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Kreis Segeberg

Stinkender Unfall: Über eine Million Liter Gülle läuft in Großenaspe aus

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Foto: kreisfeuerwehrverband Stormarn/hfr

Großenaspe – Heute Vormittag hat ein Fermenter einer Biogasanlage in der Brokstedter Straße in Großenaspe (Kreis Segeberg) Leck geschlagen. Infolgedessen sind mehrere tausend Liter eines Gülle ähnlichen Gärsubstrats ausgelaufen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll es gegen 10:00 Uhr aus bislang unbekannter Ursache zu einem Defekt an einer Rohrleitung zwischen dem so genannten Fermenter und einem Nachgärbehälter gekommen sein.

Der Umweltschutztrupp des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg hat die Ermittlungen zur Ursache und Sachschadenhöhe übernommen.

„Ein 5000 Kubikmeter fassender Güllebehälter lief leer. Nach ersten Erkenntnissen war eine Dichtung am Vermenter defekt“, heißt es im Bericht des Kreisfeuerwehrverbands. 70 Feuerwehrkräfte haben um das Gelände mit Biomasse und Erde einen Wall errichtet, um die auslaufende Gülle auf dem Gelände zu halten.

Diese Maßnahmen führten zum Erfolg. Umliegende Landwirte und Lohnunternehmer konnten so mit dem „aufnehmen“ der Gülle beginnen.

Angestellte der Anlage haben das Dach des Behälters zum Teil geöffnet um von oben das Leck abzudichten. Das Leck konnte provisorisch abgedichtet werden. Von der Einsatzstelle geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus.

„Bisher sind mindestens 1,1 Millionen Liter Gärsubstrat ausgelaufen. Verunreinigungen außerhalb des Geländes waren bisher nicht festzustellen“, so die Polizei Bad Segeberg.

Kreis Segeberg

Norderstedt: Vermisste 45-Jährige wohlbehalten zurück

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Symbolfoto: SL

Norderstedt – Die seit Dienstag vermisste 45-Jährige Linda S. aus Norderstedt ist laut der Polizei Norderstedt wohlbehalten angetroffen worden. Damit ist der Such- und Zeugenaufruf beendet. Die Polizei bedankt sich für die Beteiligung an der Suche. 

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Kreis Segeberg

Großeinsatz: Feuer zerstört Scheune in Traventhal

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Ein Feuer zerstörte eine Scheune in Traventhal. Foto: Feuerwehr

Traventhal – Am Mittwoch  kurz nach 19 Uhr gingen im zweiten Bereich des Amt-Trave-Land bei insgesamt sieben Wehren die Sirenen. Sie rückten mit 120 Kameraden und Kameradinnen zur Einsatzstelle aus. Gemeldet wurde ein Feuer Groß einer Scheune in Traventhal (Kreis Segeberg).

Bereit auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war ein deutlicher Feuerschein am Abendhimmel zu sehen. Die erste Rückmeldung bestätigte das die Scheune im Vollbrand steht und ein direkt angrenzendes Gebäude drohte ebenfalls Opfer der Flammen zu werden.

Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergreifen auf das angrenzende Gebäude und auch das Wohngebäude verhindert werden. Die Freiwilligen Feuerwehren setzen insgesamt 30 Atemschutzträger ein die mit einem Dachmonitor und 3 C-Rohren den Brand bekämpften.

Während der Brandbekämpfung verletzten sich zwei Kameraden leicht, sie wurden ins nahe gelegene Krankenhaus nach Bad Segeberg gebracht. Im Verlauf des Einsatzes gaben drei Gasflaschen den Flammen nach so das das Gas über ein Sicherheitsventil ausströmte. Die Flaschen wurden von der Gefahrguterkundung geborgen und gekühlt.

Die Wasserversorgung wurde quer durch den Ort über 500 Meter aus einem Teich hergestellt. Um ca. 21:30 Uhr konnte der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte beendet werden. Einsatzleiter Henning David-Studt war trotz der widrigen Wetterumstände mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden und wünscht den verletzten Kameraden gute Besserung.

Zur Schadenshöhe und Ursache kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.

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Kreis Segeberg

21-jährige gerät unter fahrenden Zug

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Symbolfoto: SL

Bönningstedt – Gestern, 5. Februar, ist es am  Abend am Bahnhof Bönningstedt zu einem Bahnunfall gekommen, bei dem sich eine junge Frau lebensgefährliche Verletzungen zugezogen hat.

Nach bisherigen Erkenntnissen verließ die 21-Jährige die aus Hamburg kommende AKN-Bahn am Bahnhof Bönningstedt.

Anschließend hatte sie gegen 18:20 Uhr einen unbeschrankten Fußgängerüberweg innerhalb des Bahnhofs überquert und übersah hierbei vermutlich eine aus Richtung Hasloh einfahrende Bahn.

Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung des 64-jährigen Lokführers geriet die Frau unter die Bahn. Rettungskräfte verbrachten die lebensgefährlich Verletzte in ein Hamburger Krankenhaus.

Zur Klärung der Unfallursache zogen die eingesetzten Polizeibeamten einen Sachverständigen hinzu. Nach Zeugenaussagen hat die junge Frau Kopfhörer getragen

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