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Ratgeber

Fasching: Polizei warnt in vor KO-Tropfen

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Shutterstock.com (Symbolbild)

Egal ob Karneval oder Fasching – in der fünften Jahreszeit wird ausgiebig gefeiert. Leider mit dabei: Die im Volksmund als K.O.-Tropfen bekannten Flüssigkeiten wie beispielsweise Liquid Ecstasy. Unbekannte mischen ihren Opfern die Tropfen in Getränke und machen sie damit willen- oder sogar bewusstlos, um sie anschließend zu berauben oder zu vergewaltigen. Die Polizei gibt Tipps, wie sich jeder schützen kann.

Getränk immer im Blick behalten

Kurz mal das Glas für einen Gang nach draußen stehen gelassen, ein Unbekannter schmeißt eine Runde für die ganze Bar – so oder so ähnlich spielen sich die Szenarien ab, in denen Gelegenheiten entstehen, unbeobachtet etwas ins Getränk gemischt zu bekommen. „Man sollte sein Getränk immer im Blick behalten und bei offenen Getränken, die einem von Unbekannten spendiert werden vorsichtig sein“, rät Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Denn dem Getränk können unbemerkt sogenannte K.O.-Tropfen hinzugefügt worden sein.

Oft handelt es sich dabei um GHB (Gammahydroxybutyrat), auch bekannt als Liquid Ecstasy. Es werden aber auch andere farb- und geruchlose Medikamente und Beruhigungsmittel verwendet.

Überdosis ist lebensgefährlich

Schon zehn bis zwanzig Minuten nach der unbewussten Einnahme beginnen die Tropfen zu wirken: Nach anfänglicher Euphorie folgen Übelkeit, Schwindel und plötzliche Schläfrigkeit. Das Opfer wacht später auf und kann sich an nichts erinnern.

„Eine Kombination aus Alkohol oder anderen Drogen mit solchen K.O.-Tropfen ist besonders gefährlich. Häufig kann sich das Opfer danach gar nicht oder nur noch verschwommen daran erinnern, was passiert ist. Durch diesen Mischkonsum erhöht sich zudem enorm das Risiko, einen gesundheitlichen Schaden davonzutragen. Bei einer zu hohen Dosis kann es bis zum Ersticken durch Atemlähmung kommen“, warnt Klotter.

K.O.Tropfen nur wenige Stunden nachweisbar

Hat man den Verdacht, dass einem K.O.-Tropfen verabreicht wurden z.B. weil man motorische oder psychische Auffälligkeiten verspürt, die man sich nicht erklären kann, sollte man schnellstens einen Arzt oder die nächste Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen. K.O.- Tropfen können nur wenige Stunden nach dem Konsum in Urin oder Blut nachgewiesen werden.

„Dann ist es wichtig sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten, denn das Verabreichen von K.O.-Tropfen kann verschiedene Straftatbestände erfüllen wie gefährliche Körperverletzung oder Verstöße gegen das Betäubungs- bzw. Arzneimittelgesetz. Nur mit einer Anzeige ist es möglich, Täter dingfest zu machen und damit auch andere davor zu schützen, ebenfalls Opfer zu werden“, so Klotter weiter.

Selbst schützen kann man sich am besten, indem man sein Getränk nicht aus den Augen lässt oder Freunde bittet auf das Getränk zu achten. Außerdem sollten von Fremden keine offenen Getränke angenommen werden.

  • Getränke bei der Bedienung bestellen und selbst entgegennehmen.
  • Von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen.
  • Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen.
  • Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre Getränke nicht aus den Augen.
  • Freundinnen und Freunde holen im Ernstfall sofort ärztliche Hilfe für das Opfer und verständigen das Personal.

 

 

 

 

 

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Wenige Ausstellerplätze bei „Aktiv Leben“ Messe frei

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Jörg Lembke (v.l.), Dr. Michael Eckstein und Rainer Fehrmann freuen sich auf die Messe.
Foto: Stiftung Mensch und Zukunft/hfr

Bad Oldesloe – Mehr als dreißig Aussteller haben sich bereits für die „Aktiv Leben“ Messe am 11.03. angemeldet. Solange der verfügbare Platz reicht, können sich weitere Firmen und Vereine anmelden, so Organisator Michael Eckstein von der Stiftung „Mensch und Zukunft“.  

Unter dem Motto „Aktiv Leben“ findet am 11.03. in Bad Oldesloe erstmals die Informationsmesse speziell für die Generation 55plus statt. Das Projekt der gemeinnützigen Stiftung Mensch und Zukunft wird von der Stadt Bad Oldesloe unterstützt. Bürgerworthalter Rainer Fehrmann sagt dazu: „Ich finde es toll, dass die ehrenamtlichen Organisationen hier die Möglichkeit haben, sich öffentlich zu präsentieren und um neue Aktive zu werben.“ Bürgermeister Jörg Lembke begrüßt die Messe ebenfalls: „Die Oldesloer werden tendenziell älter. Damit trifft die Messe die richtige Bevölkerungsgruppe, die aktiv bleiben wollen und dafür Ideen suchen.“

Eckstein dazu: „Ich freue mich über die große Resonanz und das Interesse der Firmen und Vereine. Schon jetzt ist sicher: Die Messe wird ein vielfältiges Informationsangebot zeigen: Ehrenamt, Ernährung, Finanzen, Fitness, Genießen, Gesundheit, Immobilien, Mobilität im Alter, Recht, Reisen, Sicherheit, Sport und Wohnen. Damit ist für jeden in der Generation 55plus etwas dabei.“

Die Messe wird am 11.03. in Ida-Ehre-Schule / Festhalle, Olivet-Allee 4-6 stattfinden.

Firmen und Vereine aus der Region können sich noch bis 28.02.anmelden. Die Aktiv Leben – Messe umfasst eine Ausstellung, Vorträge und ein Catering-Angebot für den Hunger zwischendurch. Für ehrenamtliche Vereine gelten Vorzugskonditionen. Grundsätzlich kann jede Institution dabei sein. Messlatte ist ein attraktives Angebot für die Generation 55plus.

Interessierte Firmen und Vereine können sich als Aussteller, mit einem Beitrag zum Vortragsprogramm sowie als Förderer an der Messe beteiligen. Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es bei der Stiftung Mensch und Zukunft: E-Mail: messe@stiftung-muz.de, Internet: www.stiftung-menschundzukunft.de.

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Bad Oldesloe

„Aktiv Leben“-Messe: Firmen und Vereine können sich noch anmelden

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Finn-Marvin Lau und Dr. Michael Eckstein bereiten die Messe in Bad Oldesloe vor. Foto: Stiftung Mensch und Zukunft

Bad Oldesloe – Unter dem Motto „Aktiv Leben“ findet am 11. März in Bad Oldesloe die Informationsmesse für die Generation 55plus statt. Die Messe trifft bei Firmen und Vereinen auf großes Interesse, ein breites Angebot ist sicher. Solange der verfügbare Platz reicht können sich noch weitere Aussteller anmelden.

Dr. Michael Eckstein von der Stiftung Mensch und Zukunft, die die Messe organisiert: „Ich freue mich über die große Resonanz und das Interesse der Firmen und Vereine an dieser Möglichkeit, sich und ihre Angebote öffentlich vorzustellen. Schon die bisher angemeldeten Aussteller bieten ein vielfältiges Informationsangebot: Ehrenamt, Ernährung, Finanzen, Fitness, Genießen, Gesundheit, Immobilien, Mobilität im Alter, Recht, Reisen, Sicherheit, Sport und Wohnen. Solange vom Platz her möglich, können sich gerne weitere Aussteller anmelden.“

Im Mittelpunkt der Messe stehen Anregungen und Informationen für aktive Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Die Messe wird am 11. März in der Festhalle der Ida-Ehre-Schule (Olivet-Allee 4-6) stattfinden. Firmen und Vereine aus der Region können sich noch bis 28.02.2018 anmelden.

Die Aktiv Leben – Messe umfasst sowohl eine Ausstellung als auch attraktive Vorträge und ein Catering-Angebot für das leibliche Wohl. Die Stiftung lädt alle Institutionen der Region ein, als Aussteller mitzuwirken, insbesondere Firmen, Vereine und öffentliche Einrichtungen aus der Region. Für ehrenamtliche Vereine gelten Vorzugskonditionen. Grundsätzlich kann jede Institution dabei sein. Messlatte ist ein attraktives Angebot für die Generation 55plus.

Interessierte Firmen und Vereine können sich als Aussteller, mit einem Beitrag zum Vortragsprogramm sowie als Förderer an der Messe beteiligen. Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es bei der Stiftung Mensch und Zukunft: E-Mail: messe@stiftung-muz.de, Internet: www.stiftung-menschundzukunft.de.

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Bad Oldesloe

Infoabend in Oldesloe: 100 Prozent unabhängig vom Energiepreis

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Infoabend bei der Jenny AG.

Bad Oldesloe – 100 Prozent unabhängig von externen Stromerzeugern: Für Hausbesitzer bislang unmöglich. Seit einem Jahr bietet die Jenny AG in Bad Oldesloe die sogenannte Strom-Cloud an. Sie soll ein grundlegendes Problem in der praktischen Nutzung von Solarenergie lösen.

Im Sommer produzieren Solaranlagen mehr Strom als im Winter. Die Überschüsse müssen Hausbesitzer dann gegen eine Vergütung ins Netz einspeisen und in den sonnenarmen Monaten – dann wird logischerweise mehr Energie benötigt – Strom einkaufen. Strom-Unabhängigkeit, Fehlanzeige – auch wenn eine Photovoltaik-Anlage das Eigenheim über das Jahr gesehen komplett versorgen könnte. Das scheitert bislang an der komplizierten Speicherung überschüssiger Energie.

 

„Hausbesitzer können damit überschüssige Energie, die sie im Sommer erzeugen, ganz einfach im Winter nutzen“, erklärt Sascha Jenny, Vorstand der Jenny AG. „Damit wird eine 100-prozentige Unabhängigkeit von Stromkonzernen erreicht.“ Das Bad Oldesloer Elektrotechnik-Unternehmen übernimmt die technische Anlagenplanung in Verbindung mit einem Senec.IES Strom-Speicher.

Sascha Jenny vergleicht das Strom-Cloud-Modell mit einem (monatlich kündbaren) Flatrate-Handyvertrag: „Je nach Stromerzeugung und -verbrauch gibt es verschiedene Cloud-Pakete, die auf das Nutzerverhalten zugeschnitten sind.“ In einem Online-Panel lässt sich außerdem jederzeit und überall der Energieverbrauch des Haushalts überprüfen – und das in Echtzeit. 

Am Donnerstag, 15. Februar, veranstaltet die Jenny AG (Lily-Braun-Straße 1a in Bad Oldesloe) ab 19 Uhr einen Infoabend. Bei der Mini-Messe informiert das Unternehmen gemeinsam mit Partnern über die Stromcloud, Solaranlagen und deren Finanzierungen. Weitere Informationen unter www.jenny-elektrotechnik.de

Nach den Vorträgen, werden im Rahmen einer Minimesse die Experten den Interessierten bei einem Snack und Getränken Rede und Antwort stehen.

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