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Region

Bad Schwartau: 50-Jähriger ersticht seine Ehefrau (45)

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Ermittler am Tatort. Foto: MoPics.eu

Bad Schwartau – Im Cleverhofer Weg in Bad Schwartau ist es am Sonntag zu einem Tötungsdelikt gekommen.

Den ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hat ein 50-jähriger Mann seine 45-jährige Frau getötet. Danach ist der Tatverdächtige mit dem gemeinsamen Kind zu seinen Eltern gefahren und hat es dort in Obhut gegeben.

Anschließend stellte der Mann sich der Polizei.

Die am Montagvormittag (18.12.) durchgeführte Obduktion des Leichnams der 45-Jährigen hat ergeben, dass das Opfer durch mehrere Messerstiche getötet worden ist. Der Tatverdächtige hat in einer polizeilichen Vernehmung eingeräumt, seine Ehefrau umgebracht zu haben.

Die näheren Hintergründe der Tat und der genaue Ablauf des Tatgeschehens sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft wird den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen Verdachts des Totschlags gegen den Mann beantragen. Die Vorführung vor den Haftrichter des Amtsgerichts Lübeck wird im Verlaufe des heutigen Tages erfolgen.

Kreis Segeberg

Stinkender Unfall: Über eine Million Liter Gülle läuft in Großenaspe aus

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Foto: kreisfeuerwehrverband Stormarn/hfr

Großenaspe – Heute Vormittag hat ein Fermenter einer Biogasanlage in der Brokstedter Straße in Großenaspe (Kreis Segeberg) Leck geschlagen. Infolgedessen sind mehrere tausend Liter eines Gülle ähnlichen Gärsubstrats ausgelaufen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll es gegen 10:00 Uhr aus bislang unbekannter Ursache zu einem Defekt an einer Rohrleitung zwischen dem so genannten Fermenter und einem Nachgärbehälter gekommen sein.

Der Umweltschutztrupp des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg hat die Ermittlungen zur Ursache und Sachschadenhöhe übernommen.

„Ein 5000 Kubikmeter fassender Güllebehälter lief leer. Nach ersten Erkenntnissen war eine Dichtung am Vermenter defekt“, heißt es im Bericht des Kreisfeuerwehrverbands. 70 Feuerwehrkräfte haben um das Gelände mit Biomasse und Erde einen Wall errichtet, um die auslaufende Gülle auf dem Gelände zu halten.

Diese Maßnahmen führten zum Erfolg. Umliegende Landwirte und Lohnunternehmer konnten so mit dem „aufnehmen“ der Gülle beginnen.

Angestellte der Anlage haben das Dach des Behälters zum Teil geöffnet um von oben das Leck abzudichten. Das Leck konnte provisorisch abgedichtet werden. Von der Einsatzstelle geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus.

„Bisher sind mindestens 1,1 Millionen Liter Gärsubstrat ausgelaufen. Verunreinigungen außerhalb des Geländes waren bisher nicht festzustellen“, so die Polizei Bad Segeberg.

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Lübeck

Lübeck: Lastwagen auf Supermarkt-Parkplatz ausgebrannt

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Lübeck – Gegen 2:10 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei in die Friedhofsallee in Höhe des dortigen Supermarktes gerufen. Angeblich sollte der dortige Supermarkt in Flammen stehen.

Vor Ort angekommen stellte sich heraus, dass dort zwei Lastkraftwagen lichterloh brannten. Aufgrund der Nähe des Einsatzortes zur Hauptfeuerwache 1 war die Berufsfeuerwehr Lübeck umgehend vor Ort.

Beide LKW, von denen einer einen Containerauflieger hatte, standen auf dem Parkstreifen und waren etwa 200 Meter voneinander entfernt. Die Fahrer befanden sich nicht in ihren Fahrzeugen. Die Fahrerhäuser des Mercedes Benz und des Scania brannten vollständig aus.

Durch die Hitzeentwicklung wurde ein Fenster des angrenzenden Supermarktes beschädigt. Aufgrund des schnellen Eingreifens konnte schon um 2.44 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die Schadenshöhe wird durch die Polizei auf etwa 150.000 EUR geschätzt. Ermittlungen wegen Brandstiftung wurden noch während des Einsatzes durch den Kriminaldauerdienst der Lübecker Polizei aufgenommen. Zeugen, welche zum fraglichen Zeitpunkt rund um den Einsatzort Beobachtungen gemacht haben könnten, werden gebeten sich bitte unter der Telefonnummer 0451/1310 zu melden.

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Hamburg

Polizei geht in Reinbek und Hamburg gegen Drogenhändler vor

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg/Stormarn  – Beamte des Rauschgiftdezernates des Hamburger Landeskriminalamts (LKA 68) haben mit Beamten der Bereitschaftspolizei (DE 34) sowie Zivilfahndern des Polizeikommissariates 43 mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Hamburg und Schleswig-Holstein vollstreckt. Dabei stellten sie umfangreiche Beweismittel sicher und nahmen vier Personen vorläufig fest.

Die Ermittlungen des LKA 68 richten sich gegen eine Tätergruppierung von mindestens sechs Personen, die im Verdacht stehen, im Bereich Edith-Stein-Platz gewerbsmäßig mit unterschiedlichen Betäubungsmitteln (Marihuana, Kokain und Crystal Meth) Handel zu treiben. Durch intensive Ermittlungen der Drogenfahnder konnten zunächst sechs Tatverdächtige identifiziert werden.

Es handelt sich dabei um einen 18-jährigen Burkiner,  einen 20-jährigen Deutschen, einen 21-jährigen Afghanen – den mutmaßlichen Haupttäter – , einen 24-jährigen Deutschen, einen 24-jährigen Ägypter und einen 47-jährigen Türken. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der Tatverdächtigen sowie für eine Wohnung am Edith-Stein-Platz in Neuallermöhe, die als sogenannte Bunkerwohnung fungierte.

Die vom Amtsgericht Hamburg erlassenen Beschlüsse wurden  zeitgleich um 06:00 Uhr vollstreckt. Dabei stellten die Beamten in der Bunkerwohnung 15 Gramm Crystal Meth, 20 Gramm Marihuana und 2 Gramm Kokain sicher.

Der 18-jährige Burkiner, der 20-jährige Deutsche, der 21-jährige Afghane sowie der 47-jährige Türke wurden an ihren Wohnanschriften angetroffen und vorläufig festgenommen.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten Erkenntnisse auf weitere Anschriften erlangt werden, für die ebenfalls über die Staatsanwaltschaft Hamburg Durchsuchungsbeschlüsse auf dem Eilwege beim Amtsgericht erwirkt wurden.  Es handelte sich dabei um zwei Parzellen in Kleingartenvereinen in Hamburg-Wilhelmsburg und Hamburg-Bergedorf sowie eine Wohnung in Reinbek (S-H).

In der Parzelle im Kleingartenverein in Hamburg-Wilhelmsburg wurden drei Cannabispflanzen sichergestellt. In der Kleingartenparzelle in Hamburg-Bergedorf, die dem 21-jährigen Afghanen zugeordnet werden konnte, fanden die Beamten Verpackungsmaterial sowie zwei scharfe Maschinenpistolen.

Der 21-jährige Afghane wurde einem Haftrichter zugeführt.

Die übrigen festgenommenen Personen wurden nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen wieder entlassen.

Die Ermittlungen des LKA 68 dauern an.

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