Folge uns!

Hamburg

Silvester in Hamburg: 1624 Polizeieinsätze und 126 Anzeigen

Veröffentlicht

am

Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Hamburger Polizei hatte an Silvester eine Menge zu tun. In der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 06:00 Uhr rückte die Polizei Hamburg zu insgesamt 1.624 Einsätzen aus.

Anlässlich der Silvesterfeierlichkeiten hielten sich in der Spitze etwa 35.000 Besucher im Vergnügungsviertel St. Pauli auf. Im Bereich Landungsbrücken / Hafenrand hielten sich bis zu 13.000 Personen, im Bereich des Jungfernstiegs in der Spitze bis zu 4.000 Personen auf (etwa 8.000 Besucher im Bereich rund um die Binnenalster).

Im Bereich St. Pauli war der Hauptzulauf der Besucher in den Straßen Reeperbahn und Große Freiheit zu verzeichnen. Dabei verlief der Zulauf bis Mitternacht zunächst nur sehr schleppend. In der Straße Große Freiheit wurde vor dem Hintergrund des dann in der Folge immer stärkeren Besucherzustroms zweimal im Bereich Beatles-Platz ein kontrollierter Zugang für den Fußgängerverkehr veranlasst.

Darüber hinaus wurden durch die eingesetzten Polizeikräfte niedrigschwellig Maßnahmen wie Personenüberprüfungen sowie Erteilen von Platzverweisen und Aufenthaltsverboten getroffen. Dadurch konnte eine Überfüllung der Großen Freiheit und die Gefahr einer Vielzahl damit einhergehender Straftaten wie in der Silvesternacht 2015/2016 weitgehend unterbunden werden.

Nach derzeitigem Sachstand wurden 126 Strafanzeigen (darunter 13 Strafanzeigen wegen Beleidigung auf sexueller Basis, eine Strafanzeige wegen Verdachts der sexuellen Nötigung) gefertigt. Gegen 69 Personen erteilten Polizeikräfte einen Platzverweis, gegen 38 Personen wurde ein Aufenthaltsverbot verhängt. 34 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Polizeibeamte nahmen darüber hinaus 16 Personen vorläufig fest.

Sonstige Silvester-Einsatzanlässe:

Bereits um 17:35 Uhr trat ein unbekannter junger Mann an eine Gruppe von 4 Jugendlichen heran, die sich auf einem Spielplatz in der Steilshooper Straße in Hamburg-Barmbek-Nord aufgehalten hatten. Dieser führte eine Luftdruckpistole mit sich und zeigte diese den Jugendlichen. Dabei löste sich plötzlich ein Schuss aus der Waffe und traf einen der Jugendlichen, einen 15-Jährigen, im Gesicht oberhalb des linken Auges.

Dieser erlitt ein deutlich erkennbares Hämatom, das Auge blieb glücklicherweise unverletzt. Der unbekannte Täter flüchtete sofort und kann durch keinen der Jugendlichen näher beschrieben werden. Der 15-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Das für die Region zuständige Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 zu melden.

Um 22:20 Uhr zündete ein 30-jähriger Deutscher im Edwin-Scharff-Ring in Hamburg-Steilshoop einen selbst gefertigten Knallkörper. Das Selbstlaborat explodierte beim Zünden allerdings bereits in seiner Hand. Der Mann kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Den 30-Jährigen erwartet darüber hinaus ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

s.

Hamburg

Polizei geht in Reinbek und Hamburg gegen Drogenhändler vor

Veröffentlicht

am

Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg/Stormarn  – Beamte des Rauschgiftdezernates des Hamburger Landeskriminalamts (LKA 68) haben mit Beamten der Bereitschaftspolizei (DE 34) sowie Zivilfahndern des Polizeikommissariates 43 mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein vollstreckt. Dabei stellten sie umfangreiche Beweismittel sicher und nahmen vier Personen vorläufig fest.

Die Ermittlungen des LKA 68 richten sich gegen eine Tätergruppierung von mindestens sechs Personen, die im Verdacht stehen, im Bereich Edith-Stein-Platz gewerbsmäßig mit unterschiedlichen Betäubungsmitteln (Marihuana, Kokain und Crystal Meth) Handel zu treiben. Durch intensive Ermittlungen der Drogenfahnder konnten zunächst sechs Tatverdächtige identifiziert werden.

Es handelt sich dabei um einen 18-jährigen Burkiner,  einen 20-jährigen Deutschen, einen 21-jährigen Afghanen – den mutmaßlichen Haupttäter – , einen 24-jährigen Deutschen, einen 24-jährigen Ägypter und einen 47-jährigen Türken. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der Tatverdächtigen sowie für eine Wohnung am Edith-Stein-Platz in Neuallermöhe, die als sogenannte Bunkerwohnung fungierte.

Die vom Amtsgericht Hamburg erlassenen Beschlüsse wurden  zeitgleich um 06:00 Uhr vollstreckt. Dabei stellten die Beamten in der Bunkerwohnung 15 Gramm Crystal Meth, 20 Gramm Marihuana und 2 Gramm Kokain sicher.

Der 18-jährige Burkiner, der 20-jährige Deutsche, der 21-jährige Afghane sowie der 47-jährige Türke wurden an ihren Wohnanschriften angetroffen und vorläufig festgenommen.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten Erkenntnisse auf weitere Anschriften erlangt werden, für die ebenfalls über die Staatsanwaltschaft Hamburg Durchsuchungsbeschlüsse auf dem Eilwege beim Amtsgericht erwirkt wurden.  Es handelte sich dabei um zwei Parzellen in Kleingartenvereinen in Hamburg-Wilhelmsburg und Hamburg-Bergedorf sowie eine Wohnung in Reinbek (S-H).

In der Parzelle im Kleingartenverein in Hamburg-Wilhelmsburg wurden drei Cannabispflanzen sichergestellt. In der Kleingartenparzelle in Hamburg-Bergedorf, die dem 21-jährigen Afghanen zugeordnet werden konnte, fanden die Beamten Verpackungsmaterial sowie zwei scharfe Maschinenpistolen.

Der 21-jährige Afghane wurde einem Haftrichter zugeführt.

Die übrigen festgenommenen Personen wurden nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen.

Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

Weiterlesen

Der Kreis

Polizeikooperation zahlt sich aus: Zwei Diebe verhaftet

Veröffentlicht

am

Mannin Handschellen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Hamburg/Stormarn – Am 19.12.2017 wurde zwischen der Polizeidirektion Ratzeburg und den daran angrenzenden Polizeikommissariaten vereinbart , künftig einen gemeinsamen Einsatz- und Ermittlungsschwerpunkt in den Bereichen der Wohnungseinbruchskriminalität und des Kraftfahrzeugdiebstahls zu setzen, um unter anderem gemeinsame länderübergreifende Kontrollen durchzuführen.

Ein solcher Einsatz fand am 11.01.2018 im Bereich Hamburg Ost und Stormarn statt. Die intensive Zusammenarbeit bezog sich nicht nur auf gemeinsame Kontrollen sondern auch auf die Kooperation der Führungsstäbe. Insgesamt waren 33 Beamte aus allen Bereichen der PD Ratzeburg, überwiegend in ziviler Kleidung, im Einsatz.

Ziel des Einsatzes war es, vorrangig den Verfolgungsdruck auf Täter und Tätergruppen zu erhöhen, um eine nachhaltige Unterstützung der Ermittlungsarbeit durch das Erlangen von Informationen und Erkenntnissen, z. B. über reisende Täter sowie deren Strukturen voranzutreiben.

Der Einsatz begann um 12.00 Uhr und wurde gegen 21.00 Uhr beendet.

Im Laufe des Einsatzes fielen den Einsatzkräften zwei männliche Personen (20 und 24 Jahre) auf, welche im Bereich Hamburg und Stormarn offensichtlich Wohngebiete ausbaldowerten. Im Zuge des Nachmittags konnten beide Männer nach einem Einbruch in Hamburg auf frischer Tat vorläufig festgenommen werden.

Neben dem erreichten Einsatzziel der Informationsgewinnung und auch der Festnahme zweier mutmaßlicher Tatverdächtiger, stellten die Beamten zusätzlich noch drei Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz fest. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Weiterlesen

Hamburg

Hamburg: Polizei findet 220 150 Euro in Schließfach

Veröffentlicht

am

Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Ermittler des Drogendezernats (LKA 68) haben ein Schließfach in der Hamburger Innenstadt durchsucht und hierbei eine hohe Bargeldsumme beschlagnahmt.

Intensive Ermittlungen des LKA 68 ergaben, dass der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzende, 26-jährige Beschuldigte ein Schließfach in der Hamburger Innenstadt angemietet hat. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte einen Durchsuchungsbeschluss für das entsprechende Schließfach beim Amtsgericht Hamburg, der am 10.01.2018 erlassen wurde.

Der Beschluss wurde gestern, umgehend nach Erlass, vollstreckt. Das Schließfach enthielt insgesamt 220.150 Euro Bargeld, überwiegend aus 50 Euro-Scheinen bestehend. Das Geld wurde beschlagnahmt. Es besteht der Verdacht, dass der 26-Jährige das Geld durch den Handel mit Betäubungsmitteln erlangt hat.

In dem Fach lag zudem eine Rechnung über eine Rolex im Wert von 22.800 Euro. Hierbei dürfte es sich um die Rechnung einer bereits am 29.12.2017 beschlagnahmten Rolex handeln. Diese wurde vermutlich bereits bei der Hausdurchsuchung am 29.12.2017 beschlagnahmt.

Die Ermittlungen werden durch LKA 68 fortgesetzt.

Weiterlesen

Trending