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Familie und Freizeit

Ahrensburg: Vortrag über Südengland im „Haus der Natur“

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Foto: Hinsch/Hfr

Ahrensburg – Der Verein Jordsand lädt am Donnerstag, den 01.02. um 19.30 Uhr herzlich ins Haus der Natur, Bornkampsweg 35 in Ahrensburg zum Vortrag „Südengland-From Kent to Cornwall“ von Stefan Hinsch ein.

Wer kennt Kent? Oder Sussex oder Somerset? Dann schon eher Cornwall oder Devon, Rosamunde Pilcher sei Dank! Sie alle haben eines gemeinsam: es handelt sich um Grafschaften (counties) in Südengland. Stefan Hinsch nimmt Sie in seinem Vortrag mit auf eine Reise durch Südengland von Kent nach Cornwall – zu alten Schlössern, wunderschönen Gärten und atemberaubenden Küsten. 

Noch bis einschließlich 15.02. wird im Haus der Natur des Vereins Jordsand e. V. jeweils donnerstags um 19:30 Uhr zu Vorträgen rund um Natur und Naturschutz eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, der Verein Jordsand finanziert sich aber hauptsächlich über Spenden und freut sich über jede Unterstützung.

 

Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Ein Kaffee als kleine gute Tat

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Die „Kleine Bäckerei“ macht bei der Aktion mit.
Foto: Wir für Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Durch eine besondere neue Aktion, die es schon in anderen Städten gibt, kann man jetzt auch in Bad Oldesloe mit einer kleinen Geste ein Stück Nächstenliebe praktizieren. 

Seit dem 15.Februar gibt es im Cafe Eigenart und der Kleinen Bäckerei für Bedürftige die Möglichkeit, gratis einen Becher Kaffee zu bekommen. Damit das funktioniert, kaufen andere Kunden einen Kaffee extra und hängen den Bon an eine kleine Pinnwand im Cafe. Wer diesen Bon dann abnimmt und einsetzt, bekommt gratis einen Kaffee serviert.

Günter Knubbe, Vorstand im WIR für Bad Oldelsoe e.V. freut sich sehr, diese Aktion umzusetzen: „Davon wünsche ich mir viel mehr in Bad Oldesloe. Die Idee zur Aktion „Grundrecht auf Kaffee“ kam über Barbara Schleth zu uns, kurze Zeit später hatten wir Mitstreiter für die Sache gewonnen und sogar schon ein erstes Cafe, das die Aktion umsetzten wollte.“ erläutert Knubbe.

Auch im „Cafe Eigenart“ gibt es die Kaffeeaktion.
Foto: Wir für Bad Oldesloe/hfr

„Wir haben uns die verschiedenen Aktionen in Deutschland angesehen und uns für die Realisierung mit der Bon-Pinnwand entschieden. So versuchen wir die Hemmschwelle, das Angebot anzunehmen, so gering wie möglich zu halten. Niemand muss fragen, ob es gerade einen Gratis-Kaffee gibt. Noch wichtiger war uns, dass die Aktion in der Mitte von Bad Oldesloe passiert. Kaffeetrinken ist in Deutschland ein Teil unserer Gemeinschaft, und darum ein Grundrecht für uns. Auch Bedürftige haben ein Recht auf Kaffee.“ erklärt Knubbe.

Das Café Eigenart in der Hamburger Straße 2 wird von den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe betrieben. Die Werkstätten gehören zur Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie. „Als wir von der Aktion gehört haben, haben wir sofort gesagt, lass uns das machen“, erklärt Einrichtungsleiter Stephan Bruns. Die Aktion passe wunderbar zum Leit- Gedanken der Diakonie. Mitten in der Oldesloer Innenstadt arbeiten in dem Café Kolleginnen und Kollegen mit Handicap. Unter der Leitung von Konditormeister Karsten Peter Holst bietet sein Team von Montag bis Donnerstag Frühstück, wechselnde Mittagstische – wahlweise mit oder ohne Fleisch -, oder aber süße Leckereien aus der Backstube an. Jetzt wird das Angebot um das soziale Projekt „Grundrecht auf Kaffee“ erweitert. „Wir hoffen, dass sich viele unserer Gäste daran beteiligen“, so Bruns weiter.

Und auch in der „Kleinen Bäckerei“ gibt es den Gratiskaffee: Familie Ellmer hat sich in dem 2010 gegründeten Bäckereiunternehmen von Anfang an dem Backen ohne Fertigmischungen verschrieben. Zuerst war es ein echter Geheimtipp in der Wiesenstraße seine Brötchen hinter dem Wohnhaus zu kaufen, spätestens jedoch seit 2012 ist aus dem Geheimnis ein fester Treffpunkt in der Feldstraße 27 geworden. Sohn Marc Henry Ellmer ist dort fast immer anzutreffen und sagt: „Auch wirmussten nicht lange überlegen, denn hier im Nord-Osten der Stadt gibt es viele Gäste die sich über dieses Angebot sehr freuen werden weil sie wirklich mit kleinem Budget auskommen müssen. Auf der anderen Seite kennen wir aber auch viele Kunden die sicher gerne in das Angebot einzahlen werden“

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Familie und Freizeit

Tangstedt: Landtag verbietet Pferdesteuer

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Tangstedt – Es war ein Thema im Landtagswahlkampf und die neue Regierungskoalition hat Wort gehalten, dass sie im Falle dessen, dass sie an die Regierung kommen würde, die Pferdesteuer verbietet.

In Stormarn hatte die Gemeinde Tangstedt für Aufregung gesorgt, die seit einem Beschluss aus dem Vorjahr 150 Euro Pferdesteuer pro Pferd verlangt. Die Pferde- und Reiterlobby wurde bundesweit aktiviert und es kam zu größeren Protesten. Bescheide sind bisher allerdings nocht nicht verschickt worden. 

Im überarbeiteten Kommunalabgabengesetz der Landesregierung heißt es nun,eine Steuer „auf das Halten oder entgeltliche Nutzen von Pferden darf nicht erhoben werden.“ Das Gesetz soll Ende März in Kraft treten. 

„CDU, Grüne und FDP hatten sich bereits bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, gegen eine solche Abgabe vorzugehen. Im Koalitionsvertrag heißt es dazu, die Erhebung einer Steuer „auf die Ausübung eines Sports“ sollte untersagt werden. Nach juristischer Prüfung entschied sich das Innenministerium dann dafür, eine Steuer auf das Halten von Pferden zu verbieten. Darauf bezieht sich auch der entsprechende Passus in der Tangstedter Gemeindesatzung, der mit dem Verbot über das Kommunalabgabengesetz nun seine Gültigkeit verliert“, heißt es in einer Mitteilung des Landtags. Die Landesregierung sehe den Streit als „nun endgültig beigelegt“ an. 

Ob das allerdings heißt, dass Tangstedt tatsächlich keine Pferdesteuer einkassieren wird, bleibt noch abzuwarten. Der Gemeinde Tangstedt bliebe noch der juristische Weg gegen diese Gesetzesänderung vorzugehen. Auch das scheint durchaus möglich. Denn das Bunderverwaltungsgericht erlaubte 2014 einer hessischen Gemeinde eine Pferdesteuer einzuführen. Dieser Fall könnte als Präzedenzfall dienen. 

Pro Jahr rechnete Tangstedt mit 80 000 Euro Einnahmen aus der Pferdesteuer. 

Definitiv dürfte aber wohl vom Tisch sein, dass andere Stormarner Gemeinden ebenfalls eine Pferdesteuer einführen könnten. 

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Bad Oldesloe

„La Dorfe Vita“ im Oldesloer KuB

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Foto: PR-Foto Gesa Dreckmann/hfr

Bad Oldesloe – Eine unterhaltsame Lesung erwartet KuB Besucher am 10 März. Denn wer sagt eigentlich, dass eine norddeutsche Deern vom platten Land immer blond und blauäugig sein muss und im Stall von „Bauer sucht Frau“ träumt? „So viel Schubladendenken geht doch auf keine Kuhhaut!“, dachte sich die Schleswig-Holsteinerin Gesa Dreckmann, die keineswegs in irgendeine Schublade passt: „Ihr Vater ist ein norddeutscher Holzkopf, ihre Mutter eine haiitianische Hortensie“, heißt es in ihrer Vita.

Veranstalterin Marion Gurlit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Oldesloe: „Die absurden, aber immer liebevoll geschilderten Stories holt Gesa Dreckmann auf die Bühne des KuB – in einer Mischung aus Stand-up-Comedy und Lesung bringt sie uns ihr Buch „La Dorfe Vita – Die unersättliche Leichtigkeit des Schweins!“ nahe.“

Zu sehen ist die „Deern“ aus der Nähe von Trittau am Samstag, 10. März  um 20 Uhr im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe. 

Karten zum Vorverkaufspreis von 12,50 Euro sind erhältlich direkt im KuB, auch online unter www.kub-badoldesloe.de oder Tel.: 04531 504-199. An der Abendkasse kosten sie 16,50 Euro.

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