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Bad Oldesloe

SSV Pölitz gewinnt den Mademann-Cup

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Der SSV Pölitz nach dem SIeg beim Mademann-Cup
Foto: SL

Bad Oldesloe – Der SSV Pölitz hat sein eigenes Hallenturnier – den Mademann Cup – in der Stormarnhalle gewonnen. Durch ein 3:0 gegen den SV Hamberge verdrängte die erste Mannschaft der Pölitzer der Überraschungsteam der SSV Pölitz All Stars mit dem letzten Spiel über das Torverhältnis doch noch auf Platz zwei.

Dirk Mademann (li.) mit Fatih Karanfil.
Foto: SL

Den schönsten fußballerischen Aktionen im Turnier hatten die All Stars geboten, die als Außenseiter auch die Sympathien der Fans auf ihre Seite ziehen konnten. In den Reihen dieser bunt gemischten „Best of der letzten 15 Jahre“ – Truppe spielte unter anderem auch der Pölitzer Coach Jan-Christian Hack, der somit mit dem Plätzen eins und zwei einen doppelten Grund zur Freude hatte.

Auf dem dritten Platz landeten vor über 200 Zuschauer die Kicker von TuS Hoisdorf. Torschützenkönig wurde Fatih Karanfil vom SV Türkspor aus der Kreisstadt. Bester Torhüter des Turniers war Christian Voigt von Tus Hoisdorf.

Der Pölitzer Fußballobmann Jen Elschenbroich zeigte sich

Jens Elschenbroich (li.) mit Christian Voigt.
Foto: SL

sehr zufrieden mit dem Verlauf. Vor allem sei es positiv, dass es faire Spiele gegeben habe und keine Verletzungen zu beklagen seien.

Das Turnier der zweiten Mannschaft gewann der SV Meddewade vor dem VfL Oldesloe II und dem SSV Pölitz II.

„Wir bedanken und bei Dirk Mademann, dass er dieses Turnier immer wieder möglich macht. Ohne so einen fußballbegeisterten Sponsor kann man so ein Turnier nicht auf die Beine stellen“, so Elschenbroich.

Umso erfreulicher sei es, dass Namensgeber Mademann bereits sein Sponsoring für ein Turnier im Jahr 2019 zugesichert hat. Die Tradition des Mademann-Cups wird also fortgesetzt werden – dann mit dem SSV Pölitz als Titelverteidiger.

 

Bad Oldesloe

Ahrensburger Schülerin gewinnt Kreisentscheid im Vorlesewettbewerb

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Caja Krukowski (von links), Emma Blomberg und Aiyana Elisa Grandau. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Emma Blomberg hat den Kreisentscheid Stormarn im 59. bundesweiten Vorlesewettbewerb gewonnen.

Die Schülerin aus Ahrensburg las auf Cornelia Funkes Tintenherz, überzeugte die Jury auch beim Vorlesen eines vorher unbekannten Textes und wird für den Kreis Stormarn im Frühjahr beim Bezirksentscheid antreten. Die Plätze zwei und drei gingen an Aiyana Elisa Grandau aus Hammoor und Caja Krukowski aus Bad Oldesloe.

Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Schulen, Bibliotheken und Buchhandlungen durchgeführt, soll den Spaß am Lesen fördern und den Schülerinnen und Schülern Merkmale guten Vorlesens vermitteln. Jedes Jahr nehmen fast 700.000 Kinder aus über 7.000 Schulen daran teil.

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Bad Oldesloe

Oberstufen-Deal: Oldesloer Gemeinschaftsschulen kooperieren mit Berufsgymnasium

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Schulleitungen und Träger bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Schüler der Theodor-Storm-Schule (TSS) und der Schule am Masurenweg (SaM) haben künftig das Recht auf einen Oberstufenplatz an der Beruflichen Schule des Kreis Stormarn in Bad Oldesloe. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben alle drei Schulen jetzt unterzeichnet.

„Die Kooperation ermöglicht den Schülern beider Gemeinschaftsschulen einen verbindlichen Weg zum Abitur, da diese zukünftig – die entsprechenden Noten vorausgesetzt – einen Anspruch auf einen Platz in der Oberstufe des acht Profile umfassenden Beruflichen Gymnasiums haben“, sagt Kai Aagardt, Schulleiter der Beruflichen Schule.

So erhalten die TSS und SaM mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zum Sommer 2018 quasi eine eigene Oberstufe. Dadurch wird innerhalb der Kreisstadt die Chancengleichheit zwischen Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe im Verhältnis zu den Schulen mit Oberstufe hergestellt.

„Wir freuen uns unseren Schülern durch den verbindlichen Übergang an das Berufliche Gymnasium ab dem 1. August ein Angebot unterschiedlicher beruflicher Profile unterbreiten zu können“, sagt TSS-Schulleiterin Barbara Richter-Conrad.

Der Vertrag selbst wurde nicht nur von den drei Schulleitungen unterschrieben. Als Vertreter der Schulträger zeichneten im Rahmen einer kleinen Feierstunde an der Beruflichen Schule in Bad Oldesloe Landrat Dr. Henning Görtz, Bürgermeister Jörg Lembke und Schulverbandsvorsteher Harald Lodders mit. Aus dem Bildungsministerium in Kiel reiste zu diesem Anlass der Schulaufsichtsbeamte Jörn Schelzig an, der den Vertrag im Vorfeld ratifizieren musste.

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Bad Oldesloe

Innenstadt-Kaufleute wollen vier Einkaufssonntage in diesem Jahr

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Verkaufsoffener Sonntag mit Mittelaltermotto in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Geschichte der „Verkaufsoffenen Sonntage“ in Bad Oldesloe schien erledigt – mindestens für das Jahr 2018. Die zuletzt als Organisator auftretende IG Handel hatte sich aufgelöst und bis Ende 2017 fand sich offenbar kein Nachfolger. Doch nun soll es doch weitergehen. Zu wichtig scheint einer ausreichenden Anzahl an Kaufleuten das Öffnen ihrer Geschäfte an vier Sonntagen im Jahr und in allerletzter Sekunde – genau genommen sogar ein wenig danach – haben sie sich bei der Stadtverwaltung gemeldet, dass es doch auch 2018 die Einkaufssonntage wieder geben soll.

Unternehmen am Stadtrand vom Einkaufssonntag ausgeschlossen

Hans-Jörg Steglich tritt aktuell als Koordinator für diese Veranstaltungen auf. Doch wie viele Kaufleute stehen wirklich hinter der Aktion? Eine Umfrage der Oldesloer Wirtschaftsvereinigung soll ergeben haben, dass 57 Prozent von 54 teilnehmenden Geschäften sich alternative Aktionen anstelle eines verkaufsoffenen Sonntag wünschen. Nur 33 Prozent wollen sich aktiv in so einen Sonntag einbringen.

Andere wiederum würden gerne, dürfen aber nicht mehr. Durch eine neue rechtliche Situation müssen Einkaufssonntage künftig räumlich begrenzt geplant werden. Praktisch heißt das den Ausschluss von Unternehmen am Oldesloer Stadtrand. „Das ist für eine neue Situation“, sagt Holger Mahlke, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe. Die betroffenen Unternehmen seien bislang davon ausgegangen, dass sie sich bei den verkaufsoffenen Sonntagen einfach andocken könnten.

„Es stellt sich jetzt die Frage, ob künftig Fördermittel für andere Stadtgebiete zurückgehalten werden könnten“, sagt Mahlke. Dem erteilte die Stadtverwaltung eine Absage. Die Unternehmen im Gewerbegebiet müssten eine eigene Aktion auf die Beine stellen und dann außerplanmäßige Ladenöffnungszeiten beantragen: „Bislang sind noch keine anderen Anträge eingegangen“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Sollte das passieren, würden diese in Konkurrenz zu den beantragten Einkaufssonntagen der Innenstadt-Geschäftsleute stehen. Es dürfen maximal vier verkaufsoffene Sonntage genehmigt werden. Die endgültige Entscheidung fällt in der Stadtverordnetenversammlung in der nächsten Woche. „Bis dahin können noch Anträge eingereicht werden“, so Lembke. Sollte es mehr Anträge als mögliche Termine geben, entscheidet die Lokalpolitik. Davon ausgenommen sind die Fördermittel in Höhe von maximal 4000 Euro pro Einkaufssonntag. Diese werden nach Prüfung durch die Stadtverwaltung bewilligt – oder eben nicht.

Bislang waren die Fördermittel in Höhe von insgesamt 16.000 Euro mit einem Sperrvermerk versehen. Der wurde jetzt vom Hauptausschuss aufgehoben.

Einkaufssonntage müssen Rahmenprogramm haben

Um das Geld abzurüfen, müssen die Organisatoren ein „marktähnliches Treiben“ auf die Beine stellen. Denn ansonsten dürfen die Geschäfte gar nicht öffnen. Steglich und die interessierten Kaufleute wollen mit dem Bernd Niehusbernd kooperieren, der als Festzeltbetreiber vor zwei Jahren aus dem Oldesloer Vogelschießen ausgeschieden war. Niehusbernd soll offenbar für das Rahmenprogramm sorgen. Ob das ein großer Wurf mit Blick in die Zukunft ist, wird sich zeigen.

Für ein Datum gibt es schon eine passende Veranstaltung. Denn beim verkaufsoffenen Sonntag im September werden die Geschäfte gleichzeitig zur zweiten Ausgabe des Pflaster-Art-Straßenkünstler-Festivals öffnen. Für die überregionale Werbung – auch so ein Pflichtteil für verkaufsoffene Sonntage – sollen dann aber die Kaufleute zuständig sein. Das Pflaster-Art-Festival wird auch nicht auf die Bedürfnisse der Kaufleute zugeschnitten, wie Kulturchefin schon im Vorwege bekanntgab. Es sei viel mehr eine Win Win Situation, weil die Veranstaltung ja sowieso geplant sei.

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