Folge uns!

Kita und Schule

Glinde: Grundschüler verschönern ihre Stadt mit Graffiti

Veröffentlicht

am

Die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Wiesenfeld mit den Sponsoren sowie den Sprayern der Sprüherei und Glindes Bürgermeister Rainhard Zug. Foto: Stadt Glinde/ Christina Kriegs-Schmidt

Glinde – Die Glinder Grundschule Wiesenfeld feiert im November 2017 ihr 50-jähriges Bestehen. Ein Grund für die Lehrerinnen und Lehrer und natürlich für die vielen Schülerinnen und Schüler, sich etwas Besonderes einfallen zu lassen.

Neben einem großen Festakt und einem Mitmachzirkus fand ein Graffiti-Workshop mit Heiko Eggers, Künstler Sven Bliesener und „Poaklis“ von „Der Sprüherei“ aus Reinbek im Rahmen der Festwoche statt. Ziel der Stadtverschönerung war unter anderem ein Ampelkasten in unmittelbarer Nähe der Schule, der kurzerhand mit einem farbenfrohen Clowngesicht aufgepeppt wurde.

Doch damit nicht genug: 24 Kinder der 4.Klasse sorgten mit Lehrerin Natascha Thiel zudem mit einem Weltall-Graffiti dafür, das ab sofort die Mauer am ehemaligen Baumarkt Sacher am Kreisel Möllner Landstraße/Olande/Kaposvár-Spange den Vorbeikommenden farbenfrohe Abwechslung bietet. Da der Ampelkasten der Stadt Glinde gehört und auch die Winkelstützen der Mauer auf dem Gelände der Stadt stehen, war Glindes Bürgermeister Rainhard Zug sozusagen „Projektleiter“.

Möglich wurde das Graffiti-Projekt durch großzügige Sponsoren. So haben Delmes Heitmann GmbH & Co. KG, der Knüller Markt Broder Andersen, Firma Sacher GmbH & Co. KG, die Losami Kreativagentur, allesamt aus Glinde sowie das e-werk Sachsenwald mit Spenden die Kosten gedeckt.

„Wenn auch Sie sich an der Stadtverschönerung als Sponsor beteiligen oder einen Stromkasten mit Graffiti aufpeppen lassen möchten, wenden Sie sich an die Stadtverwaltung Glinde, Christina Kriegs-Schmidt, Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 040-710 02 213 oder per E-Mail: christina.kriegs-schmidt@glinde.de „, erklärt die Stadtverwaltung.

Foto: Die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Wiesenfeld mit den Sponsoren sowie den Sprayern der Sprüherei und Glindes Bürgermeister Rainhard Zug. Fotos: Stadt Glinde/ Christina Kriegs-Schmidt

Bad Oldesloe

Happy end? Politik stimmt Skatelandbau trotz Kostensteigerung zu

Veröffentlicht

am

Skateland in Bad Oldesloe
Foto: SL

Bad Oldesloe – Ist das nun das Ende eine scheinbar endlos wirkenden Geschichte? Seit Jahren hoffen Skater aus Bad Oldesloe auf die Sanierung und Erweiterung des Oldesloer Skatelands und die Umsetzung ihrer Ergebnisse aus einem Beteiligungsprojekt.

Mehrfach wurde der zugesagte Bau verschoben. Zuletzt wurden noch Fördergeldzusagen über 100 000 Euro durch „Holsteins Herzs“ abgewartet. Doch auch das war dann doch nicht der erhoffte Durchbruch: Die Verwaltung war anschließend erstaunt über die deutlich höher als erwarteten Kosten, die die Ausschreibung ergab.

Offenbar hatten sich keine Firmen an der Ausschreibung beteiligt, die Erfahrungen mit Skateanlagen haben. „Es kann sein, dass da ein Risikopuffer einberechnet wurde“, so Thilo Scheuber, Bauamtsleiter der Stadt.

Der Bürgermeister hatte den geplanten Bau zunächst wieder abgesagt, weil durch die Kostensteigerung zunächst die politischen Greminen dieser zustimmen mussten. Die Enttäuschung bei vor allem jungen Oldesloern, aber auch älteren Skatern war groß. Der Kinder- und Jugendbeirat hatte sich zuvor schon frustriert gezeigt, das alles Engagement nicht dazu geführt hatte, dass eine Beschleunigung des Projekts erreicht werden konnte.

Jetzt hat der Finanzausschuss zusätzlichen insgesamt 99 000 Euro für Skateland- und Streetworkout mit Parcour-Elementen genehmigt. Das günstigste eingegangene Angebot für das Skateland belief sich auf rund 197 000 Euro statt der kalkulierten knapp 147 000 Euro. Beim Streetworkout war das günstigste eingereichte Angebot 102 000 Euro schwer, statt der erwarteten 71 000 Euro.

Gute Nachrichten hatte der Oldesloer Bürgermeister Jörg Lembke zusätzlich zu verkünden. Ein Oldesloer Bürger hat sich bereit erklärt den Bau mit 10 000 Euro als Spende zu unterstützen. „Auch durch die mediale Berichterstattung wurde er darauf aufmerksam und möchte helfen, dass das Projekt umgesetzt wird“, so Lembke.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Weihnachtskonzert der jungen Musiktalente

Veröffentlicht

am

Foto: Musikschule Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Das traditionelle Weihnachtskonzert der Oldesloer Musikschule findet in diesem Jahr am ersten Adventswochenende, 2. Dezember, um 16:00 Uhr im KuB statt.

Die Schülerinnen von Nana Klamp, Fachbereich „Schule für Ballett und Tanz“ werden als Auftakt Ausschnitte aus dem Buch „Der kleine Tag“ tanzen. „Wir haben für die Besucher passend zu den musikalischen Beiträgen weihnachtliche Gedichte ausgewählt, die wir vortragen werden“, erklärt Musikschulleiter Alireza Zare.

Musikalisch geboten werden unter anderem Werke wie „Der Nussknacker“ von P. I. Tschaikowski, gespielt von dem Klarinettentrio Aaron Beyersdorf, Celina Voth und Emily Bittner. Gefolgt von Werken von Antonio Vivaldi, „Winter“, 2. Satz Largo aus „Vier Jahreszeiten“ gespielt auf der Querflöte von Marietta Pries und Klavierbegleitung von Natalya Klem. J. S. Bach gehört bei einem Weihnachtskonzert ebenfalls dazu. „Wir hören den 1. Satz aus dem „Violinkonzert a- moll“, gespielt wird das Stück von Eike Jöhnk auf der Violine. Von J. S. Bach wird das „Präludium“, gespielt am Klavier von Simon Poetzing, zu hören sein, der gleich danach das „Menuett in g-dur“ von L. van Beethoven spielt“, stellt Zare das Programm vor.

Mit Musik für von Antonio Vivaldi, „Doppelkonzert a-moll“, werden Julia und Dorothee Ivemeyer auf der Violine, begleitet am Klavier von Natalja Klem, das Konzert fortsetzen.

„Noch viele weitere schöne Beiträge werden Sie an diesem Abend musikalisch bezaubern“, verspricht Zare.

„Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht“, so der Musikschulleiter.

 

Infos zur Oldesloer Musikschule: www.oldesloer-musikschule.de

Weiterlesen

Familie und Freizeit

Mit dem „Kleinen Zebra“ sicher durch den Straßenverkehr

Veröffentlicht

am

Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Ahrensburg – Mit der Einschulung geht für Kinder nicht nur der „Ernst des Lebens“ los, sondern sie fangen auch an, sich alleine im „Abenteuer Straßenverkehr“ zu bewegen. Worauf sie auf ihrem Schulweg achten müssen, lernen sie mit den Heften vom „Kleinen Zebra auf dem Schulweg“ der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein.

Matthias Knull, Leiter der Filiale der Sparkasse Holstein in Ahrensburg, und Kundenberater Philipp Teuffel haben die Hefte an die Schulanfänger bei sich vor Ort überreicht. Insgesamt stellt die Landesverkehrswacht rund 26.000 Schulanfängern im Land ein Heft vom „Kleinen Zebra“ zur Verfügung.

Bereits seit einem Jahrzehnt verteilt die Landesverkehrswacht mit finanzieller Unterstützung der schleswig-holsteinischen Sparkassen das Verkehrsübungsheft „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ an alle neuen Schulkinder in Schleswig-Holstein. In dem Heft werden comicartig typische Situationen im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg, dargestellt und erklärt. Es vermittelt den Kindern auf spielerische Art und Weise, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen.

„Dass Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr kennen, ist vor allem jetzt in der dunklen Jahreszeit wichtiger denn je. Denn wenn die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer schwieriger werden, erhöht sich auch die Unfallgefahr“, stellt Knull die hohe Bedeutung des Hefts vom Kleinen Zebra heraus. Das findet auch Teuffel: „Das Heft leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrserziehung – vor allem, da es den Kindern Spaß macht, mit dem kleinen Zebra zu lernen. Dieses tolle Projekt unterstützen wir sehr gerne.

Auch Elisabeth Pier, geschäftsführende Vize-Präsidentin der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, ist begeistert von dem Projekt: „In der Schule sollen die Kinder gleich von Anfang an das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernen. Mit geeigneten Materialien und unter Anleitung der Lehrkräfte ist die Verkehrserziehung ein wichtiger Baustein für die Sicherheit im Straßenverkehr.“

Um auch den Eltern eine Hilfestellung an die Hand zu geben, gibt es begleitend zu dem Verkehrserziehungsheft die Elternbroschüre „Weil Kinder keine Bremse haben“. Sie gibt ihnen Tipps, wie sie mit ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben können. Erstmalig wurde das Elternheft in diesem Jahr in vier weitere Sprachen übersetzt.

Neben der deutschen Ausgabe gibt es das Heft nun auch auf englisch, französisch, arabisch und farsi. Die deutsche Ausgabe erhalten die Eltern in der Schule ihrer Kinder. Die mehrsprachige Ausgabe können sie über die Schule beim zuständigen Schulamt anfordern.

Die Sparkassen unterstützen die Aktion mit 20.000 Euro und beteiligen sich in diesem Jahr zusätzlich an den Entwicklungs- und Druckkosten für die mehrsprachige Broschüre.

Weiterlesen

Trending