschen: kleine, inhabergeführte Geschäfte, ein breites Sortiment von Elektroartikeln (Elektro Clasen, Hamburger Straße 19-21) über exklusive Herrenmode (Herrenhaus, Hagener Allee 15) und modernen Schmuck (Juwelier Werning Trendstore, Große Straße 41) bis hin zu schicken Brillen (Johann-to-Settle, Manhagener Allee 7) und liebevoll gestalteten Blumensträußen (Blütenzauber, Große Straße 21).

Dazu das breit gefächerte Angebot des Kaufhauses Nessler in der Hamburger Straße und das örtliche Einkaufszentrum CCA mit großen Filialisten, Lebensmittelgeschäften und dem wunderbaren „All about Tea & Coffee“. Hier kann man übrigens auch mitten in der Innenstadt parken: Über die Straße Reeshoop gelangen Sie an die Kreuzung Klaus- Groth- Straße. Dort befindet sich die Abfahrt zur Tiefgarage CCA.

​Sparen Sie sich den Einkaufsstress großer Centren und Innenstädte, kommen Sie nach Ahrensburg, wo das Einkaufen Spaß macht. (Antje Karstens)

Weiterlesen

Trending