Folge uns!

Aus den Gemeinden

Delingsdorfer CDU feiert 40. Geburtstag

Veröffentlicht

am

Malte Steckmeister (l.) dankt dem Gründungsvorsitzenden der CDU-Delingsdorf, Siegfried Fisch, für den langjährigen Einsatz.
Foto: CDU Delingsdorf/hfr

Delingsdorf – Im Dezember feierte die CDU-Delingsdorf ihr 40-jähriges Bestehen. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung bedankte sich angesichts dieses Jubiläums stellvertretend für den gesamten Ortsverband Malte Steckmeister beim Gründungsvorsitzenden Siegfried Fisch für seinen vier Jahrzehnte andauernden Einsatz für die Partei: „Siegfried Fisch war bis 1990 unser Ortsvorsitzender und ist auch seitdem nicht wegzudenken. Er unterstützt uns immer noch mit Rat und Tat – und dafür sind wir sehr dankbar. So ein Engagement ist alles andere als selbstverständlich. “

Als Zeichen der Anerkennung gab es ein kleines Präsent: „Danke – und Dank an alle, die in der oder für die CDU Delingsdorf gewirkt haben – auf die nächsten 40 Jahre!“, so Steckmeister abschließend.

Videos

Sattelauflieger löst sich und gerät auf Gegenfahrbahn: Zwei Tote

Veröffentlicht

am

Nur zwei der vier Fahrzeuginsassen überlebten. Foto: mopics.eu

Mollhagen – Heute Mittag kam es gegen 12.10 Uhr,auf der Bundesstraße 404, zwischen Todendorf und Mollhagen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen tödlich verletzt wurden.

Der 35-jährige Fahrer eines Sattelzuges wollte vom Parkplatz Wolfsbrook in Richtung Süden auf die B 404 auffahren.

Hierbei löste sich aus noch ungeklärten Gründen der Sattelauflieger, geriet in den Gegenverkehr und stieß mit einem in Richtung Norden fahrenden Pkw Subaru mit polnischen Kennzeichen zusammen. Der Subaru war mit vier Personen (sämtlich polnische Staatsangehörige) besetzt.

Der Sattelauflieger löste sich von der Zugmaschine und geriet in den Gegenverkehr. Foto: mopics.eu

Der Fahrer des Subaru (35) sowie der Mitfahrerin hinten links (Alter noch nicht bekannt) wurden durch den Zusammenstoß tödlich verletzt.

Der Beifahrer (61) ist leicht verletzt mit einem RTW, die Mitfahrerin hinten rechts (Alter noch nicht bekannt) schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Der Fahrer des Sattelzuges erlitt einen Schock und ist ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert worden. An dem Subaru entstand Totalschaden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Die B 404 musste voll gesperrt werden. Die Sperrung und Unfallaufnahme dauern noch an.

Nach ersten Informationen sollen hinter dem Subaru noch zwei weitere Pkw gefahren sein, die nicht am Unfall beteiligt waren.

Die Fahrer dieser beiden Pkw werden als mögliche Zeugen gebeten, sich mit der Polizei in Bargteheide unter der Telefonnummer 04532 / 7071-0 in Verbindung zu setzen.

Ein Video von der Unfallstelle von Mopics.eu

Weiterlesen

Ammersbek

Großfeuer in Hoisdorf: Hausanbau brennt aus

Veröffentlicht

am

Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hoisdorf – Am 04.Januar, gegen 00.20 Uhr, kam es an einem Anbau eines Einfamilienhauses, „Am Bocksberg“, in Hoisdorf zu einem Feuer. Der Anbau ist ca. 11 x 10 m groß und diente als Garage, Werkstatt und Heizungsraum. Das Einfamilienhaus wird durch ein Ehepaar bewohnt. Diese bemerkten gegen 00.20 Uhr das Feuer und verständigten über Notruf Feuerwehr und Polizei.

„Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des Anbaus bereits vollständig in Flammen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Haupthaus verhindern. Dieses blieb bewohnbar“, heißt es im Polizeibericht. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 45 000 Euro geschätzt.

Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Weiterlesen

Aus den Gemeinden

Stromleitungen zu tief: Hamberge stoppt Verkauf von Grundstücken

Veröffentlicht

am

Paul-Friedrich Beeck, Hamberger Bürgermeister. Foto: Fischer

Hamberge – Wer auf einem der sieben noch freien Grundstücke an der Hamberger Haferkoppel bauen will, darf in seinem Garten gerade noch Tisch und Stühle aufstellen. Schuld sind tief hängende Stromleitungen. Gartenhäuser und Carports sind verboten. Die Gemeinde spricht von einem Fehler seitens des Planungsbüros.

Paul-Friedrich Beeck steht am Haferkamp und schaut auf eine große Brachfläche zwischen Straße und Stromtrasse – der östlichen Grenze des Wohngebietes „Hansfelde“. Der Hamberger zeigt auf einen Zaun, in dem sich dutzende Bauplanen verheddert haben, die von den Arbeiten der Häuslebauer stammen. „Die räumt auch keiner weg, da muss ich wohl mal dem Bauhof Bescheid geben“, stellt der Bürgermeister der 1.400-Seelen-Gemeinde fest.

Ein viel größeres Problem spielt sich über dem Zaun ab. Es ist die Stromtrasse der SH Netz AG, die Beeck seit kurzem schlaflose Nächte bereitet. Die Leitungen hängen offenbar so tief, dass künftige Käufer der noch verbliebenen Grundstücke ihre rückwärtigen Gärten nicht mehr sinnvoll nutzen können. Herausgekommen ist das durch einen Zufall: „Ein Interessent hat für eines der Grundstücke eine Bauvoranfrage eingereicht und dort wurde ihm dann eröffnet, dass er im Garten nichts bauen darf“, sagt Bürgermeister Beeck. Für den Gemeindechef unverständlich: „Das ist völlig unlogisch, die Landwirte sind da vorher mit ihren riesigen Maschinen lang gefahren.“

Doch Vorschrift ist Vorschrift: Im ungünstigsten Fall, also am Scheitelpunkt der hängenden Stromleitungen, darf nur einen Meter hoch gebaut werden. Die Gemeinde zog dann sofort Konsequenzen und stoppte die Grundstücksverkäufe.

Die Stromleitungen am Wohngebiet in Hamberge. Foto: Fischer

Verärgerte Grundstücksbesitzer blieben Hamberge damit erspart, der Ärger nicht. Die Grundstücke im Osten des Wohngebietes drohen zum Ladenhüter zu werden. 170 Euro wollte die Gemeinde für den Quadratmeter. Ein Preis, der jetzt niemand zu zahlen bereit ist. Immerhin können dort weder Gartenhäuser oder Carports gebaut werden. „Nicht mal ein Klettergerüst für Kinder lässt sich da aufstellen“, ärgert sich Beeck. Seine Kritik richtet sich an das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro. „Doch das Unternehmen weist jede Verantwortung von sich“, so der Bürgermeister. Demnach seien der Gemeinde Hamberge die Einschränkungen durch die Stromtrasse auf den Grundstücken bekannt gewesen. Das bestreitet Beeck: „Wir haben davon erst gehört, als die meisten Grundstücke schon bebaut waren.“ Die Gemeinde habe den Planer doch beauftragt, um gerade solche Probleme zu verhindern.

Jetzt rechnet der Hamberger mit weiteren Planungskosten und geringeren Einnahmen durch die Verkäufe. Die Gemeinde hat einen Anwalt eingeschaltet und will Ansprüche erheben. Der Erfolg bleibt abzuwarten.

Als erster Schritt wurde der Bebauungsplan für die sieben Problem-Grundstücke geändert. Bauherren müssen dort nur drei statt bisher fünf Meter Abstand zur straßenseitigen Grundstücksgrenze halten. So passt immerhin noch ein Haus zwischen Straße und Stromtrasse.

Weiterlesen

Trending