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Lübeck

Lübeck: 45-Jährige sitzt mit Stichverletzung im Auto – Verdächtiger festgenommen

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Polizisten nehmen den tatverdächtigen Ehemann fest. Foto: mopics.eu

Lübeck – Gegen Mitternacht (14. auf den 15.11.) wurde eine 45-jährige Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in Lübeck St. Lorenz mit Stichverletzungen am Hals in einem Auto aufgefunden. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gefahren und dort notoperiert. Ihr Ehemann wurde vorläufig festgenommen.

Gegen 00.00 Uhr wurde eine 45-jährige Lübeckerin in einem Nissan sitzend mit einer Stichverletzung im Halsbereich aufgefunden. Die ersten Ermittlungen ergaben einen Tatverdacht gegen ihren 40-jährigen Ehemann. Die Verletzte wurde notoperiert; Lebensgefahr besteht zurzeit nicht. Weitere Befragungen zu den näheren Tatumständen konnten allerdings noch nicht durchgeführt werden.

In ihrem Nissan ist die Frau zu einer Tankstelle gefahren. Foto: mopics.eu

Der Ehemann wurde gegen 01.00 Uhr in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in St. Lorenz Nord von Beamten des Lübecker Zivilstreifenkommandos und Beamten des 2. Polizeireviers vorläufig festgenommen. Der Mann befindet sich zurzeit im Polizeigewahrsam Lübeck.

Lübeck

Lübeck: Polizei warnt vor „Goldfund“-Betrügern

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Polizei im Einsatz      Symbolfoto: SL
 

Lübeck – Einmal mehr möchte die Polizei in Lübeck auf eine Betrugsmasche hinweisen, die zuletzt erneut am Montag, 04.12.2017, gegen 12.00 Uhr, im Mönkhofer Weg stattgefunden hatte.

Und so läuft diese Masche ab: Gut sichtbar für das vermeintliche Opfer „findet“ der /die Betrüger/in gerade in dem Moment einen goldenen Ring oder ähnlichen Schmuck auf der Straße, wo die beiden Personen sich auf der Straße begegnen. Er / sie simuliert das Aufheben des Schmucks, präsentiert ihn dem „zufälligen“ Zeugen in der geöffneten Hand und bietet dem Zeugen an, ihm den Schmuck gegen einen kleinen „Finderlohn“ zu überlassen.

Um den Zufallsfund noch glaubhafter erscheinen zu lassen, verlangt der „Finder“ des Schmucks in einigen Fällen, dass das Opfer die Fundsache zum Fundbüro bringen möge, er/sie selbst hätte keine Zeit dafür. Natürlich handelt es sich bei dem gefundenen Gold um Schmuckstücke geringster Qualität, wobei der verlangte Finderlohn den Materialwert des Schmucks um ein Vielfaches übersteigt.

Bei dem Vorfall vom 4. Dezember hatte das vermeintliche Opfer dem Täter entgegnet, dass er diesen Trick bereits kenne. Daraufhin wandte sich der Mann wortlos ab und entfernte sich schnellen Schrittes in Richtung St.-Jürgen-Ring.

Der erfolglose Täter wurde von dem aufmerksamen Zeugen wie folgt beschrieben: – Zirka 165 bis 170 Zentimeter groß, – Normale Statur, – Gepflegtes Äußeres, – Dunkel gekleidet, – Vermutlich südosteuropäische Herkunft, – Kurze dunkle Haare.

Zeugen, die einen derartigen Vorfall beobachtet haben oder selber Opfer eines derartigen Betruges geworden sind, werden gebeten, sich mit der Polizei in Lübeck (0451 – 131-0) in Verbindung zu setzen.

 

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Lübeck

Feuer zerstört Mehrfamilienhaus: Familie verliert Zuhause

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Das GEbäude ist nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar. Foto: mopics.eu

Bad Schwartau – Weit hatten es die Helfer der Bad Schwartauer Feuerwehr nicht zum Einsatzort. Noch nicht einmal 200 Meter neben der Feuer- und Rettungswache in Bad Schwartau, geriet gegen 22:45 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Dach eines dreistöckigen Mehrfamilienhaus in der Ranzauer Allee in Brand.

Trotz des sehr schnellen Eingreifens der Feuerwehr brach das Feuer in kürzester Zeit durch die Zwischendecke und griff auf das 1.Obergeschoss über. Die im Haus wohnenden Bewohner, darunter eine junge Familie mit einem vier Monate alten Säugling, konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.

Extrem schwierig gestaltete sich die Brandbekämpfung durch die Dachkonstruktion. Die, unter anderem, für die Bedachung genutzten Eternit-Platten sorgen immer wieder für kleinere Explosionen.

Hitze und Einsturzgefahr verhinderten einen Innenangriff. Von einer Drehleiter und aus mehreren Strahlrohren bekämpften die Mannnen der Schartauer Wehr das Feuer gute 10 Stunden, bis gegen 8:45 Uhr endlich Feuer aus gemeldet werden konnte.

Einsatz dauerte über 12 Stunden

Gegen 10:35 Uhr konnte der Einsatz nach 12 Stunden beendet werden. Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr nutzbar. Auch der im Erdgeschoss befindliche Getränkemarkt ist durch das Feuer und die Folgen der Löscharbeiten nicht mehr nutzbar.

Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicherweise niemand. Einzig das Schicksal zweier Katzen konnte nicht geklärt werden. Einsatzleiter Lars Wellmann hofft, dass die beiden sich über eine Katzenleiter selbst vor dem Feuer in Sicherheit bringen konnten.

Die Feuerwehr war mit über 50 Helfern im Einsatz. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Der Kreis

Polizei warnt vor Betrug durch falsche Facebook-Freunde

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Foto: Shutterstock.com

Lübeck / Bad Oldesloe – Die Polizei warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Internet. In jüngster Vergangenheit erstellen Betrüger vermehrt Kopien ausgesuchter Facebook-Profile mit dem Ziel, von den Geschädigten per SMS Bestätigungscodes für Onlinezahlungen zu erhalten.

Die Masche ist einfach. Der Betrüger sucht sich ein überwiegend öffentlich angelegtes Facebook-Profil ohne oder mit sehr wenig Sicherheitseinstellungen aus. Dann erstellt er ein neues Profil mit demselben Namen und kopiert die vorhandenen Bilder des Originalprofils in das neue Profil hinein. Anhand der öffentlichen Freundesliste in dem originalen Facebook-Profil werden diese Freunde unter einem Vorwand per Facebook-Messenger angeschrieben.

Es wird gebeten, die Handynummer neu zu übermitteln, da diese nicht mehr vorhanden sei. In der Folge werden an die erlangte Handynummer auf Initiative des Täters Codes von Drittanbietern gesendet. Der angebliche Facebook-Freund kündigt diese Codes an und bittet um deren Weiterleitung an seine Handynummer.

Zwar erfolgt in der SMS mit den Codes in der Regel der Hinweis, dass das Einlösen dieser Codes Kosten verursacht, (verschiedene zweistellige Summen), dennoch werden diese in gutem Glauben an den „Facebook-Freund“ weitergeschickt. Dieser setzt die Codes dann für sich ein und erhält den entsprechenden Gegenwert. Die Gebühr wird jedoch über die Handyrechnung des Geschädigten abgegolten.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Freundschaftsanfragen über Facebook anzunehmen, wenn Zweifel hinsichtlich der Identität des Absenders bestehen. Insbesondere sollte man niemals seine persönlichen Daten, vor allem nicht die Handynummer, per Facebook-Messenger versenden. Zahlencodes sollten in jeden Fall nur nach persönlicher Rücksprache weitergeleitet werden, wenn zweifelsfrei fest steht, dass es sich bei dem Empfänger tatsächlich um den Freund oder Bekannten handelt.

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