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Sport

Erster internationaler Stormarn-Cup ein Erfolg

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Foto: Dieter Schrader/hfr

Großhansdorf – Beim 1. internationalen Stormarn-Cup im olympischen Gerätturnen waren die Zuschauer überwältigt von den dargebotenen Leistungen. Aus fünf Nationen (Holland, Spanien, Finnland, Schottland und Deutschland) waren zum Teil Spitzenturnerinnen angereist, um an diesem Event teilzunehmen.

Aus Holland waren Nationalkaderturnerinnen am Start die mit Höchstschwierigkeiten alle Turnfans begeisterten. Nicht nur die Sanitäter von der Freiwilligen Feuerwehr Großhansdorf hielten den Atem an, wenn die Turnerinnen am Stufenbarren ein Flugteil nach dem anderen präsentierten.

Zum Glück gab es nur 2 Bänderdehnungen als Verletzungen, so dass sie die meiste Zeit das Zuschauen genießen konnten.

„Ein Feuerwerk aus Kraft und Schnelligkeit entfachten die Spanierinnen am Boden und Sprung, wo sie mit Doppel,- und Schraubensalti die Kampfrichter und Zuschauer überzeugten“, berichtet Eike Biemann vom Großhansdorfer SV.

Der Kreisoberturnwart Torsten Schliecker war von den Leistungen der Stormarner überrascht: „Die Mädels haben tolle Leistungen gezeigt und brauchen sich nicht zu verstecken.“

Den Mannschaftswettkampf am Samstag gewann der SV Pax Haarlemmermeer aus Holland mit 146,55 Punkten vor dem Club Egiba aus Spaniern (140,80 Punkte) und dem Tunz Amsterdam (Holland) mit 138,80 Punkten.

In der Einzelwertung gab es folgende Platzierungen:

Seniors (16 Jahre und älter):

  1. Platz, Kirsten Poldermann, SV Pax Haarlemmermeer, 50,65 Punkte
  2. Platz Anne Klein, SV Pax Haarlemmermeer, 48,20 Punkte
  3. Platz Lynn Schwäke TSV Kronshagen, 46,15 Punkte

Juniors (14+15 Jahre)

  1. Platz Lorena Medina Cobos, Club Egiba, 47,20 Punkte
  2. Platz Andrea Carmona Raya, Club egiba, 46,60 Punkte
  3. Platz Juliette Pijnacker, Turnz Amsterdam, 46,35 Punkte

Young Stars (11-13 Jahre)

  1. Platz Maisa Kuusiko, Team Finnland, 46,25 Punkte
  2. Platz Zenna van der Lubbe, SV Pax Haarlemmermeer, 46,00 Punkte
  3. Platz Ilona Kossila, Team Finnland, 42,05 Punkte

Am Sonntag turnten die jeweils besten 8 Turnerinnen der 3 Alterseinteilungen an den 4 olympischen Geräten ein Finale aus.

Emma Biemann
Foto: Schrader

Folgende Platzierungen erreichten die Stormarner:

Seniors:

Emma Kastien 8. Platz am Sprung und Boden

Mareen Jacobs 8. Platz am Schwebebalken

Young Stars:

Emma Biemann 5. Platz am Sprung

Emma Biemann und Nele Julian beide 6. Platz am Schwebebalken

Mailin Rönicke 8. Platz am Schwebebalken und 4. Platz am Boden

Nele Julian 8. Platz am Boden.

„Das war toll im Finale zu turnen“, berichten Emma und Nele nach dem Wettkampf. „Und dass wir beide gleich gut am Balken waren ist auch toll.“

Organisatorin Eike Biemann freute sich, dass trotz der kurzen Vorbereitungszeit fast alles reibungslos klappte. „Ich habe so viele positive Rückmeldungen erhalten, dass ich überlege den nächsten Stormarn – Cup in 2018 durchzuführen.“

Bad Oldesloe

SSV Pölitz gewinnt den Mademann-Cup

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Der SSV Pölitz nach dem SIeg beim Mademann-Cup
Foto: SL

Bad Oldesloe – Der SSV Pölitz hat sein eigenes Hallenturnier – den Mademann Cup – in der Stormarnhalle gewonnen. Durch ein 3:0 gegen den SV Hamberge verdrängte die erste Mannschaft der Pölitzer der Überraschungsteam der SSV Pölitz All Stars mit dem letzten Spiel über das Torverhältnis doch noch auf Platz zwei.

Dirk Mademann (li.) mit Fatih Karanfil.
Foto: SL

Den schönsten fußballerischen Aktionen im Turnier hatten die All Stars geboten, die als Außenseiter auch die Sympathien der Fans auf ihre Seite ziehen konnten. In den Reihen dieser bunt gemischten „Best of der letzten 15 Jahre“ – Truppe spielte unter anderem auch der Pölitzer Coach Jan-Christian Hack, der somit mit dem Plätzen eins und zwei einen doppelten Grund zur Freude hatte.

Auf dem dritten Platz landeten vor über 200 Zuschauer die Kicker von TuS Hoisdorf. Torschützenkönig wurde Fatih Karanfil vom SV Türkspor aus der Kreisstadt. Bester Torhüter des Turniers war Christian Voigt von Tus Hoisdorf.

Der Pölitzer Fußballobmann Jen Elschenbroich zeigte sich

Jens Elschenbroich (li.) mit Christian Voigt.
Foto: SL

sehr zufrieden mit dem Verlauf. Vor allem sei es positiv, dass es faire Spiele gegeben habe und keine Verletzungen zu beklagen seien.

Das Turnier der zweiten Mannschaft gewann der SV Meddewade vor dem VfL Oldesloe II und dem SSV Pölitz II.

„Wir bedanken und bei Dirk Mademann, dass er dieses Turnier immer wieder möglich macht. Ohne so einen fußballbegeisterten Sponsor kann man so ein Turnier nicht auf die Beine stellen“, so Elschenbroich.

Umso erfreulicher sei es, dass Namensgeber Mademann bereits sein Sponsoring für ein Turnier im Jahr 2019 zugesichert hat. Die Tradition des Mademann-Cups wird also fortgesetzt werden – dann mit dem SSV Pölitz als Titelverteidiger.

 

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Bad Oldesloe

VfL Oldesloe A-Jugend holt den Hallenkreismeistertitel

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Die A-Jugend des VfL Oldesloe bejubelt den Hallenmeistertitel.
Foto: Vfl Oldesloe/hfr

Trittau – Laute Jubellieder drangen aus der Kabine der A Jugend des VfL Oldesloe. Spieler und Trainerteam feierten die gerade errungende Hallenkreismeisterschaft. „Dass wir so durchmarschieren, habe ich nicht gedacht“, so Trainer Torben Burmeister. Sein Team konnte mit einem 3:0 Auftaktsieg Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben in der Trittauer Sporthalle tanken. Im Anschluss konnte Oberligist SSC Hagen Ahrensburg mit 2:1 besiegt werden.

Als dann auch noch die SG Bargfeld mit 5:0 abgefertigt wurde, wusste man, dass man einen richtig guten Tag erwischt hatte. „Die ersten drei Spiele waren großartig. Da haben wir erstklassigen Futsal gezeigt“, so VfL-Pressewart Nico v. Hausen. In der Tat zeigten die „Blauen“ tolle Kombinationen und spielten sich fast in einen Rausch. Im Spiel zweier Landesligisten forderte der TSV Bargteheide dem VfL alles ab.

Doch am Ende jubelten erneut die Oldesloer, denn sie gewannen auch dieses Spiel mit 1:0 und stießen die Tür zum Titelgewinn ganz weit auf. Im letzten Spiel ging es gegen die SG Tremsbüttel. In der Vorrunde brachte die SG dem VfL die einzige Niederlage des Turniers bei.

Ein Remis hätte gereicht und erstmals hatten die Nachwuchskicker des VfL richtig Arbeit. Zwar gingen sie in Führung, doch Tremsbüttel glich aus, hatte zudem zwei weitere Möglichkeiten. „Da haben wir ein wenig zuviel gedacht und konnten uns bei Keeper Malte Kahser bedanken“, wusste von Hausen zu berichten. Doch der VfL konnte den Schalter umlegen, besann sich auf seine spielerische Stärke und erzielte das vielumjubelte 2:1.

Mit dem Gewinn der Hallenkreismeisterschaft vertritt die A-Jugend des VfL Oldesloe den Kreisfussballverband Stormarn nun bei der Landesmeisterschaft im Futsal. Sie findet am 11. Februar um 15:30 Uhr in Henstedt-Ulzburg statt. „Alles was jetzt kommt ist Bonus für die Mannschaft. Aber natürlich wollen wir uns so teuer wie möglich bei der Landesmeisterschaft verkaufen“, so von Hausen abschließend.

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Bad Oldesloe

„Travebad“ lädt Schulen zum Belastungstest

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Das Travebad
Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 15. Januar soll der „Belastungstest“ im Bad Oldesloer Travebad wiederholt werden. Nachdem der erste Anlauf für den Belastungstest am 02.12.2017 trotz freiem Eintritt etc. leider wegen zu geringer Besucheranzahl abgebrochen werden musste, wird der Test nun am Montag wiederholt.

Um die erforderliche Anzahl an Badegästen nunmehr sicher zu stellen, haben die Bad Oldesloer Schulen den Stadtwerken ihre Unterstützung zugesagt. „Kosten entstehen den Schulen beziehungsweise den Schülerinnen und Schülern hierfür nicht“, heißt es von Seiten der VSG.

Für die Badesicherheit während des Belastungstests sorgen die qualifizierten Aufsichtskräfte der Vereinigten Stadtwerke.

Doch warum überhaupt ein Belastungstest? Da die im Travebad installierten Membranfilter für die Badewasseraufbereitung noch nicht in der betreffenden DIN-Norm erwähnt werden, müssen sie ihre Gleichwertigkeit mit den konventionellen Filteranlagen unter Beweis stellen. Dieses erfolgt mit sogenannten Belastungstests, bei denen die Badewasseraufbereitung während des Betriebes und der Anwesenheit einer Mindestzahl an Badegästen „auf Herz und Nieren“ gecheckt wird.

Die innovative Filtertechnik wurde für das Travebad ausgewählt, da konventionelle Filter mit ihrer Baugröße keinen Platz im relativ niedrigen Technikkeller des Hallenbades gefunden hätten.

Der erste Belastungstest fand bereits im Januar 2014 statt. Das erfolgreiche Bestehen des Tests war eine der Voraussetzungen für die Wiedereröffnung des Travebads nach der fast dreijährigen Umbauzeit. In der Baugenehmigung aus dem Jahr 2011 wurde jedoch festgelegt, dass ein zweiter Belastungstest drei bis vier Jahre nach Wiedereröffnung des Bades durchgeführt werden soll. „Dieses muss nunmehr erfolgen, obwohl die Badewasserqualität in den Becken des Travebads seit Anbeginn einwandfrei ist und dieses auch laufend durch unabhängige Labore bestätigt wird“, so die VSG. 

„Es besteht also für die Nutzerinnen und Nutzer des Travebads keinerlei Anlass zur Besorgnis, dieses gilt auch für die Qualität des Duschwassers. Der Belastungstest dient der Dokumentation, dass die Badewasseraufbereitung auch unter hoher Belastung in der Lage ist, eine einwandfreie Wasserqualität in den Becken zu liefern“, betonen die Vereinigten Stadtwerke.

Während in den Becken also „das Leben tobt“, wird parallel die Leistungsfähigkeit der Wassertechnik von Hygieneexperten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein nachgewiesen. Dafür wird eine Vielzahl von Proben aus den Schwimmbecken gezogen und direkt vor Ort oder im Labor des Kieler Hygieneinstituts untersucht.

„Die Stadtwerke bedanken sich bei allen Teilnehmenden für die Unterstützung bei der Durchführung des Belastungstests“, heißt es.

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