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Lübeck

Nach Zwischenfall mit Hund: Halterin meldet sich bei der Polizei

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am 26. Januar kam es auf einem Spielplatz in Lübeck St. Jürgen zu einem Vorfall mit einem Hund, aufgrund dessen bei der Polizeistation St. Jürgen wegen versuchter Gefährlicher Körperverletzung ermittelt wird.

Gegen 22.05 Uhr ging ein 17-jähriger Lübecker an dem Spielplatz „Hirtenstraße“ vorbei in Richtung der B207-Unterführung zur Billrothstraße. Zum Ausleuchten des Weges nutzte der Mann eine Taschenlampe. Zur gleichen Zeit saß ein Pärchen auf dem Spielplatz, das seine beiden Hunde frei laufen ließ. Die Frau fühlte sich offenbar durch das Licht der Taschenlampe des Fußgängers provoziert und folgte dem jungen Mann. Dabei soll sie einen der Hunde zu sich herangeholt und mit dem Befehl „Fass!“ in Richtung des Geschädigten geschickt haben. Der Hund soll daraufhin auf den Geschädigten zugestürmt sein und ihn bedrohlich umkreist haben. Zu einem Biss kam es jedoch nicht. Nachdem das Pärchen etwas für den Geschädigten Unverständliches gesagt hatte, setzte es seinen Weg in Richtung der Berliner Allee fort.

Update (1.2.2017): 

„Aufgrund der Berichterstattung vom 31.01.2018 über einen Vorfall in der Nähe des Spielplatzes „Hirtenstraße“ in Lübeck St. Jürgen hat sich noch am gleichen Tage eine 33-jährige Lübeckerin bei der Polizeistation St. Jürgen gemeldet. Sie räumte ein, dass es eine entsprechende Begebenheit mit ihrer Hündin gegeben hätte“, so die Polizei Lübeck am Donnerstag. 

Wie sich der Sachverhalt im Einzelnen zugetragen hat, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

 

Sachdienliche Zeugenhinweise nimmt die Polizeistation St. Jürgen unter der Telefonnummer 0451/4007721 entgegen.

Allgemein

Bombendrohung in Lübeck: Kein Sprengstoff gefunden

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Lübeck Am heutigen Dienstagmorgen (15.05.) wurde an die Gerichte in Lübeck, die Polizei und einige Medien per E-Mail die Androhung versandt, dass beim Amts- und Landgericht in Lübeck Sprengsätze „hochgehen“ würden.

Seitens der Polizei wurden die Räumungen der Gebäude in St. Lorenz Nord, Schwartauer Landstraße und St. Gertrud, Am Burgfeld, veranlasst. Vorsorglich wurden auch die Außenstellen geräumt. Es erfolgte zunächst die Durchsuchung des Landgerichtes bis ca. 13:20 Uhr, anschließend die Durchsuchung des Amtsgerichtes in der Straße „Am Burgfeld“.

„Die Außenstellen waren zuvor nach Lagebewertung wieder freigegeben worden.Beide Durchsuchungen führten nicht zu Funden, so dass nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Gebäude jeweils wieder betreten werden konnten“, so Polizeisprecher Stefan Muhtz von der Polizei Lübeck.

Im Einsatz waren knapp 40 Beamte der Polizeidirektion Lübeck, Beamte des Technischen Zuges der 1. Einsatzhundertschaft, der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee sowie elf Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg, Itzehoe, Kiel, Neumünster und Lübeck.

Die strafrechtlichen Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Es wird u.a. wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§126 StGB) ermittelt. Weiteres wird zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

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Lübeck

Illegal Müll entsorgt und ertappt: Rentner (82) rastet aus!

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Niendorf – Körperverletzung, beschädigte Autos und Unfallflucht: Ein Senior (82) ist in Niendorf an der Ostsee komplett ausgerastet, nachdem er illegal Müll entsorgte und von einem Anwohner auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde.

Der Rentner entsorgte am Sonntagmittag an einem Werstoffbehälter für Altkleider und Glas in der Hermann-Kröger-Straße unter anderem ein leeres Bierfass und Altpapier.

Ein Nachbar hatte die Müllentsorgung beobachtet. Der 37-jährige ging zu dem 82-jährigen und forderte ihn auf, seinen Abfall wieder mitzunehmen. Ohne sich darum zu kümmern, setzte dieser sich jedoch in sein Auto und fuhr los.

Anwohner angefahren

Dabei fuhr er mit der Stoßstange seines Skoda gegen den vor seinem Fahrzeug stehenden 37-jährigen und verletzte diesen am Schienbein und am Oberschenkel.

Auch als der 37-jährige an die Scheibe der Fahrertür des Skoda klopfte, um den Senior auf sein Fehlverhalten anzusprechen, fuhr dieser unbeirrt weiter. Daraufhin öffnete der 37-jährige die Fahrertür und forderte den älteren Herrn auf, stehen zu bleiben.

Doch dieser beschleunigte sein Auto jetzt trotz der geöffneten Fahrertür, so dass er mit der Tür gegen zwei weitere, dort zum Parken abgestellte Pkw stieß und diese beschädigte. Ohne sich um die Schäden zu kümmern, fuhr der 82-jährige in Richtung Bundesstraße davon.

Führerschein wurde beschlagnahmt

Der ältere Herr wurde später von einer Funkwagenbesatzung an seiner Wohnanschrift aufgesucht.

Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Gefährlicher Körperverletzung und Nötigung ein. Wegen der unerlaubten Müllentsorgung wird ein weiteres Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Ahrensburg

Beim Gassigehen: Ahrensburger Polizeihund rettet Jugendlichen (16) vor Angreifern

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Auch beim Gassigehen im Dienst: Polizeihund „Larry“. Foto: facebook/polizei

Lübeck – Der Hundeführer (38) des Ahrensburger Polizeireviers war mit seinem Diensthund Larry gerade auf einem Spaziergang auf einem Wanderweg in Bad Schwartau, als plötzlich ein Jugendlicher auf sie zu gerannt kam und panisch um Hilfe rief.

Wie sich herausstellte, verfolgten drei junge Männer den 16-Jährigen. Zuvor hatten sie ihn bereits im Bereich des Bürgerparks angegriffen.

Beherzt versetzten sich Diensthund Larry und sein Herrchen in den Dienst und forderten die Angreifer lautstark zum Stehenbleiben auf. Diese überlegten offenbar noch kurz, ob sie eine Konfrontation wagen sollten.

Das wäre sicher eine schlechte Idee gewesen. Durch das konsequente Auftreten und den Anblick von Larry ließen sie jedoch von ihrem Vorhaben ab.

Bis zum Eintreffen der alarmierten Beamten des Polizeireviers Bad Schwartau rührten sie sich nicht mehr von der Stelle!

Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die drei jungen Männer im Alter von 16,17 und 18 Jahren am Mittwochnachmittag versucht haben, den 16-jährigen Geschädigten auf dem Fußweg im Bereich der Skaterbahn im Bürgerpark anzugreifen und zu schlagen.

Die Kriminalpolizei in Bad Schwartau hat in dieser Sache die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die Klärung des Motives und der genauen Hintergründe der Tat sind nun Bestandteil der Ermittlungen. In dieser Sache werden Zeugen gesucht, die im Bereich des Bürgerparks die Auseinandersetzung der jungen Männer beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 0451/ 220750 entgegen.

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