Folge uns!

Lütjensee

SPD wählt Durmis Özen zum Kandidaten für die Kreistagswahl 2018

Veröffentlicht

am

Durmis Özen, SPD-Kandidat für den Wahlkreis Lütjensee. Foto: SPD Stormarn

Lütjensee – Der 46-jährige Lehrer Durmis Özen wird als SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis 17, zu dem die Gemeinden Lütjensee, Grönwohld, Großensee, Rausdorf und Witzhave gehören in die Kreistagswahl am 6. Mai 2018 gehen.

Am Dienstag Abend entschied sich die Mehrheit der anwesenden SPD-Mitglieder auf einer Mitgliederkonferenz in der Grönwohlder Röperkate für den Fraktionsvorsitzenden aus der Lütjenseer Gemeindevertretung. Der dreifache Familienvater ist bereits seit mehr als drei Jahren Beisitzener im SPD-Kreisvorstand und möchte nun seine Arbeitsschwerpunkte Bildung, Berufsorientierung und Inklusion auch im Kreistag einbringen.

Familie und Freizeit

Osterfeuer kämpften mit dem Wintereinbruch

Veröffentlicht

am

Besucher und Veranstalter der Osterfeuer kämpften mit der Witterung.
Foto: SL

Ahrensburg/Trittau/Bargteheide – Der Wintereinbruch hat vielen Stormarnern die Freude am traditionellen Osterfeuer vermiest. Bei ungemütlichen Temperaturen und Schneefall fanden

Am Ende loderten aber, wie hier in Ahrensburg, vielerorts die Flammen doch noch in den Nachthimmel.
Foto: SL

aber in vielen Orten trotzdem die entsprechenden Veranstaltungen statt. Während viele Besucher ursprünglich auf einen vielleicht sogar lauen Frühlingsabend gehofft hatten, war nun Punsch gefragt.

In Ahrensburg dauerte es deutlich länger als sonst, bis der aufgetürmte Berg Geäst in Brand gesteckt werden konnte. Doch zahlreiche tapfere Besucher harrten um das Feuer aus. Nur zum Tanzen vor dem Disco-Tower war kaum jemandem auf dem glitschigen Boden zumute. Auch in Witzhave, Großensee oder Lütjensee fanden die Feuer wie geplant statt. Abgesagt wurde die Veranstaltung zum Beispiel unter anderem in Elmenhorst.

In Bargteheide kamen deutlich weniger Besucher als sonst zum Ostersingen mit Feuer vor der evangelischen Kirche. Die kleine Gemeinde ließ sich die Stimmung allerdings nicht verderben und stimmte gemeinsame einige Lieder im Stormarner Schneeregen an.

Generell vermisst wurde ein größeres Osterfeuer wieder in Bad Oldesloe und Umgebung. Hier gibt es seit Jahren keine größere, geplante Veranstaltung mit einem entsprechenden Feuer.

 

Weiterlesen

Lütjensee

Politische Bildung gegen Extremismus: Jugendliche lernen Demokratie

Veröffentlicht

am

Workshop-Teilnehmer Merlin Marinova aus Elmshorn und Lennard Hamelberg aus Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Lütjensee – Ohne politischen Nachwuchs ist die Demokratie in Gefahr: In Lütjensee trafen sich jetzt Jungpolitiker, um ihre Stimme in den Gemeindeparlamenten zu stärken.

Das Fortbildungswochenende „PartizipAction“ wird vom Sozialministerium, dem Kreisjugendring Stormarn (KjR) und der Kinder- und Jugendarbeit Ahrensburg organisiert. Es dienst als Forum für Mitglieder der schleswig-holsteinischen Kinder- und Jugendbeiräte.

Im Zentrum stand neben mehreren Workshops auch die Frage, wie Jugendliche für die politische Arbeit in ihrer Gemeinde gewonnen werden können. Bei der vergangenen landesweiten Wahl der Kinder- und Jugendbeiräte gab es oft mehr Plätze als Kandidaten.

„Es ist spannend, sich hier mit Jugendlichen aus anderen Städten auszutauschen“, sagt Lennard Hamelberg. Der 15-Jährige ist Mitglied des neu gewählten Kinder- und Jugendbeirates in Bad Oldesloe und einer der 24 Projekt-Teilnehmer. Er erarbeitete in einem der Workshops mit Unterstützung von Merlin Marinova aus dem Elmshorner Beirat ein Konzept für eine Infoveranstaltung zur Kommunalwahl im Mai: „Wir wollen dort erklären, warum wählen gehen wichtig ist.“

In der politischen Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen nimmt das Land bundesweit eine Führungsrolle ein. Doch auch hier ist es zunehmend schwieriger, überhaupt junge Menschen für die politische Arbeit zu begeistern.

Das wird am Oldesloer Beispiel deutlich. In der Stormarner Kreisstadt gab es mehrere Jahre keinen Jugendbeirat, nachdem sich die damaligen Mitglieder in ihrer Arbeit nicht genügend unterstützt sahen und aus Frust aufgaben.

Kinder müssen beteiligt und ernst genommen werden. Lebenswichtig sei das für die Demokratie, wie Prof. Dr. Waldemar Stange von der Leuphana Universität Lüneburg sagt. Denn sonst fehlt es später an politischen Nachwuchs: „Wer früh an politischen Prozessen beteiligt wird, ist später weniger empfänglich für rechtsextremes Gedankengut“, so der Sozialpädagoge und Erziehungswissenschaftler, der das „PartizipAction“-Projekt in Schleswig-Holstein begleitet.

Seit vergangenem Jahr werden die Kinder- und Jugendbeiräte landesweit an einem einheitlichen Termin gewählt. „Damit wollten wir mehr Aufmerksamkeit schaffen“, sagt Stefan Kühl, Vorsitzender des KjR. Doch das reicht noch nicht. Politisches Interesse müsse früh geweckt werden – in der Schule.

„Sogar viele Erwachsene wissen nicht, wie Kommunalpolitik funktioniert und glauben, der Bürgermeister wäre eine Art König, der alles entscheidet“, sagt Kühl. Für ihn kein Wunder. An vielen Schulen lasse sich Politik einfach abwählen: „Einige kommen damit in ihrer ganzen Schulzeit nicht in Kontakt.“

Auch Klaus Meeder vom Sozialministerium sieht auch die Schulen in der Pflicht: „Viele Kinder und Jugendliche halten die Schule für einen demokratiefreien Raum, in der die Wünsche der Schüler nicht ernst genommen werden.““ Das schlägt sich dann auf das Interesse an politischer Beteiligung nieder: „Es ist wichtig, dass sich Erwachsene und Jugendliche auf Augenhöhe begegnen.“ Ein wichtiges Zeichen sei daher, dass die neue Landesregierung den Stellenwert von Jugendbeteiligung in den Koalitionsvertrag aufgenommen habe.

Weiterlesen

Videos

Sattelauflieger löst sich und gerät auf Gegenfahrbahn: Zwei Tote

Veröffentlicht

am

Nur zwei der vier Fahrzeuginsassen überlebten. Foto: mopics.eu

Mollhagen – Heute Mittag kam es gegen 12.10 Uhr,auf der Bundesstraße 404, zwischen Todendorf und Mollhagen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen tödlich verletzt wurden.

Der 35-jährige Fahrer eines Sattelzuges wollte vom Parkplatz Wolfsbrook in Richtung Süden auf die B 404 auffahren.

Hierbei löste sich aus noch ungeklärten Gründen der Sattelauflieger, geriet in den Gegenverkehr und stieß mit einem in Richtung Norden fahrenden Pkw Subaru mit polnischen Kennzeichen zusammen. Der Subaru war mit vier Personen (sämtlich polnische Staatsangehörige) besetzt.

Der Sattelauflieger löste sich von der Zugmaschine und geriet in den Gegenverkehr. Foto: mopics.eu

Der Fahrer des Subaru (35) sowie der Mitfahrerin hinten links (Alter noch nicht bekannt) wurden durch den Zusammenstoß tödlich verletzt.

Der Beifahrer (61) ist leicht verletzt mit einem RTW, die Mitfahrerin hinten rechts (Alter noch nicht bekannt) schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Der Fahrer des Sattelzuges erlitt einen Schock und ist ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert worden. An dem Subaru entstand Totalschaden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Die B 404 musste voll gesperrt werden. Die Sperrung und Unfallaufnahme dauern noch an.

Nach ersten Informationen sollen hinter dem Subaru noch zwei weitere Pkw gefahren sein, die nicht am Unfall beteiligt waren.

Die Fahrer dieser beiden Pkw werden als mögliche Zeugen gebeten, sich mit der Polizei in Bargteheide unter der Telefonnummer 04532 / 7071-0 in Verbindung zu setzen.

Ein Video von der Unfallstelle von Mopics.eu

Weiterlesen