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Oststeinbek

Oststeinbek: Einbruch in Nordoel-Tankstelle

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Oststeinbek – Heute Morgen (1.12), gegen 03:25 Uhr, warfen zwei unbekannte Täter eine Trumme  (Gullydeckel) gegen die Glasscheibentür der Nordoel Tankstelle in der Möllner Landstraße in Oststeinbek. Die Glasscheibentür ging davon nicht zu Bruch, stand aber jetzt halb offen, ein akustischer Alarm wurde ausgelöst.

Zur Mitnahme von Stehlgut kam es allerdings nicht. Die beiden Tatverdächtigen flüchteten zu Fuß in Richtung Wiesenweg. Eine sofort eingeleiteter Fahndung blieb jedoch erfolglos. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt ungefähr 5000 Euro

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer kann Angaben zur Tat machen? Wer hat heute Morgen, im Tatzeitraum, in der Möllner Landstraße und im Wiesenweg verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?

Hinweise bitte an die Kriminalpolizeistelle Reinbek unter der Telefonnummer 040/727707-0.

Polizei und Feuerwehr

Gasalarm in Oststeinbek: 33 Bewohner evakuiert

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Oststeinbek – Glück im Unglück hatten 33 Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Oststeinbek. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden sie wegen eines Gasalarms evakuiert. Sie konnten für zwei Stunden in einem Nachbarhaus durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden.

Im Treppenhaus war am späten Abend seltsamer Gasgeruch festgestellt worden. Der Löschzug Gefahrgut des Kreis Stormarn und die Freiwillige Feuerwehr Oststeinbek wurden alarmiert. Eine Frau klagte durch den Geruch über starke Kopfschmerzen und kam mit Rettungswagen ins Krankenhaus.

Zeitweise wurde die Straße vor dem Haus für den Verkehr und Passanten gesperrt. Tatsächlich wurden vor dem Heizungskeller erhöhte Werte festgestellt. Die Feuerwehr verschaffte sich Zutritt zu dem Heizungskeller und konnte den Haupthahn abdrehen. Nachdem die erhöhten Messwerte nicht mehr auftraten, durften die 33 Bewohner in ihre Wohnungen gegen Mitternacht zurück.

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Oststeinbek

SPD-Politikerinnen besuchen Oststeinbeker Flüchlingshelfer

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Ortstermin bei der Flüchtlingshilfe in Oststeinbek.
Foto: SPD /hfr

Osteinbek – Anfang der Woche besuchten Aydan Özoğuz, stellvertretende SPD-Vorsitzende, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer die Flüchtlingshilfe Oststeinbek e.V..

Nach dem herzlichen Empfang in den Räumlichkeiten der Flüchtlingshilfe Oststeinbek e.V. besichtigten Özoğuz und Scheer zunächst die mit Sorgfalt eingerichtete und ehrenamtlich betriebene Kleiderkammer. Anschließend begrüßte Irene Kastner im Namen des Vorstands der Flüchtlingshilfe Oststeinbek e.V. die anwesenden Gäste – unter ihnen auch Oststeinbeks stellvertretender Bürgermeister Hans-Joachim Vorbeck, die AWO Flüchtlingsbeauftragte Victoria Kirjuschkin und (Vorstands-)Mitglieder des Vereins.

Über die Arbeit der etwa 35-40 Ehrenamtlichen berichtete Kastner: „Wir haben hier ein großes Zentrum der Begegnungen, in dem Deutsch-Unterricht, regelmäßige Männertreffen und eine Fahrradwerkstatt ihren Platz finden. Hier wird praktische Hilfe geleistet und es werden enge Kontakte zwischen Geflüchteten und Mitgliedern des Vereins gepflegt.“

Scheer und Özoğuz zeigten sich beeindruckt von dem vielfältigen und ausdauernden Engagement der Ehrenamtlichen. Scheer: „Was hier in Oststeinbek durch ehrenamtliches Wirken geschaffen wurde, zeugt von gelebtem Willkommen und gelingender Integration.“

Özoğuz ergänzte, dass es neben dem Ehrenamt immer auch des Hauptamtes bedürfe, um Ansprechpartner zu haben – auch mit Blick auf die vor Ort genannten Probleme, wie dem Mangel an Wohnraum, Arbeitsstellen und freien Kursangeboten. In den vergangenen Jahren seien viele Gesetze auf den Prüfstand gestellt und stringenter geworden, dennoch gelte es, noch einiges umzusetzen.

Einig war man sich darin, dass Sprache der Schlüssel zur Integration sei. In diesem Zusammenhang berichtete Özoğuz, dass die Bundesmittel für Integrationskurse in den vergangenen Jahren, zuletzt 2017, erhöht wurden. Zudem fördere der Bund die berufsbezogenen Sprachkurse. Auch seien die Berufsvorbereitung, ausbildungsbegleitende Hilfen, die Einstiegsqualifizierung und die assistierte Ausbildung für Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive geöffnet und mit ausbildungsvorbereitenden und –begleitenden Sprachförderungen versehen worden.

Zum Abschluss tauschten sich die Anwesenden über die EU-Flüchtlingspolitik aus. Sowohl Scheer als auch Özoğuz unterstrichen die Hoffnung und das Bemühen einer Weiterentwicklung der europäischen Flüchtlingspolitik – damit künftig alle EU-Mitgliedsstaaten Verantwortung übernehmen. „Menschen hinter Stacheldraht widersprechen unseren Werten“, so Özoğuz. In diesem Zusammenhang unterstrich Scheer die Reformbedürftigkeit der Dublin-III-Verordnung.

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Oststeinbek

Fettexplosion in Oststeinbek: Frau bei Wohnungsbrand am Arm verletzt

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Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Oststeinbek – Die Freiwilligen Feuerwehren Oststeinbek und Havighorst wurden heute zu einem Wohnungsbrand in der Möllner Landstraße in Oststeinbek alarmiert. Auf dem Herd im 1. Stock eines Mehrfamilienhauses war Fett in einer Pfanne in Brand geraten. Bei Löschversuchen verletzte sich die Bewohnerin am Arm.

Um 14.37 Uhr ging der Notruf ein. Die Feuerwehren rückten mit fünf Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften an. Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer bereits aus, alle Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten. Die verletzte Frau wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Einsatzkräfte kontrollierten unter schwerem Atemschutz die stark verrußte Küche mit einer Wärmebildkamera, fanden aber keine weiteren Brandnester.

Das Feuer wurde offenbar mit Wasser gelöscht, hierbei kam es anscheinend zu einer so genannten Fettexplosion.

„Grundsätzlich ist es gut, bei kleinen Bränden erste Löschversuche selbst zu unternehmen. Aber niemand sollte sich dabei in Gefahr begeben. Bei Fettbränden ist es wichtig, kein Wasser zu benutzen – das kann verheerende Folgen haben und den Brand durch den schlagartig entstehenden Dampf massiv ausbreiten. Ein Pfannendeckel oder ein Backblech sind hier die Mittel der Wahl. Löschdecken sind in der Regel unbrauchbar. Für andere Brände im Haushalt empfehlen wir Schaum-Kartuschen-Aufladefeuerlöscher mit 6 Litern Inhalt. Wichtig sind zudem intakte Rauchmelder“, sagt Christian Höft, Pressesprecher der FF Oststeinbek.

Die Bewohnerin wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.

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