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Kreis Segeberg

21-jährige gerät unter fahrenden Zug

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Symbolfoto: SL

Bönningstedt – Gestern, 5. Februar, ist es am  Abend am Bahnhof Bönningstedt zu einem Bahnunfall gekommen, bei dem sich eine junge Frau lebensgefährliche Verletzungen zugezogen hat.

Nach bisherigen Erkenntnissen verließ die 21-Jährige die aus Hamburg kommende AKN-Bahn am Bahnhof Bönningstedt.

Anschließend hatte sie gegen 18:20 Uhr einen unbeschrankten Fußgängerüberweg innerhalb des Bahnhofs überquert und übersah hierbei vermutlich eine aus Richtung Hasloh einfahrende Bahn.

Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung des 64-jährigen Lokführers geriet die Frau unter die Bahn. Rettungskräfte verbrachten die lebensgefährlich Verletzte in ein Hamburger Krankenhaus.

Zur Klärung der Unfallursache zogen die eingesetzten Polizeibeamten einen Sachverständigen hinzu. Nach Zeugenaussagen hat die junge Frau Kopfhörer getragen

Kreis Segeberg

Norderstedt: Vermisste 45-Jährige wohlbehalten zurück

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Symbolfoto: SL

Norderstedt – Die seit Dienstag vermisste 45-Jährige Linda S. aus Norderstedt ist laut der Polizei Norderstedt wohlbehalten angetroffen worden. Damit ist der Such- und Zeugenaufruf beendet. Die Polizei bedankt sich für die Beteiligung an der Suche. 

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Kreis Segeberg

Großeinsatz: Feuer zerstört Scheune in Traventhal

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Ein Feuer zerstörte eine Scheune in Traventhal. Foto: Feuerwehr

Traventhal – Am Mittwoch  kurz nach 19 Uhr gingen im zweiten Bereich des Amt-Trave-Land bei insgesamt sieben Wehren die Sirenen. Sie rückten mit 120 Kameraden und Kameradinnen zur Einsatzstelle aus. Gemeldet wurde ein Feuer Groß einer Scheune in Traventhal (Kreis Segeberg).

Bereit auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war ein deutlicher Feuerschein am Abendhimmel zu sehen. Die erste Rückmeldung bestätigte das die Scheune im Vollbrand steht und ein direkt angrenzendes Gebäude drohte ebenfalls Opfer der Flammen zu werden.

Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude und auch das Wohngebäude verhindert werden. Die Freiwilligen Feuerwehren setzen insgesamt 30 Atemschutzträger ein die mit einem Dachmonitor und 3 C-Rohren den Brand bekämpften.

Während der Brandbekämpfung verletzten sich zwei Kameraden leicht, sie wurden ins nahe gelegene Krankenhaus nach Bad Segeberg gebracht. Im Verlauf des Einsatzes gaben drei Gasflaschen den Flammen nach so das das Gas über ein Sicherheitsventil ausströmte. Die Flaschen wurden von der Gefahrguterkundung geborgen und gekühlt.

Die Wasserversorgung wurde quer durch den Ort über 500 Meter aus einem Teich hergestellt. Um ca. 21:30 Uhr konnte der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte beendet werden. Einsatzleiter Henning David-Studt war trotz der widrigen Wetterumstände mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden und wünscht den verletzten Kameraden gute Besserung.

Zur Schadenshöhe und Ursache kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.

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Kreis Segeberg

Stormarner Bundestagsabgeordneter mit Vorsitz in der CDU-Petitions-AG

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Gero Storjohann
Foto: CDU/Storjohann/hfr

Berlin/Stormarn – In der Sitzung der CDU-Bundestagsfraktion ist der Stormarner Abgeordnete Gero Storjohann zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Petitionen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt worden.

Der Wahlkreisabgeordnete für Segeberg – Stormarn-Mitte gehört somit künftig dem Fraktionsvorstand an, in dem die politischen Leitlinien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion abgestimmt werden.

214 der 227 Stimmen entfielen bei der Wahl zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Petitionen am Montagnachmittag auf Gero Storjohann, was einem Zustimmungswert von starken 96,8 Prozent entspricht.

Als Mitglied des Fraktionsvorstandes wird Storjohann künftig deutlich mehr Einfluss im bundespolitischen Berlin erhalten.

„Als Sprecher der Arbeitsgruppe Petitionen gehöre ich dem Fraktionsvorstand an. Dort koordinieren sich unter Leitung des Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder die einzelnen Arbeitsgruppenvorsitzenden und stimmen die Fachpolitik der einzelnen Sachbereiche mit der allgemeinen Fraktionslinie ab. Dort kann ich direkten Einfluss auf die Leitlinien der Fraktion nehmen“, erklärt Storjohann. Insbesondere die Belange Schleswig-Holsteins will der Wahlkreisabgeordnete für Segeberg – Stormarn-Mitte dabei im Blick haben.

Storjohann, der seit 2002 dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages angehört und von 2005 bis 2017 stellvertretender Ausschussvorsitzender war, hat bereits klare Vorstellungen, welche Schwerpunkte er künftig im Arbeitsbereich Petitionen setzen will:

„Ich lege besonderen Wert darauf, dass jeder Eingabe in diesem Ausschuss der gleiche Stellenwert beigemessen wird. Ausschlaggebend für eine positive Entscheidung ist die Relevanz des Petitums und nicht die Anzahl der Unterstützer.“

Auch angesichts der wachsenden Popularität privater Petitionsplattformen im Internet, wie etwa OpenPetition.de, Change.org oder Avaaz.org sieht Gero Storjohann Aufklärungsbedarf:

„Die Bitten und Beschwerden der Bürger gehören in den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Im Gegensatz zu privaten Plattformen im Internet bietet das Parlament allen Petenten eine Dreifachgarantie: Jede Eingabe wird angenommen, geprüft und beschieden. Wem sein Anliegen wichtig ist, sollte sich daher an das Parlament wenden und nicht an private Anbieter.“

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