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Hamburg

Hauptbahnhof: Mann (23) auf die Gleise gestoßen

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Hamburger Hauptbahnhof
Foto: SL

Hamburg – Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg ist es am 09.01.2018 gegen 04.45 Uhr an einem S-Bahnsteig im Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei alkoholisierten Männern (m.23, m.24) gekommen. Ein weiterer Mann(m.24,Begleiter des 23-Jährigen) versuchte die Auseinandersetzung zu verhindern.

Aus noch nicht geklärten Gründen gerieten die drei Personen zuvor bereits im S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn in eine verbale Auseinandersetzung. Alle Beteiligten fuhren anschließend mit einer S-Bahn der Linie S 21 zum Hamburger Hauptbahnhof.

Beim Ausstieg gerieten zwei Männer (m.23,m.24) am S-Bahnsteig erneut in eine verbale Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf zog der 23-Jährige seinen Gürtel aus der Hose und versuchte mit diesem auf seinen Kontrahenten einzuschlagen. Daraufhin versetzte der 24jährige Mann (deutscher Staatsangehöriger) dem syrischen Staatsangehörigen (m.23) einen Fußtritt gegen den Oberkörper.

Der 23-Jährige geriet ins Straucheln und stürzte auf die S-Bahngleise. DB-Sicherheitsdienstmitarbeiter retteten den Mann anschließend aus dem Gleisbereich.

Angeforderte Bundespolizisten verbrachten alle Beteiligten zum Bundespolizeirevier; durchgeführte Atemalkoholtests ergaben folgende Werte:

1. Beschuldigter (m.23): 1,08 Promille-

2. Beschuldigter (m. 24): 0,84 Promille-

3. Begleiter (m.24): 1,52 Promille.

Gegen die Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet; danach mussten alle Beteiligten wieder entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. Über ggf. erlittene Verletzungen kann die Bundespolizei keine Angaben machen.

Hamburg

Hamburg: Fahndung nach Überfall auf Bekleidungsdiscounter

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Foto: Polizei Hamburg

Hamburg – Die Hamburger Polizei fahndet mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach einem unbekannten Mann, der unter Vorhalt eines Messers am 13. April versuchte, zwei Mitarbeiterinnen (44, 51) eines Bekleidungsgeschäfts auszurauben. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt LKA 144 geführt.

Nach den bisherigen Ermittlungen führten die zwei Mitarbeiterinnen des Bekleidungsgeschäfts einen Kassenwechsel durch, als der Täter das Geschäft betrat. Er bedrohte die beiden mit einem Messer und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Foto: Polizei Hamburg/hfr

Die 51-jährige Angestellte verweigerte dies und schloss hierauf die Kassenschublade. Daraufhin flüchtete der Täter ohne Beute mit einem Fahrrad in Richtung stadteinwärts.

Eine Sofortfahndung mit insgesamt sechs Funkstreifenwagen führte nicht zur Ergreifung des Täters.

Dieser kann wie folgt beschrieben werden: – männlich – ca. 180 cm groß – 35 – 45 Jahre alt – helle Hautfarbe – blaue Augen – grauer Kapuzenpullover – rot/graue Jacke – hellblaue Jeans – flüchtete mit einem Fahrrad

Die Ermittler konnten Fotos des Tatverdächtigen sichern und die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte beim zuständigen Ermittlungsrichter einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.

Hinweise bitte an das Landeskriminalamt unter der Rufnummer 040/4286-56789.

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Bad Oldesloe

„Liebe kennt keine Liga“: Oldesloer HSV Fans halten Absteiger die Treue

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HSV Coach Christian Titz mit dem Vorsitzenden Ansgar Tasche.
Foto: Oldesloer Rauten/hfr

Bad Oldesloe/Hamburg – Nun ist es doch passiert. Der scheinbar unabasteigbare HSV ist als letztes verbliebenes Gründungsmitglied der Bundesliga in die zweite Liga abgestiegen. Nachdem man diesem Schicksal einige Male in den vergangenen Jahren in der letzten Sekunde per knapper Siege in der Relegation oder Treffern im letzte Saisonspiel gerade noch von der Schippe gesprungen war, reichte es dieses Mal nicht mehr.

Doch wie auch beim Hamburger Sport-Verein selbst nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Mönchengladbach, welches zunächst das letzte in der Bundesligageschichte des „Dinos“ war, konnten auch der HSV Fanclub „Oldesloer Rauten“ kurz nach der Mitgliederversammlung neue Mitglieder seinen Reihen begrüßen.Das spricht für die positive Stimmung trotz des ersten Abstiegs der Vereinsgeschichte.

Der Vorstand der Oldesloer Rauten.
Foto: Oldesloer Rauten/hfr

„Den 57 Mitgliedern des Oldesloe Fanclubs ist die Ligazugehörigkeit zwar nicht egal, dennoch blicken die HSV Fans aus Bad Oldesloe der neuen Saison, welche ja erstmals in der 2. Bundesliga absolviert wird, positiv entgegen“, sagt Ansgar Tasche, Vorsitzender der Oldesloer Rauten.

„Nun beginnt die wichtige Vorarbeit, um in der zweiten Liga bestehen zu können und möglichst gleich wieder aufzusteigen. Das dies keine leichte Aufgabe sein wird, dürfte uns diese Zweitligasaison schon gezeigt haben“, so Tasche weiter.

Seit dem 17.12.2015 existieren die Oldesloer Rauten. In der noch kurzen Clubgeschichte konnten bereits viele Aktionen durchgeführt werden. „Die Aktivitäten reichen von gemeinsamen Stadionbesuchen und internen Fanfesten bis zu den von der HSV Fanbetreuung organisierten Fantreffen für die OFC’s (OFC = Offizieller Fanclub). Ende 2016 war bereits Filip Kostic zu Gast in Bad Oldesloe.

Am 08.April waren die HSV Fans aus der Kreisstadt dann zu Gast im Volksparkstadion, um sich mit der gesamten Mannschaft auszutauschen. Trainer Christian Titz durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Ein junger Oldesloer HSV Fan mit Tatsuya Itō.
Foto: Oldesloer Rauten/hfr

Auf der Mitgliederversammlung wurde der bisherige Vorstand (1. Vorsitzender Ansgar Tasche, 2. Vorsitzender Jens Jensen und Kassenwart Rüdiger Pehmöller) im Amt bestätigt. Zur Kassenprüferin wurde Sandra Jensen gewählt.

Am 26. Mainehmen die Oldesloer Rauten an der 30. Westkurvenmeisterschaft auf dem HSV Trainingsgelände in Norderstedt teil, welche vom HSV-Fanprojekt in Zusammenarbeit mit dem Supporters Club ausgetragen wird. Anfang Juni folgt dann das erste interne Steel-Dart-Turnier in der Finkenweg-Arena in Bad Oldesloe.

„Interessierte HSV Fans, die bei den Oldesloer Rauten mitmachen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen“, so der Vorsitzende. Der Fanclub ist für HSV Fans aus Bad Oldesloe und Umgebung. Weitere Informationen können per E-Mail  angefordert werden.

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Hamburg

Hamburg: Mann von S-Bahn erfasst

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg/Hfr

Hamburg – Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei wurde ein Mann (46) am 15. Maigegen 00.15 Uhr im S-Bahnhaltepunkt Veddel im Gleis 1 von einer S-Bahn erfasst. Der deutsche Staatsangehörige wurde  mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Nach jetzigem Sachstand erlitt der Verunfallte schwere Bein- und Beckenverletzungen.

Bundespolizisten waren mit mehreren Funkstreifenwagenbesatzungen zur Unfallaufnahme vor Ort. Nach Auswertung der Videoaufnahmen aus entsprechenden Überwachungskameras sowie vorliegenden Zeugenaussagen kann die Bundespolizei ein Fremdverschulden nach jetzigem Sachstand ausschließen.

Der Mann torkelte am Bahnsteig entlang und fiel anschließend selbstständig in den Gleisbereich. Danach versuchte der 46-Jährige vergeblich auf den Bahnsteig zu gelangen. Der Triebfahrzeugführer(m.52) einer einfahrenden S-Bahn (Leerzug) entdeckte den Mann im Gleisbereich stehend an der Bahnsteigkante und leitete umgehend eine Schnellbremsung ein.

Der Verunfallte wurde während der Fahrt zwischen der S-Bahn und dem Bahnsteig eingeklemmt und anschließend auf den Bahnsteig geschleudert.

Der Triebfahrzeugführer erlitt einen Schock und wurde vor Ort abgelöst. Für die Einsatzmaßnahmen mussten die entsprechende Gleise für rund 30 Minuten gesperrt werden.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. Auf Anordnung einer Richterin wurde bei dem 46-Jährigen im Krankenhaus eine Blutentnahme zur Feststellung der Blutalkoholkonzentration durchgeführt.

„Aus aktuellem Anlass warnt die Bundespolizei wiederholt vor den Gefahren an Bahnanlagen. Die Stromschienen an den S-Bahngleisen führen 1200 Volt Gleichstrom; eine Berührung ist lebensgefährlich! Leichtsinniges Verhalten, insbesondere unter Alkoholeinfluss, an Bahnanlagen kann zu schweren Unfällen führen. Dabei gefährden sich die betroffenen Personen durch ihr Handeln nicht nur selbst, sondern oftmals auch Helfer und Fahrgäste.“

Beteiligte Einsatzkräfte: Bundespolizei, Feuerwehr, Notarzt, Polizei Hamburg, Notfallseelsorger, Notfallmanager –

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