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Ratgeber

Wintereinbruch: Feuerwehr gibt Sicherheitstopps bei Eis und Schnee

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Kiel – Der Winter hat heute in weiten Landesteilen Einzug gehalten. Für das Wochenende und den Montagmorgen sagen die Meteorologen Schneefälle, Eisglätte und damit chaotische Verkehrsverhältnisse voraus. Eis und Schnee bergen Gefahren, vor denen der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein warnt:

Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern. Im Notfall kann die Suche nach einem zugeschneiten Unterflurhydranten für die notwendige Wasserversorgung jedoch kostbare Zeit in Anspruch nehmen. Der Landesfeuerwehrverband bittet Hausbesitzer und Mitbürger um Mithilfe, die Hydranten sowie Hydrantenhinweisschilder von Eis und Schnee freizuhalten – auch wenn der Schneepflug wieder den Schnee auf den Bürgersteig schiebt.

Damit wird auch vermieden, dass unbeabsichtigt auf einem mit Schnee oder Eis bedeckten Unterflurhydranten abgestellte Fahrzeuge zeitaufwendig wieder entfernt werden müssen.

Bevor Sie sich ins Auto setzen, fegen Sie den Schnee vom Fahrzeugdach. Achten Sie auf komplett freie Scheiben für eine komplette Rundumsicht. Fahren Sie keinesfalls mit „Gucklöchern“ in einer zugefrorenen Frontscheibe.

Bei einsetzendem Tauwetter kann das Schmelzwasser von Höfen, Parkplät-zen usw. oft nicht abfließen, weil die Gullis eingefroren sind. Die Folge davon ist, dass das Schmelzwasser in nahe gelegene Kellerräume läuft und dort Schäden verursacht. Um das zu vermeiden, sollten auch die Gullis auf Höfen, Parkplätzen o.ä. rechtzeitig freigelegt und aufgetaut werden.

Drehen Sie Heizkörper nie ganz ab. Wählen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung. Sollten Wasserleitungen dennoch eingefroren sein, tauchen Sie diese keinesfalls mit offener Flamme auf sondern verwenden Sie in heißes Wasser getränkte Tücher oder einen Fön.

Achten Sie beim Heizen mit offenem Feuer (etwa in einem Kamin) auf den korrekten Abzug der Gase. Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

Ahrensburg

Wirtschaftsakademie informiert: Das müssen Existenzgründer wissen

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Ahrensburg – Die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein informiert am 30. Januar in Ahrensburg (An der Strusbek 2) über das nötige Wissen für eine Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus sowie über Möglichkeiten umfangreicher Unterstützung.

Die einstündige Veranstaltung für alle angehenden Gründer startet um 10 Uhr und bildet den Auftakt zur intensiven Vorbereitung auf eine nachhaltige Existenzgründung. In einem persönlichen Beratungsgespräch im Anschluss an die Veranstaltung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Gründungsidee zu erläutern und bereits erste Fragen zu klären. Der Infotermin ist Teil des Projekts KompEx, das aus dem Landesprogramm Arbeit sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Die Teilnahme ist für Arbeitslose daher kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Jens Peter Schmidt von der Wirtschaftsakademie unter Tel. (0 40) 3 48 59 99 – 24 sowie per E-Mail an jenspeter.schmidt@wak-sh.de.

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Ratgeber

Kreis Stormarn: Schlechtes Zeugnis? Besser Rat holen als streiten

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Kinder- und Jugendtelefon des Kinderhaus Blauer Elefant. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Am Freitag, den 26. Januar 2018 erhalten alle Schülerinnen und Schüler im Kreis Stormarn die Halbjahreszeugnisse. Sind die Noten gut, ist die Freude groß. Doch wenn sich die Zensuren verschlechtern oder deutlich wird, dass möglicherweise die Versetzung im Sommer gefährdet ist, gehen Kinder und Jugendliche meist mit gemischten Gefühlen nach Hause. Viele treibt die Frage um, wie ihre Eltern wohl auf das schlechte Zeugnis reagieren werden. In solchen Situationen hilft es Schülern enorm, wenn sie einen unbeteiligten Menschen um Rat fragen können.

Dies bietet der Deutsche Kinderschutzbund Stormarn mit dem Kinder- und Jugendtelefon, schnell, anonym und kostenlos. Geschulte Beraterinnen und Berater haben ein offenes Ohr für die Nöte der Kinder. Sie versuchen eine Lösung für ein Problem zu finden oder überlegen gemeinsam mit dem Kind die nächsten Handlungsschritte. Dies gibt den Ratsuchenden Sicherheit und Zuversicht.

Wie können Eltern am besten reagieren?

Viele Eltern sind enttäuscht, wenn Kinder mit schlechten Noten nach Hause kommen. Manche kennen das Gefühl der Ohnmacht, wenn die Noten weiter absinken und die Nachhilfe einfach nicht greift. Was kann man als Eltern dann noch tun?

Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn, rät: „Schimpfen Sie nicht sofort los, denn damit ist niemandem geholfen. Ihr Kind ist selbst schon niedergeschlagen über sein schlechtes Abschneiden. Am besten ist, erst einmal tief durchzuatmen.“ Falls dies nicht hilft und der Streit zu Hause zu eskalieren droht, wenden Sie sich an das Elterntelefon oder auch an unser Kinderhäuser Blauer Elefant. Der Kinderschutzbund bietet auch Eltern geschulte Beraterinnen und Berater an, die gemeinsam mit Ihnen überlegen, wie das Problem gelöst werden kann.

Schülerinnen und Schüler erreichen die „Nummer gegen Kummer“ unter der kostenfreien Telefonnummer 116 111. Montag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr können sie ihre Sorgen mit den Mitarbeitern am Telefon besprechen und überlegen, wie sie ihren Eltern die schlechte Nachricht beibringen.

Für Eltern gibt es das Elterntelefon unter der Nummer 0800 – 111 0 550. Sie finden dort Unterstützung von ausgebildeten ehrenamtlichen Beraterinnen und Beratern. Das Telefon ist montags bis freitags von 9.00 – 11.00 Uhr und dienstags und donnerstags von 17.00 – 19.00 Uhr besetzt.

Beide Beratungstelefone sind Angebote des Deutschen Kinderschutzbundes Stormarn in Zusammenarbeit mit dem Verein Nummer gegen Kummer e.V. – Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund. Weitere Informationen: www.nummergegenkummer.de.

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Bad Oldesloe

Im BiZ: Messe zeigt Karrieren im öffentlichen Dienst

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Neben den zahlreichen Beratungs- und Verwaltungstätigkeiten finden sich auch Ausbildungsberufe und Tätigkeiten, bei denen man nicht sofort an den „öffentlichen Dienst“ denkt, wie zum Beispiel „Biologielaborant/in“. Foto: M.Staudt/grafikfoto.de

Bad Oldesloe – Am 1. Februar findet im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit zum dritten Mal eine Messe statt, auf der sich ausschließlich Einrichtungen des öffentlichen Dienstes mit ihren Ausbildungs- und Studiengängen vorstellen. Interessierte finden Informationen und Ansprechpartner von A wie „Agentur für Arbeit“ über L wie „Land Schleswig-Holstein“ bis hin zu Z wie „Zoll“.

Wer sich für eine Ausbildung oder ein Studium im öffentlichen Dienst interessiert, kann sich am 01. Februar zwischen 15 und 18 Uhr im BiZ der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe (Berliner Ring 8 – 10 in Bad Oldesloe) ausführlich informieren. Insgesamt stellen 15 Institutionen des öffentlichen Dienstes ihre Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor.

„Auf unserer Messe können sich Interessierte davon überzeugen, dass sich der öffentliche Dienst nicht mehr als Behörde, sondern als Dienstleister versteht“, erklärt Carola Oder aus dem BiZ. „Die Ausbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und bieten neben sicheren beruflichen Perspektiven interessante Aufgaben und gute Aufstiegsmöglichkeiten. Wer sich einen Überblick über Ausbildungen und Studien im öffentlichen Dienst verschaffen möchte, ist auf unserer Messe genau richtig. So viele Ansprechpartner aus den verschiedensten Bereichen öffentlicher Aufgaben sind sonst kaum zu finden.“

Mit dabei sind die Bundespolizei, der Kreis Stormarn, der Kreis Herzogtum Lauenburg (erstmals dabei), die Stadt Bad Oldesloe, der Zoll, die Bundeswehr, die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe sowie das Land Schleswig-Holstein mit seinen Ausbildungsbereichen allgemeine Verwaltung, Gebäudemanagement, Gerichte und Staatsanwaltschaften, Justizvollzug, Landeslabor, Landespolizei, Steuerverwaltung sowie Vermessung und Geoinformation.

„Unser Land ist ein sehr attraktiver Arbeitgeber mit hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten für seine Beschäftigten. Wir brauchen qualifizierte und motivierte junge Menschen, die an der Zukunftsgestaltung unseres Landes mitwirken. Sie bringen mit frischen Ideen unser Land weiter nach vorne. Daher werben wir auf der Ausbildungsmesse für die Arbeit beim Land, denn kaum ein Unternehmen bietet so vielfältige Aufgaben wie der öffentliche Dienst.“, wirbt Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei.

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