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Ahrensburg

Fachanwältin erklärt: „Worauf muss ich beim Vererben achten?“

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Dr. Michael Eckstein und RA Dr. Cornelia Rump. Foto: BürgerStiftung Region Ahrensburg

Ahrensburg – Bei der Überlegung zur Gestaltung des Nachlasses stellt sich für jeden zuerst die Frage: Wer soll bedacht werden: Familie, Freunde – vielleicht auch eine gemeinnützige Organisation? Schwieriger ist dann der Umgang mit der Frage nach dem „Wie“ der Umsetzung.

Die BürgerStiftung Region Ahrensburg informiert mit „Richtig Vererben: So gehe ich es an“, welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt und wie man diese so nutzen kann, dass der Nachlass nach den eigenen Wünschen „an der richtigen Stelle“ ankommt.

Referentin ist Dr. Cornelia Rump, Fachanwältin für Erbrecht in Hamburg. Sie erläutert Grundbegriffe des Erbrechts, die gesetzliche Erbfolge und Gestaltungsmöglichkeiten im Testament. Die Veranstaltung wendet sich an Bürgerinnen und Bürger, die sich mit diesen Fragen konkret befassen.

Dr. Cornelia Rump: „Die meisten Menschen haben Vorstellungen, wie sie ihr Vermögen nach dem eigenen Tod verteilt wissen möchten. Oft kommt es aber nicht zu einer testamentarischen Umsetzung, weil die mit Nachlassthemen verbundenen menschlichen und juristischen Aspekte als Hürde empfunden werden. Den eigenen letzten Willen zuverlässig geregelt zu wissen, ist für die meisten Menschen eine große Erleichterung. Vielfach gibt es auch den Wunsch, nicht nur innerhalb der Familie etwas weiterzugeben, sondern auch gesellschaftliche Themen zu fördern und mit einem Teil des Nachlasses gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Ich lade alle Vortragsteilnehmer ein, das Thema ausdrücklich positiv anzugehen und vor allem die eigenen Möglichkeiten der Gestaltung zu erkennen.“ Cornelia Rump hält Vorträge zu erbrechtlichen Fragen, auch für gemeinnützige Organisationen, an die oft von Förderern und Spendern Fragen zur Testamentsgestaltung und Testamentsvollstreckung herangetragen werden. Privat lebt sie seit 2015 in Ahrensburg.

„Die Resonanz auf unseren jährlichen Erbrechtstag hat das große Interesse gezeigt“ so Dr. Michael Eckstein, Vorsitzender der BürgerStiftung, „Mit „Richtig Vererben: So gehe ich es an“ wollen wir den interessierten Menschen zusätzlich konkrete Hinweise vermitteln, wie sie am besten vorgehen können. Ich freue mich, dass Frau Dr. Rump sich bereit erklärt hat, ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen hier weiter zu geben.“

Richtig Vererben: So gehe ich es an findet am 08.03.2018, 18 Uhr in der ehemaligen Turnhalle der Stormarnschule, Waldstraße 14 in Ahrensburg statt. Die Teilnahme ist frei. Eine bestätigte Anmeldung ist erforderlich. Anmeldungen sind bis 28.02.2018 möglich an die BürgerStiftung Region Ahrensburg per E-Mail: info@buergerstiftung-region-ahrensburg.de, www.buergerstiftung-region-ahrensburg.de.

Kultur

Ahrensburg: Vortrag über ein Pastorenleben in den 1950ern

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Ausstellung in der St. Johanneskirche.
Foto: Klaus Tuch/St.Johanneskirche/hfr

Ahrensburg – Wie war es eigentlich Pastor im Deutschland der 1950er Jahre nach dem zweiten Weltkrieg zu sein ? Im Rahmen der Ausstellung “Neue Anfänge nach 45?”, in der St. Johannneskirche , hält Herr Dr. Stephan Link , Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit der EV. Akademie der Nordkirche, am Mittwoch, 23.Mai, um 18 Uhr  einen Vortrag mit dem Titel “ Ein Pastor in den 1950ern – Nachdenken über meinen Vater” .

Anschließend wird  in einer Diskussion Gelegenheit sein, eigene Erfahrungen auszutauschen.

„Die 50iger werden heute  manchmal als die “goldenen  50iger Jahre” verklärt. Dabei wurde vieles verschwiegen, verdrängt  und vertuscht, was in den 12 Jahren der NS-Herrschaft geschehen war. Die Kirche machte da keine Ausnahme. Umso verdienstvoller ist es, dass die Nordkirche sich nun entschlossen hat, mit  dieser Ausstellung ihren Teil dazu beizutragen,  lange beiseite Geschobenes aufzuarbeiten. Was zutage kommt ist nicht nur für die Archive , sondern auch  für das Bewusstsein der Menschen wichtig, die es teilweise noch miterlebt haben, genauso wie für die jungen Menschen heute“, so Dr, Klaus Tuch vom Förderverein  St. Johannes.

Stephan Link erzählt von seinem Vater, der Pastor in Großhansdorf – Schmalenbeck war.  Welche Themen aus der Vergangenheit, welche Probleme, die daraus folgten, kamen  zur Sprache. Oder herrschte wie in vielen Familien zu der damaligen Zeit und vielleicht bis jetzt Sprachlosigkeit? Ein Thema, das auch heute noch bewegt.

Die Ausstellung ist am Mittwoch , Donnerstag  und  Freitag  jeweils von 16-17 Uhr geöffnet. Es sind jetzt noch  folgende Termin: Mi 23. , Do 24., Fr 25.  und Sonntag 27. Mai von 10.30 bis 12.00 Uhr  und in der folgenden Woche Mi 30. Mai.  Außerhalb dieser Öffnungszeiten können Führungen angemeldet werden bei Dr. K. Tuch  Tel 04102/ 59 4 59. Der Eintritt ist frei.

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Kultur

Ahrensburg: Beatles-Hits als Orgelkonzert

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Foto: Lamberti/Hfr

Ahrensburg – Die Hits der Beatles sind Ohrwürmer für viele Generationen von Musikfans: auch nach einem halben Jahrhundert ist die Faszination für ihre Musik ungebrochen. Immer noch begeistern Songs wie „Yesterday“, „A Hard Day’s Night“ oder „Let It Be“ Millionen Menschen.

In Ahrensburg kommen sie nun in ganz neuem musikalischen Arrangement daher.

Ahrensburgs Kirchenmusikdirektor Ulrich Fornoff hat Ulrich Lamberti – Professor an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Halle/Saale – eingeladen. Er präsentiert im Orgelkonzert am Sonntag, dem 27. Mai, um 17 Uhr in der Schloßkirche seine „Coverversionen“ von 16 der beliebtesten Hits: rein instrumentale Fassungen für die „Königin der Instrumente“: die Pfeifenorgel.

„Die klangliche Vielseitigkeit der Orgel ermöglicht eine sehr farbige Interpretation dieser Songs. So haben Sie Ihre Evergreens bestimmt noch nicht gehört. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten“, lädt Fornoff ein.

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Familie und Freizeit

Bruno Bröker Haus: Ein Ort für musikalische Talente

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Das Bruno Bröker Haus
Archivfoto:SL

Ahrensburg – Lust an musikalischen Talenten zu arbeiten ? Lust eine Band zu gründen oder einen Song zu schreiben. Das Bruno Bröker Haus in Ahrensburg öffnet regelmäßig seine Türen für junge Menschen, die sich musikalisch kreativ ausprobieren möchten.

„Das „Bruno“ entwickelt sich immer mehr zu einem Treffpunkt für junge Menschen, die sich hier ausprobieren und dabei professionelle Hilfestellung von erfahrenen Mitarbeitern in Anspruch nehmen können. Sich untereinander austauschen oder in vorhandene Projekte mit einklinken um das eigene Können bühnentauglich zu machen, all dies wird im Bruno ermöglicht“, erklärt das Team vom „Bruno“. 

Im Angebot sind verschiedene Instrumente wie beispielsweise Keyboard, Gitarre, Schlagzeug oder auch – zur multikulturellen Entwicklung – Instrumente wie die orientalische Sass und noch viele mehr. Wer lieber Frontmann/Frontfrau ist, hat die Möglichkeit Gesang oder Beatboxing zu erlernen.

Die Termine:

Instrumente, Gesang und Bandprojekt: freitags von 17 Uhr bis 20 Uhr, ab 14 Jahre
Beatboxing: donnerstags von 17 Uhr bis 20 Uhr und nach Absprache, ab 14 Jahre

Die Nutzung des Probenraums ohne spezielle Anleitung ist während der Woche nach Absprache in der Zeit von 15 Uhr bis 20 Uhr möglich.

„Darüber hinaus gibt es viele weitere Angebote, die Platz und Spielraum zum Ausleben und entdecken der eigenen Kreativität bieten“, verspricht das Bruno-Team.

Weitere Infos gibt es telefonisch unter 04102 77176 oder direkt im Bruno Bröker Haus am Stormarnplatz gleich hinter dem Rathaus.

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