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Reinbek

Reinbek: Dreijährige bei Unfall schwer verletzt

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Reinbek – Am 08. Januar, gegen 14:55 Uhr, ereignete sich in Reinbek, Oher Weg ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw-Fahrer und einem 3-jährigen Kind, welches dabei schwer verletzt wurde.

Ein 59-jähriger Porsche-Fahrer aus Glinde befuhr in Reinbek den Oher Weg aus Glinde kommend. Auf der Gegenfahrbahn hielt ein Linienbus und Fahrgäste stiegen aus. Plötzlich überquerte hinter dem Bus ein 3-jähriges Mädchen aus Reinbek die Fahrbahn und wurde vom Porsche erfasst.

Das Kind wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestehe nicht.

Zur Höhe des Sachschadens können keine Angaben gemacht werden.

Hamburg

Polizei geht in Reinbek und Hamburg gegen Drogenhändler vor

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg/Stormarn  – Beamte des Rauschgiftdezernates des Hamburger Landeskriminalamts (LKA 68) haben mit Beamten der Bereitschaftspolizei (DE 34) sowie Zivilfahndern des Polizeikommissariates 43 mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein vollstreckt. Dabei stellten sie umfangreiche Beweismittel sicher und nahmen vier Personen vorläufig fest.

Die Ermittlungen des LKA 68 richten sich gegen eine Tätergruppierung von mindestens sechs Personen, die im Verdacht stehen, im Bereich Edith-Stein-Platz gewerbsmäßig mit unterschiedlichen Betäubungsmitteln (Marihuana, Kokain und Crystal Meth) Handel zu treiben. Durch intensive Ermittlungen der Drogenfahnder konnten zunächst sechs Tatverdächtige identifiziert werden.

Es handelt sich dabei um einen 18-jährigen Burkiner,  einen 20-jährigen Deutschen, einen 21-jährigen Afghanen – den mutmaßlichen Haupttäter – , einen 24-jährigen Deutschen, einen 24-jährigen Ägypter und einen 47-jährigen Türken. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der Tatverdächtigen sowie für eine Wohnung am Edith-Stein-Platz in Neuallermöhe, die als sogenannte Bunkerwohnung fungierte.

Die vom Amtsgericht Hamburg erlassenen Beschlüsse wurden  zeitgleich um 06:00 Uhr vollstreckt. Dabei stellten die Beamten in der Bunkerwohnung 15 Gramm Crystal Meth, 20 Gramm Marihuana und 2 Gramm Kokain sicher.

Der 18-jährige Burkiner, der 20-jährige Deutsche, der 21-jährige Afghane sowie der 47-jährige Türke wurden an ihren Wohnanschriften angetroffen und vorläufig festgenommen.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten Erkenntnisse auf weitere Anschriften erlangt werden, für die ebenfalls über die Staatsanwaltschaft Hamburg Durchsuchungsbeschlüsse auf dem Eilwege beim Amtsgericht erwirkt wurden.  Es handelte sich dabei um zwei Parzellen in Kleingartenvereinen in Hamburg-Wilhelmsburg und Hamburg-Bergedorf sowie eine Wohnung in Reinbek (S-H).

In der Parzelle im Kleingartenverein in Hamburg-Wilhelmsburg wurden drei Cannabispflanzen sichergestellt. In der Kleingartenparzelle in Hamburg-Bergedorf, die dem 21-jährigen Afghanen zugeordnet werden konnte, fanden die Beamten Verpackungsmaterial sowie zwei scharfe Maschinenpistolen.

Der 21-jährige Afghane wurde einem Haftrichter zugeführt.

Die übrigen festgenommenen Personen wurden nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen.

Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

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Familie und Freizeit

Jugend des TSV Reinbek veranstaltete Sportnacht

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Die Jugend des TSV Reinbek im Rahmen der Sportnacht.
Foto: TSV Reinbek/hfr

Reinbek – Gleich zu Beginn des neuen Jahres lud die Vereinsjugend der TSV Reinbek zur ersten Sportnacht des Jahres 2018 ein. 25 Kinder und Jugendliche hatten bei den Spielen „Bubble-Soccer“, „Klauen“, der „Hüpfburg“ und beim „Verstecken im Dunklen“ bis 22 Uhr Spaß ihren Spaß.

Beim Bubble-Soccer geriet das Tore schießen in den Hintergrund, deutlich mehr Spaß brachte das Bumpen der Mit- und Gegenspieler. Hierbei wurde durchaus die eine und andere akrobatische Leistung erbracht. Durch die großen „Luftblasen“ war aber alles ungefährlich.

Beim „Klauen“ spielen zwei Mannschaften gegeneinander und müssen die Hütchen der Gegner erbeuten. Wer erwischt wird muss in das Gefängnis, kann aber natürlich wieder befreit werden. Das Spiel ist beendet, wenn eine Mannschaft alle Hütchen erbeutet hat. Die Hüpfburg mal ohne lange Schlange und warten zu benutzen ist auch immer wieder nett.

Auch das beliebte „Verstecken im Dunklen“ war wieder sehr kurzweilig. Das Spielfeld erstreckt sich dabei auf die große Sporthalle, die Geräteräume, die Flure und die Kabinen. „Das macht das Finden der Mitspieler schon zu einer echten Herausforderung. So war es eine gelungene Sportnacht und alle hatten ihren Spaß“, so die Organisatoren.

Die nächste Aktion der Vereinsjugend der TSV Reinbek findet in den Osterferien statt, dann heißt es wieder „44 Stunden Sport, Spiel & Spaß“.

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Sport

„Sport verbindet“: TSV Reinbek erhält Breitensportpreis

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Hans-Jakob Tiessen (LSV-Präsident), Eckhard Jacobs (Sportreferent des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein), Rüdiger Höhne (Geschäftsführer), Babette Rackwitz-Hilke (Seniorenvertretung), Maria Helena Cammaus (Direktorin Kursana), David Lenz (Regionalgeschäftsführer der BARMER Geesthacht), Detlef Wenzel (Regionalgeschäftsführer der BARMER Kiel)
Foto: TSV Reinbek/hfr

Reinbek – Die Turn- und Sportvereinigung Reinbek gehört mit fast 4.000 Mitgliedern zu den Großvereinen in Schleswig-Holstein, die vorbildhaft Programme, Projekte und Maßnahmen des Landessportverbandes umsetzen und mit Recht als Vorzeigeverein bezeichnet wird.

„Für den Breitensportpreis 2017 „Sport verbindet“ haben wir uns mit zahlreichen Projekten und Programmen für die Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenzentren in Reinbek beworben“, erklären Vereinsvertreter der TSV.

„Denn ein ganz wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft des Vereins sind die Seniorinnen und Senioren. Viele sind durch regelmäßigen Sport jung geblieben und haben vielfältige Möglichkeiten, sich in der TSV zu treffen und sich auszutauschen. Aber wie sieht es mit denen aus, die in Alten- und Pflegeheimen, in Seniorenresidenzen oder im betreuten Wohnen leben?“, so die TSV-Vertreter.

Da die Residenzen und Alters- und Pflegeheime oft am Rand der Städte und Gemeinden liegen, war es eines der Ziele der Projekte, Sportangebote in den Begegnungsstätten zu schaffen, die für alle Interessierten offen sind. „Jede und jeder sollte Zugang zu diesen Angeboten bekommen. Gerade auch Menschen mit Handicaps sollten in die Bewegungsangebote einbezogen werden“, lautet eine der Überzeugungen des TSV. 

Nach einer kurzen Planungsphase wurde mit der Kursana Villa Reinbek mit einem ersten Kurs zur Atemgymnastik, einer gezielten Gymnastik für die Ü70 Generation, begonnen. Der Zuspruch war groß und so wurden schnell weitere Angebote konzipiert und neue Kurse ins Leben gerufen.

Dazu wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen, der erneut zu einer Ausweitung der Angebote in den Senioreneinrichtungen führte. Heute werden Kurse für demenziell Erkrankte, Tanzgymnastik im Sitzen und Stehen, und offene Kurse wie Aktiv70plus angeboten.

Mittlerweile ist die TSV Reinbek in der Stadt mit fast allen Seniorenresidenzen und Einrichtungen des betreuten Wohnens kooperativ vernetzt. Das Fazit dieser Reinbeker Erfolgsstory liest sich in der Bewerbung einfach und simple, doch steckte hinter der Projektgestaltung, -durchführung und -auswertung viel, größtenteils ehrenamtliche, Arbeit.

„Die Institutionen Sportverein und Seniorenresidenz bereichern sich gegenseitig und unterstützen und fördern sich. Wir – die TSV Reinbek – wollen mit diesen Projekten neue Mitglieder gewinnen und die soziale Verbundenheit in der Region Reinbek weiter stärken.“

Für sein besonderes Engagement in der Zusammenarbeit mit Senioreneinrichtungen vergibt die Jury des Breitensportpreises einen Preis in der Kategorie 2 an die Turn- und Sportvereinigung Reinbek von 1892 e.V. aus dem Kreissportverband Stormarn. Die Auszeichnung ist mit einem Preis in Höhe von 500 Euro verbunden.

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