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Kultur

„norway.today“: Kellertheater Hamburg gibt Gastspiel in Bargteheide

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Das Kellertheater Hamburg gastiert im Kleinen Theater in Bargteheide. Foto: hfr

Ahrensburg – Was macht das Leben lebenswert? Was – wenn es auf einmal nur noch sinnlos erscheint? Fragen wie diesen spürt das Theaterstück „norway.today“ von Igor Bauersima nach, das die Hospizvereine aus Ahrensburg und Bad Oldesloe im Februar 2018 als Gastspiel des Kellertheaters Hamburg ins Kleine Theater Bargteheide eingeladen haben.

Wie in den Vorjahren ist dieses Gastspiel eine Kooperation zwischen den beiden Hospizvereinen und dem Verein Kleines Theater Bargteheide.

„norway.today“ ist ein Zwei-Personen-Stück des Schweizer Autors Igor Bauersima, das 2000 uraufgeführt wurde und auf einer wahren Begebenheit basiert, die als kleine Nachricht im Nachrichtenmagazin der Spiegel erschienen war.

Zum Inhalt: Julie ist satt und August findet alles fake – Zwei junge Leute, beide um die zwanzig, verabreden sich via Internet gemeinsam in Norwegen vom 600 Meter hohen, schneeverwehten Preikestolen-Felsen am Lysefjord in den Tod zu springen. Julie und August kennen sich nicht, aber beide sehen keinen Sinn, sehen nichts Echtes in diesem Leben, nichts, was es lohnt. Julie ist die aktive der beiden, gibt den Anstoß, sie ein Kind aus gutbürgerlichem Hause. August ist schüchtern, er findet alles falsch, nicht echt. Und Julie glaubt, im Leben alles gehabt zu haben. Jetzt wollen sie den Ernstfall, nichts Virtuelles, den freien Fall und das Ende des Spiels.

Die beiden nähern sich dem großen Sprung in die Tiefe an und bemerken dabei fast beiläufig die wahren Schönheiten des Lebens. Dass es oft nur Kleinigkeiten braucht, um einem scheinbar öden Miteinander wieder Buntes einzuhauchen. In einer Nacht voller Nordlicht finden Julie und August bei immer neuen Versuchen eine Abschiedsvideo-Botschaft zu formulieren zurück ins Leben.

Zum Hintergrund: Igor Bauersima, 1964 in Prag geboren, lebt in Zürich und Paris, ist Architekt, Bühnenbildner, Regisseur, Theater- und Filmautor. Ihm gelang mit „norway.today“ der internationale Durchbruch, das Stück wurde weltweit an rund 100 Bühnen gespielt. Bauersima sieht den Jugendlichen nicht nur beim Chatten zu, sondern blickt auch tief in ihr Inneres. „norway.today“ ist ein Stück über Sinn und Sinnlosigkeit des Lebens, eine Story, die Lebensmut vermittelt, ein anfänglicher Egotripp, der letztlich aber zu Gegensätzlichem führt.

Für Schulen: Themen und Fragen wie diese tauchen auch im Leben von Jugendlichen auf und das Thema ist es wert, mit Schülern der Mittel- und Oberstufe zu diskutieren. Deshalb bieten die Hospizvereine und das Kleine Theater in diesem Jahre eine eigene Schulvorstellung an, verbunden mit dem Angebot an Schulen begleitet zum Theaterbesuch in den Unterricht zu kommen und das Thema im Gespräch mit den Schülern zu begleiten – sei es im Deutschunterricht, in Philosophie, als Projekt im Kunstunterricht oder mehr.

Vorstellungen am Donnerstag, 15. Februar, 19 Uhr, Eintritt: 15 Euro (ermäßigt elf Euro für Schüler, Studenten, Azubis) und Freitag, 16. Februar, 10 Uhr, Schulvorstellung, Eintritt: sieben Euro für Schüler und Lehrer.

Kultur

„Jugend musiziert“-Preisträger spielen in der St. Johanneskirche

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Preisträger-Konzert mit Maximilian Biebl (Violine) und Jonte Nagel-(Klavier). Foto: hfr

Ahrensburg – Sie alle haben geübt und geübt, um ihr musikalisches Talent vor eine Fachjury zu präsentieren. Und sie haben begeistert. Die Gewinner des diesjährigen Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ werden ihr Können nochmals zur Schau stellen. Bei einem Konzert am Sonntag, 4. März, 17 Uhr in der St. Johanneskirche Ahrensburg, Rudolf-Kinau-Straße 19.

Es treten knapp 15 junge Nachwuchstalente in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) auf. Zu hören sein werden Meisterstücke von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Igor Strawinskij. Zudem werden auch spanische Gitarrenstücke, Jazzarrangements und moderne Kompositionen präsentiert. Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg gibt den jungen Musikern im Alter von 12 bis 18 Jahren bereits seit mehreren Jahren eine Bühne. Organisatorin ist Christiane Reiling, Cellolehrerin und Fördervereinsmitglied.

Ein halbes Jahr haben Jonte Nagel (Klavier) und Maximilian Biebl (Violine) für die drei Sätze von Beethovens Sonate op. 12, Nr. 1 in D-Dur geübt. „Es ist ein Meisterwerk, komplett durchdacht“ beschreibt Maximilian Biebl das Stück begeistert. Geige spielt der 14-Jährige bereits seit er fünf Jahre alt ist. „Sie begleitet mich immer“, sagt Maximilian, der bereits als Solist bei einem Event in der Hamburger Elbphilharmonie auftrat. Das Duett wird sich in der Johanneskirche schon einmal warm spielen für die zweite Runde von „Jugend musiziert“, dem Landeswettbewerb vom 16. bis 18. März in Elmshorn. Auch Basslinien werden in der Kirche erklingen. Der einzige E-Bass-Spieler Schleswig-Holsteins, der bei „Jugend musiziert” antrat, ist Pascal Jarchow. „Ich war gar nicht aufgeregt, ganz anders als erwartet” sagt Pascal. In der St. Johanneskirche wird Pascal einen Jazzklassiker von Charlie Parker sowie zwei Eigenkompositionen spielen. „Jazz ist meine Leidenschaft“, sagt der 16-Jährige. Für seinen Song mit dem originellen Titel “Überzeugend, Christine!” wird Pascal einen Looper mitbringen. „Ich spiele eine Basslinie ein und der Looper speichert sie”, erklärt der Ahrensburger. Dazu spielt Pascal dann noch weitere Melodietöne, und das Stück entsteht.

Zudem werden Ella Späth und Natalia Jung vierhändig Stücke von Chopin und Strawinskij spielen. Außerdem treten weitere Duos und Solisten unter anderem an Instrumenten wie der Querflöte, Posaune, Gitarre und dem Saxophon auf.

„Jugend musiziert“ wurde 1963 ins Leben gerufen mit dem Ziel, für Nachwuchsmusiker in den großen Kulturorchestern zu sorgen. Der dreistufige Wettbewerb, der auf Regional-, Landes- und Bundesebene ausgetragen wird, erreicht jedes Jahr mehr als 20.000 Teilnehmende. Damit zählt „Jugend musiziert“ zu den international größten und erfolgreichsten Wettbewerben. Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Bad Oldesloe

„La Dorfe Vita“ im Oldesloer KuB

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Foto: PR-Foto Gesa Dreckmann/hfr

Bad Oldesloe – Eine unterhaltsame Lesung erwartet KuB Besucher am 10 März. Denn wer sagt eigentlich, dass eine norddeutsche Deern vom platten Land immer blond und blauäugig sein muss und im Stall von „Bauer sucht Frau“ träumt? „So viel Schubladendenken geht doch auf keine Kuhhaut!“, dachte sich die Schleswig-Holsteinerin Gesa Dreckmann, die keineswegs in irgendeine Schublade passt: „Ihr Vater ist ein norddeutscher Holzkopf, ihre Mutter eine haiitianische Hortensie“, heißt es in ihrer Vita.

Veranstalterin Marion Gurlit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Oldesloe: „Die absurden, aber immer liebevoll geschilderten Stories holt Gesa Dreckmann auf die Bühne des KuB – in einer Mischung aus Stand-up-Comedy und Lesung bringt sie uns ihr Buch „La Dorfe Vita – Die unersättliche Leichtigkeit des Schweins!“ nahe.“

Zu sehen ist die „Deern“ aus der Nähe von Trittau am Samstag, 10. März  um 20 Uhr im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe. 

Karten zum Vorverkaufspreis von 12,50 Euro sind erhältlich direkt im KuB, auch online unter www.kub-badoldesloe.de oder Tel.: 04531 504-199. An der Abendkasse kosten sie 16,50 Euro.

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Kultur

Ahrensburg: Neue Kunst aus alten Büchern erschaffen

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Foto: Stadtbücherei Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Aus alten Büchern, die niemand mehr lesen möchte oder die vielleicht beschädigt sind, kann man durchaus noch Kunst machen. Zum dritten Mal bietet die Stadtbücherei Ahrensburg daher jetzt  eine Veranstaltung zum Thema „Buch-Recycling“ an.

Foto: Stadtbücherei Ahrensburg/hfr

Am Freitag, dem 2. März, können alle Interessierten von 16-18 Uhr wieder kreativ werden und dieses Mal rund um die Themen Ostern und Frühling alten Büchern neues Leben einhauchen. Es werden mehrere verschiedene Modelle, wie kleine Deko-Eier und Häschen, die mit unterschiedlichen Techniken hergestellt werden, vorgestellt.

Alle Modelle können dann natürlich unter Anleitung selbst nachgearbeitet werden. Auch bei den Objekten aus den ersten beiden Buch-Recycling-Veranstaltungen, bei denen ganze Buchblöcke zu dreidimensionalen zeitlosen Dekostücken gefaltet werden, steht Bibliothekarin Jennifer Lübker den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite.

„Besonders gefreut hat mich, dass die Teilnehmer der letzten Veranstaltungen nicht einfach nur die Modelle nachgebastelt haben, sondern tolle eigene kreative Veränderungen vorgenommen haben, so dass jeder mit seinen ganz individuellen Stücken nach Hause gehen konnte. Und wenn dann dabei auch noch zerlesene oder inhaltlich veraltete Bücher vor der Altpapiertonne gerettet werden können, ist das natürlich doppelt schön.“

Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene, aber bastelerfahrene Kinder ab 8 Jahre sind in Begleitung unterstützender Erwachsener ebenfalls herzlich willkommen.

Vorkenntnisse aus den ersten beiden Veranstaltungen sind nicht nötig. Eine Anmeldung ist ab sofort direkt in der Bücherei, telefonisch unter 04101-77172 oder per Mail an stadtbuecherei@ahrensburg.de, möglich.

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