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Kultur

Kunst trifft Christstollen im Atelierhaus in Trittau

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Thomas Judisch, „Ein Sommermärchen“, 2016. © Thomas Judisch

Trittau – Besucher haben am Samstag, den 2. Dezember von 15 bis 18 Uhr die Möglichkeit die Künstlerinnen und Künstler aus dem Atelierhaus kennenzulernen und ihre entstehenden Kunstwerke in den Arbeitsräumen anzusehen. Bei Glühwein, Punsch und Christstollen kann zusammengesessen und sich ausgetauscht werden.

Das Atelierhaus ist ab dem 2. Dezember auch prominent im Trittauer Stadtraum vertreten: Der Künstler Thomas Judisch aus dem Atelierhaus platziert ein Kunstwerk im Schaufenster der traditionsreichen Drogerie von Anna Redemund (Poststraße 37). Frau Redemund freut sich über die künstlerische Intervention in ihrem Schaufenster und ist gespannt auf die Reaktionen ihrer Kunden. Unter anderem wird ein Fußball aus Keramik zu sehen sein, der vielen Trittauern bereits ein Begriff sein dürfte: Eine frühere Version wurde bei der Putzaktion „Schleswig-Holstein räumt auf“ aus dem Atelierhaus-Garten entnommen und anschließend – vergeblich – über die Presse gesucht.

Das Atelierhaus der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn besteht seit 2006 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wassermühle Trittau. Neben den drei Räumen für Künstler, die jeweils ein Atelier für maximal drei Jahre nutzen können, wird ein Atelier an die Kunststipendiaten der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn vergeben. Die aktuellen Künstler im Atelierhaus sind: Thomas Judisch (www.thomasjudisch.com), Antje Feger & Benjamin F. Stumpf (www.feger-stumpf.com), Yukari Kosakai (www.ko-yu.jimdo.com) und die Stipendiatin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn Constanze Vogt (www.constanze-vogt.de). Ab Januar wird Verena Schöttmer (www.verenaschoettmer.de) das Atelier von Frau Kosakai übernehmen.

Kultur

„Jugend musiziert“-Preisträger spielen in der St. Johanneskirche

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Preisträger-Konzert mit Maximilian Biebl (Violine) und Jonte Nagel-(Klavier). Foto: hfr

Ahrensburg – Sie alle haben geübt und geübt, um ihr musikalisches Talent vor eine Fachjury zu präsentieren. Und sie haben begeistert. Die Gewinner des diesjährigen Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ werden ihr Können nochmals zur Schau stellen. Bei einem Konzert am Sonntag, 4. März, 17 Uhr in der St. Johanneskirche Ahrensburg, Rudolf-Kinau-Straße 19.

Es treten knapp 15 junge Nachwuchstalente in der St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) auf. Zu hören sein werden Meisterstücke von Ludwig van Beethoven, Frédéric Chopin und Igor Strawinskij. Zudem werden auch spanische Gitarrenstücke, Jazzarrangements und moderne Kompositionen präsentiert. Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg gibt den jungen Musikern im Alter von 12 bis 18 Jahren bereits seit mehreren Jahren eine Bühne. Organisatorin ist Christiane Reiling, Cellolehrerin und Fördervereinsmitglied.

Ein halbes Jahr haben Jonte Nagel (Klavier) und Maximilian Biebl (Violine) für die drei Sätze von Beethovens Sonate op. 12, Nr. 1 in D-Dur geübt. „Es ist ein Meisterwerk, komplett durchdacht“ beschreibt Maximilian Biebl das Stück begeistert. Geige spielt der 14-Jährige bereits seit er fünf Jahre alt ist. „Sie begleitet mich immer“, sagt Maximilian, der bereits als Solist bei einem Event in der Hamburger Elbphilharmonie auftrat. Das Duett wird sich in der Johanneskirche schon einmal warm spielen für die zweite Runde von „Jugend musiziert“, dem Landeswettbewerb vom 16. bis 18. März in Elmshorn. Auch Basslinien werden in der Kirche erklingen. Der einzige E-Bass-Spieler Schleswig-Holsteins, der bei „Jugend musiziert” antrat, ist Pascal Jarchow. „Ich war gar nicht aufgeregt, ganz anders als erwartet” sagt Pascal. In der St. Johanneskirche wird Pascal einen Jazzklassiker von Charlie Parker sowie zwei Eigenkompositionen spielen. „Jazz ist meine Leidenschaft“, sagt der 16-Jährige. Für seinen Song mit dem originellen Titel “Überzeugend, Christine!” wird Pascal einen Looper mitbringen. „Ich spiele eine Basslinie ein und der Looper speichert sie”, erklärt der Ahrensburger. Dazu spielt Pascal dann noch weitere Melodietöne, und das Stück entsteht.

Zudem werden Ella Späth und Natalia Jung vierhändig Stücke von Chopin und Strawinskij spielen. Außerdem treten weitere Duos und Solisten unter anderem an Instrumenten wie der Querflöte, Posaune, Gitarre und dem Saxophon auf.

„Jugend musiziert“ wurde 1963 ins Leben gerufen mit dem Ziel, für Nachwuchsmusiker in den großen Kulturorchestern zu sorgen. Der dreistufige Wettbewerb, der auf Regional-, Landes- und Bundesebene ausgetragen wird, erreicht jedes Jahr mehr als 20.000 Teilnehmende. Damit zählt „Jugend musiziert“ zu den international größten und erfolgreichsten Wettbewerben. Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Bad Oldesloe

„La Dorfe Vita“ im Oldesloer KuB

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Foto: PR-Foto Gesa Dreckmann/hfr

Bad Oldesloe – Eine unterhaltsame Lesung erwartet KuB Besucher am 10 März. Denn wer sagt eigentlich, dass eine norddeutsche Deern vom platten Land immer blond und blauäugig sein muss und im Stall von „Bauer sucht Frau“ träumt? „So viel Schubladendenken geht doch auf keine Kuhhaut!“, dachte sich die Schleswig-Holsteinerin Gesa Dreckmann, die keineswegs in irgendeine Schublade passt: „Ihr Vater ist ein norddeutscher Holzkopf, ihre Mutter eine haiitianische Hortensie“, heißt es in ihrer Vita.

Veranstalterin Marion Gurlit, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bad Oldesloe: „Die absurden, aber immer liebevoll geschilderten Stories holt Gesa Dreckmann auf die Bühne des KuB – in einer Mischung aus Stand-up-Comedy und Lesung bringt sie uns ihr Buch „La Dorfe Vita – Die unersättliche Leichtigkeit des Schweins!“ nahe.“

Zu sehen ist die „Deern“ aus der Nähe von Trittau am Samstag, 10. März  um 20 Uhr im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe. 

Karten zum Vorverkaufspreis von 12,50 Euro sind erhältlich direkt im KuB, auch online unter www.kub-badoldesloe.de oder Tel.: 04531 504-199. An der Abendkasse kosten sie 16,50 Euro.

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Kultur

Ahrensburg: Neue Kunst aus alten Büchern erschaffen

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Foto: Stadtbücherei Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Aus alten Büchern, die niemand mehr lesen möchte oder die vielleicht beschädigt sind, kann man durchaus noch Kunst machen. Zum dritten Mal bietet die Stadtbücherei Ahrensburg daher jetzt  eine Veranstaltung zum Thema „Buch-Recycling“ an.

Foto: Stadtbücherei Ahrensburg/hfr

Am Freitag, dem 2. März, können alle Interessierten von 16-18 Uhr wieder kreativ werden und dieses Mal rund um die Themen Ostern und Frühling alten Büchern neues Leben einhauchen. Es werden mehrere verschiedene Modelle, wie kleine Deko-Eier und Häschen, die mit unterschiedlichen Techniken hergestellt werden, vorgestellt.

Alle Modelle können dann natürlich unter Anleitung selbst nachgearbeitet werden. Auch bei den Objekten aus den ersten beiden Buch-Recycling-Veranstaltungen, bei denen ganze Buchblöcke zu dreidimensionalen zeitlosen Dekostücken gefaltet werden, steht Bibliothekarin Jennifer Lübker den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite.

„Besonders gefreut hat mich, dass die Teilnehmer der letzten Veranstaltungen nicht einfach nur die Modelle nachgebastelt haben, sondern tolle eigene kreative Veränderungen vorgenommen haben, so dass jeder mit seinen ganz individuellen Stücken nach Hause gehen konnte. Und wenn dann dabei auch noch zerlesene oder inhaltlich veraltete Bücher vor der Altpapiertonne gerettet werden können, ist das natürlich doppelt schön.“

Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene, aber bastelerfahrene Kinder ab 8 Jahre sind in Begleitung unterstützender Erwachsener ebenfalls herzlich willkommen.

Vorkenntnisse aus den ersten beiden Veranstaltungen sind nicht nötig. Eine Anmeldung ist ab sofort direkt in der Bücherei, telefonisch unter 04101-77172 oder per Mail an stadtbuecherei@ahrensburg.de, möglich.

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