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Bad Oldesloe

Gelungener Auftakt der interaktiven Familienausstellung

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Team der KreisLandFrauen mit Roger Josefsson, Tanja Lütje, Tor Svae, Stephanie Brunsen, Daniela Frackmann.
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Zahlreiche große und kleine Besucher fanden sich zur Eröffnung der Ausstellung „frech, wild & wunderbar – Schwedische Kinderbuchwelten“ im Gebäude des Kreistagssitzungssaals ein.

Landrat Dr. Henning Görtz eröffnete die Buchwelten gemeinsam mit der schwedischen Botschaftsrätin für Kultur, Nina Röhlcke, sowie dem Szenografen der Ausstellung, Tor Svae. Auch die Resonanz am ersten Öffnungstag mit mehr als 200 Besuchern war durchweg positiv: es herrschte eine entspannte Stimmung, Familien tummelten sich auf den Leseteppichen, spielten, schmökerten oder lauschten der ehrenamtlichen Vorleserin Frau Penno. Außerdem wurden die sieben begehbaren Buchwelten ausgiebig erkundet und bespielt. Zahlreiche Kinder fanden sich auch zur Kreativwerkstatt mit Künstler Tom Stellmacher ein und bastelten aus Klorollen, Schwämmen oder Socken Tiere und Figuren. Die begeisterten Besucher reisten teilweise aus Preetz, Henstedt-Ulzburg und Hamburg an. Viele Oldesloer verabschiedeten sich mit den Worten „Bis nächste Woche“.

„Diese Woche startet der erste Durchlauf mit den angemeldeten Gruppen. Darauf freuen wir uns und sind gespannt, wie die Ausstellung auch hier angenommen wird“, so Stephanie Brunsen, die die Gruppenbuchungen koordiniert. „Trotz Erweiterung unserer Öffnungszeiten können wir jedoch leider nicht alle Gruppenanfragen unterbringen – der Ansturm ist so groß. Wir arbeiten jetzt mit einer Warteliste“, vertröstet die studierte Kulturpädagogin, die derzeit ein Volontariat in der Kulturabteilung des Kreises absolviert.

Programmhighlights am kommenden Sonntag: Kreativ bis kulinarisch

Für das kommende Wochenende hält das Begleitprogramm der Ausstellung besondere Highlights bereit: Am Sonntag, 4. Februar ist ein ehrenamtliches Team des OASE Mehrgenerationenhauses und Familienzentrums in der Ausstellung und bietet von 14 bis 16 Uhr offene Lese- oder Spielangebote für die Ausstellungsbesucher an. Das Angebot ist im Eintrittspreis inkludiert.

Auch kulinarisch wird das schwedische Thema am kommenden Sonntag aufgegriffen. Die Kulturkulinarikerin Katrin Schwermer-Funke bietet gleich zwei spannende Angebote: von 12 bis 16 Uhr können Ausstellungsbesucher das offene Angebot „Petterssons Gartenwerkstatt“ besuchen und gärtnern, Seedballs und Kräuterbutter herstellen. Das offene Kreativangebot ist im Eintrittspreis inkludiert.

Am Abend widmet Schwermer-Funke sich dann in einem besonderen Kochkurs ab 17.30 Uhr der schwedischen Esskultur: „Zimtschnecken, Knäckebrot & Co. – Schwedische Spezialitäten selbstgemacht“. Der Kochkurs gibt einen Einblick in die Welt der schwedischen Spezialitäten, Gerichte und Esskultur. Welche kulinarischen Leckereien sind in der schwedischen Küche neben den bekannten Fleischklößchen Köttbullar beliebt und bewährt? Welche Zutaten spielen eine große Rolle? Wie ähnlich ist die schwedische der norddeutschen Küche? Und welche köstliche Spezialität hat sogar einen eigenen Feiertag in Schweden? Diese und weitere Einblicke bekommen die Teilnehmer, die in kleinen Gruppen schwedische Gerichte für das gemeinsame schwedische Abendbuffet zubereiten. Dabei legt die Kursleiterin Wert auf regionale und ökologische Zutaten.

Die freiberuflich tätige Kulturpädagogin konzipiert und realisiert unter dem Label „Kultur. Konzepte. Kulinarik“ deutschlandweit Workshops und Veranstaltungen an den Schnittstellen zwischen Kulinarik, Kunst, Kultur und Alltag. Speziell für diesen Kurs hat sie sich in Sachen schwedischer Küche weitergebildelt und freut sich auf einen geselligen, lockeren Kochabend. Der Kurs findet in der Kantine des Kreistagssitzungssaals statt und kostet 10 Euro pro Person. Begrenzte Teilnehmerzahl, daher ist eine frühzeitige Anmeldung unter kultur@kreis-stormarn.de empfohlen.

Dass alle großen und kleinen Ausstellungsbesucher zwischen 13 und 17 Uhr im Café in den Genuss selbstgebackener Torten, Kuchen und herzhafter Snacks kommen, ist allein den ehrenamtlichen Teams der KreisLandFrauen Stormarn zu verdanken! Bereits bei der Vernissage versorgten sie die Gäste mit wunderbaren, selbstgemachten und schwedisch inspirierten Canapés. „Wir sind so dankbar, dass sich zahlreiche LandFrauen bereit erklärt haben, die Ausstellung mit dem Cafébetrieb zu unterstützen! Das rundet das Besuchererlebnis in der Ausstellung definitiv ab!“, so Tanja Lütje, Kreiskulturreferentin. Kommenden Sonntag ist die nächste Gelegenheit, die Köstlichkeiten der KreisLandFrauen im Ausstellungs-Café zu genießen. Alle Einnahmen gehen selbstverständlich an die KreisLandFrauen, die den kompletten Cafébetrieb ehrenamtlich organisieren.

Geöffnet ist die Ausstellung im Kreistagsgebäude in Bad Oldesloe (Eingang über Reimer-Hansen-Straße 1) sonntags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, ein Familienticket gibt es für 10 Euro an der Tageskasse. Besucher sollten möglichst Stoppersocken oder Puschen für die Kinder mitbringen. Die Termine für Gruppen an Wochentagen sind trotz Erweiterung der Öffnungszeiten ausgebucht. Es gibt jedoch eine Warteliste.

Das komplette Begleitprogramm und weitere Informationen zur Ausstellung sind unter www.kultur-stormarn.de zu finden. Auch auf facebook und Instagram gibt es Einblicke in die Kulturarbeit des Kreises.

Bad Oldesloe

Berufsschule informiert über Erzieher-Ausbildung in Teilzeit

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Bad Oldesloe – Im August 2018 beginnt erstmals die Erzieher-Ausbildung in Teilzeit an der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe (Schanzenbarg 2a).

Am Dienstag, dem 27. Februar, findet ab 19 Uhr ein Informationsabend zu diesem neuen Bildungsgang statt. Die Ausbildung in Teilzeit (Dauer 3,5 Jahre) ermöglicht es den Schüler/-innen, parallel zum Schulbesuch auch einer Berufstätigkeit, z. B. in einer Kindertagesstätte oder einer Jugendeinrichtung, nachzugehen. Damit richtet sich diese Weiterbildung auch an im sozialpädagogischen Bereich tätige Mitarbeiter/-innen sowie Quereinsteiger/-innen. Bewerbungen sind bis Mitte Mai möglich. Spätere Bewerbungen gehen in das Nachrückverfahren ein.

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Bad Oldesloe

Agentur für Arbeit informiert über Vorteile der dualen Ausbildung

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Bad Oldesloe – In der bundesweiten Woche der Ausbildung vom 26. Februar bis zum 2. März werben die Agenturen für Arbeit unter dem Motto „Ausbildung klarmachen“ verstärkt für die duale Ausbildung. Dr. Heike Grote-Seifert betont Jugendlichen und Unternehmen gegenüber die Chancen und Vorteile.

„Auf der Suche nach den benötigten qualifizierten Mitarbeitern von morgen ist die Ausbildung junger Menschen der zentrale Baustein“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe. „Unternehmen sichern sich insbesondere über die duale Ausbildung ihre Fachkräfte für die Zukunft, Jugendliche legen auf diesem Weg den Grundstein für ihre berufliche Karriere.“

Unternehmen: Nicht allein die Schulnoten entscheiden lassen

2.454 Ausbildungsplätze wurden im vergangenen Jahr im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe gemeldet – ein neuer Höchstwert seit dem Jahr 2011. „Die Unternehmen kennen die herausragende Bedeutung von Ausbildung für die Sicherung der Fachkräftebedarfe von morgen und wollen auch ausbilden. Dieses Engagement sollten sie auch dann unbedingt beibehalten, wenn eine Ausbildungsstelle in einem Jahr vielleicht mal nicht besetzt werden konnte“, sagt Grote-Seifert in Richtung der Ausbildungsbetriebe. “Melden Sie unserem Arbeitgeber-Service jetzt Ihre Ausbildungsstellen für den kommenden Ausbildungsbeginn, wenn Sie dies noch nicht gemacht haben. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach passenden Auszubildenden.“

Dabei sollten die Ausbildungsverantwortlichen aus Sicht der Agenturchefin jedoch nicht allein auf die Schulzeugnisse achten. Sie plädiert vielmehr dafür, Jugendlichen, die Chance zu bieten, in der Praxis zu überzeugen und ihre Eignung unter Beweis zu stellen. „Häufig zeigen sich Talente erst auf den zweiten Blick in der praktischen Arbeit. Zudem bieten wir Ausbildungsbetrieben und Jugendlichen bei Bedarf auch Unterstützungsmöglichkeiten, die von einem der eigentlichen Ausbildung vorgeschaltetem Langzeitpraktikum über eine Begleitung durch erfahrene Coaches in der Ausbildungsphase reichen. Sprechen Sie ihren Ansprechpartner in unserem Arbeitgeber-Service hierzu an“, so Grote-Seifert.

Unter der kostenfreien Service-Hotline 0 800 / 4 5555 20 erreichen Unternehmen ihren Ansprechpartner im Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcenter, um ihre Ausbildungsstellen zu melden oder sich zu den Unterstützungsmöglichkeiten beraten zu lassen.

Jugendliche: Beratungsangebote der Berufsberatung nutzen

Die allgemeine Tendenz zum Besuch weiterführender Schulen, um höhere Schulabschlüsse zu erreichen, stellt die Agenturchefin auch in den beiden Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg fest. „Aber nicht für jeden ist dies die richtige Entscheidung. Vor allem dann nicht, wenn es nur darum geht, sein bekanntes soziales Umfeld nicht aufgeben zu müssen, und eine praktische betriebliche Ausbildung den eigenen Talenten viel eher entsprechen würde. Oft ist den Jugendlichen und ihren Eltern zudem nicht bekannt, dass auch mit dem Abschluss einer Ausbildung ein höherer Schulabschluss erreicht werden kann“, sagt die Agenturchefin. „Anders als viele glauben, ist eine duale Ausbildung gerade keine Sackgasse. Denn der erfolgreiche Abschluss einer betrieblichen Ausbildung eröffnet den jungen Menschen hervorragende Aufstiegs- und Fortbildungsmöglichkeiten.“ Deshalb ist eine duale Ausbildung aus Sicht von Grote-Seifert auch für Abiturienten interessant. „Gerade für praxisorientierte junge Menschen bieten sich hier Perspektiven, zum Beispiel über Weiterbildungen zum Meister, Techniker oder Betriebswirt nach einer Ausbildung. Oder man kombiniert gleich Ausbildung und Studium in einem Dualen Studiengang. Diese werden bei angehenden Abiturienten und Unternehmen zunehmend beliebter.“

Um den für sich richtigen Ausbildungsweg zu finden, sollten sich die Jugendlichen möglichst frühzeitig an die Berufsberatung wenden. „Unsere Berufsberater helfen, sich in dem breiten Angebot von 330 Ausbildungsberufen und fast 19.000 Studiengängen zu orientieren und den Weg zu finden, der zu einem passt“, so Grote-Seifert. Wichtig sei es auch, immer einen „Plan B“ zu haben und Alternativen zu planen, um nicht am Ende mit leeren Händen da zu stehen. „Auch hier unterstützen unsere Berater, damit niemand unnötig unter Druck gerät, wenn sich der ursprüngliche Berufswunsch oder der Wunsch, eine weiterführende Schule zu besuchen, nicht realisieren lässt“, erklärt die Agenturchefin. In diese Falle tappten junge Menschen nach ihrer Erfahrung leider immer wieder. „Dies hat zur Folge, dass sie am Ende mit leeren Händen da stehen, unnötige Warteschleifen drehen und wertvolle Zeit verlieren.“

Termine beim Berufsberater können über die kostenlose Service-Rufnummer 0 800 / 4 5555 00 oder per Mail an badoldesloe.151-u25@arbeitsagentur vereinbart werden.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ein Kaffee als kleine gute Tat

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Die „Kleine Bäckerei“ macht bei der Aktion mit.
Foto: Wir für Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Durch eine besondere neue Aktion, die es schon in anderen Städten gibt, kann man jetzt auch in Bad Oldesloe mit einer kleinen Geste ein Stück Nächstenliebe praktizieren. 

Seit dem 15.Februar gibt es im Cafe Eigenart und der Kleinen Bäckerei für Bedürftige die Möglichkeit, gratis einen Becher Kaffee zu bekommen. Damit das funktioniert, kaufen andere Kunden einen Kaffee extra und hängen den Bon an eine kleine Pinnwand im Cafe. Wer diesen Bon dann abnimmt und einsetzt, bekommt gratis einen Kaffee serviert.

Günter Knubbe, Vorstand im WIR für Bad Oldelsoe e.V. freut sich sehr, diese Aktion umzusetzen: „Davon wünsche ich mir viel mehr in Bad Oldesloe. Die Idee zur Aktion „Grundrecht auf Kaffee“ kam über Barbara Schleth zu uns, kurze Zeit später hatten wir Mitstreiter für die Sache gewonnen und sogar schon ein erstes Cafe, das die Aktion umsetzten wollte.“ erläutert Knubbe.

Auch im „Cafe Eigenart“ gibt es die Kaffeeaktion.
Foto: Wir für Bad Oldesloe/hfr

„Wir haben uns die verschiedenen Aktionen in Deutschland angesehen und uns für die Realisierung mit der Bon-Pinnwand entschieden. So versuchen wir die Hemmschwelle, das Angebot anzunehmen, so gering wie möglich zu halten. Niemand muss fragen, ob es gerade einen Gratis-Kaffee gibt. Noch wichtiger war uns, dass die Aktion in der Mitte von Bad Oldesloe passiert. Kaffeetrinken ist in Deutschland ein Teil unserer Gemeinschaft, und darum ein Grundrecht für uns. Auch Bedürftige haben ein Recht auf Kaffee.“ erklärt Knubbe.

Das Café Eigenart in der Hamburger Straße 2 wird von den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe betrieben. Die Werkstätten gehören zur Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie. „Als wir von der Aktion gehört haben, haben wir sofort gesagt, lass uns das machen“, erklärt Einrichtungsleiter Stephan Bruns. Die Aktion passe wunderbar zum Leit- Gedanken der Diakonie. Mitten in der Oldesloer Innenstadt arbeiten in dem Café Kolleginnen und Kollegen mit Handicap. Unter der Leitung von Konditormeister Karsten Peter Holst bietet sein Team von Montag bis Donnerstag Frühstück, wechselnde Mittagstische – wahlweise mit oder ohne Fleisch -, oder aber süße Leckereien aus der Backstube an. Jetzt wird das Angebot um das soziale Projekt „Grundrecht auf Kaffee“ erweitert. „Wir hoffen, dass sich viele unserer Gäste daran beteiligen“, so Bruns weiter.

Und auch in der „Kleinen Bäckerei“ gibt es den Gratiskaffee: Familie Ellmer hat sich in dem 2010 gegründeten Bäckereiunternehmen von Anfang an dem Backen ohne Fertigmischungen verschrieben. Zuerst war es ein echter Geheimtipp in der Wiesenstraße seine Brötchen hinter dem Wohnhaus zu kaufen, spätestens jedoch seit 2012 ist aus dem Geheimnis ein fester Treffpunkt in der Feldstraße 27 geworden. Sohn Marc Henry Ellmer ist dort fast immer anzutreffen und sagt: „Auch wirmussten nicht lange überlegen, denn hier im Nord-Osten der Stadt gibt es viele Gäste die sich über dieses Angebot sehr freuen werden weil sie wirklich mit kleinem Budget auskommen müssen. Auf der anderen Seite kennen wir aber auch viele Kunden die sicher gerne in das Angebot einzahlen werden“

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