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Glinde

Suck’sche Kate vom Einsturz bedroht: Wird der Besitzer enteignet?

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Die Suck’sche Kate in Glinde. Foto: B’90/Die Grünen

Glinde – Der Verfall der Suck’sche Kate in Glinde schreitet voran. Inzwischen gibt der Dachfirst nach, das Reetdach droht einzustürzen. Sollte der Besitzer das historische Gebäude weiterhin nicht sanieren, ist auch eine Enteignung möglich.

Auch ein halbes Jahr, nachdem der Kreis die Arbeiten zur Sanierung des historischen Gebäudes genehmigt hat, rührt der Eigner keinen Finger.

Die Planungen der Architektin sind schon lange abgeschlossen. Die Arbeiten sollten bereits am 1. Oktober beginnen. Doch bislang hat der Bauherr keine Aufträge erteilt.

Die Grünen setzen sich seit langem zusammen mit Glinderinnen und Glindern für die Bewahrung der Suck’schen Kate ein. Sie haben schon vor einiger Zeit eine Kundgebung vor dem Haus an der Dorfstraße veranstaltet, fast 200 Unterschriften gesammelt und mit einer Postkartenaktion den Eigentümer aufgefordert, endlich mit den dringenden Arbeiten zu beginnen.

Doch der Hamburger Unternehmer stelle sich taub, wie Jan Schwartz, Ortsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in Glinde, sagt: „Herr Z. scheint das Haus bewusst verfallen lassen zu wollen.“

Er fordert jetzt eine härtere Gangart von den Behörden: „Die können ein Zwangsgeld androhen“, sagt Schwartz, der Mitglied im Bauausschuss ist. „Das dürfte schon bald kommen.“ Damit soll der Besitzer gezwungen werden, die Standsicherheit des Reetdaches zu gewährleisten. Ihm würde dafür eine Frist gesetzt.

Auch eine Enteignung ist möglich

Die nächste Stufe wäre die Enteignung, die nach Denkmalschutzrecht möglich ist. Dort heißt es in Paragraf 21: „Die Enteignung von Kulturdenkmalen ist zulässig, wenn auf andere Weise eine Gefahr für deren Erhaltung nicht zu beseitigen ist.“ Der einschneidende Schritt kann sowohl vom Land, dem Kreis als auch von der Stadt eingeleitet werden. Allerdings dauert solch ein Verfahren meist lange. Bis dahin könnte es für die Kate zu spät sein.

Deshalb wollen die Grünen mit den anderen Glinder Parteien zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern eine große Demonstration vor dem Privathaus des Unternehmers in Hamburg auf die Beine stellen. „Wie wir Herrn Z. in den vergangenen Jahren kennengelernt haben, wird er sich von der Androhung eines Zwangsgeldes nicht groß beeindrucken lassen“, glaubt Schwartz. „Da ist deutlich mehr Druck nötig. Wir werden nicht zulassen, dass dieses identitätsstiftende Haus aus Glinde verschwindet.“

Für viele Glinder ist das 1855 erbaute Haus ein Wahrzeichen der Stadt. In dem Fachwerkhaus hatte einst der Gemeindevorsteher Johann Hinrich Suck mit seiner Familie gelebt. Bis 2011 bewohnte seine Enkelin das historische Haus. Nach ihrem Tod verkaufte es die Erbin.

Glinde

Glinde: Wer zündete den Chevrolet an?

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Symbolfoto: SL

Glinde – Am 14. April, gegen 05.45 Uhr, meldete ein Anwohner der Polizei, dass in der Wilhelm-Bergner-Straße in Glinde ein Pkw brennen würde.

Bei Eintreffen der Polizei brannte ein Chevrolet Cruze bereits in voller Ausdehnung. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr abgelöscht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000,- Euro.

Der Chevrolet wurde zur weiteren Spurensicherung sichergestellt. Die Kriminalpolizei in Reinbek hat die Ermittlungen aufgenommen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht die Polizei von Brandstiftung aus

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zum Pkw-Brand machen? Wem sind in der Wilhelm-Bergner-Straße oder Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040 / 727707-0.

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Glinde

Goldene und silbenere Nadeln: Glinde ehrt engagierte Mitbürger

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Diese Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Glinde wurden durch Bürgervorsteher Rolf Budde sowie Bürgermeister Rainhard Zug ausgezeichnet.
Foto: Kriegs-Schmidt/Glinde/hfr

Glinde – Schon traditionell ehrt die Stadt Glinde am 25. März, dem Tag der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt, also dem Stadtgeburtstag, engagierte Glinderinnen und Glinder mit den Ehrennadeln in Gold oder Silber. 

Aus rund zehn Vorschlägen hatte das Auswahlgremium, bestehend aus Frank Lauterbach, Vorsitzender des Sozialausschusses, Thorsten Linde, Vorsitzender des Kulturausschusses, Bürgervorsteher Rolf Budde, Bürgermeister Rainhard Zug sowie Tanja Woitaschek von der Verwaltung, die zu Ehrenden auszuwählen.

„Das ist eine schwere, aber reizvolle Aufgabe“, sagte Frank Lauterbach, der an diesem Abend Hannelore Achtelik für ihr herausragendes Engagement beim DRK auszeichnen durfte. Hannelore Achtelik engagiert sich seit über 40 Jahren beim DRK, ist helfende Hand bei Basaren, Flohmärkten, dem Sozialen Dienst und übernimmt Rollstuhlausfahrten.

Bernd Junius erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Unternehmer. Foto: Stadt Glinde/ C. Kriegs-Schmidt /hfr

Hannelore Achtelik, die an diesem Abend die Auszeichnung leider nicht persönlich im Gutshaus annehmen konnte, wurde mit der Ehrennadel in Gold gewürdigt.

Die Silberne Ehrennadel konnte an diesem Abend die Klasse 4a der Grundschule Wiesenfeld für den „Sonderpreis Schule“ entgegen nehmen. Die Kinder hatten sich im Rahmen ihres 50-jährigen Schuljubiläums etwas Besonderes ausgedacht: Sie verschönerten ihre Stadt und sprayten im Rahmen eines Workshops mit Hilfe der Sprüherei aus Reinbek Graffitis an einen Ampelkasten und eine Betonmauer.

„Es geht um das, was unsere Stadt zusammenhält und liebenswert macht, daher ehren wir nicht nur langjähriges Engagement“, so Thorsten Linde, der den Sonderpreis Schule übergab.

Über die Ehrennadel in Gold durfte sich Bernd Junius vom gleichnamigen Edeka freuen. Diese Auszeichnung der Kategorie Unternehmer überreichte Bürgervorsteher Rolf Budde.

„Seit langen Jahren unterstützt Du verschiedene Einrichtungen in Glinde, viele Vereine, die Feuerwehr, die Schulen und Kindergärten, die Seniorenfeiern sowie die Glinder Tafel mit viel Engagement. Ohne Deine Hilfsbereitschaft würde so manches Vorhaben in Glinde nicht gelingen oder gar funktionieren“, so Rolf Budde in seiner Laudatio.

Mit den Ehrennadeln in Gold in der Kategorie „Lebenswerk“ wurden gleich mehrere verdiente Glinder ausgezeichnet. Günther Kluth sowie Reinhard Schröder sind seit 70 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr und setzen sich so für das Gemeinwohl ein. Günther Kluth war 1979 zum ersten Zugführer der Glinder Feuerwehr gewählt worden. Reinhard Schröder hat als langjähriger Gruppenführer zahlreiche Einsätze begleitet und sein Wissen an die Kameraden weitergegeben.

Ebenfalls für langjähriges Engagement in der Feuerwehr wurden zudem Karl-Heinz Weidemann für 66 Jahre Zugehörigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr, Edo Schultz für 62 Jahre und Hans-Markus Thun für 58 Jahre mit der Ehrenadel in Gold gewürdigt. Karl-Heinz Weidemann stand Jahre als Gruppen-, stv. Orts- und Amtswehrführer an der Spitze der Glinder Wehr.

Rolf Budde: „Hans-Markus Thun wurde als Maschinist und in der Technischen Hilfeleistung ausgebildet und stand durch seine Tätigkeit als Leiter der Friedhofsgärtner des Glinder Friedhofes auch am Tage für Einsätze zur Verfügung. Edo Schulz ist von Beruf Maurer und hat mehrere Ausbildungslehrgänge auf Landes- und Kreisebene absolviert. Edo Schulz war lange Jahre Gruppenführer und hat sein Wissen und Können in der Gruppe an die jüngeren Kameraden weitergegeben. Edo Schultz war kompetenter Ansprechpartner und hat viele große Einsätze in seiner Funktion als Gruppenführer geleitet, unter anderem den Brand der großen Scheune und einige Einsätze bei der Firma Gies Kerzen.“

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Kultur

Glinde: „Unter Verschluss“ im „Theater im Forum“

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Foto: O. Fantitsch/hfr

Glinde – Die Stadt Glinde präsentiert am Samstag, 21. April um 20 Uhr im Theater im Forum, Oher Weg 24 in Glinde, das Schauspiel „Unter Verschluss“. Es ist eine Aufführung des „Theater Kontraste“ aus dem Winterhuder Fährhaus. Es spielen  Katharina Abt, Sebastian Herrmann und Felix Lohrengel.

Zum Inhalt:

Macht kennt keine Moral. Diese bittere Erfahrung macht TV-Reporterin Sylvia, als sie den Premierminister Victor Bosch der Pädophilie überführen will. Die Enthüllungsjournalistin ist auf Material gestoßen, das den Premier schwer belastet. Als sie ihn im Interview zur Rede stellen will, wird die ehrgeizige Journalistin vom cleveren Pressesprecher Cáceres eiskalt ausgekontert.

Sie muss mit dem ihr verhassten Politiker ein braves Live-Interview führen, in dem der Regierungschef den Sex mit einer Minderjährigen ungeniert leugnet – obwohl der Fotobeweis auf dem Tisch liegt. Der Grund für die Vertuschung: Kurz vor dem Interview wird Sylvias Tochter wegen Drogenhandels verhaftet. Cáceres bietet ihr an, die Sache intern zu regeln, wenn sie die Fotos unter Verschluss hält.

Karten für die Aufführung am 21. April in Glinde sind zum Preis von 14 bis 22 Euro in der Theaterkasse im Rathaus, (Zi. 316) Markt 1, 21509 Glinde, Telefon 040-71002 213, Mail: christina.kriegs-schmidt@glinde.de, erhältlich

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