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Bad Oldesloe

Blumendorfer Begegnungen: Klassische Musik im Barock-Schloss

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Organisieren gemeinsam musikalische Blumendorfer Begegnungen (von links): Prof. Manfred Aust (Musikhochschule Lübeck), Prof. Olaf Van Gonnissen (Hochschule für Musik und Theater Hamburg), Dr. Katharina Schlüter von der Sparkassen-Kulturstiftung und Martin Freiherr von Jenisch. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Hochklassige Musik in herrschaftlichem Ambiente: Für die „Blumendorfer Begegnungen“ öffnet Schlossherr Martin Freiherr von Jenisch an vier Terminen den Familiensitz der Öffentlichkeit. Zu sehen und hören sind dann Musikstudenten aus Hamburg und Lübeck.

Einen passenderen Ort für den Genuss erstklassiger klassischer Musik könnte es kaum geben. Der prunkvolle Rokoko-Saal des Schloss Blumendorf sorgt schon jetzt für Inspiration bei Professor Manfred Aust von der Musikhochschule Lübeck: „Es ist ein wunderschöner Saal mit einem hervorragenden Klang.“

Zum dritten Mal wird der Musik-Professor mit einer Klavierklasse seiner Musikhochschule in Blumendorf zu Gast sein. „Es entsteht sofort eine Verbindung zwischen den Studenten und den Zuhörern“, sagt Aust.

Die Konzertreihe „Blumendorfer Begegnungen“ wurde 2004 zusammen mit der Bürger-Stiftung Stormarn ins Leben gerufenen. Im Rahmen der „Blumendorfer Begegnungen“ finden jedes Jahr zwei Konzerte der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie zwei Konzerte der Lübecker Musikhochschule statt.

„Unsere Klassen haben sehr internationale Zusammensetzungen“, sagt Professor Prof. Olaf Van Gonnissen von der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Er wird mit ebenso wie sein Lübecker Kollege mit 12 Studenten auf das Schloss kommen. Viele von ihnen kommen aus China oder Russland.

Die Internationalität spielte auch bei der Namensgebung der Konzertreihe eine große Rolle. „Die Herkunft ist neben der Musik ein zusätzliches Momentum, das die Konzerte so interessant für das Publikum macht – und auch für mich“, sagt Baron Freiherr von Jenisch.

Für alle Gäste ergibt sich nach den Konzerten bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit zum Gespräch mit den jungen Künstlern.

Das „Schloss Blumendorf“ ist dabei ein besonders passender Veranstaltungsort – vor allem das Herrenhaus kann als ein gelungenes Beispiel neubarocker Baukunst bezeichnet werden. Ob der architektonischen Pracht hat sich daher auch die Bezeichnung „Schloss“ eingebürgert. Die Konzerte finden im Rokokosaal des Herrenhauses Blumendorf statt. Der Saal bietet hierfür mit seinen prächtigen Kronleuchtern und kunstvoll verzierten Wänden eine ideale Kulisse und ist bei Konzerten für die Öffentlichkeit zugänglich.

Jacob Levin von Plessen ließ 1755 den zweigeschossigen Backsteinbau errichten, um 1900 wurde er dann im Neubarock-Stil umgestaltet. Seit fast 200 Jahren gehört das Gut zum Besitz der Familie von Jenisch, die es in den letzten Jahren aufwändig restaurieren ließ und Initiator der „Blumendorfer Begegnungen“ ist.

Der Kartenvorverkauf für die Konzerte der „Blumendorfer Begegnungen“ 2018 hat begonnen. Tickets sind für 25 Euro in der Sparkasse Holstein (Hagenstraße 19, Bad Oldesloe) und telefonisch bei der Bürger-Stiftung Stormarn (04531 / 508-77002) erhältlich.

Das erste Konzert gibt die Gesangklasse der Hochschule für Musik und Theater Hamburg am 29. April. Es folgt die Klavierklasse (17. Juni) und die Bratschenklasse (21. Oktober) der Musikhochschule Lübeck. Den Abschluss macht die Hamburger Gitarrenklasse am 25. November. Alle Konzerte beginnen um 18 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr).

Infos im Internet unter www.blumendorfer-begegnungen.de.

Bad Oldesloe

Nach Todesfall: Oldesloer Bühne sagt Weihnachtsmärchen im KuB ab

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Traurige Neuigkeiten von der Oldesloer Bühne. Gerade hatten wir ja auch hier noch das neue Weihnachtsmärchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“ angekündigt, da müssen wir leider vermelden, das abgesehen von der Premiere keine weiteren Vorführungen stattfinden werden. 

Bei den Vorbereitungen auf die beiden Aufführungen am Sonnabend im Oldesloe Kultur- und Bildungszentrum kam es im KuB zu einem unerwarteten und tragischen Todesfall im Team der Oldesloer Bühne. 

Zunächst wurden die Aufführungen am Sonnabend abgesagt. Der Vorstand der Oldesloer Bühne entschied dann, dass komplett als Aufführungen abgesagt werden. Bereits erworbene Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.  Ersatztermine sind nicht geplant. Das gab das KuB Bad Oldesloe heute bekannt. 

 

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Bad Oldesloe

Schafft Bad Oldesloe die Straßenausbaubeiträge ab?

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Schlagloch (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Kreisstadt könnte schon im nächsten Jahr die Straßenausbaubeiträge abschaffen. Grundsätzlich zeigten sich alle Fraktionen im Oldesloer Finanzausschuss einer Neuregelung offen, sollte Kiel mit einer neuen Gesetzgebung den Weg dafür frei machen. Doch die Finanzierung ist weiterhin unklar.

Eine Entscheidung aus Neumünster gibt den Kritikern der Ausbaubeiträge Aufwind. Als landesweit erste Stadt in Schleswig-Holstein verzichtet sie ab 2018 auf die Straßenbaubeiträge. Rein theoretisch ist das jetzt schon möglich – auch ohne grünes Licht aus Kiel. Aber nur, solange keine beitragspflichtige Sanierung ansteht, wie Stadtkämmerin Mandy Treetzen erklärt: „In dem Fall würde sich die Stadtverordnetenversammlung der Veruntreuung von Steuergeldern schuldig machen.“

Neumünster vertraut also darauf, dass die Landesregierung tatsächlich die Beitragspflicht abschafft. Das wollen die meisten Stadtverordneten in Bad Oldesloe nicht riskieren. Allein die Freien Bürger Oldesloe (FBO) drängten am Donnerstag auf den Verzicht einer neuen Beitragsordnung und wollte Fakten schaffen: „Wir stellen fest, dass wir schon in wenigen Wochen eine neue Rechtssprechung haben werden und viele hoffen darauf, dass das dann schnell in die Tat umgesetzt wird“, sagte Matthias Rohde (FBO).

Inhaltlich sind auch CDU und SPD nicht generell gegen eine Abschaffung der Straßenbaubeiträge – wohl aber gegen einen Schnellschuss. Viele Fragen sind noch nicht geklärt. Eine einfache Anhebung der Grundsteuer schafft – so sieht es die SPD – viele andere Ungerechtigkeiten: „Bürger, die schon mal einen Beitrags zum Ausbau ihrer Straße bezahlt haben, werden dann doppelt zur Kasse gebeten“, sagte Torben Klöhn (SPD).

Industrie- und Gewerbebetriebe, die weniger Grundsteuer zahlen, würden bevorteilt werden, wie Wilfried Janson (Bündnis 90/Die Grünen) feststellt. „Das führt dann zu einer Mehrbelastung von Mietern und Bewohnern von Einfamilienhäusern.“

Der Finanzausschuss hat mehrheitlich für eine Beitragssatzung mit Straßenbaubeiträgen gestimmt, allerdings nur für maximal ein Jahr. Sobald die Landesregierung das Gesetz verabschiedet hat, wird auch in Bad Oldesloe wieder über die Abschaffung der Beiträge diskutiert.

Bürger kritisieren Zustand der Oldesloer Straßen

Bereits im Bau- und Planungsausschuss stand das Thema auf der Tagesordnung und sorgte für restlos belegte Besucherplätze. „Es ist, als wären wir hier in der DDR“, beschwerte sich ein Anwohner vom Hohenkamp in der Bürgerfragestunde. Die Schäden seien immer nur notdürftig geflickt worden. Er ist nicht der einzige wütende Hohenkamp-Bewohner, der sich im Ausschuss über die Praktiken der Stadtverwaltung beklagte. Der Tenor ist meist derselbe: Passiert ist jahrelang nichts und jetzt müssen die Anwohner zahlen.

Tatsächlich steht demnächst eine Komplettsanierung des Hohenkamp an. Das Geld ist im Haushalt eingeplant – allerdings noch mit Sperrvermerk (wir berichteten). Die Lokalpolitik will zunächst abwarten, wie die neue Landesregierung über die Beitragserhebung entscheidet. Ein Gesetzesentwurf sieht vor, dass Kommunen künftig selber über die Erhebung von Straßenbaubeiträgen entscheiden dürfen. Bislang sind sie gesetzlich verpflichtet, Beiträge zu erheben.

Dass die Entscheidung noch aussteht, ist für die Freien Bürger Oldesloe (FBO) kein Grund, nicht jetzt schon über den theoretischen Fall der Beitragsautonomie zu diskutieren: „Bei vielen Bürgern entsteht mittlerweile der Eindruck, dass die Straßen bewusst nicht gepflegt werden“, sagt Matthias Rohde (FBO).

Dem widerspricht Bürgermeister Jörg Lembke entschieden: „Selbstverständlich kontrolliert die Verwaltung auch die eigenen Straßen und flickt die Löcher bei Bedarf.“

Eigentlich sollte im Ausschuss ein unabhängiger Bauphysiker über den Straßenbelagaufbau referieren und damit auch eine Erklärung liefern, wann eine Straße komplett- oder teilsaniert werden muss. Doch der hatte abgesagt. Neue Fakten gab es an dem Abend nicht: „Ohne neue Fakten, die der Referent hätte beitragen können, ist eine Diskussion sinnlos“, stellte Maria Herrmann (SPD) fest.

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Bad Oldesloe

Jahresabschlusskonzert: „The Ages“ im KuB

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The Ages
Foto: hfr

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Rockband „The Ages“ gibt am 8. Dezember ab 20 Uhr in der Reihe „Big city light“ ihr Jahresabschlusskonzert im Kultur- und Bildungszentrum „KuB“.

Die Band rund um Frontmann Sven Müggenburg wird dieses Mal im Format von Klngstdt und dem Kulturbüro der Stadt als akustisches Trio auftreten. In den vergangenen Monaten war es etwas ruhiger um die Combo aus der Kreisstadt geworden als in den Vorjahren.

Jetzt gibt es mit dem Konzert am 8.12. für alle Fans doch noch einen Konzerthöhepunkt in der zweiten Jahreshälfte. Als Support wird dieses Mal die junge Singer-Songwriterin Maike Starp auftreten.

Los geht es um 20 Uhr im KuB. Karten gibt es an der Abendkasse für elf / ermäßigt fünf Euro.

 

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