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Kita und Schule

Schülerprojekt „Planspiel Börse“ beendet

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Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Bad Oldesloe – Zehn Wochen lang haben sie Unternehmenswerte analysiert, mit Wertpapieren gehandelt und versucht, ihr virtuelles Startkapital von 50.000 Euro zu vermehren – nun sind die Planspiel Börse-Teilnehmer ins Ziel eingelaufen. Das Planspiel Börse 2017 ist beendet und die Gewinner stehen fest.

Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein hatte die Spielgruppe Jordan Belfort zum Schluss die Nase vorn. Die Gruppe vom Küstengymnasium Neustadt konnte ihr Startkapital auf 55.984,28 Euro erhöhen. Damit liegt sie knapp vor dem Team Die wilden Gurken vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Oldenburg i.H., das mit 55.979,03 Euro den zweiten Platz belegt. Auf dem dritten Platz liegt die Gruppe Cesar-LEB von der Cesar-Klein-Schule in Ratekau mit 55.408,39 Euro. Stormarner Teams sind somit nicht unter den Siegern in diesem Jahr.

Mit ihren Ergebnissen haben sich die drei Siegerteams gegen 135 andere Spielgruppen durchgesetzt. Insgesamt waren 138 Teams aus dem gesamten Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein zur 35. Runde des Planspiel Börse angetreten. Auf die Gewinner wartet nun ein ganz besonderer Preis: Gemeinsam mit den Siegerteams der anderen teilnehmenden schleswig-holsteinischen Sparkassen geht es für sie zu einem exklusiven Clubkonzert mit Überraschungsact nach Kiel. Meet and Greet, Essen, Getränke und ein Shuttle-Service inklusive.

Das Planspiel Börse ist ein Wertpapiertraining für Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen, das über die Sparkassen-Finanzgruppe organisiert wird. Es orientiert sich am realen Bösengeschehen, jedoch ist das Kapital fiktiv. Somit können sich die Teilnehmenden ohne Risiko an der Börse ausprobieren und das Börsengeschehen kennen- und verstehen lernen. Alle Schulen aus Ostholstein, Stormarn, Hamburg und Norderstedt konnten über die Sparkasse Holstein kostenlos am Planspiel Börse 2017 teilnehmen.

Bad Oldesloe

„Travebad“ lädt Schulen zum Belastungstest

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Das Travebad
Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 15. Januar soll der „Belastungstest“ im Bad Oldesloer Travebad wiederholt werden. Nachdem der erste Anlauf für den Belastungstest am 02.12.2017 trotz freiem Eintritt etc. leider wegen zu geringer Besucheranzahl abgebrochen werden musste, wird der Test nun am Montag wiederholt.

Um die erforderliche Anzahl an Badegästen nunmehr sicher zu stellen, haben die Bad Oldesloer Schulen den Stadtwerken ihre Unterstützung zugesagt. „Kosten entstehen den Schulen beziehungsweise den Schülerinnen und Schülern hierfür nicht“, heißt es von Seiten der VSG.

Für die Badesicherheit während des Belastungstests sorgen die qualifizierten Aufsichtskräfte der Vereinigten Stadtwerke.

Doch warum überhaupt ein Belastungstest? Da die im Travebad installierten Membranfilter für die Badewasseraufbereitung noch nicht in der betreffenden DIN-Norm erwähnt werden, müssen sie ihre Gleichwertigkeit mit den konventionellen Filteranlagen unter Beweis stellen. Dieses erfolgt mit sogenannten Belastungstests, bei denen die Badewasseraufbereitung während des Betriebes und der Anwesenheit einer Mindestzahl an Badegästen „auf Herz und Nieren“ gecheckt wird.

Die innovative Filtertechnik wurde für das Travebad ausgewählt, da konventionelle Filter mit ihrer Baugröße keinen Platz im relativ niedrigen Technikkeller des Hallenbades gefunden hätten.

Der erste Belastungstest fand bereits im Januar 2014 statt. Das erfolgreiche Bestehen des Tests war eine der Voraussetzungen für die Wiedereröffnung des Travebads nach der fast dreijährigen Umbauzeit. In der Baugenehmigung aus dem Jahr 2011 wurde jedoch festgelegt, dass ein zweiter Belastungstest drei bis vier Jahre nach Wiedereröffnung des Bades durchgeführt werden soll. „Dieses muss nunmehr erfolgen, obwohl die Badewasserqualität in den Becken des Travebads seit Anbeginn einwandfrei ist und dieses auch laufend durch unabhängige Labore bestätigt wird“, so die VSG. 

„Es besteht also für die Nutzerinnen und Nutzer des Travebads keinerlei Anlass zur Besorgnis, dieses gilt auch für die Qualität des Duschwassers. Der Belastungstest dient der Dokumentation, dass die Badewasseraufbereitung auch unter hoher Belastung in der Lage ist, eine einwandfreie Wasserqualität in den Becken zu liefern“, betonen die Vereinigten Stadtwerke.

Während in den Becken also „das Leben tobt“, wird parallel die Leistungsfähigkeit der Wassertechnik von Hygieneexperten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein nachgewiesen. Dafür wird eine Vielzahl von Proben aus den Schwimmbecken gezogen und direkt vor Ort oder im Labor des Kieler Hygieneinstituts untersucht.

„Die Stadtwerke bedanken sich bei allen Teilnehmenden für die Unterstützung bei der Durchführung des Belastungstests“, heißt es.

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Bad Oldesloe

Stadtschule: Bürgermeister verbietet Waveboardfahren

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Oldesloer Stadtschüler und Elternvertreter vor dem Stadthaus. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Seit einigen Jahren bietet die Stadtschule im Rahmen ihres Ganztagschulkonzepts für alle Drittklässler Waveboardfahren an. Wenn das Wetter zu schlecht für das Training unter freiem Himmel war, wurde unter Aufsicht im Foyer gefahren. Damit ist ab Januar Schluss. Bürgermeister Jörg Lembke sieht eine „erhöhte Unfallgefahr und Schäden am Gebäude“.

Die Schüler, ihre Trainer, Lehrer, Schuldirektorin Sabine Prinz und der Elternbeirat wollen sich mit diesem „Dekret“ aus der Stadtverwaltung aber nicht einfach beugen. „Wir verstehen nicht, warum es jahrelang ging und nun zum Problem wird“, sagt Marion Cornehl aus dem Schulelternbeirat. „In letzter Zeit kommt es uns so vor, dass fast alle Änderungen und Einsparungen, die von der Verwaltung unter dem neuen Bürgermeister durchgeführt werden, auf dem Rücken von Kindern ausgetragen werden“, so Cornehl weiter. 

Sie überreichte gemeinsam mit einigen jungen Waveboard-Fahrern über 200 Unterschriften an den Verwaltungschef. Mit dieser kleinen Petition wollen sie das Waveboard-Projekt doch noch retten. Lembke fühlt sich missverstanden. „Ich habe nichts gegen Waveboardfahren. Aber wenn wir als Verwaltung sagen, dass es nicht im Gebäude stattfinden darf, dann ist das so. Das ist halt ein Bereich in dem wir entscheiden dürfen. Wir machen uns das nicht leicht, diskutieren solche Dinge und hier kamen wir nun zu diesem Entschluss“, sagte Lembke. Bisher wurde es toleriert, dass im Foyer gefahren wurde, damit sei nun Schluss.“Ich frage mich außerdem, warum unbedingt in der Schulzeit Waveboard gefahren werden muss. Das kann doch nicht verpflichten sein. Steht das im Lehrplan?“, fragte er. 

„Nach dem Schulkonzept ist es tatsächlich verpflichtend für jeden Drittklässler“, erklärte Cornehl. „Es mag sein, dass Sie sich das an der Schule so überlegt haben, aber im offiziellen Lehrplan des Kultusministeriums wird das wohl kaum stehen. Daher frage ich mich, warum man keine Alternativen bei schlechtem Wetter anbieten kann: man könnte doch zum Beispiel dann halt Tischkicker spielen. Das ist auch spannend und bietet Bewegung“, so Lembke. Verpflichtet sei die Stadt nur, das zu ermöglichen, was der Lehrplan verlange.

Das Angebot, dass der Förderverein der Stadtschule bis zu 1500 Euro an Gebäudeschäden übernehmen würde, müsse ihm „erst offiziell vorliegen und dann geprüft werden.“ Er bezweifle auch, dass 1500 Euro reichen werden. „Ich will da gar nichts versprechen. Im Prinzip gibt es eine klare Regelung, die wir mit Schuldirektorin Sabine Prinz auch so abgestimmt hatten: ab dem zweiten Halbjahr, das im Januar startet, darf im Gebäude kein Waveboard mehr gefahren werden“, sagte er. „Dieser Beschluss hat zunächst bestand“, so Lembke weiter.

Die Schüler hoffen, dass sie „als Weihnachtsgeschenk“ eine Genehmigung bekommen, doch auch in Zukunft noch an dem Angebot auch bei schlechtem Wetter teilnehmen zu können. Einen Unfall habe es außerdem noch nie gegeben.

Beunruhigt ist die Stadtschule auch darüber, dass Bürgermeister Lembke das Konzept der gebundenen Ganztagsschule in Frage stellt. „Das ist ein sehr teurer Luxus, den sich die Stadt leistet. Ich glaube nicht, dass wir uns das leisten können. Natürlich ist es schön, dass es diese Angebote gibt und wenn die Stadtkassen voll wären, wäre ich der Erste, der so etwas fördert und noch schönere Ideen umsetzt, aber wir sind nicht in der Situation, dass wir so etwas weiter umsetzen können“, sagte der Verwaltungschef.

„Den meisten Eltern geht es ja erstmal nur darum, dass die Kinder in der Schule dann betreut werden. Da lassen sich auch andere, weit weniger kostenintensive Modelle finden. Wir können nichts weiter anbieten, was wir uns eigentlich nicht leisten können. Das hat nur finanzielle und keine persönlichen Gründe“, so Lembke.

Er fühle sich in letzter Zeit mehrfach in ein falsches Licht gerückt. „Wir sitzen doch nicht hier und fragen uns, wen wir als nächstes ärgern können. Was ich alles so höre, was ich angeblich vorhabe: da wollte ich Vogelschießen abschaffen oder alle Schulsozialarbeiter – das stimmte doch so nicht. Niemals würde ich Vogelschießen abschaffen und dass wir Schulsozialarbeiter brauchen, steht außer Frage“, stellte der Bürgermeister nochmal klar.

Wie es mit den Waveboards weitergehe, könne er noch nicht final sagen. „Ich werde das was mir heute erzählt wurde natürlich mitnehmen und schauen, ob es Lösungen geben kann“, so Lembke.

 

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Familie und Freizeit

Glinde: Neue französische Spielkurse für Kinder

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Foto: Tanja Woitaschek / Stadt Glinde

Glinde – Am 10. Januar 2018 beginnen die neuen Spielkurse für Kinder von 3 bis 12 Jahren, die auf Französisch angeleitet werden.

Spielerisch werden hier nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch französische Kultur vermittelt. Eine gute Vorbereitung für die spätere schulische Fremdsprachenwahl. Der Kurs ist auch für bilingual aufwachsende Kinder gut geeignet.

Die Kurse für die jüngeren Kinder finden jeweils mittwochs ab 14 Uhr in der KiTa „Wirbelwind“ statt. Die Gruppe für die fortgeschrittenen, älteren Kinder findet mittwochs von 17 bis 18 Uhr im St.-Sébastien-Zimmerim Marcellin-Verbe-Haus, 1. OG, Markt 2 statt.

Weitere Infos und Anmeldung:

Kursleiterin: Maj Sumfleth, Telefon: 040 – 710 83 98 KiTa „Wirbelwind“

Herr Glöckner Gerhart-Hauptmann-Weg 24 21509 Glinde

Telefon: 040 – 710 44 03 E-Mail: kita.wirbelwind@glinde.de

oder

Stadt Glinde: Tanja Woitaschek, Telefon: 040 – 710 02 212 E-Mail: tanja.woitaschek@glinde.de

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